US-Soldaten in Afghanistan

Links vom 19.03.2019

2.1. Deutschland / Europa

Augen Geradeaus! vom 18.03.2019

"Steigender Bundeshaushalt, sinkender Wehretat "

https://augengeradeaus.net/2019/03/steigender-bundeshaushalt-sinkender-wehretat-neufassung-mehr-einzelhei
ten

Thomas Wiegold stellt die Eckwerte für die Haushaltsplanung bis 2023 vor, denen zufolge der Verteidigungsetat in den kommenden vier Jahren auch in absoluten Zahlen sinken soll. "Nach den Plänen von Bundesfinanzminister Olaf Scholz, über die das Kabinett am kommenden Mittwoch beraten will, steigt der Verteidigungshaushalt im so genannten Einzelplan 14 zwar im nächsten Jahr um fast zwei Milliarden auf 45,1 Milliarden Euro. In den Folgejahren soll aber der Etat wieder sinken: Für 2021 sind 44,26 Milliarden, für 2022 dann 44,29 und für 2023, das letzte Jahr der aktuellen mittelfristigen Finanzplanung, 44,16 Milliarden Euro vorgesehen. Ebenso soll auch der Anteil der Verteidigungsausgaben am deutschen Bruttoinlandsprodukt nach einem leichten Anstieg 2020 in den Folgejahren wieder sinken und 2023 erneut auf dem Niveau von 2018 ankommen. Für das kommende Jahr ist ein Anstieg auf 1,37 Prozent vorgesehen; diese so genannte NATO-Quote soll dann wieder auf 1,33 Prozent im Jahr 2021, auf 1,29 Prozent 2022 und auf 1,25 Prozent 2023 fallen."

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Tagesspiegel vom 19.03.2019

"Kubicki fordert Ausweisung von US-Botschafter Grenell"

https://www.tagesspiegel.de/politik/nach-kritik-am-wehretat-kubicki-fordert-ausweisung-von-us-botschafter
-grenell/24119308.html

Der US-Botschafter in Berlin hat der Bundesregierung nach der Veröffentlichung des geplanten Verteidigungsetats vorgeworfen, sich wieder vom Zwei-Prozent-Ziel der NATO zu entfernen. Der Tagesspiegel berichtet über die Reaktionen auf diesen Kommentar des umstrittenen Diplomaten zur deutschen Haushaltsplanung. "Nach Kritik des US-Botschafters in Deutschland, Richard Grenell, an den Haushaltsplänen der Bundesregierung verlangt FDP-Vize Wolfgang Kubicki die Ausweisung des Diplomaten. Er fordere von Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD), 'Richard Grenell unverzüglich zur Persona non grata zu erklären', sagte Kubicki am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. (...) Grenell hatte sich bereits mehrmals mit kritischen Äußerungen den Unmut deutscher Politiker zugezogen. So forderte er etwa einen Stopp des Pipeline-Projekts Nord Stream 2 und drohte beteiligten Firmen mit Sanktionen. In Zusammenhang mit der Planung für den Bundeshaushalt kritisiert er vor allem die vorgesehenen Verteidigungsausgaben als zu niedrig. Würde Grenell zur Persona non grata erklärt, müsste er Deutschland innerhalb einer bestimmten Frist verlassen."

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Spiegel Online vom 18.03.2019

"Deutsche Gaskunden sollen Trumps Terminals bezahlen"

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/lng-deutsche-gaskunden-sollen-trumps-terminals-bezahlen-a-12
58452.html

SPIEGEL-Informationen zufolge will die Bundesregierung Gasnetzkonzerne zwingen, die für die Einfuhr von amerikanischem Flüssiggas notwendigen Terminals zu errichten. Die Maßnahme soll die US-Regierung im Streit um die deutsch-russische Gas-Pipeline Nord Stream 2 besänftigen. "Eindeutig wird [in dem Referentenentwurf des Bundeswirtschaftsministeriums] auch die Frage geregelt, wer für die Kosten des Baus aufkommen soll. Der Anschluss an das Gasfernnetz sei als Investitionsmaßnahme einzuordnen, daher dürften die Netzbetreiber die Verbraucher an den Kosten beteiligen. 'Auf dieser Grundlage können die Kosten für den Leitungsbau ohne Zeitverzug über die Gasnetzentgelte refinanziert und auf die Netznutzer gewälzt werden', schreiben Altmaiers Beamte. Umweltschützer sind alarmiert, weil es sich um Gas aus nicht konventionellen Lagerstätten handelt, das mit der so genannten Fracking-Methode gewonnen wird. Bei diesen Tiefbohrungen wird Gestein aufgebrochen, was das Grundwasser gefährden kann. In Deutschland ist Fracking daher weitgehend verboten. 'Schmutziges Fracking-Gas importieren und dafür die Gas-Kunden zahlen lassen - das geht nicht', sagt Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH)."

