US-Soldaten in Afghanistan

Links vom 17.02.2019

1. Aktuelles

Deutsche Welle vom 15.02.2019

"Munich Security Conference: A masterclass in backroom diplomacy"

https://www.dw.com/en/munich-security-conference-a-masterclass-in-backroom-diplomacy/a-47526025

Matthias von Hein schreibt, dass die Münchner Sicherheitskonferenz nicht nur wegen der öffentlichkeitswirksamen Auftritte von Führungspersönlichkeiten der internationalen Sicherheitspolitik, sondern auch wegen der vertraulichen Begegnungen hinter verschlossenen Türen von Bedeutung sei. "Parallel to the official program, a diplomatic world of possibilities opens up where positions can be gauged and common ground explored — behind the scenes and as discreetly as possible. That is due in large part to the venue of the conference. The spacious and traditional Bayerischer Hof hotel sprawls over several buildings and its nooks and crannies make it perfectly suited to backroom diplomacy. Plush carpets dull the sound of footsteps, while countless staircases and passages offer hidden access to rooms and suites, making it easy to slip past reporters, photographers and other unwanted observers. The conference's management team has reserved 100 rooms alone for confidential meetings. The designated 'bilateral team' allocates the rooms in half-hour slots."

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Politico vom 17.02.2019

"Munich Security Conference: Live blog"

https://www.politico.eu/article/munich-security-conference-live-blog/

Politico hat die diesjährige Münchner Sicherheitskonferenz mit einem Live-Blog begleitet. "World leaders, ministers, diplomats, military officers and policy experts are attending the annual Munich Security Conference, the premier global powwow on foreign, defense and security policy. German Chancellor Angela Merkel, U.S. Vice President Mike Pence, Russian Foreign Minister Sergey Lavrov and NATO Secretary-General Jens Stoltenberg are among those taking part in the conference in the southern German city. Follow POLITICO's live blog for the latest news and analysis from the conference, which runs from Friday to Sunday."

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2.1. Deutschland / Europa

Spiegel Online vom 16.02.2019

"Brisante Aktennotiz"

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/rammo-clan-in-berlin-warum-ermittler-jetzt-ueber-die-beschlagnahmun
g-streiten-a-1253488.html

Thomas Heise berichtet über Schwierigkeiten bei der Umsetzung der neuen Strategie im Kampf gegen kriminelle Clans. Denn das Beschlagnahmen des Vermögens lasse noch lange nicht die Mieteinnahmen für die Cläne versiegen, wie ein Beispiel in Berlin jetzt zeige. "Zwar werten Ermittler die Aktion als Erfolg, die Beschlagnahmung ist in den Grundbüchern vermerkt, die Immobilien können jetzt nicht einfach verkauft und zu Geld gemacht werden. Doch nach Recherchen von SPIEGEL TV fließen die Mieteinnahmen weiter an die Eigentümer. Ein Berliner Ermittler gegen organisierte Kriminalität beschreibt die Stimmung mit einem Vergleich aus dem Motorsport. Mit dem neuen Gesetz glaubten die Ermittler demnach 'einen Rennwagen zur Verfügung' zu haben, mit dem man so richtig Gas geben könne. Ermittlungstechnisch gesehen. 'Aber jetzt geht's nur noch mit Tempo 30 weiter'. Vor ein paar Tagen erreichte die Fahnder eine ganz besondere Aktennotiz: Eine der Hausverwaltungen fragte an, ob sie denn 200.000 Euro Mieteinnahmen in den Libanon überweisen könne, ohne sich mitschuldig zu machen."

