US-Soldaten in Afghanistan

Links vom 28.11.2019

2.1. Deutschland / Europa

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 27.11.2019

"Scherben der Sicherheitspolitik"

https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/deutschland-und-die-nato-die-scherben-der-sicherheitspolitik-
16506880.html

Berthold Kohler meint, dass Bundeskanzlerin Merkel mit ihrer "Liebeserklärung" an die Nato im Bundestag den "heiklen strategischen Fragen" der deutschen Sicherheitspolitik aus dem Weg gegangen sei. "Auch Macron hatte nicht zur Beerdigung der 'hirntoten' Nato aufgerufen. Seine jedenfalls in der Formulierung überzogene Diagnose ließ jedoch Schockwellen durch die Allianz laufen. Ein Verteidigungsbündnis, das für tot erklärt wird, hat keine Abschreckungswirkung mehr. Grundsätzlich aber tat Macron recht daran, auf den Alarmknopf zu drücken. Die Europäer müssen endlich begreifen und die Konsequenzen daraus ziehen, dass Amerika immer weniger als Garantiemacht für ihre Sicherheit zur Verfügung steht. Europa kann nicht darauf bauen, dass nach dem Ende des Trump-Spuks alles wieder so wird wie früher. Das ist Merkel so klar wie Macron. Der Präsident der Atommacht Frankreich meint freilich, die Europäer wären schon jetzt in der Lage, sich selbst zu verteidigen. Merkel glaubt das nicht. Jeder Blick auf die Bundeswehr gibt ihr recht. Doch darf deren Zustand nicht als Ausrede dienen, sondern muss Ansporn sein, die zugesagten zwei Prozent so schnell wie möglich zu erreichen."

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ipg-journal vom 27.11.2019

"Widerständig und solidarisch"

https://www.ipg-journal.de/rubriken/aussen-und-sicherheitspolitik/artikel/widerstaendig-und-solidarisch-3
898/

Niels Annen (SPD), Staatsminister im Auswärtigen Amt, meint, dass die Europäische Union außenpolitisch ehrgeiziger auftreten sollte. "Die Antwort der EU auf die heutigen Probleme wird von ihrer 'Globalen Strategie für die Außen- und Sicherheitspolitik der EU' aus dem Jahr 2016 bestimmt. Diese Globale Strategie ist immer noch ein wichtiger Referenzpunkt zur Stärkung der EU als weltweiter Akteur – und dafür, bei außenpolitischen Aktionen der Union und unter ihren Mitgliedern einen stärkeren Zusammenhalt zu fördern. Aber was die erforderlichen gemeinsamen Maßnahmen zur Förderung von Frieden und Sicherheit, Widerstandskraft und Wohlstand, Menschenrechten und einer regulierten multilateralen Ordnung angeht, muss sich der Konsens zwischen den Mitgliedstaaten, der Hohen Vertreterin und den EU-Institutionen ständig weiter entwickeln."

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2.2. USA

The Atlantic vom 21.11.2019

"Why Elizabeth Warren’s Foreign Policy Worries America’s Allies"

https://www.theatlantic.com/ideas/archive/2019/11/elizabeth-warrens-military-accounting-fiction/602338/

Thomas Wright von der Brookings Institution kritisiert den Vorschlag der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Elizabeth Warren, den amerikanischen Militärhaushalt um 11% zu kürzen, um ein neues Krankenversicherungsmodell zu finanzieren. Das US-Militär wäre aufgrund der nötigen Einsparungen nicht mehr in der Lage, international wie bisher aufzutreten, so Wright. "Finding savings in the defense budget is possible, of course, but getting to 11 percent will require real cuts to capabilities and acceptance of greater risk in key theaters, including in the counterterrorism fight in the Middle East. The bulk of the defense budget is accounted for by personnel and long-term procurement decisions. Reducing the size of the force to rely more on new technologies may make strategic sense, but that’s not politically viable. Reducing research-and-development costs or the overseas presence may encounter less political resistance, but that’s bad strategy. (…) If a Democrat replaces Trump as president, they will inherit a highly volatile world that is on the cusp of abandoning the American-led post–World War II international order. Rivals and friends alike are asking the same question: Is 'America first' an aberration or a sign of things to come, whether from the right or the left? They are examining every tea leaf from Trump and the Democratic hopefuls. (…) Democrats would do well to keep this in mind. Making major announcements with implications for the structure of the force and America’s overseas presence without adequate preparation will have consequences. The next administration will not have a honeymoon period internationally. The campaigns must prepare accordingly."

