Orientierung im Medienalltag

TechFutures: Zukunftslabor Digital der bpb 2018

Welche Zukunft ist wahrscheinlich, welche Utopie?

Das Titelbild zur VeranstaltungTechFutures: Zukunftslabor (© unsplash.com)


Rund um das Thema Digitalisierung kursiert eine Fülle von Buzzwords – von AR und VR oder dem Autonomen Auto, Big Data, Blockchain, Breitband über Cloud, Digitale Transformation und Disruption bis zu E-Health, Internet-of-Things, KI, Robotics, Online-Security bis zu Wearables. Was könnte reale Zukunft sein, was Utopie?

Gründe genug, mit ausgesuchten Fachleuten auf neutraler Plattform über Bedeutung und Wahrscheinlichkeitsgehalt relevanter Entwicklungen rund um die Digitalisierung zu diskutieren. Veranstaltung mit Pro und Kontra-Positionen zu Schlüsseltrends und Hype-Anwendungen sowie Zukunftseinschätzungen.

Hier finden Sie das PDF-Icon Programm als PDF Datei

Termin

17.04.2018, von 10:00 bis 17:00

Ort

Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V.
Schloss Birlinghoven
Konrad-Adenauer-Straße
53757 Sankt Augustin
Tel +49 2241 14-0 (Zentrale)
Eingabe für Navigationssysteme: Konrad-Adenauer-Straße Sankt Augustin

Für

Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in den Themenfeldern IT, Politik, Gesellschaft, Bildung, Politikerinnen und Politiker, Journalistinnen und Journalisten und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie die interessierte Öffentlichkeit.

Veranstalter

Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn
deutsche ict+ Medienakademie, Köln

Anmeldung

deutsche medienakademie GmbH (dma),
Im Mediapark 8,
50670 Köln,
Tel +49 (0)221 5743-7200
info@medienakademie-koeln.de
  • Die Teilnahme ist Kostenlos.
  • Die Information über den Eingang der Anmeldung ist noch keine Bestätigung.
  • Wir werden Ihre Anmeldung schnellstmöglich in der Reihenfolge des Eingangs bearbeiten. Bitte beachten Sie, dass eine Teilnahme nur nach Erhalt einer Teilnahmebestätigung gewährleistet ist.
  • Jede Anmeldung wird von der Akademie schriftlich bestätigt. Mit der Anmeldung erkennen Sie unsere Teilnahmebedingungen an. Ihre persönlichen Angaben werden unter Beachtung der geltenden Datenschutzregelungen ausschließlich zu Zwecken dieses Anmelde-Verfahrens sowie zur Information über unsere weiteren Veranstaltungen verwendet, sofern Sie dem nicht widersprechen.
  • Sollten sie nicht teilnehmen können, bitten wir Sie, die deutsche Medienakademie umgehend zu informieren: Tel 0221 5743-7200; info@medienakademie-koeln.de. Selbstverständlich ist eine Vertretung des angemeldeten Teilnehmers möglich.

Kontakt

Bundeszentrale für politische Bildung/bpb
Walter Staufer, Referent
Fachbereich Zielgruppenspezifische Angebote
Adenauerallee 131a
53113 Bonn
Tel 49 (0)228 99515 514
walter.staufer@bpb.bund.de


Pressekontakt

Bundeszentrale für politische Bildung
Stabsstelle Kommunikation
Adenauerallee 86
53113 Bonn
Tel +49 (0)228 99515-200
Fax +49 (0)228 99515-293
presse@bpb.de

Veranstaltungsdokumentation

Debatten

Big-Data & KI: Öl für neue Geschäfte oder Probleme mit Datenschutz & Sicherheit?

Zukunftslabor 2018

Zukunftslabor digital der bpb 17.04.2018

Prof. Dr. Karsten Weber: Big Data und KI muss dezentral, transparent und transnational reguliert sein

Damit Big Data und KI tatsächlich Treibstoff für neue gesellschaftsverträgliche, faire und nachhaltige Geschäfte werden können, müssten mindestens drei Bedingungen erfüllt sein:
• Dezentralisierung: Zwingt zur Kooperation und zu neuen technischen Konzepten, erschwert Monopolbildung sowie Machtkonzentration und –missbrauch.
• Transparenz: Einsichtnahme in die Funktionsweise der Technik ermöglicht Widerspruch.
• Transnationale Regulierung: Erschwert sowohl auf staatlicher wie unternehmerischer Seite das Prinzip ‚Teile und herrsche‘.

