Sicherheitspolitik im 21. Jahrhundert

Sicherheitspolitik im 21. Jahrhundert

Globalisierung, eine allgemeine Tendenz zur Abschwächung staatlicher Macht und das Ende des Ost-West-Konflikts stellen die moderne Sicherheitspolitik vor erhöhte Anforderungen. Sie nimmt seitdem nicht nur militärische Bedrohungen durch Staaten in den Blick, sondern auch tiefer liegende Ursachen für Destabilisierung wie Armut, Hunger sowie ethnische oder religiöse Konflikte. Diese Probleme zu lösen, ist nicht nur eine Frage menschlicher Solidarität: Unter modernen Bedingungen lassen sie sich nicht mehr regional begrenzen, sondern wirken sich weltweit aus, indem sie Menschen zur Migration zwingen und einen idealen Nährboden für den internationalen Terrorismus bilden.

Die internationale Staatengemeinschaft sucht, diesen Herausforderungen mit verstärkter Zusammenarbeit in unterschiedlichen Akteurgemeinschaften und neuen Formen des Konfliktmanagements zu begegnen. Dazu zählen nicht nur militärische Mittel sondern auch diplomatische, polizeiliche und wirtschaftliche Instrumente.

Das Heft führt die Info "Internationale Beziehungen I" inhaltlich fort.

Der sowjetische Präsident Michail Gorbatschow (links) und US-Präsident George H. Bush (rechts) reichen sich auf dem Kreuzfahrtschiff Maxim Gorki vor Malta die Hände. Im Hintergrund Fotografen.

Informationen zur politischen Bildung (Heft 291)

Neue Herausforderungen

Globalisierung, Staatsabschwächung und das Ende des Ost-West-Konflikts haben das internationale System grundlegend verändert. Vor diesem Hintergrund gewinnt der Ansatz der Kooperativen Sicherheit an Bedeutung. Weiter...

Ein obdachloser Mann sucht in einem Mülleimer an der Königsallee in Düsseldorf nach etwas Verwertbarem. Seitlich, auf Bänken sitzen Personen der Mittelschicht, einer mit Handy, im Hintergrund eine Frau.

Informationen zur politischen Bildung (Heft 291)

Armut und Reichtum in der Welt

Wachsende Ungleichheit und Polarisierung der Einkommensverteilung charakterisieren die Weltgesellschaft. Ohne politisches Gegensteuern könnte dies zu einem Sprengsatz für das internationale System werden. Weiter...

Auch der Terror hat die Verwundbarkeit von Städten deutlich gemacht. Bei den Anschläge vom 11. September 2001 in New York wurden etwa 3.000 Menschen getötet.

Informationen zur politischen Bildung (Heft 291)

Internationale Migration

Ängste vor terroristischen Bedrohungen und kultureller Überfremdung prägen die öffentliche Diskussion um die Auswirkungen von Migration. Ihre positiven Effekte werden dabei oft vernachlässigt. Weiter...

Wrackteile des Fahrzeugs von einem Selbstmordattentäter liegen auf der Straße, afghanische Polizisten passieren die Stelle im Hintergrund. Der mit einer Autobombe verübte Selbstmordanschlag im Basoud-Bezirk in der Ningarhar-Provinz östlich von Kabul, Afghanistan am 5. Februar 2009 hatte nach Angaben der afghanischen Polizei keine weiteren Folgen.

Informationen zur politischen Bildung (Heft 291)

Internationaler Terrorismus

Die Welt sieht sich derzeit vor allem mit Terroranschlägen islamistischer Gruppierungen konfrontiert. Mit klassischen Machtinstrumenten allein lässt sich ihr ideologisches Grundmodell, der Dschihadismus, nicht bekämpfen. Weiter...

Der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad bei einem Festakt zur Inbetriebnahme einer nuklearen Anreicherungsanlage am 9. April 2007.

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Gefahr durch ABC-Waffen

Trotz diverser Rüstungskontrollabkommen sind ABC-Waffen zunehmend verbreitet. Sorge bereitet vor allem das iranische Atomprogramm. Zudem ist die Gefahr, dass sich Terroristen ABC-Waffen beschaffen, größer geworden. Weiter...

