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Center for Security Studies


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06.11.2019

"Waffenstillstände in innerstaatlichen Friedensprozessen"

https://css.ethz.ch/content/dam/ethz/special-interest/gess/cis/center-for-securities-studies/pdfs/CSSAnal
yse252-DE.pdf

In diesem Beitrag des Center for Security Studies wird die Rolle von Waffenstillständen bei der Lösung innerstaatlicher Konflikte analysiert. "Das Potenzial des Waffenstillstands als Instrument für die Friedensförderung kann noch verbessert werden. Es besteht viel Lernbedarf bei den Fragen, welche spezifischen Faktoren dazu führen, dass Konfliktparteien eine Waffenstillstandvereinbarung akzeptieren oder ablehnen, welche Bestimmungen in einem Abkommen welche Auswirkungen haben, und auch welche (beabsichtigten oder unbeabsichtigten) Folgen ein Waffenstillstand für die Dynamik von innerstaatlichen bewaffneten Konflikten nach sich ziehen. Technologische Fortschritte bieten heute im Bereich Waffenstillstandsüberwachung und -überprüfung neue Möglichkeiten. Dies könnte die Gestaltung von Waffenstillständen in den nächsten Jahren stark beeinflussen. Ungeachtet der technischen Natur von Waffenstillstandsabkommen entstehen diese letztlich aus politischen Entscheidungsfindungsprozessen der Konfliktparteien, und im Gegenzug beeinflussen auch Abkommen diese Entscheidungsprozesse. Dieses dynamische Wechselspiel muss besser ergründet werden, damit die Funktion von Waffenstillständen im Friedensprozess greifbarer wird. Dafür müssen sich diejenigen, die unser Verständnis von Waffenstillständen voranbringen können – Leute aus der Mediationspraxis, Politiker*innen, Forschende, und NGOs – stärker austauschen und zusammenarbeiten."

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24.10.2019

"Transnationale Konflikte in Afrika"

https://css.ethz.ch/ueber-uns/css-news/2019/10/re-describing-transnational-conflict-in-africa.html

Das Center for Security Studies (CSS) stellt die Erkenntnisse eines Forschungsteams rund um den CSS-Forscher Allard Duursma vor, die auf transnationale Verbindungen als wesentliches Merkmal bewaffneter Konflikte in Afrika verweisen. "Auf Basis einer systematischen Prüfung der wichtigsten Datensätze, die vielen quantitativen Analysen zu afrikanischen Konflikten zu Grunde liegen, kommen die Autoren zum Schluss, dass grenzüberschreitende politische Gewalt in der aktuellen Forschung nicht ausreichend berücksichtigt wurde. Der von den Autoren erstellte Transnational Conflict in Africa (TCA) Datensatz korrigiert diese Lücke, indem er die Beteiligung externer Akteure an Konflikten in Afrika integriert. Die darauf basierenden Ergebnisse sind bemerkenswert. Konventionelle Kriege zwischen afrikanischen Staaten sind in der Tat selten. Stellvertreterkriege, militarisierte Auseinandersetzungen und Vorfälle, in denen externe Akteure staatliche oder nichtstaatliche Kriegsparteien unterstützten, sind jedoch weiterverbreitet als bisher gedacht."

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18.10.2019

"Russland und China: Potenzial der Partnerschaft"

https://css.ethz.ch/content/dam/ethz/special-interest/gess/cis/center-for-securities-studies/pdfs/CSSAnal
yse250-DE.pdf

Jeronim Perovic und Benno Zogg analysieren für das Center for Security Studies die strategische Partnerschaft zwischen Russland und China. "Der Schulterschluss basiert auf wirtschaftlichen und geopolitischen Interessen. Er bringt beiderseits Vorteile, doch ihm sind auch Grenzen gesetzt. China und Russland scheinen aber gewillt, mittelfristig über potenzielle Spannungsverhältnisse, beispielsweise in Zentralasien, hinwegzusehen. "

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15.10.2019

"KI als militärische Befähigungstechnologie"

https://css.ethz.ch/content/dam/ethz/special-interest/gess/cis/center-for-securities-studies/pdfs/CSSAnal
yse251-DE.pdf

