US-Soldaten in Afghanistan

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28.11.2019

"EU states fail on sharing refugees"

https://voxeurop.eu/en/2019/migration-5124053?r=RSS-all

Prüfer des Europäischen Rechnungshofs haben in einem neuen Bericht Nikolaj Nielsen zufolge festgestellt, dass die 2015 beschlossene Verteilung von in Italien und Griechenland gelandeten Flüchtlingen unter den EU-Staaten nicht die gewünschten Ergebnisse erzielt habe. "Although member states took in some 35,000 people from both countries, the EU auditors say at least 445,000 Eritreans, Iraqis and Syrians may have been potentially eligible in Greece alone. The lead author of the report, Leo Brincat, told reporters in Brussels on Wednesday (13 November) that another 36,000 could have also been possibly relocated from Italy. 'But when it boils down to the total migrants relocated, you will find 21,999 in the case of Greece and 12,706 in the case of Italy,' he said. The EU auditors say the migrants relocated at the time represented only around four percent of all the asylum seekers in Italy and around 22 percent in Greece. Despite being repeatedly billed as a success by the European Commission, the two-year scheme had also caused massive rifts with some member states – leading to EU court battles in Luxembourg."

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16.10.2019

"Militarisierte Grenzen in Europa"

https://voxeurop.eu/de/2019/freiz-gigkeit-5123887

30 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer hätten sich die Hoffnungen auf eine grenzenlose Welt in ihr Gegenteil verkehrt, stellt Raphael Bossong fest. "Nach dem Ende des Kalten Krieges wurden Grenzen als eine Last der Vergangenheit betrachtet, die bald überwunden sein würde. Die Freizügigkeit innerhalb der EU diente dem ehemaligen kommunistischen Block als Modell für die Zukunft. Auch aus globaler Sicht sollten Grenzen so weit wie möglich aufgehoben werden, um die Verheißungen der Globalisierung und der liberalen Demokratie zu erfüllen. Mit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 änderte sich jedoch diese Sichtweise. Grenzen verwandelten sich von statischen Linien zu virtuellen Netzwerken. Die internationale Mobilität sollte mit einer neuen Art von elektronischen Kontrollen verbunden werden, an denen sowohl staatliche Akteure als auch private Unternehmen beteiligt sind. Alle transnationalen Ströme von Waren, Kapital und Personen werden seither einer möglichst umfassenden Überwachung unterworfen, die lückenlos vom Startpunkt bis zum Endziel der jeweiligen Güter oder Reisenden reichen soll."

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15.10.2019

"Massive data circulation challenges privacy and individual liberties"

https://voxeurop.eu/en/2019/smart-cities-5123877?r=RSS-all

Andreas Vou erwartet, dass die kommenden 5G-Netzwerke und entsprechende Anwendungen den Alltag der Bürger in vielen Bereichen erleichtern werden. Zugleich drohe allerdings die Entstehung eines Systems der Massenüberwachung durch Big-Tech-Unternehmen. "(...) as big tech companies with questionable track records on data privacy are at the forefront of these dwellings which monitor, store and adapt to citizens’ every move, smart cities sit at a contentious border between convenience and liberty. The Cambridge Analytica scandal that rocked Facebook and the ideological biases of Google made public by former employees-turned-whistleblowers have led to rife debate in North America over the possible need to break up the tech giants due to their encroachment on matters of privacy, speech and democracy. Waterfront Toronto, a smart city development by Sidewalk Labs, a subsidiary of Google’s parent company Alphabet, has come in for harsh criticism over privacy and data collection, resulting in numerous board members quitting the project. Roger McNamee, an early investor in Google and Facebook, told Toronto officials that the data obtained on users in this Quayside project has the ability 'to replace democracy with algorithmic decision making' and 'is a dystopian vision that has no place in a democratic society'."

