US-Soldaten in Afghanistan

Links vom 16.11.2015

1. Aktuelles

Süddeutsche Zeitung vom 14.11.2015

"Für die Freiheit"

http://www.sueddeutsche.de/politik/paris-und-die-politischen-folgen-fuer-die-freiheit-1.2737464?utm_campa
ign=socialflow&utm_medium=social

Kurt Kister schreibt, dass die IS-Terroristen in Paris die Freiheit selbst ins Visier genommen hätten. Solange diese Freiheit weiterhin existiere, werde es immer "Leute geben, die sie mit der Kalaschnikow zerschießen wollen". "Sind wir in Deutschland ebenfalls von Terroristen bedroht? Ja, das sind wir, weil wir zu jenem Westen gehören, dessen Freiheiten den Barbaren des IS als todeswürdige Verbrechen gelten. Kann man dagegen etwas machen? Sicher, im Rahmen. Mehr Polizei, mehr Überwachung (und das in einem Land, in dem BND und NSA vielen als ähnlich pfui gelten wie TTIP und Glyphosat), mehr Aufklärung, mehr Geld für Kameras, Spezialeinheiten, Agenten. Kann man so etwas wie 'Paris' damit verhindern? Nein, drei oder acht zu allem Entschlossene, die nicht plaudern und wenig elektronisch kommunizieren, können eine moderne Gesellschaft von 80 Millionen in ihren Grundfesten erschüttern."

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Cicero vom 16.11.2015

"Orient und Okzident haben einen gemeinsamen Feind"

http://www.cicero.de/weltbuehne/islamischer-staat-orient-und-okzident-haben-einen-gemeinsamen-feind/60124

Martin Gehlen stellt die Pariser Anschläge in eine lange Reihe weiterer Gewaltakte des "Islamischen Staates" und konstatiert, dass die Terrormiliz nur durch eine gemeinsame Kraftanstrengung aller Akteure besiegt werden könne. "Besiegen lässt sich das 'Islamische Kalifat' nur, wenn seine dschihadistische Staatsbasis zerstört, sein mesopotamisches Herrschaftsgebiet erobert und sein Steinzeit-Islam ideologisch austrocknet wird. Doch das ist leichter gesagt als getan. In den IS-Kernlanden Syrien und Irak fehlen dafür fast alle Voraussetzungen. (...) Und so erweist sich die vor gut einem Jahr ausgerufene internationale Strategie als zunehmend wirkungslos, den IS von außen und aus der Luft zu schwächen, seine Einnahmen aus dem Öl- und Antikenhandel zu dezimieren sowie den Zustrom von ausländischen Dschihadisten zu erschweren. Spätestens seit der Mordnacht von Paris dürfte der zivilen Welt in Ost und West, in Orient und Okzident klar geworden sein, dass sie dieser Mixtur aus religiöser Verblendung, globalem Zivilisationshass und militärischer Präzision weitaus härter entgegentreten muss als bisher."

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Guardian vom 14.11.2015

"After Paris, Europe may never feel as free again"

http://www.theguardian.com/commentisfree/2015/nov/14/after-paris-attacks-europe-never-same-terrorism

Die Terroranschläge in Paris könnten das Ende des europäischen Liberalismus eingeläutet haben, fürchtet Nick Cohen. Bisher habe Europa auf extreme Reaktionen auf die Terrorgefahr verzichtet und sich nicht in Polizeistaaten verwandelt. Dies könne sich jetzt ändern, wie nicht nur die Reaktion des französischen Präsidenten befürchten lasse. "Maybe we will be lucky again. Maybe the Parisian attacks will be a rarity, a shocking crime that disrupts our lives but does not fundamentally change them. Perhaps the migrants will be absorbed and the populist parties disappear. Perhaps all those French (and British) citizens who have gone to murder, rape and enslave for Isis will not return to inflict their godly terror on us or inspire online imitators to commit crimes of their own. In 20 years, our children may well be able to look back and say with relief that the continuities with the past outweigh the differences once again. Perhaps, in short, we will be lucky. But I have to say that looking at the pictures from Paris today it feels as if our luck has run out."