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Foreign Affairs vom 19.11.2019

"The Case for a National Security Budget"

https://www.foreignaffairs.com/articles/2019-11-19/case-national-security-budget

Angesichts der Militarisierung der US-Außenpolitik sprechen sich Brett Rosenberg und Jake Sullivan für die Einführung eines neuen "Haushalts der Nationalen Sicherheit" aus, der nicht mehr nur dem Pentagon zugutekommen würde. "It has become ordinary, even orthodoxy, for national security professionals to lament how the underfunding of civilian tools has fueled an overmilitarized foreign policy that is ill-equipped to take on today’s most pressing challenges. As James Mattis, then the commander of U.S. Central Command, put it in 2013: 'If you don’t fund the State Department fully, then I need to buy more ammunition.' Unfortunately, this rhetorical consensus has not produced the necessary rebalance in resources. (…) A common reaction today, including among a number of the Democratic presidential candidates, is to demand cuts in defense spending. This is a logical argument. (...) But simply cutting Pentagon funding is not sufficient to address the persistent overreliance on the military (…).The United States should move toward a unified national security budget, which directly links funding decisions to a comprehensive National Security Strategy (NSS) and distributes resources to whichever department or agency can best get the job done."

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2.3. Israel / Palästina

Zeit Online vom 27.11.2019

"Die zuversichtlichen Siedler von Hebron"

https://www.zeit.de/politik/ausland/2019-11/westjordanland-israel-siedlungsbau-nahost

Israel befinde sich heute in der schwersten innenpolitischen Krise seit der Staatsgründung vor 70 Jahren, schreibt Steffi Hentschke in ihrer Reportage über den Streit um den israelischen Wohnungsbau im Westjordanland. "Nach zwei Parlamentswahlen, bei dem keiner der Gewinner eine Mehrheit zustande bekommen hat, nachdem der Generalstaatsanwalt Anklage gegen den amtierenden Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu erhob, fürchten viele Israelis wie auch Brian Reeves um die Zukunft der liberalen Demokratie. Die Hoffnung auf eine Zweistaatenlösung, die keine der führenden Parteien überhaupt noch auf der Agenda hat, gibt Reeves dennoch nicht auf."

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2.4. Naher und Mittlerer Osten, Maghreb

Al Jazeera English vom 27.11.2019

"Women under ISIL: The torturers"

https://www.aljazeera.com/indepth/features/women-isil-torturers-191124095032690.html

Im ersten von fünf Teilen einer neuen Al-Jazeera-Artikelserie berichten zwei Anhängerinnen des sogenannten "Islamischen Staates", wie sie als Mitglieder der gefürchteten Religionspolizei im IS-Kalifat andere Menschen überwacht und gefoltert haben. "Flogging, stoning, constant surveillance - female members of the police that enforced ISIL law tell their stories. (…) These accounts were gathered for the documentary 'Women of ISIL' by filmmaker Thomas Dandois."

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2.5. Zentral- und Ostasien

CNN vom 28.11.2019

"Protesters celebrate a victory after Trump signs Hong Kong human rights act"

https://edition.cnn.com/2019/11/28/asia/hong-kong-reaction-trump-legislation-intl-hnk/index.html

In Hongkong ist die Unterzeichnung von US-Gesetzen zur Stärkung von Menschenrechten und Demokratie in Hongkong durch Präsident Trump von Demonstranten als Sieg gefeiert worden. "Protesters in Hong Kong will hold a celebratory, pro-US rally Thursday after President Donald Trump gave them what one prominent activist termed a 'timely Thanksgiving present.' Trump signed an act in support of the protest movement despite a potential backlash from Beijing that could derail delicate US-China trade talks, after it was passed almost unanimously by both houses of Congress. Anti-government protesters in the semi-autonomous Chinese city have long campaigned in favor of the bill -- which would permit Washington to impose sanctions or even suspend Hong Kong's special trading status over rights violations. Trump's decision to sign the act gives the movement a second major symbolic victory in a matter of days."