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New York Times vom 18.03.2019

"A Forgotten Italian Port Could Become a Chinese Gateway to Europe"

https://www.nytimes.com/2019/03/18/world/europe/italy-trieste-china-belt-road.html?emc=edit_th_190319&nl=
todaysheadlines&nlid=201795340319

Italien ist das erste Land der G7-Gruppe, das sich am chinesischen Projekt der Neuen Seidenstraße beteiligen wird. Der Hafen von Triest im Nordosten des Landes soll dabei zu einem Eingangstor für den europäischen Markt werden. "This week, President Xi Jinping of China arrives in Rome for a state visit in which Italy is expected to become the first Group of 7 nation to participate in China’s vast One Belt, One Road infrastructure project. The symbolism is striking — a powerful China drives a crack in the economic alliance that once dominated the globe and delivers a major blow to a Trump administration that has been critical of the Belt and Road Initiative. (...) For China, having a toehold in one of Europe’s historic ports would bring favorable customs conditions, a faster trade route to the heart of the Continent and direct access to railroads for moving its goods into the European Union."

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South China Morning Post vom 19.03.2019

"Why the price of Europe following the US’ Huawei boycott may be far too high"

https://www.scmp.com/comment/insight-opinion/united-states/article/3002164/price-europe-following-us-huaw
ei-boycott-may

Der norwegische Kolumnist Arild Vollan bezweifelt angesichts der amerikanischen Boykottkampagne gegen Huawei, dass der chinesische IT-Konzern vom Aufbau des europäischen 5G-Netzes ohne immense Kosten und Zeitverluste ausgeschlossen werden kann. "The 5G network is an extension of 4G. If Huawei is not used, the existing 4G network must first be dismantled, and this would be a huge undertaking, costing enormous sums of money. Norway currently has 14,000 Huawei base stations, and the cost of dismantling a Huawei 4G base station and replacing it with a Nokia or Ericsson base station is about 600,000 krones (US$70,500) per station. Vodafone UK recently issued a strong warning: if the UK wants to stop using Huawei, the roll-out of 5G will be seriously delayed, at enormous cost to the UK. And ultimately it is British subscribers who will have to foot the bill for boycotting Huawei. Why should Europe pay the costs, take the risks and gamble with their economic development and growth? Blindly following the US will have enormous consequences for European business. It will delay the development and deployment of artificial intelligence and the next generation of wireless services – just to support the US’ new-found policy of protectionism."

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The Spectator vom 15.03.2019

"Could Huawei destroy the special relationship?"

http://https://blogs.spectator.co.uk/2019/03/could-huawei-destroy-the-special-relationship/

Nach dem jüngsten Drohbrief des US-Botschafters an die deutsche Bundesregierung fürchtet Michael Auslin, dass der Huawei-Streit auch die "besondere Beziehung" Großbritanniens zu den USA zerstören könnte. "Far more than Germany, Britain is a key intelligence partner of the United States, the cornerstone of the so-called 'Five Eyes' community. If Whitehall permits Huawei to set up 5G networks in Britain, the White House will face the unpleasant choice of ignoring its deeply held concerns about Huawei’s potential security risks or possibly cutting back intelligence cooperation with its closest ally. More than any other potential disagreement between across the Atlantic, the Huawei case could threaten the ‘special relationship’. (...) The UK differs from Germany, in that London has not allowed Huawei into its government networks, and also has demanded changes in the company’s security and engineering systems that could cost up to £2 billion to carry out. Yet, if the government does decide to allow Huawei into 5G commercial networks, it may be too difficult to monitor any unauthorised use of data by the company. It is also not inconceivable that, should it be determined that Huawei poses no commercial threat, sometime in the future it may be allowed to participate in government communications systems."