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13.09.2019

"Is the EU failing Tunisia?"

https://voxeurop.eu/en/2019/trans-mediterranean-cooperation-5123779?r=RSS-all

Anlässlich der Präsidentschaftswahlen in Tunesien fragt Alexander Damiano Ricci, ob die ökonomische und politische Unterstützung der EU für die junge Demokratie tatsächlich effektiv sei. "Given the sheer amount of resources that have been deployed, one could argue that Tunisia somehow represents the golden boy of the Maghreb region in the eyes of Brussels. Remarkably, in 2016, on the occasion of a debate dealing with Tunisia in the European Parliament, the High Representative of the European Union for Foreign Affairs and Security Policy, Federica Mogherini, said: 'The EU’s engagement in Tunisia is: making a difference in very concrete terms. It’s one of those places where us, and only us, can make such a big difference'. But could we, really? The reality behind the fanfare can be quite delusional, as a variety of reports recently have pointed out that Tunisia’s progress in terms of economic, social and democratic development is ambiguous. (...) One might thus question Mogherini and, most of all, wonder whether EU interventions under the ENP had concrete effects, after all."

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11.09.2019

"Todesgefahr steigt, Asyl-Chancen sinken"

https://voxeurop.eu/de/2019/migration-5123755

Ralph Janik beschreibt die Folgen der verschärften Asylpolitik Europas auf die "Mittelmeerflüchtlinge". "Schließt man eine Route, weichen Flüchtlinge und Migranten schnell auf andere, meist gefährlichere Routen aus. Auf dem Mittelmeer gibt es heute weitaus weniger, aber dafür gefährlichere Überfahrten. Das Risiko, dabei zu sterben, ist so hoch wie nie zuvor. Besonders im zentralen Mittelmeer werden Boote oft nicht rechtzeitig aus der Seenot gerettet. Gleichzeitig steigt dort die Zahl jener, die kaum Chancen auf Zuerkennung eines Schutzstatus bei uns haben, weil sie nicht aus Ländern kommen, in denen Verfolgung droht. In Italien liegt ihr Anteil derzeit bei rund 80 Prozent. Entsprechend hitzig wird in diesem Zusammenhang die Frage diskutiert, wie die Geretteten in Europa verteilt werden sollen, haben doch viele europäische Länder erhebliche Schwierigkeiten bei den Rückführungen von abgelehnten Asylwerbern. Doch gerade deren Anteil steigt Schätzungen zufolge auf der zentralen Mittelmeerroute seit Jahren."

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01.07.2019

"Ist eine neue EU-Verteidigung auf dem Weg?"

https://voxeurop.eu/de/2019/europ-ischer-verteidigungsfonds-und-waffenverk-ufe-5123461

Emanuela Barbiroglio analysiert auf VoxEurope den geplanten neuen europäischen Verteidigungsfond. "Die Schaffung eines 13,6 Milliarden Euro kostenden Programms für den Europäischen Verteidigungsfonds kann das Wesen der Europäischen Union als Friedensprojekt grundlegend in Frage stellen. So könnten Waffen bereitgestellt werden, bevor eine Armee gebildet, und sogar ein politischer Rahmen dafür geschaffen wird. Dies wäre ein Beitrag zu einem neuen Rüstungswettlauf, meint die Zivilgesellschaft."

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25.06.2019

"Yemen, a European humanitary disaster"

https://voxeurop.eu/en/2019/arms-trade-5123371?r=RSS-all

Nach Ansicht der kroatischen Journalisten Ana Kuzmanić und Ivana Perić trägt Europa eine nicht unerhebliche Mitverantwortung für das humanitäre Desaster in Jemen. Europäer und nicht zuletzt Kroaten hätten in den letzten Jahren Waffen an beteiligte Kriegsparteien verkauft. "Croatian politicians, female and male alike, have not been asked about the ethical implications of arms trade with countries involved in wars in the Middle East, systematically ignoring or violating international law. The UN database found that Croatia exported $ 36 million worth of ammunition to Jordan in 2012, and most of the ammunition ended on the battlefields in Syria. After the role of Croatia became public, Saudi Arabia took over imports of more than $ 124 million worth of ammunition from 2014 to the end of 2016. Before 2012, arms trade between Croatia, Jordan and Saudi Arabia was almost totally inexistent. (...) Croatia is ranked at the very top of the EU countries exporting arms and other military equipment, at least as regards values of arms export licenses is concerned. The 'Golden Years' were in 2013 and 2015 when Croatia was among the biggest arms exporters in the EU, alongside the UK, France, Germany and Italy."

