US-Soldaten in Afghanistan

Links vom 08.10.2019

1. Aktuelles

Spiegel Online vom 08.10.2019

"Ermittler stellen in Wohnung des Verdächtigen Handys und USB-Sticks sicher"

https://www.spiegel.de/panorama/justiz/limburg-in-hessen-mit-lkw-auf-autos-aufgefahren-verdaechtiger-ist-
polizeibekannt-a-1290458.html

Spiegel Online stellt die aktuellen Erkenntnisse im Fall des Lastwagenanschlags in Hessen zusammen. "Der Mann, der in Hessen einen Lastwagen gestohlen und damit mehrere Autos gerammt haben soll, ist nach SPIEGEL-Informationen 32 Jahre alt und kommt aus Syrien. Er ist den Behörden wegen gefährlicher Körperverletzung, Drogenbesitzes und Ladendiebstahls aufgefallen - nicht aber als Extremist."

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2.2. USA

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 08.10.2019

"Amerika setzt 28 chinesische Unternehmen auf schwarze Liste"

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unterdrueckung-der-uiguren-amerika-sanktioniert-konzerne-16422366.
html

Die USA wollen mit dem Eintrag 28 chinesischer Unternehmen auf eine Schwarze Liste verhindern, dass amerikanische Produkte dazu benutzt werden, die muslimische Minderheit der Uiguren in China zu schädigen, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. "Wegen 'brutaler Unterdrückung' der muslimischen Minderheit der Uiguren haben die Vereinigten Staaten 28 chinesische Regierungs- und Handelsorganisationen auf eine schwarze Liste gesetzt. Dadurch würden Exporte an diese Unternehmen eingeschränkt, hieß es in einer Mitteilung des Handelsministeriums vom Montag. Mit dieser Maßnahme werde verhindert, dass amerikanische Produkte dazu benutzt würden, 'wehrlose Minderheiten' zu schädigen. Die betroffenen Unternehmen würden in eine Liste von Organisationen aufgenommen, von denen davon ausgegangen werde, dass sie ein Risiko für die nationale Sicherheit oder die außenpolitischen Interessen darstellten."

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The Hill vom 07.10.2019

"Trump defends Syria move: 'It's time to come back home'"

https://thehill.com/homenews/administration/464742-trump-defends-syria-move-its-time-to-come-home

US-Präsident Trump hat seine kontroverse Ankündigung des Rückzugs der US-Truppen aus Nordsyrien verteidigt. "Speaking to reporters in the Roosevelt Room of the White House, Trump said he has 'great respect' for the prominent Republicans who are urging him to reconsider his strategy but that 'it's time to come back home.' 'We’ve been there for many, many, many years beyond what we were supposed to be. Not fighting. Just there. Just there. And it’s time to come back home,' Trump said in his first public remarks since the shift was announced late Sunday. 'But I can understand the other side of it,' he continued. 'But if you go by the other side, that means we should never, ever come home.' (...) Shortly after Trump spoke, a senior administration official told reporters in a phone briefing that the shift in strategy did not constitute a withdrawal and that the impacted troops — approximately 50 to 100 special operators in the region — would merely be relocated to other bases in the region. The official also pushed back on any notion that Trump had given a 'green light' to Turkey to conduct the operation."

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NBC News vom 07.10.2019

"Republicans slam Trump's Syria pullout: 'Disaster,' 'Betrayal,' 'Mistake'"

https://www.nbcnews.com/politics/national-security/disaster-betrayal-mistake-republicans-slam-trump-s-syr
ia-pull-out-n1063251

Die Entscheidung Donald Trumps zum Rückzug der US-Truppen aus Nordsyrien wird auch von Verbündeten des Präsidenten in der eigenen Partei scharf kritisiert. "A long list of Republicans — including several top allies of President Donald Trump — lined up in vehement opposition Monday to the president’s decision to withdraw U.S. forces from the northern border of Syria and allow a Turkish operation there. (...) Senate Majority Leader Mitch McConnell, R-Ky., said in a statement that 'a precipitous withdrawal of U.S. forces from Syria would only benefit Russia, Iran, and the Assad regime.' (...) In a lengthy tweetstorm, Sen. Lindsey Graham, R-S.C., a fierce Trump loyalist, tore into the decision, calling it a 'disaster in the making.' Graham predicted the move 'Ensures ISIS comeback,' 'Forces Kurds to align with Assad and Iran' and 'Destroys Turkey’s relationship with U.S. Congress,' and called it a 'stain on America’s honor for abandoning the Kurds.'"

