US-Soldaten in Afghanistan

4. Länderstudien

Spiegel Online (23.04.2014)

http://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-kiew-verliert-kontr
olle-ueber-donbass-an-separatisten-a-965693.html

"Separatisten auf dem Vormarsch: Kiew verliert die Kontrolle über die Ostukraine"
Benjamin Bidder berichtet aus der ostukrainischen Industriestadt Luhansk über das Vorgehen der prorussischen Separatistenbewegung "Volksrepublik", die kaum noch auf Gegenwehr stoße. "In Umfragen vor der Krise fand sich nie eine Mehrheit für eine Abspaltung der Donbass-Region von der Ukraine. Doch es zeigen sich die fatalen Fehler der Maidan-Revolutionäre. Um den ehemaligen Präsidenten Wiktor Janukowitsch zu stürzen, ließen sie sich auf ein Bündnis mit nationalistischen Kräften ein, die Lenin-Denkmäler stürzen und den zutiefst russisch geprägten Osten der Ukraine 'entrussifizieren' wollen. Der Übergangsregierung gehören zwar Nationalisten aus dem Westen der Ukraine an, aber kein einziger Politiker, der das Vertrauen der Ostukrainer besitzt. Das rächt sich jetzt." Weiter...


Süddeutsche Zeitung (23.04.2014)

http://www.sueddeutsche.de/politik/osze-mission-in-der-ukraine-vo
n-stillen-beobachtern-zu-schiedsrichtern-1.1941556

"Von stillen Beobachtern zu Schiedsrichtern"
Stefan Braun über die veränderte Rolle der OSZE-Beobachter in der Ukraine. Aus stillen Beobachtern seien "nicht mehr ganz so stille Schiedsrichter" geworden, "deren Urteil wesentlich sein wird bei der Frage, welche Seite sich wirklich für eine Deeskalation einsetzt." Weiter...


Frankfurter Allgemeine Zeitung (23.04.2014)

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/weissrussland-u
nd-putin-angst-vor-dem-freund-12905559.html

"Angst vor dem Freund"
Friedrich Schmidt über die "schwierige Lage" des weißrussischen Diktators Aleksandr Lukaschenka, der sich vom Westen nicht akzeptiert und von Putins Politik bedroht sehe. "Die Folgen der neuerdings so genannten 'Putin-Doktrin', Russen und Russischsprachige im Ausland offensiv zu 'schützen', treiben auch Weißrussland um. Ein weiteres Indiz dafür, wie groß die Sorgen in dem Land sind, lieferte Diktator Aleksandr Lukaschenka am Dienstag in Minsk. In seiner jährlichen 'Botschaft an Parlament und Volk' sagte er: 'Wir müssen uns für einen wichtigen Wert einsetzen: die Unabhängigkeit Weißrusslands. ' Das Nachbarland Ukraine sei 'in Bewegung geraten', Russland versuche, sich zu 'ganzer historischer Größe zu erheben'. Weiter klagte der Diktator: 'Grenzen werden vor unseren Augen niedergerissen' Es beginne eine 'neue Epoche', von der noch niemand wisse, wie sie aussehen werde." Weiter...


Tageszeitung (22.04.2014)

http://www.taz.de/Clubszene-in-Beirut/!137121/

"Tanzen trotz Terror"
Juliane Metzker hat einen Blick in die Beiruter Clubszene geworfen. Trotz der allgegenwärtigen Gewalt im Land wüssten die Libanesen, sich zu amüsieren. "Die jungen Libanesen sind Meister darin, die Realität auszublenden. Die Welle von Anschlägen und bewaffneten Konflikten in einigen libanesischen Städten gehören mittlerweile fast schon zu ihrem Alltag. Sich darüber den Kopf zu zerbrechen, wäre sinnlos, meint Johnny und schnappt sich Sonja, um den nächsten freien Tisch zu besetzen." Weiter...


Frankfurter Allgemeine Zeitung (22.04.2014)

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/ukraine-
krise-putin-hat-noch-viel-geld-fuer-seine-eroberungen-12904704.ht
ml

"Putin hat noch viel Geld für seine Eroberungen"
Putins finanzielle Reserven seien groß genug, meint Benjamin Triebe in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung mit Blick auf die Kosten der russischen "strategischen Wende". "Natürlich kann niemand in Putins Kopf schauen. Aber es entsteht der Eindruck, dass er primär taktisch agiert, und das bemerkenswert souverän. Somit bedenkt er vielleicht auch nur die taktischen Kosten. Die sind klein für einen Staat mit solch finanziellen Ressourcen wie Russland. Mit jedem taktischen Schritt vollzieht Putin aber mehr und mehr eine strategische Wende, die sein Land im internationalen Beziehungsgeflecht neu positioniert. Diese Wende ist schlichtweg zu fundamental, als dass sie übersehen werden könnte. Also wird sie vom Kreml billigend in Kauf genommen. Die Kosten dieser strategischen Wende sind schwer zu beziffern, aber die Dimension lässt sich erfassen. Sie ist groß." Weiter...


Tagesspiegel (22.04.2014)

http://www.tagesspiegel.de/meinung/ukraine-krise-warum-die-russen
-putin-gut-finden/9786232.html

"Warum die Russen Putin gut finden"
Elke Windisch versucht zu ergründen, warum selbst ehemalige Oppositionelle in Russland den Kurs Wladimir Putins in der Ukraine-Krise befürworten. "Nie zuvor – nicht bei Moskaus Tschetschenien-Feldzügen, nicht bei Russlands Krieg gegen Georgien im August 2008 – stand die Nation in Treue fester zu ihrem Herrscher als in der Ukraine-Krise. Sogar Putins Intimfeinde aus dem Lager der demokratischen Opposition dreschen zum Entsetzen ihrer Sympathisanten im Westen nur noch verhalten auf ihr Hassobjekt ein. Die Restauration des Imperiums ist offenbar auch für liberale Gemüter eine satanische Versuchung." Weiter...


The Moscow Times (20.04.2014)

http://www.themoscowtimes.com/news/article/donbass-roots-of-viole
nt-division-geography-history-culture/498447.html

"Donbass' Roots of Violent Division: Geography, History, Culture"
Der russische Präsident Putin hat zuletzt die historischen Verbindungen der Ostukraine zu Russland betont. Ivan Nechepurenko schreibt, dass die komplexe Geschichte der Region selbst vielen Separatisten nicht völlig bekannt sein dürfte. "When President Vladimir Putin described Donetsk as 'Novorossia' in his call-in show late last week and stressed the region's ties to Russia, he left out the fact that the region's capital was actually founded by a Welsh engineer and entrepreneur named John Hughes. (...) But what exactly is Donbass, where armed separatists are so determined to create their own autonomous state? The area over which Russia and Ukraine have locked horns for the past several weeks has an especially complex history, one that may be unknown even to the separatists touting a 'People's Republic of Donetsk' who have captured government buildings and hoisted the self-proclaimed autonomy's red, black and blue flag on their masts." Weiter...


