US-Soldaten in Afghanistan

Links vom 09.10.2019

1. Aktuelles

Die Welt vom 10.10.2019

"Tödliche Schüsse in Halle – Was wir wissen und was nicht"

https://www.welt.de/politik/deutschland/article201636898/Toedliche-Schuesse-in-Halle-Was-wir-wissen-und-w
as-nicht.html

Welt online berichtet über den antisemitisch motivierten Angriff auf eine Synagoge und einen Imbiss durch einen Rechtsextremisten in Halle an der Saale, bei dem am Mittwoch zwei Menschen erschossen wurden. "Ein schwer bewaffneter Täter hatte am Mittag versucht, in die Synagoge in Halle einzudringen. Er scheiterte jedoch. Er legte bei dem Angriff nach Informationen aus Sicherheitskreisen auch selbstgebastelte Sprengsätze vor der Synagoge ab. Es seien mehrere Schüsse gefallen. In dem Gotteshaus feierten zu dem Zeitpunkt Dutzende Menschen den höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur. (...) Bei dem mutmaßlichen Täter soll es sich um den 27 Jahre alten Stephan B. handeln. Es soll deutscher Staatsangehöriger sein. Der Mann war den Behörden ersten Informationen zufolge bisher nicht als Teil der rechtsextremen Szene in Sachsen-Anhalt aufgefallen. Es deutet alles auf einen Einzeltäter hin. Er wurde am frühen Nachmittag festgenommen. Die Polizei hatte zuvor mitgeteilt, mehrere bewaffnete Täter seien mit einem Auto auf der Flucht. Medien hatten Fotos und Videos veröffentlicht, die aber nur einen maskierten Schützen zeigten. Auch Augenzeugen sprachen nur von einem Täter. Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen übernommen. Sie ermittelt wegen Mordes von besonderer Bedeutung. Der Sprecher der Bundesanwaltschaft sagte zur Übernahme der Ermittlungen durch die Karlsruher Behörde, es gehe hier um 'die innere Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland'."

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Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 10.10.2019

"Tausende Menschen nach türkischer Offensive auf der Flucht"

https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/tausende-menschen-nach-tuerkischer-offensive-in-syrien-auf-de
r-flucht-16425852.html

Mit Luftangriffen und Artilleriefeuer hat die türkische Offensive gegen Kurdenmilizen in Nordsyrien begonnen. Mittlerweile haben auch türkische Bodentruppen die Grenze überquert. "Die Offensive türkischer Truppen auf Kurdengebiete in Nordsyrien hat nach Augenzeugenberichten die Flucht Tausender Menschen ausgelöst. Massen von Zivilisten würden die Stadt Tel Abyad, die auf der syrischen Seite der Grenze genau gegenüber der türkischen Stadt Akcakale liegt, verlassen, sagte ein Zeuge am Telefon. Von Akcakale aus sahen Reuters-Journalisten Einschläge in Tel Abyad. Mehrfach wurden Raketen von türkischer Seite aus auf die Stadt oder deren Umgebung abgeschossen. Per Tweet teilte der Sprecher der von Kurden dominierten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) mit, ein Bodenangriff der türkischen Armee sei abgewehrt worden. (...) Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Ankara vom Mittwoch hat die Armee insgesamt 181 militärische Ziele angegriffen. Die Attacken richteten sich vor allem gegen die Kurdenmiliz YPG, die die Türkei als terroristisch einstuft."

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2.1. Deutschland / Europa

New York Times vom 08.10.2019

"Top Secret Russian Unit Seeks to Destabilize Europe, Security Officials Say"