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2.4. Naher und Mittlerer Osten, Maghreb

Frankfurter Rundschau vom 07.10.2019

"Jetzt ist Europa gefragt"

https://www.fr.de/meinung/syrien-jetzt-europa-gefragt-13076468.html

Marina Kormbaki zeigt in ihrem Kommentar zur Entscheidung der USA, ihre Truppen aus dem syrischen Kurdengebiet abzuziehen, in Teilen Verständnis für US-Präsident Donald Trump. "Löst eure Probleme doch selbst – dies hat US-Präsident Donald Trump am Montag via Twitter Europäer und Türken wissen lassen. An ihnen sei es, für Sicherheit in ihrer nahöstlichen Nachbarschaft zu sorgen. Selten zuvor war die neue US-amerikanische Selbstbezogenheit so klar zu erkennen. Trumps Argument ist aber auch nicht ganz von der Hand zu weisen. Er trifft einen wunden Punkt in Europa. Hier scheitert man bisher an dem Anspruch, außenpolitisch stark und geeint aufzutreten."

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Frankfurter Rundschau vom 07.10.2019

"US Präsident Trump verlässt Kurden in Syrien - Berlin deckt Erdogan"

https://www.fr.de/meinung/berlin-deckt-ankaras-kampf-13076639.html

Anita Starosta von Medico International schreibt in einem Gastbeitrag für die Frankfurter Rundschau über die Folgen einer möglichen türkischen Invasion nach Nordsyrien und bezeichnet die Haltung Deutschlands in diesem Konflikt für zu kurzsichtig. "Das Säbelrasseln Erdogans begleitet sie schon seit Monaten. Doch diesmal scheint der Einmarsch wahrscheinlicher denn je. Der türkische Militärapparat steht vor der syrischen Grenze, die US-Truppen ziehen sich auf der syrischen Seite der Grenze zurück, um die 'türkische Operation' nicht zu behindern. In einer Erklärung des Weißen Hauses wird die Verantwortung für inhaftierte Kämpfer des 'Islamischen Staats' in Nordsyrien der Türkei zugesprochen, da die nationalen Regierungen ihrer Verantwortung der Rückholung nicht nachkämen. Eine Katastrophe bahnt sich an – auf mehreren Ebenen."

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Zeit Online vom 07.08.2019

"Donald Trump droht mit Zerstörung der türkischen Wirtschaft"

https://www.zeit.de/politik/ausland/2019-10/usa-donald-trump-tuerkei-syrien-streitkraefte

In einer Nachricht auf Twitter hat US-Präsident Donald Trump gedroht, die Wirtschaft der Türkei zu "zerstören", berichtet Zeit Online. "US-Präsident Donald Trump hat gedroht, die Wirtschaft der Türkei zu 'zerstören', sollte das Land im Syrien-Konflikt seiner Ansicht nach zu weit gehen. Angesichts der offenbar kurz bevorstehenden türkischen Militäroffensive in Nordsyrien twitterte Trump: 'Wenn die Türkei irgendetwas unternimmt, was ich in meiner großartigen und unvergleichlichen Weisheit für tabu halte, werde ich die türkische Wirtschaft vollständig zerstören und auslöschen.' Welche Aktionen der Türkei er befürchtete, schrieb Trump nicht"

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Spiegel Online vom 08.10.2019

"Die US-Kräfte haben uns gezeigt, dass sie Freundschaft nicht wertschätzen"

https://www.spiegel.de/politik/ausland/kurdenmilizen-in-nordsyrien-reagieren-veraergert-auf-us-abzug-a-12
90440.html

Die Kurden in Nordsyrien haben davor gewarnt, dass ein Truppenabzug der USA die Region zu einem Kriegsgebiet machen werde. "Vor einer geplanten türkischen Offensive gegen kurdische Milizen in Nordsyrien hatte US-Präsident Donald Trump entschieden, seine Soldaten aus dem syrisch-türkischen Grenzgebiet abzuziehen. Die US-Verbündeten vor Ort, Kurdenmilizen und die Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF), reagierten wütend auf die Ankündigung. 'Die US-Kräfte vor Ort haben uns gezeigt, dass sie Freundschaft und Allianz nicht wertschätzen', schrieb SDF-Sprecher Mustafa Bali am Montag auf Twitter."

