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17.5.2018 | Von:
Prof. Dr. Manfred Faßler

Digitale Dinge, technologische Zustände

Digitale Revolution - Technik verstehen und gestalten?Digitale Revolution - Technik verstehen und gestalten? (© ZAK)

Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale am Karlsruher Institut für Technologie, ZAK: Colloquium Fundamentale im Sommersemester 2014 - Digitale Revolution: Technik verstehen und gestalten?

Stream des Vortrags

Die Digitalisierung ist nach der Analogisierung vor 12.000 Jahren der zweite massive menschheitsgeschichtliche Umbruch.

Ziel des Vortrags ist, Digitalisierung als globale menschliche Praxis zu erklären, einige Aspekte ihrer Entstehungs- und Durchsetzungsgeschichte visuell darzustellen und über ausgesuchte Beispiele Entwicklungstrends der Online-Offline-Mixturen zu erklären.

Keine einzige gegenwärtige Technikentwicklung konnte man in den 1920ern oder 1940ern ahnen. Zu ungeübt waren die wissenschaftlichen Methoden, zu vorläufig die Vorstellungen über Wirkungen und Regelwerke dessen, was man beispielsweise mit dem Patent für eine zivile Chiffriermaschine anstoßen würde. Selbst militärische Strategien, ein neues Kommunikationsmodell durchzusetzen, berücksichtigten weder ökonomische, noch soziale, kulturelle oder zwischenmenschliche Dimensionen. Bis in die späten 1960er Jahre hinein beschrieb Information mathematisch vollautomatisierte Maschine-zu-Maschine-Kommunikation. Insofern musste man sich nicht um die Folgen für menschliche Lebens- und Kommunikationszusammenhänge kümmern. Mit einem hatte aber niemand gerechnet: mit der rasanten Rückkehr des Menschen in diese Strukturen, die im späten 19. Jhd. mit der Einführung des öffentlichen Telefonnetzes begann. So wurde die bis dato rein maschinelle Kommunikation "geöffnet" für Menschen. Daraus wurden Internet, WWW, Assistenzsysteme, Cloud-Computing, Big Data. Dass der Schritt "ins Netz" zu digitalen Universal- und Querschnittstechnologien führte, dass jedes Gerät digitalisierbar, also Teil der Daten-Internationale für derzeit gut 3 Milliarden Menschen nutzbar wurde, überrascht immer noch.
ZAK: Colloquium Fundamentale im Sommersemester 2014 -
Digitale Revolution: Technik verstehen und gestalten?



Publikation

Arbeitshilfe für die Jugendarbeit

Das jfc Medienzentrum Köln hat eine kostenlose Arbeitshilfe für die Jugendarbeit zum Thema Big Data entwickelt. Sie behandelt grundlegende Fragen zum Thema, stellt praktische Methoden für die Jugendarbeit vor und verschafft einen Überblick über weitere Informationen rund um das Thema.

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Übersicht

Tools zur Verschlüsselung

Viele Daten, die online verschickt werden, können mitgelesen werden – von Dienst-Anbietern, Hackern oder Geheimdiensten. Digitale Spuren, die bei der Internetnutzung automatisch hinterlassen werden, sind nachvollziehbar und auswertbar. Das "SIN-Studio im Netz" hat in einer Broschüre Tipps und hilfreiche Tools zusammengestellt, die bei der Verschlüsselung von Daten und Absicherung eigener Geräte unterstützen sollen.

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Datenbank

Medienkompetenz-Datenbank

Die Medienkompetenz-Datenbank bietet einen Überblick über die Vielfalt an länderübergreifenden, überregionalen und regionalen Angeboten zur Förderung der digitalen Medienkompetenz für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Es ist eine systematische Sammlung von nachhaltigen institutionalisierten nicht kommerziellen Angeboten, deren erklärtes Ziel es ist, Medienkompetenz als Kernkompetenz zu fördern.

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Schwerpunktthema "Die Netzdebatte"

Überwachung, Tracking, Datenschutz

Alarmismus, antiamerikanische Reflexe, Paranoia oder berechtigte Angst vor der Aushöhlung des Rechtsstaats und der Übermacht technisch hochgerüsteter Geheimdienste? Die Debatte zum Thema Überwachung und Datenschutz ist kompliziert. Netzdebatte vergleicht Positionen, erörtert Hintergründe und diskutiert Perspektiven.

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Viktor Mayer-Schönberger, der weltbekannte Wissenschaftler und Autor mehrerer Grundsatzwerke zu "Big Data" führte bei den Bonner Gesprächen mit seiner faszinierenden Vortragsweise in das herausfordernde Thema ein.

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einfach Internet: Online-Leitfäden in einfacher Sprache

Teilhabe mit Medien für alle. Die "Internet-Leitfäden in einfacher Sprache" sind für alle Menschen, die noch wenig Erfahrung mit dem Internet gemacht haben: Die ersten Schritte ins Netz, Facebook, YouTube, WhatsApp selbständig nutzen. Einfache Sprache soll dabei helfen, Informationen besser zu verstehen.

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Die Politik des Suchens

Beherrschen Suchmaschinen nicht nur Märkte, sondern auch unser Denken? Am Beispiel von Google untersucht das Dossier deren Bedeutung und innere Systematik. Es diskutiert angemessene Reaktionen in Gesellschaft, Gesetzgebung und Politik sowie von Verbraucherseite.

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Seit den Anfängen des Internets wird viel und gerne darüber diskutiert, wer im Netz das Sagen hat. Wer regelt den Zugang zum Netz? Wer bestimmt die Spielregeln? Im Schwerpunkt "Wer regiert das Netz" blickt Netzdebatte auf die aktuellen Entwicklungen und Debatten um die Netzinfrastruktur und Netzneutralität.

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Die Vorratsdatenspeicherung steht in Deutschland wieder zur Debatte. Auch ein Alleingang, ohne Abstimmung mit Brüssel, scheint nicht undenkbar. Zeit, sich ernsthaft mit dem Thema auseinanderzusetzen. Diskutieren sie mit, hier bei uns auf netzdebatte.bpb.de!

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