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03.01.2018

"Der innenpolitische Umgang mit dem Reichspopulismus hat von Anfang an die falsche Richtung eingeschlagen"

http://www.voxeurop.eu/de/content/article/5120001-der-innenpolitische-umgang-mit-dem-reichspopulismus-hat
-von-anfang-die-falsc

Vox Europ dokumentiert in Auszügen ein derzeit noch nicht online verfügbares Interview der Blätter für deutsche und internationale Politik mit dem Philosophen Jürgen Habermas über den Umgang mit autoritär-populistischen Führern von Putin über Erdogan bis zu Donald Trump. "Die neue Unordnung der Welt, die Hilflosigkeit der USA und Europas angesichts der zunehmenden internationalen Konflikte ist beunruhigend, und die humanitären Katastrophen in Syrien oder im Südsudan zerren ebenso an unseren Nerven wie die islamistischen Terrorakte. Dennoch kann ich in der Konstellation, auf die Sie hinweisen, keine einheitliche Tendenz zu einem neuen Autoritarismus erkennen, sondern eher verschiedene strukturelle Ursachen und viele Zufälle. Das Verbindende ist die Klaviatur des Nationalismus, den aber haben wir mittlerweile auch im eigenen Haus. Russland und die Türkei waren auch schon vor Putin und Erdogan keine "lupenreinen Demokratien". Mit einer etwas klügeren Politik des Westens hätten die Weichen im Verhältnis zu beiden Ländern vielleicht anders gestellt, hätten vielleicht auch liberale Kräfte in diesen Bevölkerungen gestärkt werden können."

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23.11.2017

"French Left divided over Islam and secularism"

http://www.voxeurop.eu/en/2017/charlie-hebdo-vs-mediapart-5121618?xtor=RSS-9

Unter französischen Linken gebe es neuen Streit um das Verhältnis des französischen Säkularismus zum Islam, berichtet Gian-Paolo Accardo. Auslöser der aktuellen Debatte seien die Vergewaltigungsvorwürfe gegen den konservativen Islamwissenschaftler Tariq Ramadan. Auf der einen Seite stehe das Satiremagazin Charlie Hebdo, auf der anderen die investigative Journalistenplattform Mediapart. "The argument is emblematic of a fracture within the left in France and other European countries that began years ago. It centres on attitudes towards Islam, especially its more radical manifestations: divided between, on the one side, the libertarians, the paladins of secularism and freedom of expression at all costs, who fight against political Islam, calling it regressive and dangerous; and on the other side, supporters of a certain kind of relativism — or rather indulgence verging on paternalism — towards radical Islam, who accuse the French government of racism towards muslims. Charlie Hebdo would embody the first, Mediapart the second."

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04.09.2017

"Für eine gemeinsame Armee der Europäischen Union"

http://www.voxeurop.eu/de/2017/europ-ische-verteidigung-5121352

Der Journalist und ehemalige EU-Abgeordnete Olivier Dupuis spricht sich in seinem Artikel für VoxEurope für eine gemeinsame europäische Armee unter der Aufsicht eines Hohen Sicherheitsrates aus. "Wir könnten auf diese Weise militärische und technologische Kompetenzen vor allem in kostenintensiven Bereichen (Satelliten, Luft- und Seekräfte, IT, Luftfahrt usw.) schützen. Eine solche Armee wäre eine – natürlich nur teilweise – Antwort auf die heikle Frage des europäischen Haushaltsvolumens, welches um 30% erhöht würde. Sie wäre der Beginn einer Antwort auf das Gefühl der Ohnmacht, das bei den europäischen Bürgern noch vorherrscht, nachdem Europa jahrzehntelang unfähig war, politisch und rechtzeitig auf die Krisen, Kriege und Völkermorde zu reagieren, die nur wenige Flugstunden von Europa entfernt begangen wurden – in Jugoslawien, Ruanda, Tschetschenien und jetzt Ukraine, Syrien und Irak. Im Gegensatz zu den vielen Initiativen, deren Sinn sich nur Experten entfaltet, wäre eine solche Armee – wie der Euro, der trotz aller konzeptionellen Mängel weiterhin Europas Bürgern gewollt wird – eine greifbare Verwirklichung, deren Nützlichkeit sie konkret ermessen und sich zu eigenen machen können."