Niklas Masuhr analysiert für das Center for Security Studies die organisatorische, technische und funktionale Einbettung von KI-befähigten Systemen in bestehende militärische Strukturen. "Die öffentliche Debatte zum Thema militärischer künstlicher Intelligenz dreht sich vor allem um autonom handelnde Waffensysteme. Über die ethischen und politischen Fragen dieser Problematik hinaus stellen sich gewichtige Fragen bezüglich der organisatorischen, technischen und funktionalen Einbettung von KI-befähigten Systemen, von denen die Balance aus Potenzial und Risiken abhängt."

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10.10.2019

"Die strategische Autonomie Europas und die USA"

https://css.ethz.ch/ueber-uns/css-news/2019/09/european-strategic-autonomy-and-the-us.html

Jack Thompson über einen möglichen Beitrag Europas für eine weiterhin konstruktive transatlantische Beziehung mit den USA. "Traditionell stehen die USA Vorstössen zur Stärkung der strategischen Autonomie Europas kritisch gegenüber. Die Trump-Regierung versucht, diese zu untergraben. Jedoch erkennen immer mehr US-Politiker*innen und Analyst*innen den Wert eines unabhängigeren, handlungsfähigeren Europas. Langfristig könnte die strategische Autonomie Europas zu einem unverzichtbaren Element einer konstruktiven transatlantischen Beziehung werden." Thompsons Beitrag ist auf der Seite als PDF-Download verfügar.

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31.07.2019

"Der Einfluss von Terrorismus auf Einstellungen gegenüber Migration in Europa"

https://css.ethz.ch/ueber-uns/css-news/2019/07/the-consequences-of-terrorism-on-migration-attitudes-acros
s-europe-.html

Das Center for Security Studies hat eine hauseigene Studie über den Einfluss von Terroranschlägen auf die öffentliche Meinung zum Thema Migration veröffentlicht. "Wie beeinflussen Terroranschläge die öffentliche Meinung zum Thema Migration? Die Ergebnisse einer Studie von CSS Forscher Enzo Nussio deuten darauf hin, dass der tägliche Erfahrungsaustausch mit Einwanderern dazu führen kann, dass Menschen weniger empfänglich für Diskurse sind, die Migration mit Terrorismus in Verbindung bringen."

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08.04.2019

"Der Ukrainekrieg und westliche Militärstrategie"

http://www.css.ethz.ch/content/dam/ethz/special-interest/gess/cis/center-for-securities-studies/pdfs/CSSA
nalyse242-DE.pdf

Der Ukraine-Konflikt habe dazu geführt, dass sich die NATO-Länder wieder verstärkt auf die konventionelle Verteidigung und die Abschreckung eines russischen Angriffs vorbereiten, schreibt Niklas Masuhr in seiner Analyse für das Center For Security Studies. "Die Bemühungen, die Ära der Aufstandsbekämpfung hinter sich zu lassen, ist in den drei analysierten NATO-Staaten deutlich zu erkennen. Auch wenn Stabilisierungsmissionen in Strategiepapieren offiziell weiterhin als wichtige Aufgabe angesehen werden, orientiert man sich wieder an intensiven Einsätzen gegen staatliche Gegner. Hierfür werden relevante Fähigkeiten wiederaufgebaut, sei es amerikanische und deutsche Artillerie, die Neustrukturierung der britischen Armee oder Investitionen in eine ausgedünnte Bundeswehr."

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18.03.2019

"Nationale Cybersicherheitsstrategien im Vergleich – Herausforderungen für die Schweiz"

https://research-collection.ethz.ch/bitstream/handle/20.500.11850/352773/MELANIStudie_final_AW_18März201
9.pdf?sequence=1&isAllowed=y

Das Center for Security Studies mit einer Studie zur Cybersicherheitsstrategie der Schweiz im internationalen Vergleich. "Die vorliegende CSS Studie von Marie Baezner und Jean Cordy vergleicht die Strategien Deutschlands, Finnlands, Frankreichs, Israels, Italiens und der Niederlande, um den schweizerischen Ansatz in einen breiteren internationalen Zusammenhang zu stellen und Implikationen und Herausforderungen für die Schweiz zu identifizieren."