Frankfurter Allgemeine Zeitung (21.04.2014)

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/serhij-zhadan-uebe
r-das-leben-in-der-ostukraine-12902666.html

"Der unsichtbare Krieg"
Der ukrainische Schriftsteller, Dichter und Übersetzer Serhij Zhadan über das Leben in der Ostukraine im Zeichen der Krise. "Die Realität ist viel komplizierter und trauriger als die Bilder im Fernsehen: Wir sind in einen echten Krieg hineingeraten. Wie es ist, in diesen Tagen in der Ostukraine zu leben." Weiter...


Tageszeitung (22.04.2014)

http://www.taz.de/Kommentar-Gewalt-im-Suedsudan/!137164/

"Gespräche werden nicht helfen"
"Es ist höchste Zeit, die Entwicklung in Afrikas jüngstem Staat ernst zu nehmen", schreibt Katrin Gänsler in ihrem Kommentar zur aktuellen Entwicklung im Südsudan. "Die Menschenrechtsverletzungen im Südsudan reißen nicht ab, im Gegenteil. Mehrmals pro Woche kommt es inzwischen wieder zu neuen Massakern durch die rivalisierenden Rebellengruppen im Land. Die Opfer sind meist Zivilisten. Die Anwesenheit der UN-Friedensmission UNMISS trägt offenbar nicht zu ihrem Schutz bei. Auch UNMISS selbst ist immer wieder zum Ziel von Angriffen geworden." Weiter...


Zeit Online (21.04.2014)

http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-04/ukraine-konflikt-szene
n

"Wanderer zwischen den Fronten"
Der russische Journalist und Sonderkorrespondent des russischen Radiosenders Echo Moskwy in der Ukraine, Ilja Asar, berichtet über seine Beobachtungen des Alltags in der Ukraine. "Soldaten, die nicht schießen wollen; Betrunkene, die sich als Provokateure beschimpfen; Zivilisten, die Panzer blockieren". Weiter...


Spiegel Online (15.04.2014)

http://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-wut-auf-kiew-treibt
-milizen-auf-die-barrikaden-a-964626.html

"Eskalation in der Ostukraine: Die Wut der Volksmilizen"
Viele Bewohner der Ostukraine wollen sich nicht vom Rest des Landes unabhängig machen, berichtet Raniah Salloum. "Unabhängigkeit wollen sie gar nicht - trotzdem sympathisieren in der Ostukraine viele Menschen mit den Separatisten. Wut auf die Regierung treibt sie auf die Barrikaden. Die Frage, wer Behörden und Polizeistationen gestürmt hat, will keiner beantworten." Weiter...


Deutsche Welle (14.04.2014)

http://www.dw.de/putin-obama-muss-blutvergie%C3%9Fen-in-ukraine-v
erhindern/a-17566968

"Putin: Obama muss Blutvergießen in Ukraine verhindern"
In seinem jüngsten Telefongespräch mit Barack Obama habe der Kremlchef den US-Präsidenten dazu aufgerufen, "seinen Einfluss für eine Deeskalation" in der Ukraine-Krise zu nutzen. "Nach Angaben aus Washington kam das Telefonat auf russische Initiative zustande. Es sei 'offen und direkt' gewesen - eine diplomatische Umschreibung für angespannt und kontrovers." Weiter...


Deutschlandfunk (14.04.2014)

http://www.deutschlandfunk.de/ukraine-krise-lawrows-vorschlag-noc
h-mal-pruefen.694.de.html?dram:article_id=282797

"Lawrows Vorschlag noch mal prüfen"
Gerd Breker im Gespräch mit dem stellvertretenden Bundestagsfraktionsvorsitzenden der Partei Die Linke, Wolfgang Gehrcke, über dessen Lösungsvorschläge in der Ukraine-Krise. "[Gehrcke] spricht sich dafür aus, dass eine internationale Kontaktgruppe schnell zusammen kommt, um eine Verhandlungslösung für die Ostukraine zu finden. Man sollte den Vorschlag des russischen Außenministers Lawrow über ein föderatives System für die Ukraine noch einmal prüfen, sagte Gehrcke im Deutschlandfunk. Alles sei besser als ein offener Bürgerkrieg. Ein Referendum für den Osten der Ukraine könnte Teil dieser Lösung sein. Zugleich kritisierte er den ukrainischen Anti-Terror-Einsatz. Der Übergangsregierung in Kiew fehlt dafür nach seiner Einschätzung die nötige demokratische Legitimation. Gehrcke fügte hinzu, auch die Entwaffnung der prorussischen Demonstranten müsse über Verhandlungen erzielt werden." Weiter...


Toronto Star (14.04.2014)

http://www.thestar.com/opinion/commentary/2014/04/14/good_intenti
ons_by_us_and_eu_ending_badly_in_ukraine_gwyn.html

"Good intentions by U.S. and EU ending badly in Ukraine"
Die "wohlmeinenden Absichten" des Westens hätten maßgeblich zur Verschlechterung der Lage in der Ukraine beigetragen, meint Richard Gwyn im Toronto Star. In Syrien hätten diese Fehler zu einem blutigen Bürgerkrieg geführt. "Syria isn’t the only example of good intentions ending badly. Two earlier interventions — in Iraq and in Libya — have indeed ended in a mess. The prospects of an Israel-Palestine peace pact, always improbable, now seem impossible. Progress toward a nuclear pact with Iran has just been halted by Washington’s rejection of Tehran’s nominee for ambassador to the United Nations. (Hamid Aboutalebi took part in the seizure of the American embassy there in 1979). The intentions remain good. The execution remains lousy. No wonder China sounds so confident." Weiter...


Frankfurter Allgemeine Zeitung (15.04.2014)

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/svetlana-alexijewi
tsch-ueber-putins-russland-12895308.html

"Wer nicht jubelt, ist ein Volksfeind"
In den Augen seines Wahlvolks sei Wladimir Putin der Sieger in der Ukraine-Krise, konstatiert Svetlana Alexijewitsch. Das "normale Russland" halte dagegen still. "Versuch nur etwas zu sagen, man kann dich denunzieren, sogar einsperren lassen. Eine Bekannte erzählte mir, wie ihre Tochter eine Stelle an einer Hochschule antrat. Sie ist Mathematikerin. Als Erstes wurde sie nach ihrer Meinung zur Krim gefragt. Sie sagte: 'Ich unterstütze Russlands Krimpolitik nicht. Russland verhält sich aggressiv und verstößt gegen internationale Regeln.' 'Ach, Sie wollen wohl, dass Amerika auch bei uns eine bunte Revolution anzettelt!' (...) Bald wird man fragen, warum jemand nach Ägypten oder in die Türkei in Urlaub fährt und nicht nach Sotschi. Warum hörst du fremdländische Musik und keine russische? Wir haben nicht die Krim wiederbekommen, sondern die Sowjetunion." Weiter...


Frankfurter Rundschau (14.04.2014)

http://www.fr-online.de/ukraine/ostukraine-ukrainische-souveraeni
taet,26429068,26846920.html

"Ukrainische Souveränität"
Katja Tichomirowa glaubt in ihrem Leitartikel zur aktuellen Entwicklung in der Ukraine-Krise nicht, dass die Ukrainer eine Spaltung ihres Landes befürworten würden. "Es wird viel gemutmaßt über die Ukraine. Eine der hartnäckigsten Annahmen ist die, es gebe wenigsten zwei miteinander konkurrierende Landesteile, die keinen dringenderen Wunsch verspürten, als in entgegengesetzte Richtungen auseinanderzustreben. Diese Annahme ist falsch. Er gebe gern zu, dass die Ukrainer sich über vieles uneinig seien, bezeugt der ukrainische Historiker Yaroslav Hrytsak. Was sie aber sicher nicht wollten, sei ein abhängiges, zersplittertes Land." Weiter...