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ipg-journal vom 16.11.2015

"Sind wir Paris?"

http://www.ipg-journal.de/kommentar/artikel/wir-sind-paris-1150/

Michael Bröning von der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin erläutert nach den Pariser Anschlägen mögliche Konsequenzen der verkündeten "uneingeschränkten Solidarität" Deutschlands mit Frankreich. "Auch unter dem Eindruck der erschütternden Bilder aus Paris bleibt die Pflicht zur Besonnenheit. Das letzte Mal als in Berlin von 'uneingeschränkter Solidarität' in Zeiten des Terrors die Rede war, regierte bekanntlich Gerhard Schröder im gerade neu bezogenen Kanzleramt. Was dem Bekenntnis folgte, war die Beteiligung der Bundeswehr am Einsatz in Afghanistan. Im Gegensatz dazu ist bislang offen, was die nun öffentlich zugesicherte Unterstützung Frankreichs über Symbolpolitik hinaus für Berlin bedeutet. Auch die Vereinbarungen des G20 Gipfels vom Wochenende blieben eher vage. Wie immer der in Aussicht gestellte Schulterschluss am Ende konkret umgesetzt wird, eines ist klar: Deutsche 'uneingeschränkte Solidarität mit Frankreich' wird sich kaum darin erschöpfen können, in Berlin stoisch Kurs zu halten und die Franzosen im Übrigen aufzufordern, sich nun bitte ein Beispiel an Deutschland zu nehmen."

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Deutschlandfunk vom 16.11.2015

"Artikel 5 bezieht sich auf Angriffe von Staat auf Staat"

http://www.deutschlandfunk.de/nato-buendnisfall-nach-paris-artikel-5-bezieht-sich-auf.694.de.html?dram:ar
ticle_id=336954

Christoph Heinemann hat mit dem konservativen französischen Parlamentsabgeordneten Jacques Myard über die Folgen der Pariser Anschläge, einen möglichen NATO-Bündnisfall und Angela Merkels Flüchtlingspolitik gesprochen. "Der Artikel 5 des Nordatlantikvertrages läßt sich auf solche Fälle des Kampfes gegen Terroristen nicht unbedingt anwenden. Uns hat kein Staat angegriffen, auch wenn es sich um den 'Islamischen Staat' handelt. Hier müssen wir Vernunft walten lassen. Der Artikel 5 bezieht sich auf Angriffe von Staat gegen Staat. Aber jenseits dieser juristischen Bewertung glaube ich, dass alle europäischen und arabischen Nationen, die nicht möchten, dass Religionskriege die Antwort auf die Herausforderungen unserer Zeit bilden, Frankreich vor allem bei der Suche nach den Terroristen helfen können."

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2.1. Deutschland / Europa

Deutsche Welle vom 16.11.2015

"Belgiens wachsende Dschihadisten-Szene"

http://www.dw.com/de/belgiens-florierende-dschihadisten-szene/a-18851744

Daniel Heinrich erläutert, warum sich gerade Belgien in den vergangenen Jahren zu einer Quelle des europäischen Dschihadismus entwickelt habe. "Für den Politikwissenschaftler Asiem El Difraoui sind die Probleme hausgemacht: 'Die Belgier haben die Beobachtung der Szene schleifen lassen, sie haben Präventionsmaßnahmen schleifen lassen, eigentlich haben sie alles schleifen lassen', so der Nahostexperte im Gespräch mit der DW. Für die Versäumnisse im Kampf gegen den islamistischen Terror sieht er einen klaren Grund: die innere Zerrissenheit des Landes. 'Die Belgier sind einfach viel zu viel mit sich selbst beschäftigt.' Seit Jahren würden sich zerstrittenen Flamen und Wallonen gegenseitig blockieren - und damit auch die Kapazitäten, sich um die innenpolitischen Probleme des Landes zu kümmern."