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Zukunftslabor 2018

Zukunftslabor digital der bpb 17.04.2018

Dr. Stefan Wrobel: Künstliche Intelligenz wird zentral für Industrie und Internet der Dinge

• Grundlegende Fraunhofer Data Space Referenzmodellarchitektur für sichere und datensouveräne internetbasierte Wertschöpfung - Offenheit, Interoperabilität, Investitionsschutz.
• Branchen-neutral: bereichsspezifische Data Spaces werden unterstützt und sind interoperabel.
• Industrial Data Space Association seit 2016 als Unternehmensplattform mit bereits über 80 Mitgliedsunternehmen

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Technik haut-nah: Das Smartphone ist tot, es lebe das Wearable?

Zukunftslabor 2018

Zukunftslabor digital der bpb 17.04.2018

Prof. Dr. Wolfgang Prinz: Technik haut-nah: Das Smartphone ist tot, es lebe das Wearable

Hype oder mehr? Wearables werden sich durchsetzen. Die zukünftige Entwicklung ist abhängig von
• Reifegrad
• Hard und Software
• Kosten
• Ergonomie
• Entwicklungsplattformen
• Prototyping und produktiven Einsatz
• Auswahl geeigneter Anwendungen
• Hands free Szenarien
• Kooperation
• Situatives Wissensmanagement
• Protokollierung und Dokumentation
• Ziel
• Interaktion
• Qualitäts- und Effizienzsteigerung
• Motivation

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Zukunftslabor 2018

Zukunftslabor digital der bpb 17.04.2018

Arndt Polifke: Smartphones will remain - Wearables will emerge as an independent category

Fazit
• Smartphones are the most common technology device and in many areas the main interface to internet
• With no other device consumers build such a strong personal relationship
• New innovative features are attracting buyers to even increase their spendings for smartphones
• Smart Watches are used as companion product to a smartphone due to lacking UI/UX, limiting use cases
• Makers of wearables come from various industries, putting more focus now on design and look & feel
• AI may help to let consumers control devices by voice commands or gestures, which could also increase adoption rates

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Zuhause überall Kameras, Sensoren, Bildschirme: Wie Smart wird das Home?

Zukunftslabor 2018

Zukunftslabor digital der bpb 17.04.2018

Christoph Lüthe: Bis 2030 werden mehr als 50% aller Haushalte smart sein

Wie Smart wird das Home? – einige Thesen
- Bis 2030 werden mehr als 50% aller Haushalte smart sein.
- Bis 2020 werden mehr als 20 Milliarden Geräte über das Internet vernetzt sein.
- Übergreifende Plattformen werden sich durchsetzen und den Technologie-Dschungel auflösen (Software wird dominieren).
- Smart Home Funktionalitäten und Dienste gehören zu den Basics von Wohnungen (Komfort wird ein wesentlicher Faktor für die Immobilie werden).
- Automatisierung und Steuerung wird sich von Text zu Sprache und Gesten entwickeln.
- Smart Ageing (ambient assistent living AAL) wird durch Dienste und flächendeckende Angebote zum Alltag für die ältere Generation.
- Resourceneffizienz, Mobilitätskonzepte und Energiemanagement werden Bestandteil jeder Wohnung sein.
- Datensicherheit und Privacy werden ernstgenommen (Blockchain bietet sich an).
- Smart Home wird alltäglich.

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Zukunftslabor 2018

Zukunftslabor digital der bpb 17.04.2018

Olaf Pursche: Wann ist Smart Home eigentlich „Smart“?