https://www.nytimes.com/2019/10/08/world/europe/unit-29155-russia-gru.html

Westliche Geheimdienst-Experten sind zu der Überzeugung gelangt, dass eine geheime Elite-Abteilung des russischen Militärgeheimdienstes GRU eine koordinierte Kampagne zur Destabilisierung Europas betreibe. "The group, known as Unit 29155, has operated for at least a decade, yet Western officials only recently discovered it. Intelligence officials in four Western countries say it is unclear how often the unit is mobilized and warn that it is impossible to know when and where its operatives will strike. The purpose of Unit 29155, which has not been previously reported, underscores the degree to which the Russian president, Vladimir V. Putin, is actively fighting the West with his brand of so-called hybrid warfare — a blend of propaganda, hacking attacks and disinformation — as well as open military confrontation. (...) European security officials are also perplexed by the apparent sloppiness in the unit’s operations. Mr. Skripal survived the assassination attempt, as did Mr. Gebrev, the Bulgarian arms dealer. The attempted coup in Montenegro drew an enormous amount of attention, but ultimately failed. A year later, Montenegro joined NATO. It is possible, security officials say, that they have yet to discover other, more successful operations. It is difficult to know if the messiness has bothered the Kremlin. Perhaps, intelligence experts say, it is part of the point."

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Moscow Times vom 08.10.2019

"Putin’s Russia Is a Middle Eastern Country"

https://www.themoscowtimes.com/2019/10/08/putins-russia-is-a-middle-eastern-country-a67624

Leonid Bershidsky betrachtet die engen Kontakte Russlands zu den arabischen Golf-Staaten als natürliche Folge des autoritären Charakters der russischen Regierung. Die "Öl-Diktaturen" im Nahen Osten schätzten wiederum die konsequente russische Unterstützung des autoritären Status Quo in der Region. "Putin’s Russia is not really a European, a Central Asian or an East Asian country, as its geography might suggest. It’s a Middle Eastern authoritarian regime. Its pivot to the Middle East is more natural than previous attempts to cozy up to the U.S. or the current overtures to China. Whether it’s in Russian national interests is a question for Putin’s successors to ponder."

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2.2. USA

Foreign Affairs vom 07.10.2019

"Obama’s Idealists - American Power in Theory and Practice"

https://www.foreignaffairs.com/reviews/review-essay/2019-10-07/obamas-idealists

Peter Beinart hat sich die Memoiren von Susan Rice, Samantha Power und Ben Rhodes angesehen, die während der Amtszeit von Barack Obama zu den engsten Mitarbeitern des US-Präsidenten gehörten. Alle drei Bücher handelten in gewisser Weise vom Niedergang der amerikanischen Macht und der amerikanischen Ausnahmestellung, so Beinart. "In different ways, each book traces a narrative arc that begins with a vow, made in young adulthood, to use the United States’ might for good and ends with a sober realization about how hard fulfilling that vow actually is. (...) In each book, three moments during the Obama administration play outsize roles in chastening this youthful idealism: the decision to bomb Libya in 2011, the decision not to bomb Syria in 2013, and the 2016 election. (...) Perhaps it is fitting that in memoirs that describe the many constraints under which the Obama administration labored, Rice, Power, and Rhodes manifest those constraints themselves by failing to challenge one of the most politically treacherous, and least morally defensible, aspects of American foreign policy. This too, evidently, is part of what Power, in her book’s title, calls 'the education of an idealist.'"

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2.4. Naher und Mittlerer Osten, Maghreb

Frankfurter Rundschau vom 08.10.2019

"Tunesien: Die Wiege des Arabischen Frühlings steckt in einem dreifachen Dilemma"

https://www.fr.de/politik/tunesien-wiege-arabischen-fruehlings-steckt-einem-dreifachen-dilemma-13076698.h
tml

Martin Gehlen berichtet im Nachgang der tunesischen Parlamentswahlen über die aktuelle Lage im Land und die Vorbereietungen für die anstehenden Präsidentschaftswahlen. "Das Parlament der jungen Demokratie ist nach der Wahl so stark zersplittert, dass ein Machtvakuum droht. Auch die Präsidentschaftswahl könnte zum Problem werden."

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Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 07.10.2019

"Die Gefahren der dritten türkischen Invasion"

https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/krieg-in-syrien-gefahren-der-dritten-tuerkischen-invasion-164
21054.html

Rainer Hermann analysiert für die Frankfurter Allgemeine Zeitung die möglichen Folgen einer türkischen Militäroperation in Nordsyrien. "Erdogans Militäroperation wird Syrien weiter destabilisieren und zu einer gewaltigen ethnischen 'Säuberung' führen. IS-Kämpfer könnten aus kurdischen Gefängnissen freikommen und sich nach Europa absetzen."

