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US-Soldaten in Afghanistan

brand eins

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09.07.2019

"Was wäre, wenn ... auf der ganzen Welt Frieden herrschte?"

https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2019/provinz/was-waere-wenn-auf-der-ganze
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Christoph Koch erläutert in seinem Beitrag, welche globalen Entwicklungen in einer Welt ohne Krieg möglich wären. "Das Institute for Economics and Peace, ein australischer Thinktank, hat errechnet, dass gewalttätige Auseinandersetzungen die Weltgemeinschaft 2017 insgesamt 14,8 Billionen Dollar gekostet haben. Das entspricht 12,4 Prozent des weltweiten BIP oder 1988 Dollar pro Erdenbürger. Seit 2012 seien diese Kosten um 16 Prozent gestiegen – das liege vor allem an dem Bürgerkrieg in Syrien und dem Erstarken der Terrorgruppe Islamischer Staat. Frieden lohnt sich laut der Studie: Während der vergangenen 60 Jahre sei das Pro-Kopf-Wirtschaftswachstum in Ländern, in denen Frieden herrschte, dreimal höher gewesen als in solchen, in denen das nicht der Fall war."

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18.09.2018

"Was wäre, wenn Nord- und Südkorea wieder ein Land wären?"

https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2018/wetter/was-waere-wenn-nord-und-suedk
orea-wieder-ein-land-waeren

Christoph Koch schaut sich im Detail an, wie eine Vereinigung Nord- und Südkoreas vonstatten gehen würde und wohin sich ein solcher Staat entwickeln könnte. "Eine Wiedervereinigung zweier Länder auf einem derart unterschiedlichen Entwicklungsstand müsste nach Auskunft des Korea-Experten Bernt Berger mit einer wirtschaftlichen Kooperation beginnen. 'Ich gehe davon aus, dass man zuerst Investitionskorridore entlang der Küsten schaffen würde', sagt er, 'bis hinauf zu den Sonderwirtschaftszonen, die Nordkorea bereits mit China aufgebaut hat.' Berger ist bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik Spezialist für die koreanische Halbinsel. Eine politische Vereinigung sei aber deutlich schwieriger: 'Das sozialistische System im Norden hat sich seit mehr als 60 Jahren abgeschottet und ist beinahe eine Klan-Gesellschaft mit verschiedenen Familien, die das System beherrschen', so Berger. 'Eine politische Einheit müsste mit diesen Familieninteressen abgeglichen werden – keine einfache Aufgabe.'"

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19.06.2018

"Was wäre, wenn …"

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Christoph Koch spekuliert auf "Brand eins" darüber, was wäre, wenn in den USA alle privaten Schusswaffen verboten wären. Koch verweist auf der einen Seite darauf, dass ein Verbot von Waffen noch lange nicht alle damit zusammenhängenden Probleme lösen würde. "Wenn alle rechtschaffenen Bürger ihre Waffen abgeben müssen, bleiben nur noch die Kriminellen bewaffnet, da diese sich nicht an ein solches Verbot halten. Das mag stark übertrieben sein – naiv wäre es aber, anzunehmen, dass mit einem Verbot himmlischer Friede ausbricht. So kam eine Studie der Kellogg University zu dem Ergebnis, dass die Häufigkeit von Schulmassakern deutlich stärker von der wirtschaftlichen Perspektive und der Arbeitslosenquote abhängt als von der Verfügbarkeit von Schusswaffen. Zudem zeigen Drogen, dass ein Verbot Dinge nicht aus der Welt schafft". Auf der anderen Seite verweist Koch jedoch auf einen anderen Umstand. Nämlich dass Amokläufe mit weniger tödlichen Waffen wesentlich glimpflicher ausgehen würden. "Und drittens ließen sich für all die Verbrechen, die Menschen derzeit mit Schusswaffen begehen, auch andere Waffen benutzen. Doch die Folgen wären wohl weniger gravierend: Bei einem Amoklauf in einer chinesischen Schule, bei dem der Täter ein Messer benutzte, wurden zwar 22 Kinder verletzt – getötet wurde jedoch kein einziges."

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24.11.2014

"Ist der Ruf erst ruiniert ..."

http://www.brandeins.de/archiv/2014/vertrauen/was-kostet-der-nsa-skandal-die-amerikanische-wirtschaft/

Das Wirtschaftsmagazin "brand eins" mit einer Bestandsaufnahme der Kosten des NSA-Skandals. "Wie hoch ist der materielle Schaden des NSA-Skandals für die IT-Industrie der Vereinigten Staaten? Und wie hoch ist im Gegenzug der Gewinn der ausländischen Konkurrenz durch zusätzliches Geschäft? Wer sich durch die bislang erschienenen Studien und Hiobsbotschaften großer wie kleiner Unternehmen arbeitet, kann keine klare Gewinn- und Verlustrechnung aufstellen. Doch man kann absehen, dass der weltweite Vertrauensverlust in die Milliarden geht. Eine Chronologie."

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