Dossierbild Jüdisches Leben in Deutschland
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1933-1945: Verdrängung und Vernichtung


5.8.2010
Am 30. Januar 1933 beginnt die Herrschaft der Nationalsozialisten. Die jüdischen Bürger werden zunehmend ausgegrenzt und ihrer Existenzgrundlagen beraubt. Die antisemitische Politik bedroht diejenigen, die nicht auswandern oder im Untergrund abtauchen können, mit Deportation und Tod in den Vernichtungslagern.

Boykottaktion gegen jüdische Geschäfte am 1. April 1933. Die Herrschaft der Nationalsozialisten bedeutet für die deutschen Juden von Anfang an eine antisemitische  Politik der Diskriminierung und Verdrängung.Boykottaktion gegen jüdische Geschäfte am 1. April 1933. Die Herrschaft der Nationalsozialisten bedeutet für die deutschen Juden von Anfang an eine antisemitische Politik der Diskriminierung und Verdrängung. (© Bundesarchiv, Bild 183-R70355 / Fotograf: o.A. / CC-BY-SA)

Akzeptanz des staatlichen Antisemitismus



Mit Hitler und den Deutschnationalen waren 1933 Politiker an die Macht gekommen, deren Programm auch auf dem Antisemitismus entscheidend aufbaute. Der Glaube, dass durch die Herauslösung der Juden aus der "Volksgemeinschaft" alle Probleme gelöst würden, hatte einen fast pseudoreligiösen Charakter. Zwar war es nicht in erster Linie der Antisemitismus, mit dem Hitler 1933 fast die Hälfte der deutschen Wählerinnen und Wähler gewann, sondern seine Agitation gegen den "Versailler Schandfrieden". Dennoch hatte die jahrhundertealte antijüdische Tradition dafür gesorgt, dass in der allgemeinen politischen Kultur des Bürgertums der Antisemitismus nicht als verabscheuungswürdig galt. Widerstand leisteten dagegen nur einzelne Persönlichkeiten. Aktionen des so genannten Radauantisemitismus, etwa der Geschäftsboykott am 1. April 1933 unter dem Motto "Kauft nicht bei Juden", stießen auf keinen großen Protest in der Bevölkerung. Die Mehrheit folgte dem Boykottaufruf zwar nicht und kaufte dennoch in Geschäften von jüdischen Inhabern ein, eine aktive Solidarisierung mit jüdischen Mitbürgern gab es aber praktisch nicht. Das widerrechtlich erlassene "Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums" vom 7. April 1933, das 5000 jüdische Beamte aus ihrer Stellung vertrieb, sahen die Kollegen der Betroffenen, wenn auch vielfach mit Bedauern, so doch als völlig legal an. Lediglich Frontkämpfer des Ersten Weltkriegs erhielten durch die Intervention des Reichspräsidenten Paul von Hindenburg einen Aufschub. Dem nichtjüdischen arbeitslosen akademischen Nachwuchs verhalf das Gesetz zu gesicherten Planstellen.

Mit den Erfolgen der NS-Außen- und Wirtschaftspolitik, die den allgemeinen Aufwärtstrend der Weltwirtschaft nutzte, was vor allem zu positiven Ergebnissen auf dem Arbeitsmarkt führte, wuchs der Konsens in der deutschen Bevölkerung auch im Hinblick auf die judenfeindlichen Maßnahmen des Regimes, zumal von 1934 bis 1937 die Aktionen des Radauantisemitismus nachließen.

Verdrängung aus Wirtschaft, Kultur und Öffentlichkeit

Auch für viele jüdische Bürger mochte diese Phase als eine "Schonzeit" gelten, doch war der Verdrängungsprozess im Wirtschafts- und Kulturleben nicht zu verkennen. Die durch die Wirtschaftskrise 1930 betroffenen 50000 jüdischen Arbeitslosen fanden auch in der Phase des wirtschaftlichen Aufschwungs keine Arbeit. Die NS-Wirtschaftsbehörden auf lokaler bzw. Gau-Ebene setzten alles daran, jüdische Einzelhändler zur Aufgabe und Veräußerung ihrer Geschäfte zu zwingen. Von besonderer Bedeutung ist hierbei, dass über 60 Prozent der jüdischen Erwerbstätigen im Warenhandel beschäftigt waren, diese Maßnahme also erheblichen Einfluss auf die wirtschaftliche Existenz der jüdischen Minderheit hatte. Bis Mitte 1935 hatten die NS-Behörden damit bei einem Viertel der jüdischen Einzelhändler Erfolg; bis Mitte 1938 waren es 70 Prozent.