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Al Jazeera English vom 09.10.2019

"Iraq's uprising an open crisis with no known path forward"

https://www.aljazeera.com/news/2019/10/iraq-uprising-open-crisis-path-191009061620224.html

Beobachter fürchten Al Jazeera zufolge, dass sich die Protestierenden in Irak bewaffnen und einen staatlichen Kollaps wie in Syrien herbeiführen könnten. Ein Auslöser dieser Eskalation könnte demnach die gewaltsame Reaktion der Sicherheitskräfte auf die bislang friedlichen Proteste gegen die Regierung sein. "It's still unclear why the government chose to exercise such a heavy-handed response to a few hundred unarmed demonstrators who first congregated last week on social media to hold a protest. But analysts say the violence has pushed Iraq toward a dangerous trajectory from which it might be difficult to pull back. As the spontaneous protests - with no apparent political leadership emerging - continued to clash with security forces in Iraq cities and towns, the government appeared unapologetic and failed to offer solutions to entrenched problems, raising fears that yet another Arab nation will be mired in a long-term crisis without a path forward."

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2.5. Zentral- und Ostasien

Deutsche Welle vom 08.10.2019

"Lam hält Militäreinsatz Chinas für möglich"

https://p.dw.com/p/3Qrqg

Erstmals hat die Regierungschefin von Hongkong ein militärisches Eingreifen Chinas in der chinesischen Sonderverwaltungszone als Möglichkeit in Erwägung gezogen, berichtet die Deutsche Welle. "Ist es eine Drohung oder eine realistische Erwartung? Hongkongs Regierungschefin Carrie Lam spricht erstmals von der Möglichkeit eines militärischen Eingreifens seitens China. Wie viel Macht hat die Frau eigentlich noch?"

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Frankfurter Rundschau vom 06.10.2019

"Falsche Abkürzung"

https://www.fr.de/meinung/falsche-abkuerzung-13072913.html

Während US-Präsident mit Blick auf seinen "Nordkorea-Deal" mit der Verleihung des Friedensnobelpreises rechnet, prognostiziert Marina Kormbaki einen gänzlich anderen Eintrag über den US-Präsidenten in "künftige Handbücher der Diplomatie". "Donald Trump schien davon überzeugt, Nordkorea zum Verzicht auf Atomwaffen bewegen zu können. Die Denuklearisierung des Diktatorenregimes in Pjöngjang sollte das außenpolitische Glanzstück dieses US-Präsidenten werden. Trump ließ wissen, dass seinem Verhandlungsgeschick sogar der Friedensnobelpreis gebühre. Es ist durchaus möglich, dass künftige Handbücher der Diplomatie den Bemühungen des selbsternannten Deal-Machers ein langes Kapitel widmen – allerdings als Lehrbeispiel dafür, wie man es nicht macht."

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3. Bündnisse und internationale Diplomatie

Wired.com vom 09.10.2019

"Trump Takes Aim at a Critical Cold War Treaty With Russia"

https://www.wired.com/story/trump-open-skies-withdrawal/

US-Präsident Trump erwägt Berichten zufolge, den 1992 von NATO- und ehemaligen Warschauer-Pakt-Staaten unterzeichneten Vertrag über den Offenen Himmel (Open Skies) aufzukündigen. Das vertrauensbildende Abkommen erlaubt den Unterzeichnern, das Territorium anderer Vertragsteilnehmer auf festen Routen mit Beobachtungsflugzeugen zu überfliegen. Garrett M. Graff berichtet, dass der US-Kongressabgeordnete Eliot Engel vor den Folgen eines Austritts der USA gewarnt habe. "'[I] strongly urge you against such a reckless action,' Engel wrote. 'American withdrawal would only benefit Russia and be harmful to our allies’ and partners’ national security interests. ... The US should prepare for the challenge that Russia presents — not abandon mechanisms that provide the US with an important tool in maintaining surveillance on Russia.' While the Trump administration and Capitol Hill allies like senator Tom Cotton, the Republican from Arkansas, have long expressed frustration with the deal, Monday’s movement seemed to blindside foreign policy and arms control experts, who quickly expressed puzzlement and outrage that Trump would unwind what’s been seen as a cornerstone of global defense. (...) If the Trump administration does pull out, the collapse of the Open Skies agreement would be the latest in a series of little noticed but significant moves by the White House to undo the patchwork of arms control agreements that have kept at bay a new nuclear arms race between the two nuclear superpowers."