Web 2.0

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Risiken und Chancen der Kommunikations-
technologie

Staaten sind auf den störungsfreien Betrieb ihrer Informationsinfrastrukturen zunehmend angewiesen und daher für Sabotageakte sehr anfällig. Gleichzeitig bietet die moderne Kommunikationstechnologie neue Möglichkeiten der Konfliktlösung. Weiter...

US-Präsident George W. Bush spricht an der East Grand Rapids High School in Michigan über den weltweiten Anti-Terror-Kampf und den Krieg im Irak.

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Anspruch und Last internationaler Führung - die USA

Unter George W. Bush strebt die US-Regierung eine internationale militärische Führungsrolle der USA an, die das Land notfalls auch vorbeugend und unilateral ausfüllen soll. Diese sicherheitspolitische Konzeption ist jedoch heftig umstritten. Weiter...

Der russische Präsident Dmitri Medwedew, rechts, und US-Präsident Barack Obama bei einem Spaziergang im Kreml, mit der Zarenkanone aus den 1586er im Hintergrund.

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Alte Großmacht mit neuen Ambitionen - Russland

Moskau hat seine Rolle im internationalen Machtgefüge noch nicht eindeutig definiert. Während sich sein Verhältnis zu den USA abgekühlt hat, gewinnt das zu China an Bedeutung. Weiter...

Abstimmung über die Syrien-Resolution im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen

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Weltorganisation in der Krise - die UNO

Seit dem Auseinanderfallen des Sicherheitsrats im Irak-Krieg und einem mäßig erfolgreichen Reformgipfel im September 2005 läuft die UNO Gefahr, ihre Bedeutung als einzigartiges globales Politikforum zu verlieren. Weiter...

Delegationen aus 40 europäischen Ländern während des Gipfels des Europarates in Straßburg. Der Europarat wurde vor sechzig Jahren, am 5. Mai 1949 durch den Vertrag von London gegründet.

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Sicherheitspolitik ohne Waffen - OSZE und Europarat

OSZE und Europarat sind Institutionen, deren Sicherheitsverständnis auf Zusammenarbeit beruht und Gewaltanwendung ausschließt. Ihre Kernaufgaben sind die Förderung demokratischer Strukturen und die Durchsetzung der Menschenrechte. Weiter...

Georgiens Außenminister Grigol Waschadse und NATO-Außenminister an einem zweitägigen Treffen im NATO-Hauptquartier in Brüssel, Donnerstag 3. Dezember 2009.

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Verteidigungsbündnis im Wandel - die NATO

Die Zukunft der Nato ist ungewiss. Während die einen sie in eine globale Sicherheitsagentur umwandeln wollen, wird sie von anderen als Relikt des Kalten Krieges betrachtet. Weiter...

Bundeswehrsoldaten entladen Ausrüstungen und Sandsäcke in der ethnisch geteilten Stadt Mitrovica, 28.11.2011.

Informationen zur politischen Bildung (Heft 291)

Militärisches Instrument der EU - die ESVP

Mit ihren Operationen im Rahmen einer eigenständigen europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik will die EU wichtige Krisenregionen stabilisieren. Sie machen die zunehmende globale Orientierung der Union deutlich. Weiter...

 

Dossier

Elektronischer Personalausweis

Seit dem 1. November 2010 wird der neue elektronische Personalausweis von den Meldebehörden ausgegeben. Was unterscheidet den neuen Ausweis von seinem Vorgänger, welche Vorteile bietet er gegenüber der alten Plastikkarte? Weiter... 

Nachdem bereits einer der Twintowers beschädigt ist, lenken Terroristen am Morgen des 11. September 2001 ein zweites Flugzeug in das World Trade Center in New York.Dossier

Sicherheitspolitische Presseschau

Die Anschläge vom 11. September haben die Welt verunsichert. Seit 2001 stellt die bpb eine ausführliche und kommentierte Linkliste zusammen zu den Folgen des Terrorismus und den verschiedenen Aspekten der internationalen Sicherheitspolitik. Weiter...