Titelbild izpb "Regieren jenseits des Nationalstaats"

Regieren jenseits des Nationalstaates

Von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) über die Welthandelsorganisation (WTO) bis hin zu Klimagipfeln – Regieren jenseits des Nationalstaates ist so vielfältig wie komplex. Das vorliegende Heft benennt Handlungsfelder und analysiert Möglichkeiten und Grenzen supranationaler Regulierung und Kooperation in einer globalisierten Welt.

   
Christine Hesse

Informationen zur politischen Bildung Nr. 325/2015

Editorial

Weiter...

Verflechtung des Welthandels

Informationen zur politischen Bildung Nr. 325/2015

Globalisierung und Global Governance

In der heutigen globalisierten Welt sind die Menschen auf vielfältige, nicht nur wirtschaftliche Weise miteinander verbunden, nationale Grenzen spielen immer weniger eine Rolle. Zur Lösung globaler Probleme haben sich in den vergangenen Jahrzehnten komplexe Formen globalen Regierens entwickelt, in der Fachwelt Global Governance genannt. Weiter...

Nach den Erfahrungen zweier Weltkriege unterzeichnen 50 Staaten im Juni 1945 in San Francisco die UN-Charta, einen völkerrechtlich bindenden Vertrag – Geburtsstunde der UNO.

Informationen zur politischen Bildung Nr. 325/2015

Internationale Verrechtlichung

Das Völkerrecht dient traditionell als ein politisches Ordnungselement internationaler Beziehungen. Im Zuge der fortschreitenden Globalisierung wurde aufgrund eines zunehmenden Koordinierungsbedarfs nicht nur ein Prozess der internationalen Verrechtlichung angeschoben, sondern auch das Völkerrecht selbst vor neue Herausforderungen gestellt. Weiter...

Karikatur: Menschen sitzen um einen runden Konferenztisch, in der Mitte ein riesiger Stapel Papier, der vom Wind verweht wird.

Informationen zur politischen Bildung Nr. 325/2015

Neue Formen des globalen Regierens

Aufgrund von Globalisierungsprozessen wird Global Governance erheblich komplexer. Wo das traditionelle Instrumentarium (zwischen-)staatlicher Steuerung fehlt oder nicht greift, tauchen weichere, informellere Formen des Regierens auf. Gesellschaftliche Akteure, wie Unternehmen und zivilgesellschaftliche Gruppen, verhandeln diese mit und setzen die verhandelten Ergebnisse auch oft selbst mit um. Weiter...

Entscheidungen von Staaten können auch für Gesellschaften jenseits ihrer Grenzen folgenreich sein und eine breite Weltöffentlichkeit politisch aktivieren. Erinnerung an das Atomunglück von Fukushima 2011 in Berlin 2014

Informationen zur politischen Bildung Nr. 325/2015

Legitimität und Politisierung globaler Steuerung

Die Abgabe nationalstaatlicher Kompetenzen an überstaatliche Ordnungsstrukturen ist nicht unumstritten, denn sie wirft immer wieder Fragen nach der demokratischen Legitimität auf. Gleichzeitig erleichtern digitale Medien grenzüberschreitend Informationsbeschaffung, Vernetzung und Mobilisierung einer kritischen Öffentlichkeit. Weiter...

Umweltprobleme belasten weltweit die Ökosysteme. Zu den Verursachern gehören Megatrends wie die zunehmende Verstädterung – im Bild Tokio als derzeit bevölkerungsreichste Metropole der Erde – …

Informationen zur politischen Bildung Nr. 325/2015

Umwelt

Umweltprobleme machen nicht an nationalen Grenzen halt, daher muss ihnen global begegnet werden. Herausforderungen von erheblicher Dringlichkeit und Tragweite steht aufseiten der Akteure ein komplexes Geflecht von Organisationen, Institutionen, Politiken und Instrumenten gegenüber, das effizientes Handeln erschwert. Weiter...

Migranten: In den Weltregionen lebende Zuwanderer nach ihrer Herkunft

Informationen zur politischen Bildung Nr. 325/2015

Migration

Migration hat bedeutende Folgen für die Entsende-, Aufnahme- und Transitländer sowie für die Migranten selbst. Einen ganzheitlichen globalen Governanceansatz zur Migrationssteuerung gibt es bislang nicht. Faktisch existiert zwar ein internationales Migrationsregime, teilweise fehlen jedoch stimmige und einheitliche Strukturen. Weiter...