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Neue Zürcher Zeitung vom 28.11.2019

"Trump unterzeichnet Gesetze zur Stärkung von Menschenrechten und Demokratie in Hongkong, Peking schäumt"

https://www.nzz.ch/international/hongkongs-regierungschefin-macht-nach-wahl-keine-zugestaendnisse-die-neu
sten-entwicklungen-in-hongkong-ld.1501200

Auch Matthias Müller und Patrick Zoll berichten in ihrem regelmäßig aktualisierten Blog über die Entwicklung in Hongkong über die Reaktionen auf die von Donald Trump unterzeichnete "Menschenrechts- und Demokratieverordnung zu Hongkong". "Pekings und Hongkongs Regierung protestieren scharf gegen die Unterzeichnung der 'Menschenrechts- und Demokratieverordnung zu Hongkong' durch den amerikanischen Präsidenten Donald Trump. Washington greife damit in innere Angelegenheiten ein. Das Pekinger Aussenministerium hat am Donnerstag (28.11.2019) erneut den amerikanischen Botschafter einbestellt. Trotz heftiger Proteste aus China hatte der amerikanische Kongress am Mittwoch (27.11.19) Gesetze beschlossen, die Menschenrechte und Demokratie in Hongkong stärken sollen. China hatte US-Präsident Donald Trump dazu aufgefordert, sein Veto einzulegen – ohne Erfolg."

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2.7. Subsahara-Afrika

Al Jazeera English vom 26.11.2019

"Are UN troops failing the Congolese?"

https://www.aljazeera.com/programmes/insidestory/2019/11/troops-failing-congolese-191126194513092.html

In der Demokratischen Republik Kongo ist es zu Übergriffen auf UN-Gebäude und UN-Personal gekommen. Die Protestierenden werfen den Blauhelmen vor Ort vor, sie nicht ausreichend vor Angriffen bewaffneter Milizen zu schützen. "The Democratic Republic of Congo has suffered from war, rebel attacks, and deadly diseases for decades. But the situation is deteriorating even further. More and more people are being killed in raids by armed groups. And the Congolese people have reached a breaking point. A recent attack that killed eight people in the eastern city of Beni was blamed on rebel fighters from the Allied Democratic Forces, prompting an angry response from local people. And much of their fury was directed at the UN's peacekeeping mission. Protesters, who say the troops are not keeping them safe, stormed the UN compound on Monday and torched the mayor's office and several other buildings. Chaos and gunfire followed and there were more deaths. The UN denies that its peacekeepers used live rounds and called for calm. But on Tuesday, protesters tried to force their way into another UN compound."

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The Conversation vom 20.11.2019

"From Zimbabwe to Bolivia: what makes a military coup?"

https://theconversation.com/from-zimbabwe-to-bolivia-what-makes-a-military-coup-127138

Blessing-Miles Tendi von der University of Oxford erinnert nach dem erzwungenen Rücktritt des bolivianischen Präsidenten an den auf ähnliche Weise herbeigeführten Sturz des simbabwischen Präsidenten Mugabe im Jahr 2017. Im Fall Simbabwe könne heute kaum noch ein Zweifel daran bestehen, dass es sich um einen Militärputsch gehandelt habe. "Subjective uses of the word coup risk banalising and misrepresenting a term that has a clear meaning. Patrick McGowan, an accomplished researcher on coups in Africa, has offered a usefully precise definition. Coups are ejections from power of political leaders, through unmistakably unconstitutional means, mainly by part of the army: 'Either on their own or in conjunction with civilian elites such as civil servants, politicians and monarchs.' Zimbabwe’s 2017 coup played out along the lines of McGowan’s definition. Whether events in Bolivia constitute a military coup will become clearer in the coming weeks and months as researchers and investigative journalists uncover the elite politics at play behind the scenes and the exact motivations of Kaliman and his fellow military commanders."