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The Atlantic vom 14.02.2019

"Germany Preps a Plan B for Trump’s Foreign-Policy ‘Zigzag’"

https://www.theatlantic.com/international/archive/2019/02/germany-preps-plan-b-uncertain-america-foreign-
policy/582715/?utm_source=feed

Emily Schultheis und Uri Friedman berichten über die Bemühungen der deutschen Politik, eine angemessene Antwort auf den außenpolitischen "Zick-Zack-Kurs" von US-Präsident Trump zu finden. "In many ways, the world order remains unchanged: The U.S. has not pulled out of NATO or formally called its commitments to the military alliance into question, and the transatlantic bond, while weakened, still consists of shared security, economic, and even cultural ties. Ask any major politician here, and they’ll argue that the relationship with Washington remains relevant and important. (...) But the dynamic under the surface has experienced a real change. At first, the hope remained that the president’s advisers could moderate his more impulsive tendencies. But one by one (...) those advisers have left — leaving German diplomats with few strong contacts in the administration (...). And though no one would say (publicly, at least) that they worry about Trump pulling the U.S. out of NATO, there’s a sense among German leaders and policy types that it’s difficult to trust the U.S. to uphold its end of the bargain security-wise — leading to a call for Europe to think about its own security and foreign-policy interests."

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The National Interest vom 14.02.2019

"Who Benefits from the Rift Between Germany and America?"

https://nationalinterest.org/feature/who-benefits-rift-between-germany-and-america-44547

Der Politikwissenschaftler Maximilian Terhalle wirft Bundeskanzlerin Merkel vor, mit ihrer Unterstützung für die Gaspipeline Nord Stream 2 den Graben zu den USA weiter zu vertiefen und damit Russland in die Hände zu spielen. "Notwithstanding Merkel’s achievements, the record of her strategy vis-à-vis Putin must now lead to a recognition that Berlin’s appeasement policy has failed. (...) While there may come a time to talk to Putin or his successor at some point in the future, now is not the time. Merkel should therefore change course now and use the pipelines as coercive tools. In other words, Germany (and others) should blockade the pipelines and open them only if Moscow dramatically alters its overall view of, and approach to, Europe. In the meantime, U.S. gas is readily available. (...) Some suggest that, after fourteen years in power, she may be burnt-out and thus no longer able to undertake a strategic turnaround of her longstanding policy regarding Russia. But by far the biggest obstacle for change is that she wholeheartedly despises Trump and his domestic and foreign worldviews. (...) But outright dismissing any proposals of 'the Donald' is not a strategy."

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2.2. USA

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 16.02.2019

"Amerika stuft europäische Autos als Sicherheitsgefahr ein"

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/der-handelsstreit/merkel-amerika-stuft-europaeische-autos-als-sich
erheitsgefahr-ein-16044399.html

Das amerikanische Handelsministerium hat europäische Autos als eine Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA eingestuft, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. "Das amerikanische Handelsministerium ist nach Angaben von Kanzlerin Angela Merkel offensichtlich zu der Einschätzung gekommen, dass europäische Autos eine Bedrohung für die nationale Sicherheit der  Vereinigten Staaten darstellen. Das sei für Deutschland erschreckend, sagte Merkel am Samstag bei der Münchner Sicherheitskonferenz. Auf der Grundlage der Einschätzung des Handelsministeriums könnte der amerikanische Präsident Donald Trump jetzt neue Sonderzölle einführen. Offiziell endet an diesem Sonntag die Frist für eine Entscheidung des Handelsministeriums darüber, ob der Import von Autos und Zulieferteilen die nationale Sicherheit des Landes beeinträchtigt."

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2.4. Naher und Mittlerer Osten, Maghreb

Tagesspiegel vom 16.02.2019

"Wie die Freiheit in der Türkei bedrängt wird"

https://www.tagesspiegel.de/politik/denziz-yuecel-seit-einem-jahr-frei-wie-die-freiheit-in-der-tuerkei-be
draengt-wird/23988186.html"

Der Druck der türkischen Regierung auf vermeintliche Staatsfeinde hält unvermindert an, schreibt Susanne Güsten in ihrer Bestandsaufnahme der türkischen Rechtsstaatlichkeit ein Jahr nach der Freilassung Deniz Yücels aus der Haft. "Vor einem Jahr wurde der Journalist Deniz Yücel aus türkischer Haft entlassen. Um die Rechtsstaatlichkeit im Land ist es nach wie vor schlecht bestellt."

