US-Soldaten in Afghanistan

Pivot Area


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25.07.2018

"Die neue Energiemacht der USA – Folgen für die Geopolitik"

https://www.pivotarea.eu/2018/07/25/die-neue-energiemacht-der-usa-folgen-fuer-die-geopolitik/

Durch die sogenannte "fracking revolution" werden die USA Björn Müller zufolge in naher Zukunft zu einem bedeutenden Energie-Exporteur aufsteigen. Dies werde auch sicherheitspolitische Konsequenzen haben. "Erstens: Die Selbstversorgerrolle macht die US-Wirtschaft robuster und damit krisenfester. Das passt bestens zum 'America First' Kurs eigener Stärke, den US-Präsident Donald Trump in der Außenpolitik verfolgt. Zweitens: US-Alliierte sollen durch Lieferungen Schützenhilfe erhalten gegen Staaten, die 'Energie als Zwangsmittel' nutzen. So können die USA ihre Bündnisse festigen. Das ist beispielsweise eine Chance für das US-Vorhaben, in Asien, vor der Haustür des Hauptkonkurrenten China, mehr Präsenz zu zeigen. Die wichtigen Partner Süd-Korea und Japan sind in Asien die größten Bezieher von verschifftem Flüssigerdgas, was künftig verstärkt aus den USA kommen könnte. Generell bringt die Exporteursrolle den Vereinigten Staaten die Chance, ihre großen Handelsdefizite mit anderen Nationen wie Deutschland abzubauen. Das die USA mehr importieren als exportieren, ist eine wirtschaftliche Schieflage, die US-Präsident Donald Trump unbedingt beseitigen möchte."

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12.12.2017

"PESCO Projekte: Wo Deutschland führt, (nicht)teilnimmt, beobachtet"

http://www.pivotarea.eu/2017/12/12/pesco-wo-deutschland-dabei-ist/

Björn Müller hat beim Verteidigungsministerium nachgefragt und listet in seinem Blog 17 EU-Projekte der Ständigen Strukturierten Zusammenarbeit im Wehrbereich auf, an denen Deutschland in unterschiedlicher Weise beteiligt ist.

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16.10.2017

"Der Widerspruch in Frankreichs neuer Sicherheitsstrategie"

http://www.pivotarea.eu/2017/10/16/der-widerspruch-in-frankreichs-neuer-sicherheitsstrategie/

Björn Müller hat sich die "Revue Stratégique" Frankreichs angesehen und stellt fest: "Bei der Lektüre der Revue zeigt sich aber, dass der Betonung sicherheitspolitischer Kooperation doch wieder das klassische Paradigma von Frankreich als autonomer Militärmacht vorgelagert ist. Siehe Seite 54: 'Pour la France, l’autonomie stratégique repose sur un socle politique et comprend deux piliers : un haut degré d’autonomie industrielle et technologique d’une part, et les moyens d’une autonomie opérationnelle d’autre part.' So fällt mit Blick auf das geplante Großprojekt deutsch-französischer Kampfjet auf: Zahlreiche dafür wichtige Bereiche wie Sensorik, Luft-Luft-Flugkörper oder Führungssysteme klassifiziert die Revue als 'souveräne' Entwicklungsfelder (...). Dieselben Felder benannte auch die Bundesregierung als 'nationale Schlüsseltechnologien' in ihrem 'Strategiepapier zur Stärkung der Verteidigungsindustrie in Deutschland' von 2015"

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12.09.2017

"Sicherheitspolitik 2017 – Die Meinung der Franzosen"

http://www.pivotarea.eu/2017/09/12/sicherheitspolitik-die-meinung-der-franzosen/

Björn Müller gibt auf Pivot Area einen Überblick zu einer Umfrage des französischen Verteidigungsministerium zur Stimmungslage der Franzosen in Sachen Sicherheitspolitik. "Massive Wirkung der Terroranschläge des IS: Noch 2013 war die größte Sorge der Franzosen, der Verlust des Arbeitsplatzes; satte 50 Prozent sahen das so. Inzwischen teilt sich die Arbeitslosigkeit Platz 1 mit dem Terrorismus (beide 31 Prozent / Terrorismus 2013 bei nur vier Prozent). Die größte Bedrohung sehen die Franzosen in terroristischen Attentaten (79 Prozent); gefolgt von urbanen Unruhen (29 Prozent). Auf Platz 3 folgt die Gefahr eines biologischen- oder chemischen Angriffs mit 26 Prozent."