The Diplomat (15.04.2014)

http://thediplomat.com/2014/04/is-china-ready-to-repair-ties-with
-japan/

"Is China Ready to Repair Ties With Japan?"
Einer neuen Analyse zufolge haben die Patrouillen von Schiffen der chinesischen Küstenwacht vor den umstrittenen Senkaku-Inseln seit vergangenem Oktober trotz der aggressiven Rhetorik Pekings gegenüber Tokio stetig abgenommen. Shannon Tiezzi stellt fest, dass zuletzt auch die verbale Konfrontationstaktik abgeschwächt worden sei. "Recently (...) much of China’s sharp rhetoric towards Japan has died off. Foreign Ministry press conferences are no longer dominated by criticisms of Japan. (...) With both rhetoric and naval patrols of the disputed area down from their peaks, China may be signaling its openness to improving China-Japan relations. As Fravel and Johnston note, the only way to be sure of this is to gauge the Chinese reaction (both diplomatically and in terms of naval patrols) if Japan were to send 'cooperative signals.'" Weiter...


Qantara (14.04.2014)

http://de.qantara.de/inhalt/ueberpruefung-der-muslimbruderschaft-
in-grossbritannien-camerons-diplomatisches-vabanquespiel

"Camerons diplomatisches Vabanquespiel"
Susannah Tarbush berichtet von der Kritik an der Entscheidung des britischen Premierministers David Cameron, die Muslimbruderschaft in Großbritannien von seinen Geheimdiensten "durchleuchten" zu lassen. "Die Entscheidung Camerons zur Durchführung der Überprüfung wird von einigen als Geste der Kapitulation vor dem Druck angesehen, dem er vor allem aus Saudi-Arabien, Ägypten und den Vereinigten Arabischen Emiraten ausgesetzt gewesen sei – jene Länder, die die Muslimbruderschaft erst vor kurzem als Terrororganisation eingestuft hatten." Weiter...


Tageszeitung (14.04.2014)

http://www.taz.de/Kommentar-Machtkampf-in-der-Ukraine/!136725/

"Ein Staat droht zu verfallen"
Klaus Hillenbrand schreibt, dass die Regierung in Kiew im Machtkampf in der Ukraine schon lange die Initiative verloren habe. "Es ist zu früh, um abzusehen, was aus diesem Land wird. Möglicherweise wird die Ukraine das Schicksal Zyperns teilen: das einer Aufspaltung in zwei Teile durch den Einmarsch eines Drittstaats, ohne dass das sezessionistische Gebiet die Anerkennung der Weltgemeinschaft erhielte. Vielleicht endet der Machtkampf in einem Bürgerkrieg ähnlich wie in Jugoslawien. Und noch gibt es eine kleine Chance, dass der Staat als Einheit bestehen bleibt – zum Wohle aller Bevölkerungsgruppen. Aber dazu dürfen die Signale aus Kiew nicht aus Gewehrkugeln bestehen." Weiter...


Frankfurter Allgemeine Zeitung (14.04.2014)

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/eskalation-in-der-ukraine-m
uss-die-welt-wirklich-keine-angst-vor-russland-haben-12893889.htm
l

"Muss die Welt wirklich keine Angst vor Russland haben?"
Kerstin Holm über die scheinbar unüberwindliche Aufmerksamkeitsbarriere, der die russische Opposition in der Ukraine-Krise gegenüber stehe. "Im Osten der Ukraine wird geschossen, in Moskau herrscht blinder Hurrapatriotismus. Kritische Stimmen haben dagegen kaum eine Chance." Weiter...


Freitag (09.04.2014)

https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/ukrainisches-roulette
?

"Ukrainisches Roulette"
Der Guardian-Journalist Nafeez Ahmed kommentiert die teils offenen, teils verdeckten machtpolitischen Interessen des Westens in der Ukraine-Krise. "Russlands imperiales Verhalten stellt für die jetzige Situation sicher den zentralen Faktor dar. Doch Bemühungen der USA, im Sinne eigener geopolitischer und strategischer Interessen die russische Einflusssphäre in der Ukraine mit anderen Mitteln zu verkleinern, werfen ebenfalls unangenehme Fragen auf. Große US-Energiekonzerne wie Chevron und Exxon versuchen immer ungestümer, das regionale Marktmonopol von Gazprom zu erschüttern. Und wer sich fragt, ob uns auch deshalb ein neuer Kalter Krieg bevorsteht, sollte vielleicht darüber nachdenken, ob der einstige Kalte Krieg wirklich je vorbei war." Weiter...


Süddeutsche Zeitung (12.04.2014)

http://www.sueddeutsche.de/politik/green-line-in-zypern-fuer-imme
r-1.1934994

"Greenline in Zypern - Für immer"
Die Süddeutsche Zeitung mit einer Bilderserie aus dem Grenzgebiet zwischen dem griechischen und dem türkischen Teil Zyperns. "Um eine Eskalation zwischen griechischen und türkischen Zyprern zu verhindern, schufen UN-Friedenstruppen vor vierzig Jahren eine Pufferzone auf der Insel. Im menschenleeren Grenzgebiet verstauben Hinterlassenschaften der Siebziger Jahre." Weiter...


The Daily Beast (13.04.2014)

http://www.thedailybeast.com/articles/2014/04/12/putin-can-take-u
kraine-without-an-invasion-and-probably-will.html

"Putin Can Take Ukraine Without an Invasion, and Probably Will"
Andrei Illarionov, ein früherer Berater und heutiger Kritiker des russischen Präsidenten, glaubt Jamie Dettmer zufolge, dass Putin die Ukraine innerhalb der nächsten drei Jahre gewaltlos übernehmen wolle. "Although it appears no Western power is willing to take military action to defend Kiev, overt Russian military action would risk deeper and more disruptive Western economic sanctions. So Putin’s willingness to play a longer-term game rests on his 'cynical recognition' that he has three years to accomplish his objective before there is a change of leadership in the White House and the possibility of a more resolute American response. 'Putin’s objective remains to regain control of Ukraine, but I suspect he now thinks he can do this without ordering in the tanks,' says Andrei Illarionov, a former Putin economic policy advisor and now an unstinting critic of the Russian leader." Weiter...


Frankfurter Rundschau (09.04.2014)

http://www.fr-online.de/reise/vorsicht-sperrzone-ein-ausflug-zur-
nordkoreanischen-grenze,1472792,26708614.html

"Eine Tour zur nordkoreanischen Grenze"
Die Frankfurter Rundschau mit einem Reisebericht aus dem Grenzgebiet zwischen Nord- und Südkorea. "Die Idylle trügt: Im Sperrgebiet zwischen Nord- und Südkorea gedeiht die Natur fast unberührt. Doch die Soldaten beider Staaten stehen sich hier gegenüber, bereit zum Kampf. Ausländische Touristen dürfen das Sperrgebiet besuchen." Weiter...