Ähnliches galt für Ärzte und Rechtsanwälte mit ihren Praxen. In den betreffenden Berufsverbänden wurde 1933 der "Arierparagraph" eingeführt, der "nichtarische" Mitglieder ausschloss. Dies betraf bis 1935 auch so genannte Vierteljuden. Zu dieser Gruppe zählten alle, die einen jüdischen Großelternteil hatten. Ausschlaggebend für diese Kategorisierung war die Religionszugehörigkeit der zwei Großelternpaare, um als "Viertel"- (bei einem Großelternteil) oder „Halb“- (bei zwei) bzw. „Volljude“ (bei drei und vier) eingestuft zu werden. Trotz aller NS-Propaganda, die für ihren Rassismus von einer angeblichen (natur-)wissenschaftlichen Begründung ausging, gab es kein anderes Kriterium als die Religion der Großeltern. Das bedeutete aber auch, dass jeder/jede gemäß der Religionszugehörigkeit seiner/ihrer Großeltern als Jude galt, auch wenn er/sie konvertiert oder aus der jüdischen Glaubensgemeinschaft ausgetreten war.

Ab Januar 1935 erhielten "nichtarische" Ärzte keine Approbation (= staatliche Zulassung) mehr, "nichtarische" Studenten wurden von den Prüfungen ausgeschlossen. Durch das Berufsbeamtengesetz verloren über 1000 Künstler, die an öffentlichen Bühnen tätig waren, ihre Stellung. Nicht-staatliche Unternehmen wie die Deutsche Grammophon-Gesellschaft verschlossen sich ebenfalls "rassisch und ideologisch unerwünschten Elementen". Das Reichsschriftleitergesetz vom Oktober 1935 verbot Juden, sich als Redakteure von politischen Zeitungen zu betätigen. Aus der Reichskulturkammer, die alle kulturellen Bereiche bestimmte, waren alle Juden bis zum Februar 1935 ausgeschlossen worden. Für zahlreiche Jüdinnen und Juden bedeuteten die NS-Gesetze zu dieser Zeit also existenzbedrohende Berufsverbote.

Quellentext

Verdrängung jüdischer Wissenschaftler

2. Mai, Donnerstag: Am Dienstagmorgen, ohne alle vorherige Ankündigung - mit der Post zugestellt zwei Blätter: a) Ich habe auf Grund von § 6 des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums ... Ihre Entlassung vorgeschlagen. Entlassungsurkunde anbei. Der kommissarische Leiter des Ministeriums für Volksbildung. b) "Im Namen des Reiches" die Urkunde selber, unterzeichnet mit einer Kinderhandschrift: Martin Mutschmann. Ich telefonierte die Hochschule an; dort hatte man keine Ahnung. Göpfert, der Kommissar, gibt sich nicht damit ab, das Rektorat um Rat zu fragen. Erst war mir abwechselnd ein bißchen betäubt und leicht romantisch zumut; jetzt ist nur die Bitterkeit und Trostlosigkeit fühlbar.
Meine Lage wird eine überschwere. Bis Ende Juli soll ich noch das Gehalt bekommen, die 800 M, mit denen ich mich so quäle, und danach eine Pension, die etwa 400 betragen wird.
Ich ging am Dienstag nachmittag zu Blumenfeld, der inzwischen den Ruf nach Lima endgültig erhalten hat, und ließ mir die Adresse der Hilfsstellen geben. Mittwoch, am "Festtag der nationalen Arbeit" [1. Mai, Red.], in den es hineinschneite, korrespondierte ich stundenlang. Drei gleichlautende Briefe an die "Notgemeinschaft deutscher Wissenschaftler im Ausland", Zürich, an den "Academic Assistance Council", London, an das "Emergency Committee in aid of German Scholars", New York City. [...] Überall betone ich, daß ich auch deutsche Literatur, auch vergleichende Literatur lesen könne [...], daß ich in französischer und italienischer Sprache sogleich (!), in spanischer Sprache in kurzem (!) vortragen könnte, daß ich das Englische "lese" und in ein paar Monaten nötigenfalls auch sprechen würde.
Aber was hilft all diese Geschäftigkeit? [...] Die Chance ist nicht größer als die aufs große Los, wenn man Lotterie spielt.

Victor Klemperer, Das Tagebuch 1933-1945. Eine Auswahl für junge Leser, Berlin 1997, S. 38 f.