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Zeit Online vom 19.03.2019

"Deutschland muss Drohneneinsätze von US-Air-Base Ramstein prüfen"

https://www.zeit.de/gesellschaft/2019-03/us-drohnenkrieg-ovg-muenster-klage-bundesrepublik

Das Oberverwaltungsgericht in Münster hat die Klage eines Somaliers gegen die Bundesrepublik Deutschland wegen eines US-Drohnenangriffs in seiner Heimat abgewiesen. Drei Kläger aus dem Jemen konnten Zeit Online zufolge jedoch einen Teilerfolg erzielen. "Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster hat die Bundesregierung dazu verurteilt, künftig aktiv nachzuforschen, ob Drohneneinsätze der USA im Jemen unter Nutzung des amerikanischen Militärstützpunkts im pfälzischen Ramstein gegen Völkerrecht verstoßen. (...) Gegebenenfalls müsse die Bundesrepublik bei den USA auf die Einhaltung des Völkerrechts hinwirken, urteilten die Richter. Die Forderung der Kläger, die Nutzung der Air Base Ramstein für bewaffnete Drohneneinsätze zu unterbinden, wies das Gericht jedoch ab. Dem Gericht zufolge hat die Bundesrepublik eine Schutzpflicht bezogen auf das Leben der Kläger, die sie bisher nicht ausreichend erfüllt hat."

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2.2. USA

The Hill vom 18.03.2019

"Trump administration requests nearly $86B for spy budget"

https://thehill.com/policy/defense/434629-trump-administration-requests-nearly-86b-for-spy-budget

Präsident Trump will das Budget der US-Geheimdienste für das Jahr 2020 um 6% auf 86 Milliarden US-Dollar erhöhen. "Director of National Intelligence Dan Coats on Monday revealed that the administration wants $62.8 billion for its U.S. intelligence agencies, while the Pentagon released its $22.95 billion request for its military intelligence program (MIP). Details of the so-called black budget are secret, but the funds cover a range of expenses including spy planes and satellites, intelligence gathering through spies and informants, and cyber weapons. The higher request comes despite the fact that President Trump has had a contentious relationship with his intelligence agencies since taking office."

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2.4. Naher und Mittlerer Osten, Maghreb

Frankfurter Rundschau vom 18.03.2019

"Erdogan macht sich den Terror zunutze"

https://www.fr.de/politik/attentate-christchurch-erdogan-macht-sich-terror-zunutze-11864708.html

Zwei Wochen vor den türkischen Kommunalwahlen habe Staatspräsident Erdogan die Attacke auf zwei Moscheen in Neuseeland als Steilvorlage für seinen Wahlkampf instrumentalisiert, berichtet die Frankfurter Rundschau. "In der Türkei ist der rassistisch motivierte Anschlag auf zwei Moscheen im neuseeländischen Christchurch zum Wahlkampfthema avanciert. Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan verwendete die Nachricht vom Mord an 50 Menschen sofort in seiner Kampagne zu den landesweiten Kommunalwahlen in zwei Wochen, die er zur Überlebensfrage des Landes erklärt hat. Den Anschlag interpretierte er als christliche Bedrohung, die von den Kreuzzügen bis zu heutigen Angriffen auf die türkische Nation und seine Person reichten. 'Ich will keinen neuen Krieg zwischen Kreuzfahrern und dem Halbmond', sagte er bei Wahlreden am Wochenende, 'aber wir werden nicht zögern zu tun, was nötig ist.'"

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Frankfurter Rundschau vom 19.03.2019

"Absurde Anklagen im Iran"

https://www.fr.de/politik/absurde-anklagen-iran-11866144.html

Zwischen Moderaten und Hardlinern im Iran ist Martin Gehlen zufolge ein Kampf um die Nachfolge des bald 80-jährigen Obersten Revolutionsführers Ali Khamenei ausgebrochen. "Die Hardliner setzen dazu derzeit vor allem die Justiz ein, was sich in krassen Urteilen, bizarren Prozessen und willkürlichen Verhaftungen niederschlägt. Zum neuen Justizchef ernannte Khamenei kürzlich Ebrahim Raisi, den 2017 unterlegenen konservativen Gegenkandidaten von Präsident Hassan Ruhani. Mit dieser Beförderung soll der 58-jährige Kleriker aus Mashad für das Amt an der Staatsspitze in Stellung gebracht werden."