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Al Jazeera English vom 08.10.2019

"Syria: Kurds vow to form 'human shields' to fend off looming push"

https://www.aljazeera.com/news/2019/10/syria-kurds-vow-form-human-shields-fend-looming-push-1910072051160
67.html

Die Kurden im Norden Syriens bereiten sich nach dem angekündigten Rückzug der US-Truppen Farah Najjar zufolge auf eine türkische Invasion vor. "Kurdish civilians in northeastern Syria are planning to stage open-ended sit-ins in areas near the border with Turkey in response to a looming Turkish military operation, according to local activists and journalists. (...) '[They] want to stand as human shields to prevent a Turkish advance,' said Arin Sheikhmous, an activist based in Qamishli, where hundreds also gathered outside a United Nations office to call for international action. (...) Founded in 2015, the SDF says it wants to create an autonomous federation in northern Syria along the lines of the Rojava region. The umbrella group's makeup largely consists of Kurdish YPG fighters and smaller groupings of Arab, Turkmen and Armenian forces. It now controls a vast area, stretching 480km (300 miles) from east of the Euphrates to the border with Iraq - about a quarter of Syria. According to Sheikhmous, all segments of society in the region including Kurds, Arabs and Syriacs - an ancient Christian population - oppose a possible Turkish incursion."

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The Atlantic vom 07.10.2019

"Trump’s Gift to ISIS"

https://www.theatlantic.com/politics/archive/2019/10/how-isis-returns/599581/

Mike Giglio warnt, dass der Rückzug der US-Truppen aus Nordsyrien eine dauerhafte Zerschlagung des "Islamischen Staates" verhindern könnte. Es sei Wunschdenken, zu erwarten, dass die Türkei den IS nach einer Invasion der Region effektiv bekämpfen würde. "For much of America’s war against the so-called ISIS caliphate, it was clear that the extremist proto-state that ISIS created across Syria and Iraq didn’t stand much chance of lasting. The militants had no way to counter the relentless U.S. air-strike campaign and faced a committed enemy in the U.S.-backed local soldiers who did the bulk of the ground fighting. (...) These local soldiers — the Kurds in Syria, the Iraqi military, and various other forces — have already suffered many thousands of casualties. Once the territorial caliphate was defeated, America could have focused on rebuilding them as well as the heavily bombed areas where they are now charged with keeping the peace. (...) 'The safe-zone theme is just dressed-up ethnic cleansing, when you get down to it,' Nicholas Heras, a specialist on Syria and ISIS at the Center for a New American Security, told me. 'This isn’t about ISIS for Turkey. They’ve made that very clear. This is about border security, and this is about their domestic political concerns related to the strain of a refugee population that many Turkish border regions don’t have the means to care for anymore.'"

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IntelNews vom 08.10.2019

"Concerns about mass breakouts of jailed ISIS fighters if Turkey invades northern Syria"

https://intelnews.org/2019/10/08/01-2644/

Viele Beobachter fürchten Joseph Fitsanakis zufolge, dass tausende gefangene IS-Kämpfer nach einer türkischen Invasion Nordsyriens fliehen und den Kampf wieder aufnehmen könnten. "A statement issued by the White House on Monday said that Turkey would assume control of over 10,000 captured ISIS fighters who are currently being held in Kurdish-administered prison camps in northern Syria. But experts said that the wider Kurdish-controlled region of northern Syria, which Turkey intends to capture, is home to dozens of prisons with over 60,000 captured ISIS supporters in them. What will be the fate of these prisoners under Turkish control? Security observers have repeatedly accused Turkey in the past of turning a blind eye to ISIS, whose members fought a prolonged and bloody war against Iraqi and Syrian Kurds from 2016 to 2018. There are no guarantees that the Turks will not utilize a resurgent ISIS to suppress Kurdish nationalism in the region."