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The Atlantic vom 15.11.2015

"What Is France Doing in Syria?"

http://www.theatlantic.com/international/archive/2015/11/france-syria-iraq-isis/416013/

Der "Islamische Staat" hat die Pariser Terroranschläge als "Rache" für die aktuelle französische Außenpolitik gerechtfertigt. David A. Graham schreibt, dass dies offenbar nicht nur für den Militäreinsatz in Syrien gelte und erläutert, welche Strategie Frankreich im Nahen Osten, aber auch in Afrika verfolgt. "As The Guardian notes, France has been one of the most outspoken opponents of the Assad government throughout the civil war that has engulfed the country. (...) France’s military efforts against ISIS have developed gradually over the course of the last 15 months — spreading from limited sorties in Iraq to include missions over Syria and the deployment of an aircraft carrier to the Persian Gulf.(...) It’s worth noting that the ISIS statement translated by SITE makes no explicit mention of Syria. The French military has been heavily involved in operations against Islamist militant groups outside of the Middle East over the last few years (...). Of course, the statements from ISIS and Assad shouldn’t necessarily be taken at face value; whatever drove the Paris attackers to commit their horrific acts is certainly more complex and varied than the French government’s conduct in the world."

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AlterNet vom 15.11.2015

"Let's Not Fall Into the ISIS Trap and Punish Immigrants — A Frenchman's Perspective"

http://www.alternet.org/world/lets-not-fall-isis-trap-and-punish-immigrants-frenchmans-perspective?akid=1
3658.13982.21A-Yp&rd=1&src=newsletter1045841&t=4

Patrick Hilsman berichtet über seine wechselvollen Erfahrungen als französisch-amerikanischer Korrespondent in Syrien und schreibt, dass die Anschläge in Paris keineswegs einzigartig seien, sondern anderen Gräueltaten des IS ähnelten. Wer sich im Westen der Terrormiliz entgegen stellen wolle, sollte sich zuerst an die Seite ihrer Opfer begeben, so seine Forderung. "The front line of the fight has been and still is the aid workers, activists and refugee advocates who fight for the rights of oppressed people. If you are at war with an enemy, you protect the victims of that enemy: in this case, Syrian refugees. (...) Associating these attacks with the refugee crisis is an exercise in absurdity. Politicians are already foaming at the mouth to blame the attacks on the refugee crisis. So far we know that most of the attackers who have been identified were European."

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2.4. Naher und Mittlerer Osten, Maghreb

The New Yorker vom 13.11.2015

"The Limits of the Kurds’ War on ISIS"

http://www.newyorker.com/news/news-desk/the-limits-of-the-kurds-war-on-isis

Trotz der recht schnellen Eroberung der Stadt Sinjar durch kurdische Peschmerga-Kämpfer im Norden Iraks empfiehlt Dexter Filkins, nicht zu viel von den Kurden im internationalen Krieg gegen den "Islamischen Staat" zu erwarten. Die Kurden verfolgten politische Ziele, die nicht immer mit den Interessen der USA übereinstimmen. Zudem seien kurdische Kämpfer in anderen Regionen Iraks keineswegs willkommen. Eine Ausweitung der aktuellen Offensive sei deshalb unwahrscheinlich. "For the Kurds, the new reality has amounted to a paradox: leaders in both Baghdad and Washington want the Kurds to fight ISIS, but the Kurds themselves mostly just want to secure Iraq’s Kurdish areas. That means that the Kurds had every reason to want to liberate Sinjar. The Yazidis may be a religious minority — most Kurds are Sunni Muslims — but the majority of them are Kurdish-speaking. (...) Still, the evidence suggests that, once the Kurds fully retake Sinjar, they’ll stop fighting. Mosul, at least the parts held by ISIS, has a largely Arab population, and if Kurdish leaders sent their fighters in, they would likely face stiff, even popular, resistance."

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The Washington Post vom 13.11.2015

"Yemen is turning into Saudi Arabia’s Vietnam"

https://www.washingtonpost.com/world/middle_east/saudi-arabia-cant-find-its-way-out-of-yemens-messy-war/2
015/11/12/4d70ce26-84e1-11e5-8bd2-680fff868306_story.html?tid=ss_tw

Saudi-Arabien führe mit seinen Verbündeten seit acht Monaten einen Krieg in Jemen, der das Königshaus aus politischer Sicht zunehmend belaste, berichtet Hugh Naylor. "'This war is draining the Saudis militarily, politically, strategically,' said Farea al-Muslimi, a Yemen analyst at the Beirut-based Carnegie Middle East Center. 'The problem is, they’re stuck there.' (...) as the conflict drags on, mounting civilian casualties and a worsening humanitarian crisis have drawn criticism from international rights groups and lawmakers in the United States, an arms supplier for the key oil producer. (...) Inside Saudi Arabia, analysts say, the war has intensified apparent power struggles within the secretive and opaque royal family. (...) Perhaps more alarming for Saudi Arabia is the lawlessness plaguing Aden, the key southern port city that coalition ground forces seized from the rebels over the summer. (...) It is unclear how Saudi Arabia can end its military involvement without coming off as the loser."