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Deutschlandfunk vom 19.03.2019

"Menschenrechte gelten nicht universell"

https://www.deutschlandfunk.de/aegyptens-botschafter-menschenrechte-gelten-nicht-universell.694.de.html?d
ram:article_id=443975

Der ägyptische Botschafter in Deutschland, Badr Abdelatty, verbietet sich in diesem Interview Belehrungen über die Lage der Menschenrechte in seinem Land. "Lassen Sie es mich ganz offen aussprechen. Es ist absolut geboten, dass hier niemand den anderen zu belehren oder zu predigen hat. Unter Predigen verstehe ich, dass jemand von einer höheren Stufe der Entwicklung jemandem anderen etwas verkünden möchte. Nein, wir sprechen hier über Angelegenheiten, die gemeinsam unser Interesse verdienen. Doch wachsen Menschenrechte ja nicht im luftleeren Raum. Wie es der Präsident Ägyptens auch sehr zutreffend gesagt hat, sind die sozioökonomischen, die kulturellen Bedingungen im Nahen und Mittleren Osten, überhaupt in der arabischen Welt ganz anders beschaffen als in Europa. Insofern gelten die Menschenrechte nicht universell. Und bedenken Sie auch: Wir sind in Ägypten ja nicht von Staaten wie der Schweiz, Deutschland oder Dänemark umgeben. Wir sind umgeben von Staaten, die in Auflösung begriffen sind. Wir haben es zu tun mit vielen nichtstaatlichen Akteuren, die versuchen, die staatliche Verfasstheit zu zersetzen."

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2.7. Subsahara-Afrika

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 19.03.2019

"Opferzahl bei Terrorangriff steigt auf 23"

https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/opferzahl-bei-terrorangriff-steigt-auf-23-16096847.html

Die FAZ berichtet über einen Angriff auf einen Militärstützpunkt in Mali. "Bei dem jüngsten schweren Angriff auf eine Militärbasis in Mali am Sonntag sind mindestens 23 Soldaten getötet worden. (...) Dem Militär zufolge griffen 'Terrorgruppen' am Sonntag unter der Führung eines vor Jahren desertierten Offiziers der Streitkräfte einen Stützpunkt in Dioura in der zentralen Region Mopti an. Es sei auch zu erheblichem Sachschaden gekommen. Der Angriff dürfte eine laufende Debatte in Mali über die Reintegration von Deserteuren beeinflussen. Vor allem der Norden Malis ist Rückzugsgebiet für viele Gruppen islamistischer Extremisten. Immer wieder verüben sie Angriffe auf die malischen Streitkräfte oder die UN-Friedensmission 'Minusma', die rund 12.000 Soldaten zählt. An dem 2013 gestarteten Einsatz ist auch die Bundeswehr mit rund 1000 Soldaten beteiligt."

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3. Bündnisse und internationale Diplomatie

Guardian vom 15.03.2019

"US to deny visas for ICC members investigating alleged war crimes"

https://www.theguardian.com/us-news/2019/mar/15/mike-pompeo-us-war-crimes-investigation-international-cri
minal-court

US-Außenminister Pompeo hat angekündigt, Mitarbeitern des Internationalen Strafgerichtshofes in Den Haag, die an der Untersuchung mutmaßlicher Kriegsverbrechen des US-Militärs in Afghanistan beteiligt sind, die notwendigen Visa für die Einreise in die USA zu verweigern. "The US secretary of state, Mike Pompeo, said Washington was prepared to take further steps, including economic sanctions, if the war crimes court goes ahead with any investigations of US or allied personnel. 'The ICC is attacking America’s rule of law,' Pompeo told reporters. 'It’s not too late for the court to change course and we urge that it do so immediately.' (...) James Goldston, the executive director of the Open Society Justice Initiative, said Pompeo’s remarks reflected the administration’s view that international law matters 'only when it is aligned with US national interests'."