Authentifizierung; Online-Kommunikation; Lokale Kommunikation; Firmware/ Hardware; Behandlung sensibler Daten; Verfügbarkeit (von Updates)

Vom Kinderspielzeug bis zu Überwachungskameras bestehen immer noch erhebliche technische, Sicherheits- und Datenschutzmängel. Beispiele:
„- Teddybär gehackt“
„-Cloudpets: 2,2 Millionen Sprachdateien von Kinderspielzeug offen im Netz“
-IP-Kameras: „Sorgen statt Sicherheit“, „Unsecure Surveillance“
-„Gar nicht Smart: IoT-Botnetze wie Mirai

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Automatisierung & Robotics ohne Ende?

Zukunftslabor 2018

Zukunftslabor digital der bpb 17.04.2018

Dr. Martin Brüchert: Was muss passieren, damit Automatisierung und Robotik den Menschen (komplett) verdrängen?

Digitale Güter verändern die klassische Grenzkostenrelation elementar: Mit digitalen Gütern gehen die Nachfrage und der Gewinn gegen unendlich. Brüchert fragt: Was muss passieren, damit Automatisierung und Robotik den Menschen (komplett) verdrängen? spricht von artificial narrow intelligence ANI oder Künstlicher kopierbarer Intelligenz. Die Einstiegsinvestition ist mit KI höher als bei der klassischen Produktion „knapper“ Güter. Dabei übersteigen jedoch die Grenzkosten nach dem wirtschaftlichen Optimum die Nachfragekurve.

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Zukunftslabor 2018

Zukunftslabor digital der bpb 17.04.2018

Tobias Kölsch: Roboter aus der Industrie werden alltagstauglich und immer gesellschaftsfähiger

Industrieroboter sind beginnend in der Rüstungsproduktion der 60er Jahre heute als technische Kollegen ubiquitär. Nach zögerndem Beginn – 1966 unterhält sich der erste Chatbot „Eliza“ mit Menschen, 1997 besiegt der Schachcomputer „Deep Blue“ den Weltmeister - geht eine zweite Entwicklung seit 2011 rasant voran. Roboter aus der Industrie kommen in die Öffentlichkeit: Künstliche Intelligenz besteht erstmalig den touring test; 2017 schlägt „AlphaGo“ den weltbesten Go-Spieler; 2018 werden Serviceroboter in verschiedenen Einsatzszenarien erprobt. 2025 soll die Rechenleistung von Computern die des menschlichen Gehirns erreichen.

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Homo Connectus unterwegs: Assistiert, geshared, autonom?

Zukunftslabor 2018

Zukunftslabor digital der bpb 17.04.2018

Frank Thomsen: Jedes Ding triggert seine eigene Mobilität!

Innovationen sind eine Frage der Denkweise. Entweder sie ist orientiert an der Dinge- bzw. Produktzentrierung oder an der Lösungs- und Kundenzentrierung. Hier setzt Thomsen an. Der Kunde möchte Sicherheit empfinden. Thomsen spricht von der Sicherheitszwiebel, wie Zwiebelschalen umgeben den Menschen die schützende Gruppe, genügend Nahrung, Schutz vor harter Umwelt, u.v.a.m.

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Zukunftslabor 2018

Zukunftslabor digital der bpb 17.04.2018

Jürgen Bönninger: "Das autonome Fahrzeug ... wird es nicht geben"

Autonome Mobilität ist eines der größten Versprechen unserer Zeit. Das selbstfahrende Auto wird von der Industrie als bald schon reale Utopie propagiert. Diplomingenieur Bönninger stellt der Theorie die Erfahrung der Alltagspraxis entgegen. Was er als Trends bezeichnet, sind Ausgangssituationen, die als grundlegend zu bezeichnen sind.

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Rahmenbedingungen – Einschätzungen

Zukunftslabor 2018

Zukunftslabor digital der bpb 17.04.2018

Prof. Dr. Uwe Hasebrink: Leitmedium Internet?

Über Zukunft zu sprechen …
bedeutet nicht, sie mehr oder weniger gut „vorherzusagen“, sondern einen Zielhorizont zu konstruieren, der dem Handeln in der Gegenwart eine Richtung gibt. Im Sinne von Utopien als anstrebenswerten Szenarien oder im Sinne von Dystopien als zu vermeidenden Szenarien. Ausgangsfrage: Wie wird Zukunft sozial konstruiert? Welche Akteure beteiligen sich daran? Mit welchen Leitideen? Und mit welchen Kommunikationsformen?