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2.6. Afghanistan / Pakistan

Frankfurter Rundschau vom 13.11.2015

"Afghanistan, ein unsicheres Herkunftsland"

http://www.fr-online.de/flucht-und-zuwanderung/fluechtlinge-afghanistan--ein-unsicheres-herkunftsland,249
31854,32407040.html

Thomas Kröter will nicht so recht glauben, dass für nach Afghanistan zurückkehrende Flüchtlinge keine Gefahr für Leib und Leben bestehen soll. "Das Verteidigungsministerium will die Zahl der deutschen Soldaten im Land nur geringfügig erhöhen, obwohl die Taliban ihren Einfluss immer weiter ausdehnen. Damit gerät ein wichtiger Teil der neuen Flüchtlingsstrategie ins Wanken: die Rückführung von Asylsuchenden nach Afghanistan."

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ipg-journal vom 09.11.2015

"Afghanistan ist sicher! Todsicher."

http://www.ipg-journal.de/kommentar/artikel/afghanistan-ist-sicher-1135/

Cem Sey, ein freier Korrespondent, der seit 2004 regelmäßig aus Afghanistan berichtet, erläutert die aktuelle Sicherheitslage im Land. "Die immer brüchiger erscheinende Sicherheitslage und die massive Wirtschaftskrise ziehen der Bevölkerung nun den Boden unter den Füßen weg. Längst sind die Taliban zu den besseren Arbeitgebern avanciert. Wer für sie kämpft, bekommt sogar ein Gehalt. Zwischen 1000 und 1400 US-Dollar, sagen Menschen in Masar. Das ist das Fünffache des Gehalts eines Beamten. Deshalb, höhnen sie, würden Flüchtlinge, die nach Vorstellungen der deutschen Regierung bald zurückgeführt werden sollen, ganz bestimmt schnell wieder gute Jobs in ihrer alten Heimat finden: nämlich beim Jihad."

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4. Militär und bewaffnete Konflikte

The American Conservative vom 16.11.2015

"Escalating the War on ISIS Is a Mistake"

http://www.theamericanconservative.com/larison/escalating-the-war-on-isis-is-a-mistake/

Sollte sich der Westen nach den Pariser Anschlägen mit Bodentruppen am internationalen Militäreinsatz in Syrien und Irak beteiligen, um den "Islamischen Staat" zu zerstören? Daniel Larison spricht sich gegen eine derartige Eskalation aus. "Lots of politicians and pundits want to declare their desire to 'eradicate' ISIS, but no one wants to spell out what doing so would cost, how long it would take, and how much longer U.S. and allied forces would have to remain in Syria once the initial campaign was finished. That is because the public would justifiably recoil from an honest assessment of what would be required. The U.S. just learned the hard way over the last fourteen years that we should be avoiding prolonged, open-ended wars in countries that we don’t understand very well. Plunging even deeper into the war in Syria may seem momentarily satisfying for many people in the West, but we should know by now that the costs will be much higher than we expect, the intervention will not be the remedy that is being promised, and it will create additional, unforeseen problems that will plague us later on."

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5. NSA / Überwachung / Big Data

bento vom 14.11.2015

"Sechs Tipps von Edward Snowden für mehr Sicherheit"

http://www.bento.de/gadgets/tipps-fuer-mehr-privatsphaere-im-internet-von-edward-snowden-118889/#refsponi

Okan Bellikli und Ole Reißmann stellen aktuelle Empfehlungen Edward Snowdens zur Sicherheit im Internet zusammen. "Grundsätzlich gilt: Je mächtiger der Gegner, desto schwieriger ist der Schutz. Trotzdem kann jeder viel für seine Sicherheit tun und mindestens einfache Datendiebe abwehren. Aber Vorsicht vor Programmen, die totale Sicherheit versprechen – das ist meist Quatsch, der sich kaum überprüfen lässt. Als beste Wahl gelten viel genutzte Open-Source-Programme, die von mehreren Experten unabhängig voneinander geprüft werden konnten."