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Politico vom 07.10.2019

"We’re More at Risk of Nuclear War With Russia Than We Think"

https://www.politico.com/magazine/story/2019/10/07/were-more-at-risk-of-nuclear-war-with-russia-than-we-t
hink-229436

George Beebe, ehemaliger Direktor der Russland-Abteilung der CIA, warnt vor der von vielen unterschätzten Gefahr eines Atomkriegs zwischen Russland und den USA. In Washington habe sich ein falsches Gefühl der Sicherheit ausgebreitet, das Politiker dazu verleite, gegenüber Russland so hart wie möglich aufzutreten und Gespräche mit Moskau generell als "Appeasement" zu verteufeln. "I’ve seen that three misguided assumptions underlie how the United States got to this point. The first is that American policymakers think that because neither side wants nuclear war, then such a war is very unlikely to occur. (...) A related, second assumption American policymakers make is seeing the Russian threat as primarily a deterrence problem. (...) Lastly, the United States assumes that Russia’s anti-American hostility flows from the internal nature of its regime, and therefore is likely to diminish when a more enlightened leader with more liberal approaches succeeds Putin. (...) Washington’s approach must dispassionately balance firmness with accommodation, military readiness with diplomatic outreach — all without skewing too far toward either concession or confrontation. It’s a difficult balance, but the United States is not even attempting it at the moment."

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Reuters vom 08.10.2019

"Guterres warns U.N. may not have enough money to pay staff next month"

https://www.reuters.com/article/us-un-funding/guterres-warns-un-may-not-have-enough-money-to-pay-staff-ne
xt-month-idUSKBN1WN25F

Die aufgrund ausbleibender Beitragszahlungen angespannte Finanzlage der Vereinten Nationen könnte UN-Generalsekretär Guterres zufolge dazu führen, dass Angestellte im nächsten Monat nicht mehr bezahlt werden können. "He told the 193-member U.N. General Assembly’s budget committee that if he had not worked since January to cut spending then 'we would not have had the liquidity to support' the annual gathering of world leaders last month. 'This month, we will reach the deepest deficit of the decade. We risk ... entering November without enough cash to cover payrolls,' said Guterres. 'Our work and our reforms are at risk.' The United States is the largest contributor - responsible for 22 percent of the more than $3.3 billion regular budget for 2019, which pays for work including political, humanitarian, disarmament, economic and social affairs and communications. Washington owes some $381 million for prior regular budgets and $674 million for the 2019 regular budget. The U.S. mission to the United Nations confirmed the figures."

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4. Militär und bewaffnete Konflikte

The Times of Israel vom 08.10.2019

"Trump says despite pullout plan US has not 'abandoned Thema Kurds'"

https://www.timesofisrael.com/trump-says-despite-pullout-plan-us-has-not-abandoned-the-kurds-in-syria/

US-Präsident Trump besteht darauf, dass der Rückzug der US-Truppen aus Nordsyrien nicht als Abkehr der USA von den Kurden interpretiert werden sollte. "US President Donald Trump said Tuesday that the US has not 'abandoned' its Kurdish allies inside Syria, continuing to give a mixed message to Turkey. 'We may be in the process of leaving Syria, but in no way have we Abandoned the Kurds, who are special people and wonderful fighters,' Trump tweeted. (...) Trump on Tuesday did not say he opposed any operation by Turkey against the Kurds, but warned that 'unforced or unnecessary fighting' would prompt 'devastating' consequences for the country’s economy and their 'very fragile currency.' 'We are helping the Kurds financially/weapons!,' he added."