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Spiegel Online vom 15.02.2019

"Noch 15 Jahre Sisi"

http://www.spiegel.de/politik/ausland/aegypten-verfassungsaenderung-fuer-abdel-fattah-el-sisi-a-1253361.h
tml

Dominik Peters berichtet über Tricks, mit denen sich Ägyptens Staatspräsident seine Macht bis ins Jahr 2034 erhalten will. "Sisi kam 2014 das erste Mal an die Macht, als er und das Militär gegen den Muslimbruder Mohammed Mursi putschten. 2018 wählten ihn dann die rund 60 Millionen Wahlberechtigten ein zweites Mal zum Präsidenten. Seine offizielle Amtszeit endet in drei Jahren. Eine weitere Amtszeit sieht die ägyptische Verfassung gegenwärtig nicht vor. Aber damit dann nicht Schluss ist, soll nun die Verfassung geändert und die Amtszeit von vier auf sechs Jahre verlängert werden. Ab dann wird neu gerechnet: bereits geleistete Amtsjahre zählen nicht mehr. Durch diese Neuerung könnte Sisi 2022 ein erstes Mal für sechs Jahre zum Herrscher gewählt werden - und 2028 noch mal. Damit bliebe er bis 2034 an der Macht; im selben Jahr würde er 80 Jahre alt werden."

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The New Statesman vom 13.02.2019

"Iran: the revolution that shook the world"

https://www.newstatesman.com/world/middle-east/2019/02/iran-revolution-shook-world

40 Jahre nach der Islamischen Revolution in Iran blickt Michael Axworthy, Autor des Buches "Revolutionary Iran", auf ein Ereignis zurück, das die Region nachhaltig erschüttert hat. "Since 1979, despite much speculation and predictions of its imminent demise, and despite the vicious eight-year war with Iraq and various other attempts at regime change, the Islamic Republic has survived, proving more stable than expected. It is reasonable to make a connection between this stability and the Islamic part, unlike the anti-clerical or secular regimes set up by the French and Russian revolutions. Islam has given the regime deeper ideological roots in domestic society than the innovative ideologies of the Jacobins and Bolsheviks achieved. Islam is more embedded in people’s lives and could have sustained a more liberal, democratic regime than the current autocratic form of government. But those at the top run a risk. Shiism, more than any other form of Islam, is traditionally, acutely, almost obsessively sensitive to the abuse of political power."

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2.6. Afghanistan / Pakistan

The Intercept vom 15.02.2019

"After 18 Years of War, Taliban Has the Upper Hand in Afghanistan Peace Talks"

https://theintercept.com/2019/02/15/afghanistan-peace-talks-taliban/

In den laufenden Verhandlungen mit der US-Regierung haben die Taliban die klare Oberhand, stellen Bilal Sarwary und Murtaza Hussain nüchtern fest. "(...) the talks also offer a serious reality check about the outcome of 18 years of U.S. military presence in Afghanistan. For many observers, the negotiations register as a defeat — recognition that the Taliban has not only survived, but is likely to play an integral role in Afghanistan’s future. It is also clear that there will be a new set of winners and losers in Afghan society, and that Afghans who pegged their hopes to the U.S.-backed government now risk losing limited gains in living standards and civil rights. (...) 'The Taliban who are in contact with the U.S. are mainly moderate Taliban. Even if they reach an agreement with the U.S. to end their support for international terrorists, the key challenge that will remain will be the radical Taliban factions that enjoy safe havens in Pakistan,' says Masoud Andarabi, a former Afghan intelligence official who was recently appointed acting interior minister."