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05.06.2017

"Der Golfkooperationsrat – Allianz der 'negativen Solidarität'"

http://www.pivotarea.eu/2016/01/05/golfkoperationsrat/

Björn Müller stellt aus aktuellem Anlass den Golf-Kooperationsrat näher vor, eine internationale Organisation, der sechs der sieben Staaten der Arabischen Halbinsel angehören. "Saudi-Arabien eskaliert den Machtkampf mit dem Iran. Da lohnt ein Blick auf die wesentliche Regional-Allianz der selbsternannten arabischen Führungsmacht, den Golf-Kooperationsrat (GKR). Welchen Charakter hat dieses Bündnis der Golf-Monarchen?"

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26.04.2017

"Warum die Bundeswehr Close Air Support in den USA übt"

http://www.pivotarea.eu/2017/04/26/hintergrund-warum-die-bundeswehr-close-air-support-in-den-usa-uebt/

Björn Müller hat beim Presse- und Informationszentrum der Luftwaffe der Bundeswehr nachgefragt, wie es sich genau mit der Teilnahme von Bundeswehreinheiten bei einer Übung zur Luftnahunterstützung der US-Streitkräfte verhält und liest aus der "etwas verschwurbelten" Antwort folgendes heraus. "Mit Blick auf das CAS-Training im Kontext Inherent Resolve, wollte die Luftwaffe nicht präziser werden. Ich verstehe das aber so, dass die Bundeswehr ihre CAS-Befähigungen aufwertet, um vorbereitet zu sein, sollte die Bundesrepublik beschließen, ihr Engagement in der Anti-IS-Koalition der Vereinigten Staaten zu intensivieren. Dass die USA in diese Richtung Druck machen, ist ja ein offenes Geheimnis. Bisher läuft der deutsche Beitrag zum Kampf gegen den IS über die in Inherent Resolve eingebettete Operation Counter Daesh. Hier bringt sich die Luftwaffe mit Aufklärung über AWACS und Recce-Tornados ein; die Marine sicherte mit ihren Schiffen den französischen Flugzeugträger Charels de Gaulle, von dem aus Luftschläge gegen den IS in Syrien erfolgten. Hinzu kommt noch die Ausbildungsmission für die kurdischen Peschmerga im Kampf gegen den IS."

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11.01.2017

"'Maritime Agenda 2025' – Sicherheitspolitik als Exportförderung"

http://www.pivotarea.eu/2017/01/11/maritime-agenda-der-bundesregierung/

Björn Müller kritisiert die von der Bundesregierung verabschiedete Maritime Agenda 2025 in seinem Blog Pivot Area als "Exportförderpolitik für die maritime Wehrindustrie". "Das Strategiepapier betont, dass Exporterfolge entscheidend seien, für den Erhalt einer wehrtechnischen Marine-Industrie in Deutschland. Vor allem der Verkauf von U-Booten soll gefördert werden. Das möchte die Regierung ausdrücklich mit 'politischer Flankierung' (eigener Absatz in der Agenda) erreichen.' (...) Deutschland will sich zudem auf EU-Ebene dafür einsetzen, Exportrichtlinien und Vergaberecht zu harmonisieren. Davon profitieren sollen vor allem die kleinen und mittelständischen Unternehmen der wehrtechnischen Marine-Industrie in Deutschland."

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