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01.09.2017

"Die Geschichte ist nicht Schwarz oder Weiß"

http://www.voxeurop.eu/de/2017/polen-und-der-zweite-weltkrieg-5121351

VoxEurope schaut aus drei verschiedenen Perspektiven auf den Einmarsch der Deutschen in Polen und den darauf folgenden Ausbruch des Zweiten Weltkriegs. "Am ersten September gedenken wir zum 78. Mal dem Beginn des Zweiten Weltkrieges. Viel Zeit ist mittlerweile verstrichen und doch sind die Interpretationen von Historikern und Kommentatoren alles andere als gleich. Der Krieg begann mit dem Einmarsch Nazideutschlands in Polen, gefolgt von fünf furchtbaren Besatzungsjahren. Während dieses Krieges und als Ergebnis der deutschen und sowjetischen Unterdrückung fanden sechs Millionen Polen ihren Tod. Das entspricht mehr als einem Fünftel der Bevölkerung. Die VoxEurop Website bietet drei verschiedenen, mit dieser Tragödie in Zusammenhang stehenden Sichtweisen eine Plattform."

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21.06.2017

"Bullerbü war gestern"

http://www.voxeurop.eu/de/2017/schweden-nach-dem-terror-stockholm-5121083

Der in Wien lebende Autor und Übersetzer Carl Henrik Fredriksson hat sich mit den Auswirkungen des Terroranschlags vom 7. April 2017 in Stockholm auf die offene schwedische Gesellschaft beschäftigt. Entgegen des Eindrucks vieler "eingeflogener Korrespondenten" habe das Land eine "lange Geschichte im Umgang mit Terrorismus und politischer Gewalt". "Im kommenden Herbst werden die Schweden ihr nächstes Parlament wählen, aber schon jetzt ist der Einfluss der Schwedendemokraten auf die Politik deutlich spürbar – ähnlich wie der Einfluss verwandter Parteien in anderen Ländern. Die übrigen Parteien neigen dazu, Teile ihres Programms zu übernehmen, in der Hoffnung, einige ihrer ehemaligen Wähler zurückzugewinnen. Vor nicht allzu langer Zeit hat Schweden mehr Flüchtlinge aufgenommen als jedes andere EU-Mitgliedsland – mit Abstand. Heute dagegen zählen Schwedens Asyl- und Einwanderungsgesetze zu den schärfsten in ganz Europa. Verabschiedet wurden sie von einer rot-grünen Regierung. Wird der Angriff auf der Drottninggatan in Stockholm Schweden verändern? Ja, wahrscheinlich. Aber nicht so stark wie viele zu glauben scheinen. Denn die Verschiebung, die sie im Sinn haben, hat schon längst stattgefunden. Wird sich das Image Schwedens verändern? Vielleicht. Es wäre allerhöchste Zeit."

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18.05.2017

"Die Lehren für Deutschland aus dem Hacking-Angriff gegen Emmanuel Macron"