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07.03.2019

"PESCO-Rüstungskooperation: Potenzial und Bruchlinien"

http://www.css.ethz.ch/content/dam/ethz/special-interest/gess/cis/center-for-securities-studies/pdfs/CSSA
nalyse241-DE.pdf

Amos Dossi hält in seinem Papier für das Center for Security Studies einen Erfolg der Permanent Structured Cooperation (PESCO), mit der die EU ihre Verteidigungskooperation vertiefen will, für möglich. Voraussetzung sei allerdings, das sich die Prioritäten von PESCO an "praktischem Synergiepotenzial anstatt integrationspolitischer Symbolik" orientieren. "PESCO ist ein Balanceakt zwischen divergierenden europapolitischen Visionen, sicherheitspolitischen Notwendigkeiten und bündnispolitischen Präferenzen. Die vorgebrachten Ziele sind stets ambitioniert, oft unklar definiert, teils widersprüchlich und werden fast immer unterschiedlich interpretiert und priorisiert. Der sich momentan abzeichnende Ansatz krankt jedoch nicht nur an fundamentalen Interessen- und Zielkonflikten, sondern darüber hinaus an der innovationstheoretischen Problematik, dass es auch bei völliger Überwindung dieser Konflikte kein Patentrezept für die gesamteuropäische Organisation des Hochtechnologiesektors Rüstung gäbe."

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06.03.2019

"Die Koreas nähern sich an: Chancen und Hürden"

http://www.css.ethz.ch/content/dam/ethz/special-interest/gess/cis/center-for-securities-studies/pdfs/CSSA
nalyse240-DE.pdf

Linda Maduz vom Center for Security Studies hofft, dass sich die derzeitige Annäherung Nord- und Südkoreas "verstetigen" lassen wird. "Zurzeit bewegen sich die beiden Koreas aufeinander zu. Das hat wiederum Entspannung in die internationale Krise um das nordkoreanische Atomprogramm gebracht. Für eine Verstetigung der Annäherung und eine allenfalls langfristige Lösung des Korea-Konfliktes müssen die koreanischen und internationalen Konfliktparteien die Chancen nutzen, die sich aufgrund aktueller innenpolitischer Trends eröffnen."

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20.02.2019

"Militärtechnologie: Mythos Imitation"

http://www.css.ethz.ch/content/dam/ethz/special-interest/gess/cis/center-for-securities-studies/pdfs/CSSA
nalyse238-DE.pdf

Andrea und Mauro Gilli gehen der Frage nach, ob "fortschrittlichste" Waffentechnologie tatsächlich ohne Weiteres kopiert oder nachgeahmt werden kann. "Globalisierung und verbesserte Kommunikation fördern die Verbreitung von Ressourcen der Verteidigungsindustrie und lassen die Vormachtstellung westlicher Länder bröckeln – darüber besteht zunehmend Konsens. Allerdings legt empirische Evidenz nahe, dass die fortschrittlichsten Waffensysteme trotz Cyberspionage weder kopiert noch nachgeahmt werden können."

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07.01.2019

"Smart Pressure & das Ende von Bürgerkriegen"

http://www.css.ethz.ch/ueber-uns/css-news/2019/01/smart-pressure--das-ende-von-buergerkriegen-.html

Allard Duursma, Senior Researcher am Center for Security Studies der ETH Zürich, rät in seiner Analyse zu einer vorsichtigen und zeitlich abgestimmten Anwendung von Druck auf Konfliktparteien in Bürgerkriegen. "In dieser neuen CSS Policy Perspective argumentiert Allard Duursma, dass bei Verhandlungen zur Lösung von Bürgerkriegen Druck vorsichtig und nur in bestimmten Situationen angewendet werden sollte. Die Konfliktparteien sollten erst dann unter Druck gesetzt werden, wenn im Rahmen der Verhandlungen bereits ein Punkt erreicht wurde, an dem sie die endgültigen Umrisse einer Lösung akzeptieren können."