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2.5. Zentral- und Ostasien

Asia Times vom 07.10.2019

"Hong Kong’s failing revolution"

https://www.asiatimes.com/2019/10/opinion/hong-kongs-failing-revolution/

Der in Peking lebende italienische China-Experte Francesco Sisci erinnert angesichts der revolutionären Forderungen der Protestierenden in Hongkong daran, dass die meisten Revolutionen in der Geschichte gescheitert seien. Der chinesischen Regierung empfiehlt er deshalb Geduld. "From what we can see, the best policy for Beijing is not a crackdown but to let the movement eat itself from within, and thus show to the domestic Chinese public and the world the results of unrestrained 'democratic' demands and wanton violence. We could call it an evolution of the 'Qiao Shi' method. In the face of this 'revolutionary chaos,' Beijing conversely will show restraint and benevolence in not deploying tanks for a bloody crackdown, and yet firmness in not giving in to extremists. (...) Eventually everything could peter out in months or years. In time, this could all play out in favor of the authorities in Hong Kong and Beijing. And perhaps it is right to be so. In a revolution, the government needs only to hold out and keep its nerve; it is the protesters who have to think of ways to score a victory."

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2.6. Afghanistan / Pakistan

Spiegel Online vom 07.10.2019

"The Taliban Miscalculated Massively on All Fronts"

https://www.spiegel.de/international/world/afghan-leader-women-in-afghanistan-will-never-be-caged-again-a
-1290001.html

Matthias Gebauer hat mit dem afghanischen Präsidenten Ashraf Ghani über die jüngsten Präsidentschaftswahlen und die Aussichten auf neue Verhandlungen mit den Taliban gesprochen. "I had repeatedly warned the U.S., the last time only four days before the collapse of the talks, that Washington's approach of negotiating with the Taliban alone would be stillborn. Peace talks can only be successful if the Afghan government is not only joining, but also leading them. We have to return to this approach. Of course, we need the international community's support, but we also have to take things into our hands. We should never forget that it was the Kabul government that organized the first cease-fire with the Taliban, without international help. We need to come back to the course that is chosen by us, not others. (...) The Taliban miscalculated massively on all fronts. First, they underestimated the resilience of the Afghan people, who they wanted to use to strengthen their position in negotiations by conducting one attack after the other. They also fatally misread President Trump. They wanted to portray the talks as their own success and they accelerated attacks to reach more of their goals during the talks even before any peace deal was reached. They painted a picture in which the Afghan government and the security forces have been defeated. But Afghanistan is not Vietnam -- nobody is hanging on to helicopters here in Kabul to flee the country."

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3. Bündnisse und internationale Diplomatie

The National Interest vom 08.10.2019

"Yes, Donald Trump Dumped the Kurds (And We Should Not Be Shocked)"

https://nationalinterest.org/blog/skeptics/yes-donald-trump-dumped-kurds-and-we-should-not-be-shocked-864
71

Mit seiner Entscheidung zum Rückzug der US-Truppen aus Nordsyrien habe Donald Trump die Kurden ohne Zweifel verraten, stellt Ted Galen Carpenter fest. Es sei allerdings nicht das erste Mal, dass ein US-Präsident kurdische Verbündete aus geopolitischen Erwägungen fallen gelassen habe. "The Kurds finally may learn that it is hazardous to trust the United States. Washington’s conduct toward that population over the decades is hardly an occasion for national pride. But U.S. leaders are not uniquely duplicitous. Historically, most great powers have sacrificed allies and clients whenever more central interests seemed to be at stake. Moreover, the Kurds are not the only victims of U.S. policy shifts. (...) The lesson for U.S. allies and security clients should be the political equivalent of caveat emptor (buyer beware). Washington’s policies are subject to change, and no foreign government should assume that its relationship with the United States is sacrosanct. If the incentives are sufficient, U.S. leaders will betray an ally (especially a small ally) without much hesitation. That’s how a great power operates, and there is no evidence of American exceptionalism on that score."