Foreign Affairs (09.04.2014)

http://www.foreignaffairs.com/articles/141115/jakob-mischke-and-a
ndreas-umland/germanys-new-ostpolitik?cid=rss-rss_xml-germanys_ne
w_ostpolitik-000000

"Germany's New Ostpolitik"
Die bisherige Reaktion von Bundeskanzlerin Merkel und Außenminister Steinmeier auf die Ukraine-Krise lassen Jakob Mischke und Andreas Umland vermuten, dass die deutsche Außenpolitik vor einer neuen Ära stehen könnte. "Merkel has offered a tougher than expected response, threatening broad-based sanctions that would do 'massive' damage to the Russian economy. But it’s Steinmeier’s response, which has largely matched Merkel’s in forcefulness, that gives an indication that Germany’s strategy toward Russia may be undergoing more than just a temporary shift. It increasingly seems that Steinmeier and his fellow Social Democrats are intent on rethinking their traditionally conciliatory posture toward Russia, as well as the underlying foreign policy doctrine that informs it. If so, German foreign policy will be entering a new era." Weiter...


Deutsche Welle (09.04.2014)

http://www.dw.de/krim-szenario-in-ostukraine-unwahrscheinlich/a-1
7553115

"Krim-Szenario in Ostukraine unwahrscheinlich"
Mikhail Bushuev und Markian Ostaptschuk weisen auf die Unterschiede zwischen dem "Sonderfall" auf der Krim und der Situation im Osten der Ukraine hin. "'Auf der Krim leben mehrheitlich ethnische Russen. Über 80 Prozent der Menschen geben Russisch als Muttersprache an', so [Susan Stewart von der Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik]. Viele der Krim-Bewohner seien aus Russland oder anderen russisch geprägten Teilen der damaligen Sowjetunion eingewandert. (...) Auch die polnische Soziologin Joanna Fomina sieht wesentliche Unterschiede zwischen der Krim und dem Osten der Ukraine. Die östlichen Gebiete seien viel stärker auf die Ukraine ausgerichtet, sagte sie der DW. Ihr zufolge sehen die Menschen in Donezk und anderen östlichen Gebieten die derzeitige Entwicklung im Lande kritisch. 'Doch sie fühlen sich als Ukrainer. Diese Identifikation ist ziemlich stark', so Fomina. Auf der Krim sei dieses Gefühl deutlich schwächer ausgeprägt." Weiter...


New York Times (09.04.2014)

http://www.nytimes.com/2014/04/10/world/europe/russia-plotting-fo
r-ukrainian-influence-not-invasion-analysts-say.html?emc=edit_th_
20140410&nl=todaysheadlines&nlid=20179534

"Russia Plotting for Ukrainian Influence, Not Invasion, Analysts Say"
Russland wolle in der Ost-Ukraine keine neuen Gebiete, sondern andauernden Einfluss sichern, meinen Experten der New York Times zufolge. Drei Szenarien seien denkbar: "In the first, Russia either manages to sway the presidential election with a candidate it favors, or it succeeds in putting in place the federal constitution it seeks in order to hold veto power over foreign economic and military policy. (...) The second outcome is a kind of Crimea Annexation Part II, with residents of the east and south voting in a referendum on whether to join Russia. (...) This second outcome would undoubtedly destabilize Ukraine and thwart a full Western embrace, but it holds significant risks for Moscow. (...) The third and least likely outcome is a full-scale invasion. Domestic support for Mr. Putin soared after the annexation of Crimea and the Sochi Olympics. But the financial cost of an invasion, and the potential for Russians coming home in body bags, could quickly reverse his roughly 70 percent approval rating." Weiter...


Die Welt (09.04.2014)

http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article126743544/Der-r
ussische-Patriotismus-ist-eine-Krankheit.html

"Der russische Patriotismus ist eine Krankheit"
Die Moskauer Autorin Natalja Kljutscharjowa entdeckt in der Krim-Krise, "an wen mich das in meinem Land lebende Volk und der 'vom ganzen Volk' gewählte Präsident dieses Landes erinnern". "Sie erinnern mich an die Figuren Dostojewskis, die dieser 'Menschen aus dem Kellerloch' nannte. Das sind Menschen, die lange, meist ihr Leben lang, in einem Zustand der Demütigung verbracht haben, der ihre Psyche vollkommen deformiert hat. Ihr ganzes Leben, alle ihre Träume und Wünsche sind auf ein Ziel reduziert: auf Rache, auf Revanche. Meist richtet sich diese krankhafte Rachsucht nicht gegen irgendwelche konkreten Beleidiger, sondern gegen die ganze Welt." Weiter...


Guardian (09.04.2014)

http://www.theguardian.com/commentisfree/2014/apr/09/venezuela-pr
otest-defence-privilege-maduro-elites

"Venezuela shows that protest can be a defence of privilege"
Seumas Milne stellt fest, dass sich Proteste wie in der Ukraine, Venezuela, Thailand oder Ägypten immer häufiger gegen demokratisch legitimierte Regierungen richteten. Im Fernsehen ähnelten sich die Demonstrationen zwar immer wieder, im Fall Venezuela handele es sich allerdings um den Aufstand einer Mittelschicht, die vor allem Klassenprivilegien durchsetzen wolle. "What are portrayed as peaceful protests have all the hallmarks of an anti-democratic rebellion, shot through with class privilege and racism. Overwhelmingly middle class and confined to wealthy white areas, the protests have now shrunk to firebombings and ritual fights with the police, while parts of the opposition have agreed to peace talks. Support for the government, meanwhile, remains solid in working class areas. (...) Venezuela and its progressive allies in Latin America matter to the rest of the world – not because they offer a ready-made political and economic model, but because they have demonstrated that there are multiple social and economic alternatives to the failed neoliberal system that still has the west and its allies in its grip." Weiter...


Telegraph (09.04.2014)

http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/europe/ukraine/10752749
/Ukraine-crisis-Its-not-just-the-Russians-spoiling-for-a-fight.ht
ml

"Ukraine crisis: It’s not just the Russians spoiling for a fight"
Die aktuelle Krise in der Ost-Ukraine werde von Extremisten auf beiden Seiten angefacht, schreibt Mark Almond vom Oriel College Oxford. "If both sides in Ukraine were merely puppets of Great Power sponsors, the situation would be much less dangerous. Naturally, both the West and the Kremlin have their agendas. But neither side has control of radicals on the ground. The tension rattles Western stock markets, especially in Germany, and discourages talk of tougher sanctions – a plus for Putin. Any Russian intervention would put these back on the agenda. But without tangible pressure from Russian power, Kiev is unlikely to concede the demands of the Donetsk separatists for their own status. So agitators there might push the envelope further than the Kremlin would like. The seven weeks until the presidential election offer extremists on both sides plenty of opportunity to make the running." Weiter...


Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (01.04.2014)

https://dgap.org/de/think-tank/publikationen/dgapstandpunkt/wir-d
uerfen-die-annexion-der-krim-nicht-einfach-hinnehmen

"Wir dürfen die Annexion der Krim nicht einfach hinnehmen!"
Jana Puglierin, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Berliner Forum Zukunft (BFZ), über die Auswirkungen der russischen Krim-Politik auf die internationale Politik. "Russland hat in der Krim zunächst vollendete Tatsachen geschaffen. Im Westen erntet Präsident Putin dafür nicht nur Kritik, sondern auch erstaunlich viel Akzeptanz. Zwei deutsche Altbundeskanzler äußerten Verständnis für sein Vorgehen. Diese Verständnisrhetorik ist vollkommen fehl am Platz, mahnt Jana Puglierin, lässt sie doch außer Acht, welch verheerende Folgen der Streit um die Krim für die internationale Politik nach sich zieht." Weiter...


Stiftung Wissenschaft und Politik (01.04.2014)

http://www.swp-berlin.org/de/publikationen/kurz-gesagt/was-den-we
sten-und-russland-in-der-ukraine-verbindet.html

"Was den Westen und Russland in der Ukraine verbindet"
"Der Westen wird bei seiner Unterstützung für die Ukraine auf ein konstruktives Zusammenwirken mit Moskau angewiesen sein", schreibt Ekkehard Brose in seiner Analyse für die Stiftung Wissenschaft und Politik. "Putins Landnahme auf der Krim hat die politische Großwetterlage geändert. Die Unsicherheit über seine Motive und sein weiteres Vorgehen ist groß; die Entwicklung in der Ukraine selbst ungewiss. Allerdings: Weder Russland noch der Westen können der Entstehung eines großen versagenden Staatswesens in Europa tatenlos zusehen" Weiter...


The Moscow Times (07.04.2014)

http://www.themoscowtimes.com/opinion/article/putins-federalizati
on-card-in-ukraine/497680.html

"Putin's Federalization Card in Ukraine"
Russland hat eine Föderalisierung der Ukraine vorgeschlagen, um der aktuellen Krise zu begegnen und das Land langfristig zu stabilisieren. Der frühere Duma-Abgeordnete Vladimir Ryzhkov hält dies für eine schlechte Idee, da die politischen Fliehkräfte in der Ukraine nur verstärkt würden. "(...) introducing federalization in Ukraine, a highly unstable country that is on the brink of economic collapse, could intensify the forces that are already pulling the country apart. If the disintegration continues, this would mean the authorities in Kiev would become nominal leaders only and have little authority or power to govern the country. Federalization can help preserve the unity of the country only if there is a strong center, a shared desire to live together and a common vision for the future. Otherwise, federalization will only accelerate Ukraine's disintegration." Weiter...


RUSI (07.04.2014)

https://www.rusi.org/analysis/commentary/ref:C5342DB7174611/#.U0O
376Iuct2

"US-Russia Diplomatic Feelers Over Ukraine: Based on Wrong Assumptions"
Jonathan Eyal vom Royal United Services Institute zweifelt angesichts der gegenläufigen Interessen an einer Einigung beim neuen russisch-amerikanischen Anlauf zu einer diplomatischen Lösung der Krise in der Ukraine. Für Russland seien die Verhandlungen trotzdem ein Erfolg. "(...) besides 'averting' an 'invasion' which was never unlikely to take place, it is difficult to see what US diplomats can talk about. (...) Diplomatic niceties aside, the ultimate choice facing Mr Kerry is stark enough: he can either reject the Russian offer and risk a dangerous showdown with Russia, or accept it, and consign Ukraine to the status of an impotent buffer zone between Russia and the West for years to come. The fact that, at least for the moment, Mr Kerry refuses to rule out either option is in itself an indication of American hesitation which the Russians are guaranteed to exploit." Weiter...


Bloomberg (07.04.2014)

http://www.bloombergview.com/articles/2014-04-07/is-hungary-the-e
u-s-only-dictatorship

"Is Hungary the EU's Only Dictatorship?"
Nach dem Sieg der Orban-Regierung bei den Parlamentswahlen in Ungarn hält es Leonid Bershidsky für durchaus angemessen, von einer ungarischen "Diktatur" zu sprechen. Premierminister Orban sei in seinem Auftreten mit Russlands Präsident Putin oder dem türkischen Premier Erdogan zu vergleichen. "What sets Orban apart from Putin and Erdogan is that he works his brand of charismatic magic right under the noses of Brussels bureaucrats and uptight Old Europe politicians. He is living proof that EU membership is not an effective antidote to authoritarianism. (...) The EU, however, will not protest because Orban is its shield from worse things in Hungary. In the election, the anti-Semitic, anti-EU party, Jobbik, increased its showing from 15.9 percent to 20.7 percent. With a right-wing tide rising before May's European Parliament election, Brussels should be grateful to a charismatic moderate authoritarian like Orban for holding it back. Throughout Europe, the mood of voters is changing in sinister ways, making authoritarianism acceptable." Weiter...


Stiftung Wissenschaft und Politik (08.04.2014)

http://www.swp-berlin.org/fileadmin/contents/products/aktuell/201
4A19_bzs_hoh.pdf

"Lernen aus Ruanda"
Lars Brozus und Raphaela Hobbach plädieren in ihrem Papier für die Stiftung Wissenschaft und Politik, aus dem Völkermord in Ruanda die richtigen Lehren zu ziehen und die Entwicklung einer wirksamen internationalen Schutzverantwortungspolitik voranzutreiben. "Im April 1994 begann der Völkermord in Ruanda. In wenigen Wochen starben mehr als 800 000 Menschen. Um solche Verbrechen künftig zu verhindern, stimmten die Vereinten Nationen (UN) 2005 der Schutzverantwortung (Responsibility to Protect, R2P) zu. Damit bekräftigten sie die Verpflichtung aller Staaten, ihre Bevölkerung vor schwersten Menschenrechtsverletzungen zu schützen. Versagen die Staaten dabei, kann die internationale Gemeinschaft eingreifen. (...) Die konzeptionelle und institutionelle Entwicklung deutet vielmehr darauf hin, dass die R2P sich zunehmend etabliert. Durch die Förderung präventiver Maßnahmen kann dies weiter vorangetrieben werden. Deutschland kann dazu wichtige Beiträge leisten." Weiter...


Deutsche Welle (07.04.2014)

http://www.dw.de/dw-chefredakteur-ruanda-war-seelisch-zerst%C3%B6
rt/a-17542008

"DW-Chefredakteur: 'Ruanda war seelisch zerstört'"
Dirke Köpp im Gespräch mit dem Chefredakteur der Deutschen Welle, Alexander Kudascheff, über dessen Erfahrungen im journalistischen Einsatz in Ruanda 1994. "Alexander Kudascheff war 1994 als erster DW-Reporter nach dem Genozid in Ruanda. Im Interview spricht er über seine Eindrücke und die Rolle der Weltgemeinschaft - damals und heute." Weiter...