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BBC vom 09.10.2019

"Turkey boosts troops to cross Syria border 'shortly'"

https://www.bbc.com/news/world-middle-east-49978567

Die BBC berichtet über die Vorbereitungen des türkischen Militärs für einen Einmarsch in den Norden Syriens. "Convoys of trucks with armoured personnel carriers and tanks were seen heading to the Turkish border town of Akcakale on Tuesday night. Images of buses carrying personnel were shown by state news agency Anadolu. Turkey is planning to create a 32km (20-mile) deep 'safe zone' running for 480km (300 miles) along the Syrian side of the border. (...) Initial indications suggest a limited incursion by Turkey along a 100km stretch of the border between the towns of Tal Abyad and Ras al-Ain. It is a sparsely populated, mostly Arab, area and it is unclear what conflict with Kurdish forces would take place. US troops have already withdrawn from four border positions there, but they have not withdrawn from positions further east and west."

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5. NSA / Überwachung / Big Data

netzpolitik.org vom 08.10.2019

"Überwachungsfirma FinFisher geht mit Anwälten gegen unsere kritische Berichterstattung vor"

https://netzpolitik.org/2019/ueberwachungsfirma-finfisher-geht-mit-anwaelten-gegen-unsere-kritische-beric
hterstattung-vor/#spendenleiste

Markus Beckedahl berichtet über die Reaktion von netzpolitik.org auf eine Unterlassungserklärung der Kanzlei Schertz-Bergmann wegen der Berichterstattung auf netzpolitik.org über die Strafanzeige gegen die Hersteller des Staatstrojaners FinFischer. "Wir müssen konstatieren: Das rechtliche Vorgehen gegen uns ist kein Zufall – wie kein anderes journalistisches Medium in Deutschland haben wir hartnäckig, ausführlich, kritisch und langanhaltend über FinFisher, seine Staatstrojaner und die Hintergründe berichtet – auch mit internationalem Fokus. Allein 84 Artikel mit Nennung von Finfisher finden sich in unserem Archiv. Wenn man uns nun den Mund verbietet, wird eine der lautesten Stimmen zum Thema Staatstrojaner zum Schweigen gebracht. Betroffen davon wären nicht nur wir und unsere Leser, sondern gleichzeitig die potentiellen Opfer der Spionagesoftware: Ohne die Neugier und den Druck von Journalisten fällt gar kein Licht mehr in die Keller der klandestinen Branche. (...) Klar ist: Wir lassen uns nicht von der Überwachungsindustrie einschüchtern und werden weiterhin versuchen, die Machenschaften dieser und weiterer Überwachungsdienstleister offenzulegen. Wir wehren uns mit unseren Anwälten notfalls auch vor Gericht, weil eine einstweilige Verfügung einem Maulkorb gleichkommen würde."

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9. Terrorismus, Fundamentalismus und Extremismus

The Atlantic Community vom 08.10.2019

"The Unending Disquiet After Attacks in Paris"

https://www.theatlantic.com/international/archive/2019/10/paris-knife-attacks/599665/

Die tödliche Messerattacke eines islamischen Extremisten in der vergangenen Woche in Paris habe in Frankreich ungute Erinnerungen an frühere islamistische Terroranschläge geweckt, berichtet Rachel Donadio. "The assault lasted all of seven minutes. The city wasn’t put on lockdown. And yet it may turn out to be France’s most dangerous attack yet, because it struck the heart of the French state. Its perpetrator, a convert to Islam who was shot dead during the attack, was a computer technician with a security clearance and access to the confidential files of high-profile terrorism suspects. He bought a knife, went to his office, and murdered four of his colleagues. It was one act by one man, but it hints at a larger threat from many others. Above all, the attack has contributed to a latent sense of unease here, a reminder, after years of relative calm, that the terrorist threat is still high; that the country is a semi-dormant volcano, one that could erupt at any time; that the state itself — embodied by the police department, on the Île de la Cité, just steps from Notre-Dame, the very center of Paris — is vulnerable to infiltration by rogue elements."

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