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Human Resources 4.0: Mehr oder weniger Arbeitsplätze durch Digitalisierung?

Zukunftslabor 2018

Zukunftslabor digital der bpb 17.04.2018

Dr. Ulrich Zierahn: Ende der Arbeit?

17.4.1979 Der Spiegel: „Die Experten sind in zwei Lager gespalten. Die einen behaupten, dass die Flut schnell ansteigt und in 20 Jahren 80 Prozent der Arbeitsplätze vernichtet. Die anderen sind der Ansicht, dieses Ergebnis werde erst später erreicht.“
03.9.2016 Der Spiegel: „Demnach arbeiten 47 Prozent der Beschäftigten in den USA in Berufen, die in den nächsten 10 bis 20 Jahren mit einiger Wahrscheinlichkeit automatisiert werden können.“

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Digitale Ethik: Reflexion über Grundwerte und ethisches Handeln

Zukunftslabor 2018

Zukunftslabor digital der bpb 17.04.2018

Prof Dr. Petra Grimm: Digitale Ethik - Reflexion über Grundwerte und ethisches Handeln

Grimm stellt eingangs Meta-Narrative der Digitalisierung gegenüber. Dabei überträgt sie die Symbolik der griechischen Mythologie, das Prometheus-Narrativ auf den Prozess der Digitalisierung im Sinne des Gemeinwohls im Gegensatz zum Hermes-Narrativ auf die Digitalisierung im Sinne der Ökonomisierung.

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Logo spielbar.de


spielbar.de informiert über Computerspiele und erstellt pädagogische Beurteilungen. Pädagogen, Eltern und Gamer sind eingeladen, ihre eigenen Beurteilungen, Meinungen und Kommentare zu veröffentlichen.

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fakefilter.de

FakeFilter ist ein Webvideo-Projekt mit Mr. Trashpack zum Thema Fake News

FakeFilter ist ein Webvideo-Projekt der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb. Es vermittelt Orientierungswissen zum Umgang mit Informationen und Falschmeldungen im Netz. In 10 Folgen beschäftigt sich der Youtuber Mr. Trashpack mit Fake News und verwandten Phänomenen und präsentiert praktische Tipps und Tools. Begleitend bietet www.fakefilter.de weiterführende Artikel und Quellen, um selbst als Fake-Checker aktiv zu werden.

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HanisauLand.de

Internet-Tipps für Kinder

Im Internet gibt es viele nützliche Informationen, man kann Spaß haben und sich mit anderen Personen austauschen. Es gibt aber auch Gefahren, die Kinder kennen sollten. Mit dem Hanisauland-Spiel lernen Kinder, wie sie sich sicher im Internet bewegen können.

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Die Netzdebatte

Medienkritik

Medien haben die Macht unser Weltbild zu formen. Deshalb ist es wichtig, dass es Menschen gibt, die sich kritisch mit den Medien und ihrer Arbeit auseinandersetzten und ihre Kritik öffentlich machen. Dank Internet kann das heute theoretisch jeder. In diesem Schwerpunkt hinterfragen wir, was das für den gesellschaftlichen Diskurs und unser Verständnis von Öffentlichkeit bedeutet.

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Kinofenster.de

Kinofenster.de

Das gemeinsame Online-Angebot von Vision Kino - Netzwerk für Film- und Medienkompetenz und der Bundeszentrale für politische Bildung enthält Filmbesprechungen, Hintergrund¬informationen, filmpädagogische Begleitmaterialien, News, Termine, Veranstaltungen, Adressen und Links für die schulische und außerschulische Filmarbeit.

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Eine kommentierte Übersicht über alle verfügbaren Materialien zur Vermittlung von Medienkompetenz. Voilà: mekomat.de. Die Clearingstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofskonferenz wünscht viel Spaß beim Stöbern.

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Der Blog von Erziehungswissenschaftler und Medienforscher Benjamin Jörissen beschäftigt sich ausführlich mit den Zusammenhängen von Bildung und Medialität.

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