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2.8. Mittel- und Lateinamerika

Bloomberg vom 13.02.2019

"With Cocaine Flowing, the Push to Pry Generals From Maduro Hits a Snag"

https://www.bloomberg.com/news/articles/2019-02-13/with-cocaine-flowing-push-to-pry-generals-from-maduro-
hits-snag

Ethan Bronner und Andrew Rosati berichten, dass der Versuch der Opposition in Venezuela, Präsident Maduro mit amerikanischer Unterstützung zu stürzen, ins Stocken geraten sei. Bisher habe sich nur ein hochrangiger Offizier an die Seite des selbsternannten Übergangspräsidenten Guaido gestellt. "U.S. National Security Adviser John Bolton recently offered to remove sanctions against military chiefs who join Guaido. Senator Marco Rubio of Florida repeated the offer, saying that if any of the top six military leaders defect, the U.S. will guarantee their immunity. Longtime observers, however, say the generals doubt the promises will be kept. This is a major reason why the revolution isn’t moving as quickly as some had hoped when Guaido electrified the world on Jan. 23 with his declaration. This has led to impatience and finger-pointing. U.S. policy makers and those around Guaido -- as well as leaders in Brazil and Colombia -- are eyeing one another and worrying about failure. Officials in each camp have said privately they assumed the others had a more developed strategy."

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3. Bündnisse und internationale Diplomatie

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 16.02.2019

"Droht ein neuer Kalter Krieg?"

https://www.faz.net/aktuell/politik/sicherheitskonferenz/muenchner-sicherheitskonferenz-droht-ein-neuer-k
alter-krieg-16044472.html

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung gibt im Videostream ein Stimmungsbild der diesjährigen Münchner Sicherheitskonferenz. "Das Ende des INF-Vertrags führt zu neuen Spannungen in der Weltpolitik. Wird sich die Geschichte wiederholen? Die FAZ.NET-Redakteure Kathrin Jakob und Lorenz Hemicker gehen der Frage bei der Sicherheitskonferenz in München nach."

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Süddeutsche Zeitung vom 16.02.2019

"Merkel fordert China zu Mitwirkung bei internationaler Abrüstung auf"

https://www.sueddeutsche.de/politik/muenchner-sicherheitskonferenz-merkel-fordert-china-zu-mitwirkung-bei
-internationaler-abruestung-auf-1.4333181

Nach der Kündigung des INF-Vertrags sei die internationale Abrüstung nicht mehr nur eine Sache der USA und Russlands, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer Rede vor der Münchner Sicherheitskonferenz. "Das Thema Abrüstung gehe nach der Kündigung des INF-Abrüstungsvertrags nicht nur die bisherigen Vertragsmächte Russland und die USA an, 'sondern auch China', sagte Merkel bei der Münchner Sicherheitskonferenz. Über einen Beitrag der Volksrepublik bei den weiteren Abrüstungsbemühungen würde sie sich 'freuen', sagte die Kanzlerin."

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Deutschlandfunk vom 16.02.2019

"Eine Bankrotterklärung deutscher Außen- und Sicherheitspolitik"

https://www.deutschlandfunk.de/inf-vertrag-eine-bankrotterklaerung-deutscher-aussen-und.694.de.html?dram:
article_id=441275

Dirk Müller im Gespräch mit dem Vorsitzenden des NATO-Militärausschusses Harald Kujat über die Haltung der Bundesregierung zum INF-Vertrag. "(...) im Augenblick ist unser größtes Problem, unser größtes Sicherheitsproblem natürlich die Kündigung des INF-Vertrages. Da bin ich schon sehr enttäuscht von dem, was die Bundeskanzlerin sagte. Man muss sich vergegenwärtigen – das wissen die meisten unserer Zuhörer wahrscheinlich nicht mehr –, dass die Bundeskanzlerin gemeinsam mit allen NATO-, Staats- und Regierungschefs noch am 12. Juli vergangenen Jahres gesagt hat, der INF-Vertrag ist entscheidend für die euroatlantische Sicherheit, und wir bleiben voll und ganz verpflichtet, diesen Vertrag zu erhalten."