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19.12.2018

"UNO-Missionen in Afrika: Mali und Somalia"

http://www.css.ethz.ch/content/dam/ethz/special-interest/gess/cis/center-for-securities-studies/pdfs/CSSA
nalyse236-DE.pdf

Stephen Aris und Kirsten König beschreiben in ihrer Analyse am Beispiel von Somalia und Mali die politischen und operativen Herausforderungen der UNO-Missionen in Afrika. "In Afrika arbeitet die UNO nicht nur zunehmend mit der Afrikanischen Union und anderen afrikanischen Regionalorganisationen bei Friedenssicherungseinsätzen zusammen, sondern oft auch mit der EU. Dies ermöglicht es der UNO, die Last für die Friedenssicherung in Afrika zu teilen."

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12.12.2018

"Der Militärpfeiler der OSZE: Der FSK-Vorsitz der Schweiz"

http://www.css.ethz.ch/ueber-uns/css-news/2018/12/der-militaerpfeiler-der-osze-der-fsk-vorsitz-der-schwei
z0.html

Christian Nünlist macht auf die Bedeutung des Forums für Sicherheitskooperation (FSK) für die Sicherheit und Stabilität Europas aufmerksam. "Grundsätzlich ist die Aufgabe eine Routineangelegenheit, doch seit dem Ausbruch der Ukrainekrise ist auch in der OSZE nichts mehr reine Routine. Auch das FSK hat vom raueren Klima zwischen Russland und dem Westen Schaden genommen. Dennoch bietet es gerade in Krisenzeiten die Möglichkeit zu Kontakten zwischen Russland und dem Westen, insbesondere auch zwischen Militärs. Denn das FSK behandelt politisch-militärische Fragen. Zu seinen wichtigsten Aufgaben zählen die Verhandlung und Verabschiedung politisch verbindlicher Beschlüsse in den Bereichen Rüstungskontrolle und Abrüstung sowie vertrauens- und sicherheitspolitischer Massnahmen (VSBM)."

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05.12.2018

"Die gefährlichsten Risiken erkennen wir oft zu spät"

http://www.css.ethz.ch/content/specialinterest/gess/cis/center-for-securities-studies/de/publications/jou
rnal-articles/details.html?id=/d/i/e/g/die_gefhrlichsten_risiken_erkennen_wir_o

Florian Roth hat sich in diesem Beitrag für das Center for Security Studies mit Prozessen des Risikomanagements beschäftigt. "Untersuchungen zu 9/11, Fukushima, Hurrikan Katrina und zahlreichen anderen Katastrophen der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass Grossschadensereignissen fast immer eine Vielzahl an Warnsignalen vorausgehen: Sie werden jedoch nicht rechtzeitig erkannt, falsch bewertet oder nicht in angemessene Reaktionsmassnahmen überführt. (...) Um zu verstehen, warum die gängigen Risikomanagementsysteme immer wieder versagen, ist es von zentraler Bedeutung, zwischen unterschiedlichen Risikotypen zu unterscheiden. Denn Risiko ist nicht gleich Risiko".

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07.11.2018

"Europäische Rüstungspolitiken im Wandel"

http://www.css.ethz.ch/content/dam/ethz/special-interest/gess/cis/center-for-securities-studies/pdfs/CSSA
nalyse234-DE.pdf

Michael Haas und Annabelle Vuille erläutern in ihrer Analyse für das Center for Security Studies, wie "vorausschauende Rüstungspolitiken" bestehende Defizite in den europäischen Verteidigungsetats auffangen könnten. "Eine vorausschauende und breit abgestützte Rüstungspolitik ist heute gerade angesichts der manifesten Einschränkungen, die sich in vielen europäischen Staaten ähneln, wieder ein zentrales Instrument der Sicherheits- und Militärpolitik. Sofern sie den jeweiligen nationalen Voraussetzungen angepasst ist und zugleich das Potential einer engeren politischen und industriellen Zusammenarbeit mit kompatiblen Partnern zu nutzen weiss, kann sie zur Bewältigung des Modernisierungsrückstands im Verteidigungsbereich einen gewichtigen Beitrag leisten."