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The Intercept vom 07.10.2019

"The U.S. Is Now Betraying the Kurds for the Eighth Time"

https://theintercept.com/2019/10/07/kurds-syria-turkey-trump-betrayal/

Jon Schwarz zufolge ist es sogar das insgesamt achte Mal, dass die USA die Kurden im Stich gelassen haben. "Nothing in this world is certain except death, taxes, and America betraying the Kurds. The U.S. has now betrayed the Kurds a minimum of eight times over the past 100 years. The reasons for this are straightforward. The Kurds are an ethnic group of about 40 million people centered at the intersection of Turkey, Syria, Iran, and Iraq. Many naturally want their own state. The four countries in which they live naturally do not want that to happen. On the one hand, the Kurds are a perfect tool for U.S. foreign policy. We can arm the Kurds in whichever of these countries is currently our enemy, whether to make trouble for that country’s government or to accomplish various other objectives. On the other hand, we don’t want the Kurds we’re utilizing to ever get too powerful. If that happened, the other Kurds — i.e., the ones living just across the border in whichever of these countries are currently our allies — might get ideas about freedom and independence."

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The Moscow Times vom 08.10.2019

"For Trump, Syria Pullout Is a Win. Putin May See It That Way Too"

https://www.themoscowtimes.com/2019/10/08/for-trump-syria-pullout-is-a-win-putin-may-see-it-that-way-too-
a67625

Bloomberg erwartet, dass Russland vom Rückzug der US-Truppen aus Nordsyrien profitieren wird, da die Kurden in den Gesprächen mit der Assad-Regierung ohne amerikanische Unterstützung zu Kompromissen gezwungen sein könnten. "Pressure now looks set to rise on Kurdish leaders and fighters in northern Syria to work with Assad in a bid to fend off any invasion by the Turkish military, the North Atlantic Treaty Organization’s second largest force. 'Erdogan’s operation against the Kurds could have a positive effect for Russia,' so long as the U.S. gets its troops out of the way, said Ruslan Mamedov, a Middle East analyst at the Russian International Affairs Council, a Moscow-based research group founded by the Kremlin. It 'will make Kurds realize that they need to make a deal with Damascus.'"

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4. Militär und bewaffnete Konflikte

Foreign Policy vom 06.10.2019

"The Rise and Fall of a Russian Mercenary Army"

https://foreignpolicy.com/2019/10/06/rise-fall-russian-private-army-wagner-syrian-civil-war/

Neil Hauer schreibt, dass der rasante Aufstieg des privaten Sicherheits- und Militärunternehmens Wagner Group nach einem unerlaubten Angriff auf einen US-Posten im Nordosten Syriens im vergangenen Februar durch Präsident Putin abrupt beendet worden sei. Russische Söldnerfirmen seien allerdings weiterhin aktiv und könnten bald zu einem Sicherheitsrisiko für Moskau werden. "Wagner may have been weakened, but its most important legacy is that it ever existed. In a Russia bereft of any legal constraints that could regulate and limit the scope of private military firms, where elite infighting is only growing, there now exists a precedent for a thousands-strong private army ultimately answerable only to whichever man leads it, even if that individual holds the innocent-sounding moniker of 'chef.' Firms such as Vega, Shield, and Patriot are currently a pale echo of what Wagner was at the height of its power in early 2018, but they have a shining example of what they could one day become. What remains of Wagner’s service members are now largely acting as glorified bodyguards and mall cops. But its successors will likely set their sights much higher — and in a less stable post-Putin future, that could pose a threat to Russian, and global, security."

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9. Terrorismus, Fundamentalismus und Extremismus

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 08.10.2019

"Polizei lässt Mann mit Messer wieder frei"

https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/synagoge-in-berlin-polizei-laesst-mann-mit-messer-
wieder-frei-16422489.html

Am vergangenen Wochenende hat ein Mann vor der Synagoge in Berlin Mitte ein Messer gezogen und wurde in Polizeigewahrsam genommen. Nun ist dieser wieder auf freien Fuß, was der Zentralrat der Juden "unfassbar" nenne, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung.

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