Süddeutsche Zeitung (07.04.2014)

http://www.sueddeutsche.de/politik/chefanklaeger-jallow-zum-un-ru
andatribunal-wir-koennen-nur-eine-kleine-anzahl-von-taetern-auswa
ehlen-1.1931143

"Wir können nur eine kleine Anzahl von Tätern auswählen"
Ronen Steinke im Gespräch mit dem Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs für Ruanda, Hassan Jallow, über die juristische Aufarbeitung des Völkermords in Ruanda. "(...) viele Täter von damals laufen frei herum. Die Vereinten Nationen (UN) haben zwar im Jahr 1994 ein internationales Tribunal geschaffen, um die Verantwortlichen für den Völkermord zu bestrafen. Aber das Tribunal hat seither nur fünf Dutzend Männer verurteilt. Manche Straftaten hat es dabei sogar ganz ausgeblendet, behaupten Kritiker. Chefankläger Hassan Jallow verteidigt im Interview die Arbeit des Internationalen Strafgerichtshofs für Ruanda (ICTR)." Weiter...


Tageszeitung (07.04.2014)

http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=me&dig=2014/0
4/07/a0076&cHash=470ee38ab682cb7caebd78bf85168be3

"Genozid im Giftschrank"
"Vor zwanzig Jahren ignorierten deutsche Behörden systematisch den sich anbahnenden Völkermord" in Ruanda, stellt Arndt Peltner fest und erwartet von der deutschen Außenpolitik, dass sie in Zukunft rechtzeitig "hinsieht, Stellung bezieht und handelt". "Ein deutscher Diplomat, der sehr gute Kenntnisse von Ruanda hat, meinte kürzlich, man habe technisch viel aus den Erfahrungen in Ruanda gelernt, politisch allerdings gar nichts. Gelernt habe man, wie man schneller auf Extremsituationen reagiert, wie man Evakuierungen besser organisiert. Doch nach wie vor stütze man mit Entwicklungsgeldern sehr zweifelhafte Regime. Ruanda könnte und sollte eine Zäsur in der deutschen Außenpolitik sein." Weiter...


Frankfurter Rundschau (07.04.2014)

http://www.fr-online.de/panorama/voelkermord-ruanda-das-leben-nac
h-der-hoelle,1472782,26773764.html

"Das Leben nach der Hölle"
Johannes Dietrich porträtiert den knapp 30jährigen Edouard Bamporiki, der als Elfjähriger mit ansehen musste, wie ein Tutsi-Vater und sein Kind von Hutu getötet wurden. "Der Künstler beließ es nicht bei dem Bekenntnis seiner Scham. Bamporiki drehte einen Film, der seine Einsicht weiter verbreiten sollte: In dem mehr durch seine Botschaft als durch cinematografische Brillanz glänzenden Streifen verliebt sich der Sohn eines Hutu-Rebellen in die einzige Überlebende einer Tutsi-Familie und wird daraufhin von seiner Familie verstoßen. Den Film 'Langer Mantel' führte Bamporiki den Mördern in Dörfern und in Gefängnissen vor. Nach den Vorführungen seien immer wieder Häftlinge zu ihm gekommen, um erstmals in ihrem Leben ihr Bedauern über ihre Taten auszudrücken." Weiter...


Süddeutsche Zeitung (06.04.2014)

http://www.sueddeutsche.de/politik/jahre-nach-voelkermord-in-ruan
da-die-waisen-vom-vormittag-1.1929168

"Die Waisen vom Vormittag"
Hans Christoph Buch war im Frühjahr 1995 in Ruanda und berichtet mit 20 Jahren Abstand über den damaligen Völkermord. "Vor 20 Jahren töteten Hutu-Milizen in Ruanda 800.000 Menschen, zumeist Tutsi. Die Welt war entsetzt. Doch das Morden in Afrika fand auch danach kein Ende. Ruandas Regierung nahm fürchterliche Rache. Ein Augenzeugenbericht." Weiter...


Tageszeitung (05.04.2014)

http://www.taz.de/20-Jahre-Voelkermord-in-Ruanda/!136189/

"Drei Monate, Hunderttausende Täter"
Dominic Johnson warnt in seinem Rückblick auf den Völkermord in Ruanda vor dem den Ereignissen zu Grunde liegenden Gedankengut, das bis heute nicht aus den Köpfen vieler Menschen verschwunden sei. "Aus dem Gedächtnis der Welt ist Ruanda weitgehend verschwunden. Aber Ruandas Völkermord ist keine unbegreifliche Katastrophe aus grauer Vergangenheit. Er ist Ausdruck eines politischen Denkens der Gegenwart: Es manifestiert sich zumindest ansatzweise überall dort, wo Menschen denken, sie müssten nur ihre Umgebung vom Ungeziefer in Menschengestalt säubern und alles wird gut." Weiter...


BBC News (07.04.2014)

http://www.bbc.com/news/world-africa-26875506

"Rwanda genocide: 100 days of slaughter"
BBC News hat ein Online-Dossier mit Informationen über den Völkermord in Ruanda vor zwanzig Jahren zusammengestellt. "In just 100 days in 1994, some 800,000 people were slaughtered in Rwanda by ethnic Hutu extremists. They were targeting members of the minority Tutsi community, as well as their political opponents, irrespective of their ethnic origin." Weiter...


UN Dispatch (04.04.2014)

http://www.undispatch.com/famine-looms-in-south-sudan

"Famine Looms in South Sudan, And No One is Doing Enough to Stop It"
Der Bürgerkrieg und die massenhafte Vertreibung vieler Bewohner in Südsudan könnten der UNO zufolge zu einer neuen Hungerkatastrophe führen. "There are now 1 million people displaced by conflict in South Sudan. In order to stave off a widespread food crisis, farmers need to plant seeds ahead of the rainy season which starts this month. But many of these farmers have been displaced by the civil war; and a significant number of those who were not displaced may still have their planting season interrupted by ongoing conflict. In the meantime, the humanitarian relief effort is significantly underfunded. The UN says it needs $230 million in the next month to avert disaster." Weiter...


Tageszeitung (05.04.2014)

http://www.taz.de/!136240/

"Ban Ki Moon warnt vor Völkermord"
Auf dem Weg zu den Gedenkfeiern in Ruanda zum 20. Jahrestag des dortigen Völkermordes habe UN-Generalsekretär Ban Ki Moon in der Zentralafrikanischen Republik vor einem erneuten Verbrechen ähnlichen Ausmaßes gewarnt, berichtet die Tageszeitung. "'Es ist Ihre Verantwortung als Führer sicherzustellen, dass es keine solchen Jahrestage in diesem Land gibt', sagte Ban mit Blick auf den Völkermord in Ruanda im Jahr 1994. 'Wiederholen Sie nicht die Fehler der Vergangenheit, ziehen Sie die Lehren daraus.' Eine 'ethnisch-religiöse Säuberung' sei in der Zentralafrikanischen Republik 'eine Realität'. Viele Angehörige der muslimischen Minderheit seien auf der Flucht. 'Muslime und Christen seien in Lebensgefahr, nur weil sie so sind, wie sie sind, oder weil sie glauben, was sie glauben.'" Weiter...


The Globe and Mail (05.04.2014)

http://www.theglobeandmail.com/news/world/what-happened-in-rwanda
-is-happening-again-in-africa/article17835328/?page=all

"What happened in Rwanda is happening again in Central African Republic"
Der Genozid von 1994 in Ruanda drohe sich gegenwärtig in der Zentralafrikanischen Republik zu wiederholen, meint auch Geoffrey York. Erneut reagiere die internationale Gemeinschaft bisher nur zögerlich. "Tens of thousands have been butchered in the CAR as well as its neighbour to the east, South Sudan, where a few months ago a dispute between the president and vice-president erupted into mass bloodshed. As in Rwanda, politicians and military leaders in both countries have whipped up hatred and turned it deadly. And as in Rwanda, there was plenty of warning. Academics, aid workers and analysts had pointed to the danger signs for months, even years. Yet little was done." Weiter...