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6. Wissenschaft und Forschung

Deutschlandfunk Kultur vom 16.11.2015

"Warnung vor 'phobischem Verhalten'"

http://www.deutschlandradiokultur.de/psychologische-folgen-des-terrors-warnung-vor-phobischem.1008.de.htm
l?dram:article_id=336969

Dieter Kassel hat mit dem Psychologen Jens Hoffmann über die psychologischen Folgen der Pariser Terroranschläge gesprochen. "Die Unkalkulierbarkeit der Pariser Anschläge hat unser Sicherheitsgefühl auf den Kopf gestellt, sagt der Psychologe Jens Hoffmann. Man müsse jetzt lernen, bewusst mit der Angst umzugehen. Dazu gehöre es auch, sich weiterhin frei im öffentlichen Raum zu bewegen."

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7. Religionen

Al Jazeera English vom 15.11.2015

"Go ahead, blame Islam"

http://www.aljazeera.com/indepth/opinion/2015/11/blame-islam-151115083644785.html

Mark LeVine, Nahostexperte an der University of California, hält es nach den Anschlägen von Paris für falsch, den Islam als weltweit gefährlichste Religion zu charakterisieren. Gewaltverbrechen würden bis heute auch im Namen des Christentums, des Judentums oder des Hinduismus verübt. Ebenso falsch sei es, den westlichen Beitrag zur aktuellen Welle der Gewalt zu leugnen. "As ISIL wages its war against the 'the grey zones' where peoples of all faiths interact, coexist and even shape each, its worth noting that its strategy was inspired not by the Quran but instead by George W Bush, whose 'you're either with us or against us' threat after 9/11 it directly and approvingly quotes. So by all means, let us blame Islam for the carnage done in its name. But let's be honest about how much all of our most cherished ideals, identities and ideologies have contributed to the death and destruction piling up around us. And then, let's figure out how to recapture the sense of justice, mercy and compassion that have always existed - too often in the shadows - at the core of Islam, Judaism, Christianity and many of the world's other great belief systems, before there's nothing left to fight over."

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9. Terrorismus, Fundamentalismus und Extremismus

Spiegel Online vom 16.11.2015

"Terror in Paris: Organisatoren der Anschläge sitzen offenbar in Syrien"

http://www.spiegel.de/politik/ausland/terror-in-paris-drahtzieher-der-anschlaege-sitzen-offenbar-in-syrie
n-a-1062971.html

Jüngste Erkenntnisse der französischen Behörden laufen darauf hinaus, dass die Pariser Terroranschläge von Syrien aus organisiert worden sind. "Laut Frankreichs Premierminister Valls wurde die Terrorserie in Paris von Syrien aus organisiert. Auch gegen andere europäische Länder sollen Anschläge geplant worden sein. Bei Razzien wurden weitere Verdächtige festgenommen."

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The Atlantic vom 15.11.2015

"ISIS Is Not Waging a War Against Western Civilization"

http://www.theatlantic.com/international/archive/2015/11/isis-paris-attacks-rubio-republicans/416085/

Die Pariser Anschläge waren auch Thema der jüngsten Debatte der republikanischen Präsidentschaftskandidaten in den USA. Peter Beinart berichtet, dass Marco Rubio die Angriffe als "Clash of Civilizations" charakterisiert habe, eine Ansicht, die nicht nur völlig falsch sei, sondern der Terrormiliz auch direkt in die Hände spiele. "If what motivates the Islamic State is hatred of liberal democracy, why has it spent years fighting the authoritarian governments of Syria and Iraq? And why did it reportedly down a Russian airliner last month? After all, Vladimir Putin’s Russia is not known for its commitment to liberal democracy either. The obvious answer is that the Islamic State fights those who block its path to power, whether they are liberal democracies or not. It attacked Russia because Russia joined the war in Syria on Assad’s side. Although Moscow has focused many of its air strikes on other Syrian rebel groups, the Islamic State evidently now sees the Russians as a battlefield enemy. That’s also how it sees France, which in September expanded its air strikes against ISIS from Iraq to Syria."

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