Die islamistische Terrororganisation IS nutzt die durch den Bürgerkrieg geschwächten Staaten Irak und Syrien für ihre militärische Expansion. Durch mediale Inszenierung wollen sie Anhänger gewinnen und ihre Gegner einschüchtern. Parade durch die syrische Stadt Tall Abyad 2014

Informationen zur politischen Bildung Nr. 325/2015

Sicherheit

Kriege zwischen Nationalstaaten sind selten geworden, dafür haben die Bedrohungen durch nicht staatliche Gewaltakteure zugenommen. Vor allem in Verbindung mit dem internationalen Terrorismus ziehen sie Nutzen aus der Globalisierung. Auf diese neuen Gefahren muss die internationale Staatengemeinschaft eine Antwort finden. Weiter...

Die UN-Gründungscharta verpflichtet die Mitgliedstaaten zur Achtung der Menschenrechte. Vertragsunterzeichnung der russischen Delegation am 26. Juni 1945

Informationen zur politischen Bildung Nr. 325/2015

Menschenrechte

Die Menschenrechte sind im internationalen Recht fest verankert und universell gültig, doch in der Realität werden sie immer wieder massiv verletzt. Zivilgesellschaftliche Akteure sorgen durch ihr mitunter selbstgefährdendes Engagement dafür, dass Menschenrechtsverletzungen weltweit öffentlich angeprangert werden und sich Institutionen des Schutzes der Betroffenen annehmen. Weiter...

Weltweit Armut zu verringern und Ungleichheit entgegenzuwirken sind Anliegen internationaler Entwicklungsarbeit. Gleichzeitig verbreiten sich im Zeichen globaler medialer Vernetzung Abbilder westlicher Konsumwelten. Mobile Besenverkäufer vor Werbetafel in Addis Abeba, Äthiopien, 2014

Informationen zur politischen Bildung Nr. 325/2015

Entwicklung

Im Bewusstsein einer von gegenseitigen Abhängigkeiten geprägten Welt will Entwicklungspolitik auf nachhaltige Weise weltweit Armut und Ungleichheit vermindern – eine Querschnittsaufgabe, die auf die Stärkung und Eigenverantwortung der Betroffenen zielt. Nach dem Auslaufen der Millenniumsziele 2015 muss über eine neue globale Agenda nachgedacht werden. Weiter...

Die standardisierte Containerverschiffung senkt die Transportkosten und steigert den Frachtverkehr. Der Containerhafen von Antwerpen 2014

Informationen zur politischen Bildung Nr. 325/2015

Internationaler Handel und WTO

Der weltweite Austausch von Gütern und Dienstleistungen wächst seit Jahrzehnten. Die Liberalisierung des Handels birgt aber auch Risiken, denen die Staaten mit Schutzmechanismen begegnen. Im Rahmen der WTO und mittels einer steigenden Zahl bilateraler oder regionaler Verträge sollen Handelsbarrieren abgebaut und Rechtssicherheit in den grenzüberschreitenden Handelsbeziehungen hergestellt werden. Weiter...

Eng vernetzt reagieren Finanzmärkte äußerst empfindlich auf wechselnde Nachrichten und beeinflussen sich gegenseitig. Die Erleichterung grenzüberschreitender Finanzgeschäfte ist eine Folge politischer Entscheidungen. Parkettraum der weltweit wichtigsten Wertpapierbörse, der New York Stock Exchange 2014

Informationen zur politischen Bildung Nr. 325/2015

Finanzen

Finanzmärkte sind heute der Inbegriff der Globalisierung und haben – wenn sie funktionieren – eine wichtige Rolle für die internationale Wirtschaft. Gleichzeitig verstärkt die enge Vernetzung des Finanzsektors die Anfälligkeit für Krisen von globaler Auswirkung. Allgemein gültige Regeln aufzustellen erweist sich aber als schwierig, da die Länder im Wettbewerb um die Kapitalzuflüsse stehen. Weiter...

Standardbild Links

Informationen zur politischen Bildung Nr. 325/2015

Literaturhinweise und Internetadressen

Weiter...

Standardbild Links

Informationen zur politischen Bildung Nr. 325/2015

Impressum

Weiter...