Süddeutsche Zeitung (06.04.2014)

http://www.sueddeutsche.de/politik/genozid-vor-jahren-was-in-ruan
da-geschah-1.1929475

"Genozid vor Jahren - Was in Ruanda geschah"
Die Süddeutsche Zeitung erinnert mit einer Bilderserie an den Völkermord in Ruanda. "März 1994, kurz vor dem Beginn des Grauens: Ruandische Kinder tanzen im Kreis, im Hintergrund einer der Vulkane im Nordwesten des Landes. Zu diesem Zeitpunkt schwelt der Konflikt längst, der kurz darauf mit maßloser Gewalt ausbrechen wird. Seit Jahrzehnten schon unterdrückt die von Hutu dominierte Regierung die Angehörigen der Tutsi. Viele von ihnen leben in den Nachbarländern. Im Exil formieren sich schließlich bewaffnete Tutsi zu einer Armee und marschieren 1990 in ihre Heimat ein. Die Regierung reagiert ebenfalls mit Gewalt. Auf internationalen Druck unterschreiben die Konfliktparteien 1993 einen Friedensvertrag; die UN schicken Peacekeeping-Truppen. Doch der Frieden hält nicht." Weiter...


Die Welt (06.04.2014)

http://www.welt.de/politik/ausland/article126585256/Ruandas-Jugen
d-hat-keine-Zeit-zu-hassen.html

"Ruandas Jugend hat keine Zeit zu hassen"
Silke Mülherr erörtert den Umdenkungsprozess in der ruandischen Gesellschaft und wie dieser sich auf die jugendliche Bevölkerung auswirkt. "'Viele Eltern wollen nicht mehr über die Zeit des Mordens reden', sagt der 20-jährige Heza-Moderator Maxime. Die Erinnerung reiße Wunden auf, die ohnehin nie richtig verheilt seien. 'Aber wir jungen Leute möchten doch verstehen, wie es zu so etwas Furchtbarem wie dem Völkermord kommen konnte'" Weiter...


The Japan Times (04.04.2014)

http://www.japantimes.co.jp/opinion/2014/04/04/commentary/japans-
russian-dilemma/#.U0ExCqIuf-K

"Japan’s Russian dilemma"
Die frühere japanische Verteidigungsministerin Yuriko Koike schreibt, dass die russische Übernahme der Krim als Rückkehr zum "normalen Paradigma der russischen Geschichte" betrachtetet werden könne. Der Expansionsdrang Moskaus betreffe auch japanische Sicherheitsinteressen, da es zwischen Russland und Japan Territorialstreitigkeiten um die sogenannten "Nordgebiete" gebe, die sich seit 1945 unter russischer Kontrolle befänden. "In a strange historical twist, given the Crimean annexation, after the Japanese citizens native to the Northern Territories were killed or expelled, many Ukrainians were brought to the islands during the Soviet years, and still live there. If an independence referendum were to be held on Etorofu Island, where some 60 percent of the inhabitants have roots in Ukraine, I wonder whether Putin would accept the result as readily as he did the ballot in Crimea, undertaken at the barrel of a gun?" Weiter...


Global Post (05.04.2014)

http://www.globalpost.com/dispatch/news/regions/middle-east/14040
4/the-uk-investigating-the-muslim-brotherhood-please-saudi-ar

"The UK is investigating the Muslim Brotherhood. Saudi Arabia might be the reason"
Die britische Regierung hat eine offizielle Untersuchung eingeleitet, die feststellen soll, ob es sich bei der islamistischen Muslimbruderschaft um eine Terrororganisation handelt. Tom Dale zufolge deutet vieles darauf hin, dass Großbritannien dem Drängen Saudi-Arabiens nachgegeben habe. "The oil-rich kingdom seems to see the Brotherhood as a huge threat — partly, GlobalPost was told, because of a file full of dubious evidence passed to Saudi leaders by a Prince from a nearby emirate. And now they appear to be using their influence to push back against the Brotherhood in London, as well as in other locations. 'We have been under huge pressure, as have the Americans, from the Saudis to do something about the Muslim Brotherhood. They consider them to be a terrorist organization and are already angry at us for a range of reasons,' a senior UK official told the Financial Times on condition of anonymity." Weiter...


Spiegel Online (06.04.2014)

http://www.spiegel.de/politik/ausland/spannungen-mit-nordkorea-us
a-schicken-weitere-zerstoerer-nach-japan-a-962832.html

"Spannungen mit Nordkorea: USA schicken weitere Zerstörer nach Japan"
Die jüngsten Raketentests Nordkoreas blieben nicht unbeantwortet, berichtet Spiegle Online. "Die USA reagieren auf die jüngsten Raketentests Nordkoreas und stationieren zwei zusätzliche Zerstörer mit Raketenabwehrsystemen in Japan. Die beiden Staaten wollen ihre Sicherheitskooperation ausbauen und schickten auch eine Warnung an China." Weiter...


Frankfurter Rundschau (02.04.2014)

http://www.fr-online.de/ukraine/ukraine--so-will-russland-die-ukr
aine-ruinieren-,26429068,26734882.html

"So will Russland die Ukraine ruinieren"
Mit diversen Tricks versuche Russland, die Ukraine in den Staatsbankrott zu treiben, meint Christian Esch in der Frankfurter Rundschau. "Russland kündigt die Pacht für den Kriegshafen Sewastopol auf der annektierten Krim. Damit verbunden ist die Drohung, den Gaspreis deutlich zu erhöhen". Weiter...


The Diplomat (03.04.2014)

http://thediplomat.com/2014/04/sorry-china-isnt-winning-in-ukrain
e/

"Sorry, China Isn’t Winning in Ukraine"
Dingding Chen, Politikwissenschaftler an der University of Macau, widerspricht den Experten, die China als einen Gewinner im aktuellen Konflikt zwischen dem Westen und Russland betrachten. Zwei Gründe sprächen dafür, dass jeder mögliche strategische Vorteil für China allenfalls kurzfristiger Natur sei. "First, relations between the West and Russia are unlikely to deteriorate as badly as proponents of this argument would have you believe. In fact, neither Russia nor the West has the interest or the capabilities to deepen the crisis further. (...) The other problem with the argument that China is the major benefactor in the Ukraine crisis is that even if both the U.S. and Russia sought China’s backing, China has very little to realistically offer either side. (...) Thus, even if both Russia and the U.S. wanted China’s help, there is little China could offer either power. It is very likely, then, that in the end both Russia and the West will be angered by China’s failure to back them." Weiter...