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Al Monitor vom 14.02.2019

"Turkey fails to win green light for safe zone at Syria summit"

https://www.al-monitor.com/pulse/originals/2019/02/sochi-syria-summit-turkey-erdogan-safe-zone.html

Der Türkei ist es bei den Syrien-Gesprächen mit Russland und dem Iran in Sotschi Ayla Jean Yackley zufolge nicht gelungen, das gewünschte "Grüne Licht" für eine Sicherheitszone im Norden Syriens zu bekommen. "Turkey is also at odds with Iran and Russia over the fate of Idlib, the last anti-Assad opposition stronghold. Turkey wants to avoid an all-out attack on the province, fearful it could unleash a humanitarian disaster and force another influx of refugees into Turkey, where almost 3.6 million Syrians are already sheltering. Erdogan convinced Putin to agree to a cease-fire for Idlib in September, promising to rid the province of hard-line jihadists through its influence over more moderate militants. But an al-Qaeda-linked force has since consolidated its control, effectively wrecking the cease-fire. Putin’s patience seems to be running out, and he called for the “complete elimination of this hotbed of terrorists” at the summit. Later, his spokesman appeared to walk back the comments, saying the three leaders had not agreed to a military operation in Idlib."

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4. Militär und bewaffnete Konflikte

Politico vom 16.02.2019

Germany’s soldiers of misfortune

https://www.politico.eu/article/germany-biggest-enemy-threadbare-army-bundeswehr/

Matthew Karnitschnig weist in deutlichen Worten auf den vielen Berichten zufolge beklagenswerten Ausrüstungszustand der Bundeswehr hin. "Once one of the fiercest (and most brutal) fighting forces on earth, today’s German army increasingly looks more like a volunteer fire department — last month, mountain troops were dispatched to shovel snow from roofs in Bavaria — than a modern military machine. On a recent trip to Lithuania, where about 450 German soldiers are stationed as part of a NATO mission to deter Russian aggression, U.S. officials were dismayed to discover Bundeswehr personnel communicating on unsecure mobile phones due to a shortage of secure radio equipment. Fewer than 20 percent of Germany’s 68 Tiger combat helicopters and fewer than 30 percent of its 136 Eurofighter jets could fly in late 2018. Pilots, frustrated that they can’t fly, are quitting. 'No matter where you look, there’s dysfunction,' a high-ranking German officer stationed at Bundeswehr headquarters in Berlin said."

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6. Wissenschaft und Forschung

Spiegel Online vom 15.02.2019

"What to Do About Massive Population Growth"

http://www.spiegel.de/international/world/confronting-the-approach-demographic-explosion-in-africa-a-1253
189.html#ref=nl-international

Der SPIEGEL beschäftigt sich in diesem umfassenden Beitrag aus der Printausgabe mit dem Bevölkerungswachstum in Afrika, das Prognosen zufolge zu einem weiteren Anstieg des Migrationsdrucks in Europa führen könnte. "Africa is in in the midst of a population explosion that will necessarily lead to a massive wave of migration toward Europe, writes Stephen Smith, an Africa studies professor at Duke University in Durham, North Carolina, in his soon-to-be-released book 'The Scramble for Europe: Young Africa on Its Way to the Old Continent.' Smith, a former Africa correspondent, predicts that as a result of the massive wave of migration, between 150 and 200 million people of African heritage will live in Europe by 2050. He warns of a 'stampede' and a 'flood' that will reach across the globe, a scenario that plays right into the hands of right-wing populists and their xenophobic message. Other scientists believe Smith's statistics are nonsense and have accused him of twisting the facts. (...) But Smith does correctly depict a development that Western donor countries and aid organizations have long been playing down: In the next 30 years, the population of the African continent will more than double, from 1.2 billion people today to 2.5 billion. The result will be a population of which 50 percent will be younger than 30 years old and won't have much of a future to look forward to if the continent's economic outlook doesn't change drastically. The threat of conflict over scarce resources, land, food, water and work is very real."

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