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10.10.2018

"Religion und die Prävention von gewalttätigem Extremismus"

http://www.css.ethz.ch/ueber-uns/css-news/2018/10/religion-und-die-praevention-von-gewalttaetigem-extremi
smus.html

Owen Frazer und Anaël Jambers habe in einem englischsprachigen Beitrag für das Center for Security Studies der ETH Zürich die "Beziehung zwischen gewalttätigem Extremismus und Religion" untersucht. Dabei geben die Autoren westlichen Regierungen fünf Empfehlungen: "Key Points: 1. The secular culture of Western policy makers must not prevent dialogue with religious viewpoints being part of PVE strategies. 2. Context-specific social, economic and political drivers often influence violent extremist groups more than religiously-inspired ideas, so locally grounded analyses are vital. 3. Policies should not target groups based on their religious identity, but should focus on their actions. 4. Radical religious groups should not be excluded from social and political life as long as they avoid violence and respect the law. 5. Credible experts, not governments, should lead efforts to challenge the religious bases of extremist narratives."

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02.10.2018

"Die Nahostpolitik von Donald Trump"

http://www.css.ethz.ch/ueber-uns/css-news/2018/10/die-nahostpolitik-von-donald-trump.html

Jack Thompson analysiert in seinem Papier für das Center for Security Studies mit Blick auf aktuelle Entscheidungen der Trump-Administration die Nahostpolitik von Donald Trump. "Die Politik von Donald Trump gegenüber dem Nahen und Mittleren Osten unterscheidet sich stark von Barack Obamas. Trump will Israel und Saudi-Arabien stärken und Iran isolieren. Dieser Plan kristallisierte sich nach und nach heraus, folgt aber keiner kohärenten Strategie. Und es gibt kaum Anzeichen dafür, dass sich die Regierung Gedanken über die langfristigen Auswirkungen ihres Ansatzes gemacht hat."

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02.10.2018

"Neue Herausforderungen der nuklearen Rüstungskontrolle"

http://www.css.ethz.ch/ueber-uns/css-news/2018/10/neue-herausforderungen-der-nuklearen-ruestungskontrolle
.html

Das Center for Security Studies mit einer aktuellen Analyse über eine – aus Sicht des Autors notwendige – Rückbesinnung auf die nukleare Rüstungskontrolle in Abgrenzung zum Kalten Krieg. "Diese neue CSS-Analyse argumentiert, dass eine Rückbesinnung auf die nukleare Rüstungskontrolle heute wieder sinnvoll wäre. Das setzt jedoch voraus, dass die Unterschiede zum Kalten Krieg berücksichtigt werden: Die Ablösung nuklearer Bipolarität durch Multipolarität und die Verknüpfung mit nicht-nuklearen militärischen Entwicklungen. Ferner mangelt es bis auf Weiteres an politischer Führung in der Rüstungskontrolle."

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05.09.2018

"Belarus zwischen Ost und West"

http://www.css.ethz.ch/ueber-uns/css-news/2018/09/belarus-zwischen-ost-und-west.html

Benno Zogg analysiert für das Center for Security Studies die neue strategische Ausrichtung des Lukaschenko-Regimes in Belarus. "Streitigkeiten über das Grenzregime, die Preise für Gaslieferungen, die Krim-Anerkennung – Belarus zeigt sich vermehrt uneins mit seinem engsten Verbündeten Russland. Präsident Lukaschenkos Regime betont seine unabhängige Aussenpolitik zwischen Russland und dem Westen. Dies sind Zeichen einer gewissen strategischen Neuausrichtung, aber oft auch von Taktieren zum Erreichen von Zugeständnissen."

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15.08.2018

"Verbrecher mit Informationen abschrecken: Evidenz einer randomisierten Plakatkampagne in Bogota"

http://www.css.ethz.ch/ueber-uns/css-news/2018/08/verbrecher-mit-informationen-abschrecken-evidenz-einer-
randomisierten-plakatkampagne-in-bogota.html

Das Center for Security Studies berichtet über eine Aufklärungskampagne der kolumbianischen Regierung zur Verbrechensprävention. "Kann eine Plakatkampagne dazu beitragen, kriminelle Aktivitäten zu reduzieren, indem sie die Risikowahrnehmung von Verbrechern beeinflusst? Um dies herauszufinden, analysieren CSS Senior Researcher Enzo Nussio und Ervyn Norza Céspedes die Ergebnisse einer solchen Versuchskampagne in einem, von hoher Kriminalität betroffenen Gebiet in Bogota, Kolumbien."