http://www.voxeurop.eu/de/2017/internet-beeinflusst-wahlen-5121056

Andrew Rettman hat zwei US-Netzsicherheitsexperten zu den Hackerangriffen auf den Kandidaten Emmanuel Macron während der französischen Präsidentschaftswahlen befragt. Dimitri Sirota von der Firma BigID und Aleksandr Yampolskiy vom Unternehmen SecurityScorecard loben die Reaktion des Teams von Macron auf die Angriffe. Yampolskiy und andere Experten warnen zugleich vor vorschnellen Schuldzuweisungen an Russland. "Da Macron auch das Ziel von rechtsextremen Aktivisten in den USA und Großbritannien war, sagte Yampolskiy, dass es nicht so schwer sei den Angriff durchzuführen. 'Du brauchst keine ausgefeilte Staatsmaschinerie, um das durchzuführen – nur ein oder zwei Leute mit Phishing-Kenntnissen können das zu Stande bringen', sagte er. Er sagte, die Tatsache, dass einige der Dokumente russische Namen in ihren Metadaten enthielten, bedeutete nicht, dass Russland dahintersteckt, da es einfach sei diese Art von Information einzuschleusen, im Versuch die Ermittler zu verwirren. (...) Angesichts des Mangels an Gewissheit, sagten Sirota und Yampolskiy, dass das Gerede über einen Gegenschlag gegen Russland oder andere Verdächtige voreilig sei."

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24.02.2017

"Zeit für einen europäischen Rundfunk"

http://www.voxeurop.eu/de/2017/gemeinsame-eu-medien-5120715

Jakob von Weizsäcker und Andre Wilkens glauben, dass sich die europäische Demokratie angesichts der schnellen Verbreitung von "Propaganda" in sozialen Medien und der Kommunikationsprobleme zwischen den EU-Staaten nur mit der Einrichtung eines "Europafunks" retten lasse. "Auf die Dauer kann die europäische Demokratie nur florieren, wenn sie von einer europäischen Öffentlichkeit begleitet und kontrolliert wird, statt von fragmentierten nationalen Öffentlichkeiten und deren Positionen. Genau deshalb glauben wir, dass ein Europafunk gerade jetzt dringend notwendig und zeitgemäß ist. Er soll das Rückgrat einer europäischen Öffentlichkeit im Sinne einer europäischen Polis sein und dazu beitragen, Medienunabhängigkeit und Pluralität in der EU zu sichern – insbesondere dort, wo sie in Gefahr ist – und sich konkret zur Aufgabe machen, zukunftsweisende digitale Medienmodelle zu entwickeln, die zu Europa passen. Europafunk ist die Ansage, einen digitalen europäischen Airbus für europäische Öffentlichkeit zu schaffen."

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06.02.2017

"Ein heilsames Erwachen"

http://www.voxeurop.eu/de/2017/donald-trump-und-europa-5120680

"Europa schließt die Reihen, aber die Welt wird unsicherer denn je", konstatiert Heike Kurtz auf Vox Europ mit Blick auf die europa- und natokritischen Äußerungen des neuen US-Präsidenten. "Für die Europäische Union ist Donald Trump ein echter Glücksfall, denn er hat es mit wenigen Sätzen und bemerkenswerter Effizienz geschafft, ihre Reihen wieder so fest zu schließen schon lange nicht mehr."

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27.02.2015

"The Guantánamo of the East"

http://www.voxeurop.eu/en/content/news-brief/4901928-guantanamo-east?xtor=RSS-9

Lorenzo Ferrari schreibt, dass die Ukraine ein wichtiger Fluchtweg für Migranten sei, die vor der islamistischen Bedrohung in Ostafrika nach Europa fliehen wollen. Die EU habe in den vergangenen Jahren viele Millionen Euro an die Ukraine überwiesen, um die Grenzkontrollen zu verbessern und die Flüchtlinge an der Weiterreise zu hindern. Entstanden seien Auffanglager mit zum Teil unmenschlichen Lebensbedingungen. "Hasan Hirsi’s account suggests that refugees in Ukraine are treated inhumanely. One of the detention camps where he stayed, Pavishno, was known as 'the Guantánamo of the East'. Migrants in the camps 'were kept in a dark, unheated room, he says and the guards refused to allow them to use the toilet. Many refugees urinated into bottles or onto the floor, and they were given nothing to eat for days at a time. 'We were held like animals,' says Hirsi.' During questioning, officials would beat migrants and give them electric shocks. According to Hirsi, on official declared 'You are in Ukraine now. Not in Germany. Not in England. There is no democracy here.'"

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