Berlin, Alexanderplatz, Rotes Rathaus, 1900
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Das Kaiserreich in der Kontinuität deutscher Geschichte


13.4.2016
Die historische Perspektive betrachtete das Kaiserreich lange von dessen Ende her, betonte vor allem den gesellschaftlichen Autoritarismus und die Schwächen der Verfassung und legte es gar als "Wegbereiter" des Nationalsozia lismus aus. Eine genauere Betrachtung der Vielschichtigkeit in Politik und Gesellschaft öffnet dagegen den Blick für eine alternative Bewertung und Parallelen zur Moderne.

Der Untertan, Heinrich Mann, 1918In den Nachkriegsjahrzehnten wird "Der Untertan" zu einer Chiffre für den repressiven Charakter des Kaiserreichs, das als Weichensteller für die spätere nationalsozialistische Diktatur verstanden wird. Erstausgabe von 1918 (© picture-alliance/dpa, Langenstrassen)
Wenige Wochen nach dem Ende des Kaiserreichs, im Dezember 1918, veröffentlichte Heinrich Mann seinen Roman "Der Untertan". Am Beispiel des Fabrikanten Diederich Heßling in der fiktiven preußischen Provinzstadt Netzig schrieb Mann eine "Geschichte der öffentlichen Seele unter Wilhelm II.". Damit wollte er die charakterlichen Deformierungen aufzeigen, welche aus seiner Sicht die autoritären Strukturen in Familie, Schule, Armee und Universität produzierten. Der "Untertan" wurde bald zu einer Chiffre für den repressiven, anti-demokratischen Charakter des Kaiserreichs überhaupt.

Linksliberale Historiker entwickelten seit Ende der 1920er-Jahre eine kritische Deutung des Kaiserreichs. So betonte Eckart Kehr am Beispiel der Flottenrüstung, dass die konservativen Eliten ihre Herrschaftspositionen erfolgreich verteidigen konnten. Hans Rosenberg publizierte seit den 1940er-Jahren im US-amerikanischen Exil Studien zu den politischen Folgen der Zolltarife von 1879 und zur Politik der ostelbischen Grundbesitzer. Damit wollte er zugleich verdeutlichen, unter welchen Vorbedingungen es zur "Machtergreifung" Hitlers 1933 hatte kommen können, die nur 15 Jahre nach dem Ende des Kaiserreichs erfolgte.

Der Historiker Hans-Ulrich Wehler erweiterte diese Analyse von besonderen Belastungen, die das politischen System des Kaiserreichs geschaffen hatte, 1973 dann zur These vom "deutschen Sonderweg". Er argumentierte, dass das konstitutionalistische Verfassungssystem im Kaiserreich ein Pseudo-Konstitutionalismus gewesen sei, in dem das Parlament nur als Feigenblatt absoluter Herrschaft diente. Dieses System habe jede demokratische Politik blockiert und damit die Abweichung Deutschlands vom Normalfall des westlichen Parlamentarismus zementiert. Nur so sei "1933" zu erklären.

Die These eines durch die autoritäre Untertanenmentalität bewirkten "Sonderweges" in den Nationalsozialismus wird heute nur noch von wenigen Historikern geteilt. Denn diese Deutung unterschätzt die demokratischen Kräfte, die sich spätestens ab 1900 deutlich bemerkbar machten und durch das allgemeine Wahlrecht zum Reichstag begünstigt wurden. Diese wichtige demokratische Praxis widerspricht der These einer wilhelminischen "Untertanengesellschaft". Auch die angebliche Schwäche des liberalen Bürgertums und die Beharrungskraft der agrarischen Eliten werden so überschätzt. Hinzu kommt, dass der Maßstab für einen westlichen "Normalweg", das britische Modell der Parlamentsherrschaft mit einer Mehrheitspartei, heute eher als ein Sonderfall in Europa betrachtet wird. Dennoch behält die kritische Deutung des Kaiserreichs ihre Berechtigung dort, wo sie auf die dysfunktionalen Elemente im politischen System hinweist. Dazu zählen insbesondere die Sonderstellung des Militärs und die mangelnde Bereitschaft der bürgerlichen Parteien, sich energisch für eine Parlamentarisierung des Reiches einzusetzen. Allerdings geht es nicht an, diese kritischen Argumente in der Form einer "Oberrechnungskammer" (Volker R. Berghahn) vorzulegen, die am Ende aus positiven und negativen Elementen ein (letztlich negatives) Saldo zieht. Denn das ist nicht das Vorgehen eines Historikers, sondern das eines Bilanzbuchhalters. Historisches Begreifen versucht dagegen, das Vergangene in seinem Kontext zu deuten und dadurch zu vergegenwärtigen. In aller Kürze seien drei Punkte angesprochen, die in einer solchen Perspektive wichtig sind:

Erstens ist der föderative Charakter der deutschen Nation zu betonen, die 1871 geschaffen wurde. Zwar entwickelte sich die Reichsnation über die knapp fünf Jahrzehnte von 1871 bis 1918 zum wichtigsten kulturellen und politischen Bezugspunkt selbst für jene Gruppen wie Katholiken und Sozialdemokraten, welche die Form der Reichsgründung "von oben" entschieden ablehnten. Als deutscher Kaiser – und nicht als preußischer König – wurde Wilhelm II. zur Projektionsfläche nationaler Loyalitäten und imperialistischer Großmachtfantasien. Doch die unterhalb der Reichsebene befindlichen Ebenen der Politik, also die zumeist von liberalen Mehrheiten regierten Städte und die Bundesstaaten – Preußen an der Spitze – mit ihren undemokratischen Wahlrechtssystemen behielten ihre Bedeutung. Erst im Neben- und Gegeneinander von liberaler Reform in den Städten, Demokratisierung im Reich und Reformblockade in vielen Bundesstaaten zeigt sich die Politik im Kaiserreich in ihrer Gesamtheit.

Es ist zweitens nicht sinnvoll, das Ende des Kaiserreichs im Herbst 1918 in erster Linie als eine "Bankrott-Erklärung" der konservativen Eliten (Volker R. Berghahn) zu interpretieren. Eine solche Sicht privilegiert das Handeln der Eliten und vernachlässigt darüber die politische Partizipation breiter Bevölkerungsschichten. Denn das Ende des Kaiserreichs war in erster Linie das Ergebnis einer revolutionären Massenbewegung, die an der Front wie in der Heimat erst die Legitimität und dann die Autorität des wilhelminischen Herrschaftssystems zerstörte. Sie forderte staatsbürgerliche Gleichheit, Freiheitsrechte und Demokratie. Erst unter den krisenhaften Bedingungen des Krieges konnte sich diese Massenbewegung bilden und durchsetzen. Aber ihre Forderungen standen bereits seit dem Durchbruch der SPD zur Massenpartei ab 1890 auf der politischen Tagesordnung. Insofern ist das Kaiserreich auch ein Teil der Vorgeschichte der demokratischen Republik, die im November 1918 geschaffen wurde.

Es ist drittens nötig, nicht nur die Modernität von Gesellschaft und Kultur zu betrachten, die sich seit den 1880er-Jahren herausbildete, sondern zugleich die krisenhafte Zuspitzung dieser Modernität. Diese Krisenwahrnehmung prägte bereits den Erfahrungsraum der Zeitgenossen. Die Globalisierung der Wirtschaft brachte konjunkturelle Unsicherheiten und vertiefte Abhängigkeiten. Auch die innere Differenzierung und Pluralisierung der Gesellschaft und die Vielfalt der ab 1900 vor allem in den Städten praktizierten Lebensstile und Reformbewegungen waren Teil dieser Erfahrungen. Nicht zuletzt gehörte dazu auch das Wissen um die Erschöpfbarkeit von Ressourcen, und zwar sowohl geistiger bzw. ideeller Ressourcen als auch von Rohstoffen und Energieträgern wie Kohle und Erdöl. Das betraf auf intellektueller Ebene die Möglichkeit der Sinnstiftung angesichts einer Fülle konkurrierender und nur noch relativer Wertnormen. Auf materieller Ebene deutete sich bereits die künftige Knappheit von Rohstoffen angesichts der rapiden Industrialisierung an.

In seiner Abhandlung über die "Protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus" beschrieb der Soziologe Max Weber 1905 in eindringlichen Worten die problematischen kulturellen Auswirkungen des Kapitalismus und das "eherne Gehäuse" der Abhängigkeit, in das die Moderne die Menschen führe. Für die "‚letzten Menschen‘ dieser Kulturentwicklung", so sagte Weber voraus, könnte eine Situation eintreten, in der "Fachmenschen ohne Geist" und "Genussmenschen ohne Herz" die gesellschaftliche Norm darstellten. Er bietet damit einen Maßstab, um die heutige Gesellschaft mit kritischen Augen zu betrachten und zu analysieren, ob sich seine Vorhersage bewahrheitet hat und wir nicht nur in diesem Sinne heute Zeitgenossen des Wilhelminismus sind. So gesehen ist das Kaiserreich nicht nur eine abgeschlossene Vergangenheit, sondern zugleich eine wichtige Vorgeschichte, ja sogar ein Bestandteil unserer Gegenwart.

Chronik des Kaiserreichs bis 1914



1864


1. Februar Preußen und Österreich erklären Dänemark den Krieg
30. Oktober Der Friede von Wien beendet den Deutsch-Dänischen Krieg: Dänemark muss die Herzogtümer Schleswig, Holstein und Lauenburg an Preußen und Österreich abtreten.