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2.8. Mittel- und Lateinamerika

TIME.com vom 28.11.2019

"Mexico Is Infuriated by Trump's Pledge to Designate Drug Cartels as Terrorist Organizations"

https://time.com/5741024/mexico-certification-cartels-terrorist-organizations/

In Mexiko sei die Drohung des US-Präsidenten, Drogenkartelle im Nachbarland zu Terrororganisationen zu erklären, mit Wut und Sorge aufgenommen worden, berichtet Mark Stevenson. "Mexican officials and experts don’t fear that Trump will send killer drones into Mexico. Such drone strikes have been a mainstay of U.S. anti-terror operations in Pakistan and Afghanistan, but nobody thinks they would be launched into Mexico. What Mexicans do fear a terrorism designation could send bilateral relations back into the dark days of the 1990s, when annual U.S. certifications of Mexico’s anti-drug efforts became a regular source of friction. (…) [Mexico City security analyst Alejandro Hope] noted that a terror-group designation would only encourage those who want to militarize the U.S.-Mexico border or build a wall along it, something Mexico has hotly opposed. 'This reinforces and gives ammunition to those who want to describe Mexico as a failed state, and describe the border as a security risk, and want to treat narcoterrorism and immigrations as twin issues,' said Hope. 'This is part of a broader agenda.' On a more visceral level, Mexicans reacted angrily to the potential terrorism designation Wednesday, arguing it would violate the country’s sovereignty."

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4. Militär und bewaffnete Konflikte

Deutschlandfunk Nova vom 27.11.2019

"Wardogs: Speziell ausgebildete Hunde für Kampf und Krieg"

https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/speziell-ausgebildete-hunde-wardogs-elitehunde-im-militaer

US-Präsident Trump hat den Hund Conan, der den IS-Chef Abu Bakr al-Bagdadi während der Operation einer US-Spezialeinheit aus seinem Versteck jagte, vor wenigen Tagen im Weißen Haus geehrt. Deutschlandfunk Nova hat sich aus diesem Anlass mit den "Wardogs" beschäftigt, die nicht nur von amerikanischen Kommandoeinheiten eingesetzt werden. "Die meisten Wardogs, die von amerikanischen Kommandoeinheiten wie den Navy Seals eingesetzt werden, sind belgische Malinois. Eine extrem triebstarke, arbeitswillige und reaktionsschnelle Rasse, die stets eine hohe Einsatzbereitschaft zeigt und selbstständig mitdenkt. Malinois sehen dem Deutschen Schäferhund sehr ähnlich, sind aber etwas kleiner und kompakter. Es gibt aber auch Kommandoeinheiten außerhalb der USA, die auf Deutsche Schäferhunde oder Labradors setzen. Wardogs haben unterschiedliche Aufgaben. Zum einen sollen sie Sprengstoff in Form von Sprengfallen oder Minen erschnüffeln, zum anderen sollen sie aber auch bei Kommandounternehmen in verwinkelten Gebäuden oder unterirdischen Bunkersystemen versteckte Personen aufspüren, stellen und möglicherweise auch unschädlich machen."

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Telepolis vom 27.11.2019

"Xian H-20: China steigt ins Stealth-Bomber-Wettrüsten ein"

https://www.heise.de/tp/features/Xian-H-20-China-steigt-ins-Stealth-Bomber-Wettruesten-ein-4597616.html

Die Tarnung von Kampfflugzeugen wird heute weltweit zunehmend als wichtiger eingeschätzt als ihre Geschwindigkeit, schreibt Peter Mühlbauer in seinem Artikel zur Entwicklung eines neuen chinesischen Stealth-Bombers. "Die amerikanische Außenpolitik-Fachzeitschrift The National Interest kommt in ihrer aktuellen Ausgabe zum Ergebnis, dass die chinesische Staatsführung ihren zuletzt 2013 entwurfspräsentierten Überschallbomber JH-XX zugunsten eines anderen Flugzeugs aufgegeben hat: Zugunsten des langsameren, aber besser getarnten Nurflüglers H-20, der den Amerikanern zufolge bereits Anfang der kommenden Zwanzigerjahre fliegen und Mitte dieses Jahrzehnts serienreif sein könnte. (…) Wichtiger als die Geschwindigkeit des Bombers ist für den stellvertretenden russischen Ministerpräsidenten und früheren stellvertretenden Verteidigungsminister Juri Borissow deshalb, dass er 'lange und unentdeckt in der Luft patrouillieren [kann], um anvisierte Ziele zu bekämpfen, ohne sich in Gefahrenbereiche begeben zu müssen'. Chinesische und amerikanische Verteidigungspolitiker und Militärs dürften das bezüglich ihrer eigenen Entwicklungen ähnlich sehen: Wegen ihrer selbst sehr schnell und weit fliegenden Waffen müssen die H-20 und der Raider ebenso wenig Überschallflugzeuge sein wie die PAK-DA."

