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USA – Geschichte, Wirtschaft, Gesellschaft

Vier Jahrhunderte Geschichte - von den Anfängen kolonialer Besiedlung bis in die Gegenwart - veranschaulichen den Weg der USA zur größten Wirtschafts- und politischen Supermacht. Doch der 11. September 2001 und die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise von 2008 hatten Folgen, die das Land vor neue Herausforderungen stellen.

   
Christine Hesse

Informationen zur politischen Bildung Nr. 268/2013

Editorial

In den vergangenen 13 Jahren hat das deutsch-amerikanische Verhältnis Höhen und Tiefen durchschritten: 2001 weckten die Terroranschläge auf New York und Washington, denen über 3000 Menschen zum Opfer fielen, in Deutschland großes Mitgefühl und "uneingeschränkte Solidarität", die auch in der Beteiligung am Militäreinsatz in Afghanistan ihren Ausdruck fand. Deutlich distanzierter reagierten die Bundesregierung und weite Teile der deutschen Öffentlichkeit 2003, als US-Präsident George W. Bush um Gefolgschaft für seine "Koalition der Willigen" im Krieg gegen den Irak warb. Weiter...

Das Nationaldenkmal am Mount Rushmore in South Dakota würdigt US-Präsidenten von Bedeutung für das Werden der Nation: George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln (v.l.n.r.).

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Von den Kolonien zur geeinten Nation

Die "heilsame Vernachlässigung" der englischen Kolonien Nordamerikas durch das Mutterland fördert deren staatliche Unabhängigkeit. Einwanderungswellen treiben die kontinentale Expansion voran, doch innere Konflikte gefährden immer wieder die Einheit der jungen Nation. Weiter...

1904 sichern sich die USA die Oberhoheit über den Panama-Kanal, eine militärstrategisch und wirtschaftlich wichtige Verbindung zwischen Atlantik und Pazifik. Eröffnungsfahrt der "Ancona" am 15. August 1914

Informationen zur politischen Bildung Nr. 268/2013

Weg zur Weltmacht 1898 bis 1945

Das Eingreifen der USA ist mitentscheidend für den Ausgang des Ersten Weltkrieges. Danach sind sie die größte Handelsmacht, leiden aber auch besonders unter der globalen Wirtschaftskrise. Aus dem Zweiten Weltkrieg gehen sie als Supermacht hervor. Weiter...

US-Präsident Harry S. Truman mit dem Sowjetdiktator Josef Stalin auf der Konferenz von Potsdam im August 1945. Sie ist das letzte Gipfeltreffen der alliierten Siegermächte, die sich bald darauf im Kalten Krieg jahrzehnte lang feindlich gegenüberstehen.

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Kalter Krieg von 1945 bis 1989

Im Kalten Krieg sollte der Sowjet-Kommunismus aktiv eingedämmt werden, während Bürgerrechts- und Friedensbewegungen auf innergesellschaftliche Konflikte hinwiesen. Die Wirtschaftskraft der USA entschied den Rüstungswettlauf und beförderte den Zusammenbruch der Sowjetunion. Weiter...

Ansätze zu einer multipolaren Weltordnung? Die Staatschefs der G8-Staaten und der Präsident der EU-Kommission in Köln am 19./20. Juni 1999

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Aufbruch in eine "Neue Weltordnung"

Zur Jahrtausendwende sind die USA die einzig verbliebene Supermacht, aber eine Vielzahl regionaler Konflikte und der globale Kampf gegen den islamistischen Terrorismus stellen sie vor neue Herausforderungen. Mit Barack Obama wird 2009 erstmals ein Afroamerikaner US-Präsident. Weiter...

Wenn auch angeschlagen, sind die USA die führende Wirtschaftsnation. Am Puls der US-Wirtschaft: die New Yorker Börse in der Wallstreet

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Die US-amerikanische Wirtschaft

Die USA verkörpern das Modell der freien Marktwirtschaft wie kein anderes Land. Doch nicht erst die Wirtschafts- und Finanzkrise seit 2008/09 hat gezeigt, dass es ohne staatliche Eingriffe nicht geht. Trotz aufstrebender Konkurrenten wie China sind die USA immer noch die größte Wirtschaftsmacht. Weiter...

Die ethnische Zusammensetzung der US-Bevölkerung ist sehr vielfältig. Kantine der Wicklow-Grundschule in Sanford, Florida

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Gesellschaftsstruktur der USA

Als Einwanderungsland sind die USA geprägt durch eine Vielzahl kultureller Einflüsse und eine multiethnische, segmentierte Gesellschaft. Religion spielt im Alltag der US-amerikanischen Bevölkerung eine bedeutende Rolle, die USA gelten als religiösestes Land der westlichen Industriestaaten. Weiter...

Nach wie vor sind die allermeisten Amerikanerinnen und Amerikaner von der Einzigartigkeit ihres demokratischen "Experiments" überzeugt und zeigen dies auch: beflaggtes Haus in New Jersey.

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Vereinigte Staaten und Deutschland

Der American Way of Life unterscheidet sich stark von europäischen Gepflogenheiten. Mit seinen Prinzipien Freiheit, Gleichheit, Liberalismus und Eigenverantwortlichkeit prägt er die politische Kultur und Wertvorstellungen, die bei Deutschen und Europäern nicht selten auf Erstaunen stoßen. Weiter...

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Literaturhinweise und Internetadressen

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