1866


20. Juni Beginn des Deutschen Krieges. Preußen kämpft gemeinsam mit 17 kleineren norddeutschen Staaten gegen Österreich, Bayern, Württemberg, Sachsen und weitere Staaten des Deutschen Bundes. Die militärische Entscheidung des Konflikts fällt in der Schlacht von Königgrätz am 3. Juli.
18. August Gründung des Norddeutschen Bundes
23. August Im Frieden von Prag stimmt Österreich der Auflösung des Deutschen Bundes und einer Neugestaltung Deutschlands unter Führung Preußens zu.

1870


2. September Sieg deutscher Truppen in der Schlacht von Sedan im deutsch-französischen Krieg.

1871


18. Januar Ausrufung des preußischen Königs Wilhelm I. zum Deutschen Kaiser im Spiegelsaal des Schlosses Versailles.
3. März Erste Wahlen zum Reichstag.
10. Dezember Die Aufnahme des "Kanzelparagrafen" in das Strafgesetzbuch, der allen Geistlichen verbietet, in der Öffentlichkeit zu politischen Fragen Stellung zu beziehen, leitet den "Kulturkampf" zwischen Staat und katholischer Kirche ein.

1873


13. Mai Das früher als geplant eintretende Ende der französischen Reparationszahlungen verursacht einen Börsencrash, der nach dem Gründerboom 1871 in Deutschland eine Phase wirtschaftlicher Depression einleitet.
22. Dezember Im Wiener Schloss Schönbrunn schließen das Deutsche Reich, Österreich-Ungarn und Russland das Dreikaiserabkommen. Der Vertrag bildet den Auftakt des bismarckschen Bündnissystems.

1875


22.–27. Mai Gründung der Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands (SAD, ab 1890 Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)) in Gotha durch August Bebel und Wilhelm Liebknecht.

1878


11. Mai Kaiser Wilhelm I. entgeht einem Attentat des Arbeiters Max Hödel. Wenige Wochen später folgt ein zweiter Mordversuch, bei dem Wilhelm I. schwer verletzt wird.
30. Juli Bismarck instrumentalisiert die Attentate auf den Kaiser und löst den Reichstag auf. Bei den Neuwahlen am 30. Juli können die Konservativen auf Kosten der liberalen Parteien und der Sozialdemokraten einen Stimmengewinn verbuchen.
19. Oktober Verabschiedung des Sozialistengesetzes mit den Stimmen der Konservativen und der Nationalliberalen.

1879


7. Oktober Militärisches Beistandsabkommen zwischen dem Deutschen Reich und Österreich-Ungarn (Zweibund)

1880


14. Juli Das erste Milderungsgesetz zur Beilegung des "Kulturkampfes" tritt in Kraft. Bismarck setzt künftig auf die Kooperation mit der Zentrumspartei gegen die Sozialdemokratie. Weitere Gesetze (1882, 1883) folgen, bis Papst Leo XIII. am 23. Mai 1887 den Konflikt für beendet erklärt.

1881


18. Juni Erneuerung des Dreikaiserabkommens, um die Annäherung Russlands an Frankreich zu unterbinden und die Gegensätze zwischen Russland und Österreich-Ungarn auf dem Balkan zu entschärfen.

1882


20. Mai Der Zweibund wird zum Dreibund zwischen dem Deutschen Reich, Österreich-Ungarn und Italien ausgeweitet. Bismarck erhofft sich davon eine Entspannung der Lage auf dem Balkan und einen möglichen Verbündeten gegen Frankreich.

1883


29. Mai Beschluss des Gesetzes zur Krankenversicherung, des ersten der bismarckschen Sozialgesetze. Mit ihnen will der Kanzler die Klassengegensätze mildern und die Sozialdemokratie schwächen. 1884 folgt die Etablierung einer Unfallversicherung, 1889 das Gesetz zur Rentenversicherung. Diese Sozialgesetze sind die ersten Fürsorgegesetze für Arbeiter weltweit.

1884


April Beginn des deutschen Kolonialismus: Das von dem deutschen Kaufmann Adolf Lüderitz erworbene Gebiet im heutigen Namibia wird als "Deutsch-Südwestafrika" unter den "Schutz" des Reiches gestellt. Wenig später folgen "Schutzgebiete" in Kamerun, Togo, Ostafrika und im Pazifik.
15. November Auf der Berliner Kongokonferenz wird Afrika in Kolonialgebiete aufgeteilt.

1887


18. Juni Nach dem Zerbrechen des Dreikaiserabkommens versucht Bismarck durch einen Rückversicherungsvertrag mit Russland eine russisch-französische Annäherung zu verhindern.