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4. Militär und bewaffnete Konflikte

ZDF vom 18.03.2019

"Die neue Allmacht"

https://www.zdf.de/nachrichten/heute/krieg-im-weltraum-und-trumps-space-force-100.html

China und Russland wollen die bisherige amerikanische Vormachtstellung im Weltall, die mit der neu geplanten "Space Force" durch militärische Mittel untermauert werden soll, nicht mehr hinnehmen, berichtet Henrik Pomeranz. "Die Ankündigung der USA, in eine 'Space Force' zu investieren, könnte die Anstrengungen der anderen Länder noch vergrößern. 'Die USA forcieren mit Trumps Ankündigung und Milliardeninvestitionen die Ängste Chinas und Russlands', sagt [Götz Neuneck vom Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg]. 'Trump stößt die Tür zu einem neuen teuren und gefährlichen Offensiv-Defensiv-Wettrüsten mit Russland und China auf.' Derzeit treffen sich darum Experten auf der UN-Abrüstungskonferenz in Genf, um darüber zu beraten, wie ein Wettrüsten im All zu verhindern sei. Eigentlich gibt es schon seit 1967 einen Weltraumvertrag. Der verbietet Atomwaffen und Militärbasen im All, doch all die militärischen Neuerungen der letzten Jahre kennt er nicht. Zu erwarten, dass die Konferenz einen unterschriftsreifen Vertrag ausarbeiten könnte, sei aber zu viel verlangt, meint Neuneck. Doch sie könne vertrauensbildende Maßnahmen vorschlagen, damit Normen und rechtliche Prinzipien geschaffen werden, nach denen man sich richtet."

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5. NSA / Überwachung / Big Data

Antiwar.com vom 18.03.2019

"New Zealand Police Censor Mosque Attack, Threaten to Jail Citizens Who Share Video"

https://news.antiwar.com/2019/03/18/new-zealand-police-censor-mosque-attack-threaten-to-jail-citizens-who
-share-video/

Die neuseeländische Regierung will die Verbreitung der Videos und des Manifests des Massenmörders von Christchurch Jason Ditz zufolge mit harten Zensurmaßnahmen verhindern. Bürgern, die den Live-Stream des Täters online verbreiten, drohen demnach bis zu zehn Jahre Haft. "The one person jailed so far was a man who shared the original live-stream of the attack. New Zealand police, however, say that all citizens who share any video of the attack face 10 years in prison. They also warned against sharing the attacker’s manifesto, or other 'objectionable and restricted material.' New Zealand’s Internet providers have confirmed that they effectively have to, under penalty of fines, block all international websites that have links to the manifesto or the video itself. ISPs argue that these are 'extreme circumstances,' and that blocking such websites is 'the right thing to do.' Despite all efforts, the video appears not to have been vanished totally from human history, however. Turkish President Recep Tayyip Erdogan used parts of the video at weekend rallies warning about rising Islamophobia, and quoted the manifesto, which threatened Turkey specifically."

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9. Terrorismus, Fundamentalismus und Extremismus

Spiegel Online vom 19.03.2019

"Ermittler werten Brief aus - Hinweise auf terroristisches Motiv verdichten sich"

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/utrecht-hinweise-auf-terroristisches-motiv-verdichten-sich-a-125859
5.html

Ermittler habe Hinweise gefunden, die für ein terroristisches Motiv der tödlichen Schüsse in einer Straßenbahn in Utrecht sprechen. "Dafür spreche unter anderem ein im Fluchtwagen gefundener Brief, teilte die Polizei mit. Andere Hintergründe würden aber nicht ausgeschlossen. Die bisherigen Ermittlungen hätten keine Hinweise auf irgendeine Beziehung zwischen dem 37-jährigen Hauptverdächtigen und den Opfern ergeben, teilte die Polizei weiter mit. Zuvor war über mögliche persönliche Motive berichtet worden."

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Zeit Online vom 19.03.2019

"Ein Krimineller, ein Terrorist?"

https://www.zeit.de/politik/ausland/2019-03/niederlande-utrecht-terrorismus-amoklauf-motiv

Tobias Müller beleuchtet die bekannten Fakten über den Täter von Utrecht. "Eines lässt sich über den Täter von Utrecht schon einmal sagen: Er ist nicht einer jener Amokläufer, nach deren erschütternden Taten Nachbarn und Bekannte ungläubig zu Protokoll geben, man hätte sich so etwas nie vorstellen können. Am Abend nach den Schüssen in der Straßenbahn taucht auf der Website der Regionalzeitung De Stentor die Aussage einer Frau auf, die sagt, sie sei vom vermeintlichen Schützen mehrfach vergewaltigt worden. Auch für eine ganze Reihe anderer Delikte ist der 37-jährige Gökmen T. bekannt, darunter Bedrohung, Diebstahl und das Beschießen eines Wohnblocks nahe dem 24 Oktoberplein, dem Platz des 24. Oktober, der an diesem schneidend kalten Montag im März weltweit bekannt wurde."

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