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26.07.2018

"Malis fragiler Frieden"

http://www.css.ethz.ch/content/dam/ethz/special-interest/gess/cis/center-for-securities-studies/pdfs/CSSA
nalyse215-DE.pdf

Allison Chandler und Benno Zogg analysieren die aktuelle Sicherheitslage in Mali und erläutern, welche Rolle die Schweiz in dem krisengeschüttelten Staat spielen könnte. "Letztlich beeinflussen Unsicherheit und Unterentwicklung in Mali die ganze Sahelregion, und ihre Stabilisierung ist im besten Interesse Europas und der Schweiz, um die Verbreitung von gewalttätigem Extremismus, illegalem Handel und Migration einzudämmen. Die Präsenz solcher Faktoren in Mali half, viele europäische Staaten wieder in UNO-Friedensförderung einzubinden, und die Schweiz versucht diese Bemühungen mit spezifischer Expertise zu unterstützen."

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13.07.2018

"Zeit die Russland-Sanktionen zu lockern"

http://www.css.ethz.ch/ueber-uns/css-news/2018/07/zeit-die-russland-sanktionen-zu-lockern.html

Andreas Beyer und Benno Zogg sprechen sich in diesem Papier für das Schweizer Center for Security Studies für eine Lockerung der europäischen Sanktionen gegen Russland aus, sollte Moskau im Gegenzug zu "deeskalatorischen Schritten" bereit sein. "Seit 2014 versuchen westliche Staaten Russlands Aggression gegenüber der Ukraine mit Sanktionen entgegenzuwirken. Doch laut Andreas Beyer und Benno Zogg hat deren Durchsetzung Russlands Kurs bislang nur begrenzt beeinflusst und die russische Elite wird jeweils nur noch abhängiger von der Gunst des Kremls. Jetzt ist es höchste Zeit, die westliche Strategie anzupassen und eine schrittweise Lockerung der Sanktionen zuzulassen, sofern Russland deeskalatorische Schritte einleitet."

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02.07.2018

"Islamistische Akteure: Libyen und Tunesien"

http://www.css.ethz.ch/ueber-uns/css-news/2018/07/islamistische-akteure-libyen-und-tunesien.html

Eine Studie des Center for Security Studies "untersucht die Rolle von nicht-dschihadistischen, islamistischen Akteuren im politischen System Libyens und Tunesiens. Während dschihadistische Akteure in Libyen und Tunesien bisher im Fokus standen, verdienen andere islamistische Akteure, die sich nicht dem bewaffneten Jihad verschrieben haben, größere Aufmerksamkeit. Letztere traten im Anschluss an die Revolutionen in beiden Ländern als Schlüsselakteure auf."

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29.06.2018

"Vom Umgang der Schweiz mit religiös geprägten Konflikten"

https://www.ethz.ch/content/dam/ethz/special-interest/gess/cis/center-for-securities-studies/pdfs/CSSAnal
yse229-DE.pdf

Jean-Nicolas Bitter und Angela Ullmann haben sich in diesem Papier für das Center for Security Studies mit den Normen der politischen Kultur in der Schweiz beim Umgang mit religiös geprägten Konflikten beschäftigt. "Die Förderung einer friedvollen Herangehensweise an gewalttätige politische Konflikte mit religiöser Dimension ist wesentlicher Bestandteil der schweizerischen Friedenspolitik. Der Ursprung dieser Herangehensweise liegt in den zahlreichen Konflikten rund um die Frage nach dem Nebeneinander religiöser Gemeinschaften, die das Land bereits erlebt hat. Die aus diesen Erfahrungen entstandenen Normen prägen die politische Kultur der Schweiz bis heute."