1888


Dreikaiserjahr: Kaiser Wilhelm I. stirbt im März im Alter von 90 Jahren (9.3.). Sein Sohn und Nachfolger Kaiser Friedrich III. stirbt nach 99 Tagen Amtszeit an Krebs (15.6.). Nachfolger wird dessen 29-jähriger Sohn Wilhelm II.

1890


20. März Nach seinem gescheiterten Versuch, das Sozialistengesetz zu verlängern, und dem Wahlerfolg der Sozialdemokraten bei den Reichstagswahlen vom 20. Februar (19,7 % der Stimmen) reicht Bismarck sein Rücktrittsgesuch ein. Sein Nachfolger wird Graf Leo von Caprivi.
27. März Der Rückversicherungsvertrag wird nicht verlängert.
1. Juli Mit dem Helgoland-Sansibar-Vertrag kommt es zu einer deutsch-britischen Annäherung.

1891


8. September Kaiser Wilhelm II. verkündet bei einem Besuch in München sein "persönliches Re­giment" mit der Formel: "Das höchste Gesetz ist der Wille des Königs".

1892


16. August–19. September Bei einer Cholera-Epidemie in Hamburg sterben fast 8600 Menschen, vor allem aus ärmeren Schichten.

1894


29. Oktober Nach der Entlassung Caprivis übernimmt Fürst Chlodwig zu Hohenlohe-Schillingsfürst das Amt des Reichskanzlers.

1895


21. Juni Eröffnung des Kaiser-Wilhelm-Kanals (heutiger Nord-Ostsee-Kanal).

1896


4. April In München erscheint erstmals die satirische Zeitschrift "Simplicissimus".
1. Juli Der Reichstag billigt das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB), das mit Jahresbeginn 1900 in Kraft tritt.

1898


28. März Der Reichstag nimmt das Erste Flottengesetz an, das den Beginn des deutsch-britischen Wettrüstens zur See markiert.

1900


17. Oktober Fürst Bernhard von Bülow wird neuer Reichskanzler.

1904


12. Januar In der Kolonie Deutsch-Südwestafrika kommt es zu einem Aufstand der Herero, den deutsche Truppen blutig niederschlagen. Wenige Monate später (im Oktober) erheben sich auch die Nama gegen die Kolonialherren. In der Folge kommt es immer wieder zu blutigen Zwischenfällen.
8. April Großbritannien und Frankreich einigen sich in der Entente cordiale auf einen Ausgleich in kolonialen Fragen.

1907


25. Januar Bei den Wahlen zum 12. Reichstag ("Hottentottenwahl") verliert die SPD 38 ihrer ehemals 81 Sitze, bleibt jedoch stärkste Partei. Profitieren kann vor allem der Bülow-Block aus Konservativen, Nationalliberalen und Linksliberalen.
31. August Im Vertrag von Sankt Petersburg einigen sich Großbritannien und Russland auf die Abgrenzung ihrer Interessensphären in Zentralasien. Der Vertrag bildet zudem die Basis für das britisch-russische Kriegsbündnis von 1914 und die Erweiterung der Entente cordiale zur Triple Entente.

1908


5. Oktober Österreichische Annexion von Bosnien und Herzegowina
28. Oktober Im britischen "Daily Telegraph" erscheint die Zusammenfassung mehrerer Gespräche von Kaiser Wilhelm II. mit einem britischen Offizier. Einige Aussagen des Kaisers sorgen für Empörung in Deutschland und Großbritannien und für einen enormen Ansehensverlust des Kaisers.

1909


7. Juli Reichskanzler von Bülow tritt zurück, Nachfolger wird Theobald von Bethmann Hollweg.

1910


14. Februar Im Tiergarten in Berlin demonstrieren 150.000 Bürger gegen das Dreiklassenwahlrecht in Preußen, das die Besitzenden bevorteilt.

1911


1. Juli Das deutsche Kanonenboot "Panther" läuft den Hafen von Agadir in Marokko an. Der "Panthersprung nach Agadir" provoziert einen Konflikt mit Frankreich, das in der Region koloniale Ansprüche durchsetzen will.

1912


12. Januar Bei den Reichstagswahlen bilden die Sozialdemokraten mit 34,8 Prozent der Stimmen und 110 Mandaten erstmals die stärkste Fraktion.
14. Mai Der Reichstag beschließt gegen die Stimmen der SPD den Bau von 41 Schlachtschiffen und Kreuzern sowie eine Aufstockung der Armee in Friedenszeiten.

Quellen: SPIEGEL GESCHICHTE, 3 (2013), S. 32 f. Alexander Emmerich u. a. (2013): Deutsche Geschichte. Menschen, Ereignisse, Epochen, S. 171–200; Helmut M. Müller (2002): Schlaglichter der deutschen Geschichte, S. 199, 228. Lebendiges Museum Online (LeMO), Jahreschronik (http://www.dhm.de/lemo/jahreschronik/)