Neue Zürcher Zeitung (02.04.2014)

http://www.nzz.ch/aktuell/international/reportagen-und-analysen/d
as-schlagwort-der-foederalisierung-bewegt-die-ukraine-1.18275341

"Mehr Selbstbestimmung für die Regionen"
Rudolf Hermann über die Chancen einer Föderalisierung der Ukraine, die den Regionen eine größere Unabhängigkeit vom Zentralstaat verschaffen würde. "Mehr Selbstbestimmung für die Regionen könnte der Ukraine helfen, ihre Vielgestaltigkeit besser unter den Hut einer Willensnation zu bringen. Doch dazu muss das Erbe des Zentralismus überwunden werden." Weiter...


Al-Monitor (01.04.2014)

http://www.al-monitor.com/pulse/originals/2014/03/extremism-russi
a-threat-terrorism-east.html

"US, Russia share common threat of 'new extremism'"
Vitaly Naumkin vom Center for Strategic and Political Studies in Moskau hofft, dass der Westen und Russland trotz der aktuellen Differenzen in der Ukraine nicht das gemeinsame Ziel der Bekämpfung des extremistischen Islamismus aus dem Auge verlieren. "The vast majority of Russian analysts believe that the course of isolating Russia, dictated by a view deeply rooted in the United States of its exclusive role in the world, has poor prospects and could damage the interests of the United States and its allies. The close relationship between the crisis over Ukraine and the situation in the Middle East is beyond doubt. But only joint actions by the United States and Russia are capable of countering the growing challenges and threats from radicals and extremists of all stripes, and reducing the intensity of inter-religious tensions in the Middle East and in the Islamic world." Weiter...


The Diplomat (01.04.2014)

http://thediplomat.com/2014/04/china-a-major-power-in-the-middle-
east/

"China: A Major Power in the Middle East?"
China nutze den schrittweisen Rückzug der USA aus dem Nahen Osten, um sich selbst als einflussreiche Macht in der Region zu etablieren, schreibt Andy Polk. "History suggests that when a great power draws down from a region, another takes advantage and fills the void. And indeed, as America grows weary of its involvement in the Middle East, China is filling the vacuum. As a result, states in that region are using relations with China to push back against America, with few economic or political consequences. Unfortunately, American policymakers seem blind to this fact, looking at countries such as Syria and Iran, or those in Asia, as discrete issues, rather than as constituent parts of the broader great game that is taking place." Weiter...


Die Welt (29.03.2014)

http://www.welt.de/print/die_welt/literatur/article126336883/Back
-in-the-U-S-S-R.html

"Back in the U.S.S.R."
"Der sowjetische Geist der Breschnew-Ära scheint über Nacht zurückgekehrt", schreibt die in Moskau lebende Autorin Alissa Ganijewa über das aktuelle politische Klima in ihrer Heimat. "Man braucht sich (...) nicht zu wundern, dass Putins Beliebtheitswerte dermaßen gestiegen sind. Zahlreiche frühere Kritiker schätzen ihn jetzt, weil er 'Russlands Feinde in die Schranken gewiesen', die 'historische Gerechtigkeit' wiederhergestellt, den Flecken auf der Ehre der Heimat abgewaschen hat. (...) Manchmal kann ich gar nicht glauben, dass all dies wirklich passiert. Dass ich wie viele andere offiziell als Kollaborateurin gelte, dass ich zur fünften Kolonne gehöre – nur weil ich Russlands verfassungswidrige Intervention auf ukrainischem Staatsgebiet verurteile. (...) Nur ein Gedanke tröstet ein wenig: Dass in der benachbarten Ukraine, trotz der Einmischung Russlands und des nachrevolutionären Chaos, gute Chancen auf die Schaffung einer lebendigen demokratischen Gesellschaft bestehen. Das wäre für uns, die russischen Nationalverräter, ein Pfand für unsere eigene zukünftige Freiheit." Weiter...


The Atlantic (31.03.2014)

http://www.theatlantic.com/international/archive/2014/03/the-choc
olate-king-who-could-be-ukraines-next-president/359936/

"The Chocolate King Who Could Be Ukraine's Next President"
Robert Coalson stellt den ukrainischen Präsidentschaftskandidaten Petro Poroschenko vor, der bei den geplanten Wahlen am 25. Mai gegen Julia Timoschenko antreten wird. Experten wunderten sich über die hohen Umfragewerte für Poroschenko, der sich in den vergangenen Monaten politisch kaum hervorgetan habe. "Ivan Lozowy, an independent policy analyst in Kiev, says he is surprised by Poroshenko's strong showing in opinion polls. 'He hasn't really been known for anything in the past several years and nothing of note has happened with him. He hasn't done anything of note in the past several months,' Lozowy says. (...) Lozowy suspects Poroshenko may have paid to boost his poll ratings, a common practice in Ukraine. He notes that a recent poll asking people whether they had heard of Poroshenko's Solidarity party revealed that almost no one had." Weiter...


Helsinki Times (29.03.2014)

http://www.helsinkitimes.fi/finland/finland-news/domestic/10018-h
alonen-understands-baltic-concerns.html

"Halonen understands Baltic concerns"
Die frühere finnische Präsidentin Tarja Halonen hat in einem Interview Verständnis für die Situation der baltischen Länder gezeigt, die nach der russischen Übernahme der Krim weitere militärische Übergriffe Russlands fürchteten. Zugleich empfiehlt sie den Baltikstaaten, die Situation der eigenen russischen Minderheiten im Auge zu behalten. "(...) it is crucial that the Baltic countries take into consideration their own minorities, especially the Russians, she underlined. 'The most cumbersome, dangerous and difficult aspect regarding Russia's actions is the position it articulated well before this crisis: that Russia considers it its duty to defend all Russian-speaking people across the world.' Although the principle is understandable, only diplomatic and political measures are acceptable, emphasised Halonen. 'Finland has defended the rights of the Sweden Finns,' she pointed out. 'The efforts to improve the position of minorities […] must remain within the acceptable limits of international politics.'" Weiter...


The Diplomat (31.03.2014)

http://thediplomat.com/2014/03/why-did-brics-back-russia-on-crime
a/

"Why Did BRICS Back Russia on Crimea?"
Zachary Keck macht darauf aufmerksam, dass sich die anderen BRICS-Staaten (Brasilien, Indien, China und Südafrika) im Krim-Konflikt mehr oder weniger offen an die Seite Russlands gestellt hätten, obwohl viele von ihnen eigenen Sezessionsbewegungen gegenüberständen. "The fact that BRICS supported Russia despite these concerns suggests that its anti-Western leanings may be more strongly held than most previously believed. Indeed, besides backing Russia in the foreign ministers’ statement, the rising powers also took time to harshly criticize the U.S. (not by name) for the cyber surveillance programs that were revealed by Edward Snowden. The BRICS and other non-Western powers’ support for Russia also suggests that forging anything like an international order will be extremely difficult, given the lack of shared principles to act as a foundation." Weiter...


Tageszeitung (01.04.2014)

http://www.taz.de/Zentralafrikanische-Republik/!135811/

"Noch brutaler als die anderen"
Simone Schlindwein, Auslandskorrespondentin der Tageszeitung in Uganda, mit einer ausführlichen Reportage aus der Zentralafrikanischen Republik, die derzeit in einem Meer von Gewalt zu ertrinken drohe. "Vor einem Jahr sah es aus, als könnte der Bürgerkrieg in Zentralafrika beendet sein. Nun ist die Hauptstadt ein Schlachtfeld." Weiter...


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