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Deutschlandfunk vom 28.11.2019

"Das Säbelrasseln im All"

https://www.deutschlandfunk.de/aufruesten-der-weltraummaechte-das-saebelrasseln-im-all.740.de.html?dram:a
rticle_id=464412

Karl Urban berichtet über das neue Wettrüsten der Großmächte im Weltall, das auch beim Nato-Gipfel in London Thema sein wird. "'Einerseits ist da die Gruppe von Ländern, die von Russland und China geführt werden. Sie haben einen Vertrag vorgeschlagen, der die Platzierung von Waffen im Weltraum verhindern soll. Diese Idee hatte sich seit dem Jahr 2000 mehr oder weniger herumgesprochen, wurde dann weiterentwickelt und der UNO im Jahr 2008 vorgestellt.' Die Vereinigten Staaten und mit ihnen ihre Verbündeten stellen sich seither gegen diese Vorstöße. 'Die Vereinigten Staaten, viele europäische Länder, aber auch Australien, Japan und Kanada halten schon die Idee, speziell Waffen im All zu verbieten, für fehlerhaft, weil man nicht definieren kann, was eine Waffe ist.' Die Regulierung des Orbits ist bis heute ungelöst. Und so lange es keine Einigung gibt, nimmt die Zahl der Staaten, die ihre Satelliten wiederum mit eigenen Waffensystemen schützen wollen, weiter zu."

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Deutschlandfunk Kultur vom 27.11.2019

"Bundeswehr entschuldigt sich für Hakenkreuz-Panne"

https://www.deutschlandfunkkultur.de/neue-social-media-guidelines-bundeswehr-entschuldigt-sich.1008.de.ht
ml?dram:article_id=464449

Im Podcast von Deutschlandfunk Kultur hat sich Hauptstadtkorrespondent Klaus Remme mit dem Bild einer Hakenkreuz-Uniform auf dem Instagram-Account der Bundeswehr beschäftigt. "Geht es hier einfach nur um einen 'extrem ärgerlichen Fall von Gedankenlosigkeit', wie ein Ministeriumssprecher sagte? Unser Hauptstadtkorrespondent Klaus Remme ordnet den extremen Fauxpas mit Stimmen aus der heutigen Bundestagsdebatte ein - und erläutert die neuen 'Social Media Guidelines' der Bundeswehr, die vor wenigen Tagen herausgegeben wurden und die Bundeswehrangehörigen Hinweise und Tipps für den sicheren Umgang mit Instagram, Facebook und Twitter gibt."

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9. Terrorismus, Fundamentalismus und Extremismus

Deutschlandfunk vom 25.11.2019

"Hass und Hetze kommen überwiegend von rechts"

https://www.deutschlandfunk.de/nachgefragt-hass-und-hetze-kommen-ueberwiegend-von-rechts.2852.de.html?dra
m:article_id=464241

"Welt"-Chefredakteur Ulf Poschardt hat vor kurzem in einem Interview mit dem Deutschlandfunk anlässlich der aktuellen Debatte um den "Welt"-Kolumnisten Don Alphonso darauf bestanden, dass "Unkultur im Netz" "rechts wie links absolut identisch" sei. Der Deutschlandfunk widerspricht dieser These in diesem Beitrag: "Die bislang vorliegenden Zahlen beim Bundeskriminalamt besagen Folgendes: Ein Großteil der Hasskommentare (77 Prozent) 'lässt sich dem rechtsextremen Spektrum zuordnen, knapp 9 Prozent der Kommentare sind linksextrem, die verbleibenden 14 Prozent sind ausländischen oder religiösen Ideologien beziehungsweise keiner konkreten politischen Motivation zuzuordnen.' Eine Bestätigung dieser Tendenz kommt aus der Praxis. Staatsanwalt Christoph Hebbecker von der Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime Nordrhein-Westfalen bei der Staatsanwaltschaft Köln sagte im DLF: 'Wir können ganz klar sagen, dass die ganz weit überwiegende Anzahl der Fälle, die wir täglich bearbeiten, dem rechten und rechtsextremen Spektrum zuzuordnen ist, ein kleiner Teil auch dem linken Spektrum, und ein kleiner Teil ist auch keiner politischen Orientierung zuzuordnen. Das sind beispielsweise extreme Gewaltdarstellungen.' Hebbecker spricht von '80 vielleicht auch 85 Prozent plus x'."

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