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17.05.2018

"Haltungen zum Islam in Zeiten des Terrorismus"

http://www.css.ethz.ch/ueber-uns/css-news/2018/05/haltungen-zum-islam-in-zeiten-des-terrorismus.html

Eine polarisierte Debatte über den Islam könnte mit ausschlaggebend dafür sein, dass Muslime in der Schweiz häufiger Opfer von Diskriminierung werden, schreiben Darius Farman und Enzo Nussion in ihrer Analyse für das Center of Security Studies. "Bevölkerungsgruppen, die früher als 'Ausländer' kategorisiert wurden, werden heute zu der wichtiger gewordenen Kategorie 'Muslime' gezählt, wie eine Analyse von Medienberichten von 2015 zeigt. Es besteht also ein klarer Unterschied zwischen der relativ stabilen Häufigkeit von negativen Haltungen gegenüber dem Islam und dem zunehmenden Gebrauch der Kategorien 'Islam' oder «Muslim in der öffentlichen Debatte."

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04.04.2018

"Cybersicherheit in den US-chinesischen Beziehungen"

http://www.css.ethz.ch/content/dam/ethz/special-interest/gess/cis/center-for-securities-studies/pdfs/CSSA
nalyse224-DE.pdf

Marie Baezner nimmt in ihrer Analyse für das Center for Security Studies die Rivalität zwischen den USA und China beim Thema Cybersicherheit unter die Lupe. "In den letzten 20 Jahren haben die Spannungen zwischen den beiden Grossmächten vor allem aufgrund der folgenden drei Probleme im Bereich der Cybersicherheit weiter zugenommen: 1) China und die USA haben gegeneinander Cyberspionage betrieben (siehe Box auf S.2); 2) China ist nicht einverstanden mit der Art, wie die USA Internet-Gouvernanz betreiben; 3) China verwendet seine wachsenden Militär- und Cyberfähigkeiten zum Aufbau von Anti-Access/Area-Denial-Zonen."

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28.03.2018

"Weltpolitische Lage 2018"

http://www.css.ethz.ch/think-tank/think-tank-veranstaltungen/weltpolitische-lage-2018.html

Das Center for Security Studies der ETH Zürich macht auf eine hauseigene Veranstaltung am 13. April 2018 aufmerksam. "Im Zentrum der diesjährigen Arbeitstagung werden vor dem Hintergrund zentraler weltpolitischer Entwicklungen zwei Themen stehen: Zum einen 'Die grossen Drei - Russland, USA und China', zum anderen 'Sicherheitspolitik von Morgen? Technologiedurchbrüche & Resilienz'."

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07.03.2018

"Präsident Trumps Kernwaffendoktrin"

http://www.css.ethz.ch/ueber-uns/css-news/2018/03/praesident-trumps-kernwaffendoktrin.html

Oliver Thränert vom Center for Security Studies (CSS) der ETH Zürich hat die neue "Nuclear Posture Review" der US-Regierung analysiert. "Auch unter Präsident Donald Trump bleibt die nukleare Abschreckung oberste Maxime. Jedoch vollzieht das Weisse Haus eine Abkehr von Obamas Politik, die Bedeutung von Kernwaffen zu verringern. Da Trump zugleich der Rüstungskontrolle kaum eine Bedeutung beimisst, wächst die Gefahr, dass sich die Grossmächtekonkurrenz mit Russland und China auch in einem atomaren Rüstungswettlauf ausdrückt."

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07.02.2018

"Sicherheit und Stabilität in der Türkei"

http://www.css.ethz.ch/ueber-uns/css-news/2018/02/sicherheit-und-stabilitaet-in-der-tuerkei.html

Fabien Merz analysiert für das Center for Security Studies die sicherheitspolitische Entwicklung in der Türkei. "Innenpolitische Instabilität, mit dem Syrienkrieg zusammenhängender dschihadistischer Terrorismus sowie der neu entfachte Kurdenkonflikt haben die Sicherheitslage in der Türkei in den letzten Jahren merklich verschlechtert. Was hat zu dieser Entwicklung geführt? Welche Perspektiven zeichnen sich ab?"

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