An den Höheren Schulen wurden jüdische Schüler nicht mehr zugelassen oder verdrängt. Durch die anpasserische Haltung zahlreicher Lehrkräfte bedingt wurden jüdische Schüler drangsaliert. Auch viele Mitschüler taten sich darin hervor. Die antijüdischen Aktionen verliefen lokal sehr unterschiedlich: Es gab - von den Nürnberger Gesetzen abgesehen - kein einheitliches "Anti-Juden-Gesetz", sondern circa 2000 Erlasse, die den diversen Schikanen lokaler NS-Machthaber viel Raum ließen.

Die Nürnberger Rassengesetze

Die Nürnberger Gesetze, die auf dem dortigen Parteitag der NSDAP am 15. September 1935 verkündet wurden, sollten das Verhältnis zwischen "Nichtariern" und "Volksgenossen" grundsätzlich regeln. Sie bedeuteten letztlich die Aufhebung der Errungenschaften der Emanzipation. Die Nürnberger Gesetze bestanden aus mehreren Einzelgesetzen, darunter das Reichsflaggengesetz, das Juden verbot, die "Reichsfarben" (Schwarz-Weiß-Rot) zu zeigen. Dies war wohl nur noch für den Reichsverband jüdischer Frontkämpfer (RjF) von Interesse, der weiterhin an seiner nationalen Tradition festzuhalten versuchte. Gravierender war das "Reichsbürgergesetz", das Juden die Gleichberechtigung nahm und entscheidend in die ökonomische und soziale Lebensgestaltung eingriff: Zu den "Verordnungen zum Reichsbürgergesetz" zählten Maßnahmen, die Juden aus manchen Berufsgruppen (Notare, Beamte, Ärzte, Rechtsanwälte) und dem öffentlichen Leben verdrängten sowie später auch unmittelbare finanzielle Repressalien, etwa der Einzug des Vermögens jüdischer Auswanderer. Zudem schuf das Gesetz zwei Klassen von Bürgern: "arische Reichsbürger" und "nichtarische Staatsangehörige" mit minderen politischen Rechten.
Wer ein jüdisches Großelternteil hatte, konnte als "Vierteljude" mit gewissen Einschränkungen in die deutsche "Volksgemeinschaft" aufgenommen werden. "Voll"- oder "Halbjuden" durften nur Juden heiraten. Dass die so genannten Vierteljuden nicht aus der "Volksgemeinschaft" ausgeschlossen wurden, lag im Interesse der Wehrmacht, die bei einer angenommenen Zahl von circa 308000 "Vierteljuden" einen großen Substanzverlust unter den Soldaten befürchtete. Zur Kategorie "Volljude" zählten auch die so genannten Geltungsjuden. Das waren "Vierteljuden", die mit Juden verheiratet waren und sich zur jüdischen Religion bekannten. Diese menschenverachtenden Bestimmungen gaben ab 1941, als die Verfolgungspolitik drastisch verschärft wurde, den Ausschlag über Leben und Tod.
Im Olympiajahr 1936 sahen die NSDAP und ihre Organisationen von spektakulären antijüdischen Aktionen ab. Die Olympischen Spiele bedeuteten für das NS-Regime einen internationalen Prestigegewinn. Dieser sollte nicht durch solche Aktionen beeinträchtigt werden. Schilder, die Juden den Zugang zu Schwimmbädern oder olympischen Anlagen verboten, wurden entfernt. Juden sollten zwar aus der deutschen Nationalmannschaft ausgeschlossen werden, doch durfte die Fechtmeisterin Helene Mayer am Olympischen Turnier teilnehmen, während die Hochspringerin Gretel Bergmann eine Absage erhielt. Der Verdrängungsprozess ging nach den Olympischen Spielen weiter. Der SS-Sicherheitsdienst (SD) und die Geheime Staatspolizei (Gestapo) legten ab September 1937 eine detaillierte Judenkartei an. Im zu Deutschland gehörenden östlichen Teil Oberschlesiens, das von 1922 an unter dem geltenden Minderheitenschutz der Genfer Konvention des Völkerbundes stand, wurden nach dessen Auslaufen 1937 alle jüdischen Einwohner aus ihren Arbeitsverhältnissen entlassen. Für Ärzte und Rechtsanwälte wurden die Zulassungen eingeschränkt, sie durften nur noch jüdische Patienten behandeln bzw. für jüdische Klienten juristisch tätig werden. 1938 erfuhr diese Ausgrenzungspolitik eine Verschärfung, die in der Phase bis 1941, bis zum Beginn der Deportationen, die Juden fast völlig aus dem öffentlichen Leben verbannte.

Haltung der Kirchen und Gewerkschaften

Da die Konfessionszugehörigkeit der Betroffenen bei diesen Bestimmungen nicht im Vordergrund stand, sondern eine angenommene "rassische" Zugehörigkeit zum Kriterium erhoben wurde, gab es unter den solchermaßen Diskriminierten viele, die als Christen oder Konfessionslose in keiner Beziehung mehr zu den jüdischen Gemeinden standen. Auch in den christlichen Kirchen blieben sie isoliert. Die Kirchen akzeptierten die Nürnberger Gesetze, obwohl diese sich auch gegen das eigene Selbstverständnis - die Gleichheit aller Christen - richteten.
Der katholische Episkopat unter dem Breslauer Kardinal Bertram betrieb eine Doppelstrategie: Zwar verurteilte er die Anwendung des "Arierparagraphen" auf kirchliche Ämter, folgte aber den Bestimmungen der Nürnberger Gesetze, katholische Paare nicht zu trauen, von denen ein Partner jüdischer Herkunft war. Fehlte es schon an Solidarität gegenüber den Christen jüdischer Herkunft, so unterblieb von Seiten der katholischen Amtskirche in Deutschland eine Intervention zugunsten der jüdischen Gemeinden. Wenn sie auch nicht in Opposition zur NS-Diktatur trat, so gelang es der katholischen Kirche zumindest, rassistisches Gedankengut aus ihrer Lehre fernzuhalten. Dies traf für die Deutschen Christen (DC) in der evangelischen Kirche nicht zu. Die DC hatten sich schon 1932 in einer Denkschrift für den NS-Rassismus ausgesprochen und dominierten seit 1933 die neu gebildete Nationalsynode der Deutschen Evangelischen Kirche. Dagegen sprach sich 1934 die Bekennende Kirche (BK) für ein Christentum aus, das "für alle Völker ohne Unterschied der Rasse" zugänglich sein sollte. Im "Arierparagraphen" sah sie eine "Verletzung des Bekenntnisstandes", doch setzte auch sie sich nicht entschieden für ein Verbleiben "nichtarischer" evangelischer Pastoren in ihrem Amt ein. Hilfe kam den Christen jüdischer Herkunft nur von mutigen Einzelpersönlichkeiten zu, wie der Breslauer Stadtvikarin Katharina Staritz. Als ab 1941 auch die Christen jüdischer Herkunft deportiert wurden, wie die Karmeliternonne Edith Stein, die 1998 heiliggesprochen wurde, gab es von Seiten der Kirchen keinen Widerstand.
Auch die Gewerkschaften mit ihrem Dachverband, dem Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbund (ADGB), vertraten nach der Machtübernahme eine nicht gerade oppositionelle Haltung gegenüber der NSDAP und schätzten das Regime falsch ein. Sie huldigten einem Organisationsfetischismus, der sie hoffen ließ, ihre Gewerkschaftsarbeit weiterzuführen, "gleichviel, welcher Art das Staatsregime ist", wie der Bundesvorstand des ADGB am 20. März 1933 erklärte. Die Kündigung der traditionellen Zusammenarbeit mit der SPD wurde Hitler durch den Vorsitzenden Theodor Leipart am 29. März 1933 mitgeteilt. Doch half das alles nichts. Am 2. Mai 1933, einen Tag, nachdem Hitler den 1. Mai zum Tag der Arbeit erklärt hatte, wurden die Gewerkschaftshäuser besetzt, die Gewerkschaftsvermögen beschlagnahmt und die Führungsspitze "in Schutzhaft" genommen. Am 10. Mai 1933 trat die Deutsche Arbeitsfront (DAF) an die Stelle der Gewerkschaften, allerdings nicht als unabhängige Vertretung der Arbeiterinteressen, sondern als NS-Einheitsverband von Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Die Anbiederung an Hitler stellt ein unrühmliches Kapitel der Gewerkschaftsgeschichte dar, in der auch Juden eine wichtige Rolle gespielt hatten. Das von den Gewerkschaften auch nach 1945 wieder aufgegriffene Konzept einer Wirtschaftsdemokratie hatte 1928 Fritz Naphtali entwickelt. Er wanderte kurz nach der "Machtergreifung" nach Palästina aus und wirkte nach 1948 im jungen Staat Israel als Politiker, unter anderem als Minister.




 

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