Kinderparlament

Lokomotive, Zugfahrt

Methodentyp:
Spiel

Spielart:
Kooperationsspiel, Konzentrationsspiel, Kreisspiel

Kurzbeschreibung:
Anspruchsvolles (aber sehr spaßiges) Kooperations- und Konzentrationsspiel, bei dem ein Eisenbahnzug die Runde macht. Aber Vorsicht: Bevor der Zug durchfahren kann, muss die Schranke geschlossen sein und alle Autos müssen anhalten.

Altersgruppe: 8 - 99 Jahre
Gruppengröße 8 - 40
Gruppeneigenschaften Kinder, Jugendliche, Erwachsene
Dauer: ca. 5 Minuten
Ort: drinnen und draußen
Verfahren: sprechen, mit (Körper-) Zeichen
Phasen: am Anfang, zwischendurch, in den Pausen
Spielcharakter: Spiel ohne Gewinner
Personal: (Spiel-) Leiterin/(Spiel-) Leiter
Vorbereitungsaufwand: kein
Ziele: Förderung und Entwicklung der Zusammenarbeit/Kooperation, Spaß haben und lachen, Förderung und Wiederherstellung der Konzentration, Eis brechen und entmuffeln (allgemeines Warming up), Aktivierung bei Lustlosigkeit
Materialbedarf: kein
Sozialform: in der Gesamtgruppe
Inhaltlich offen: nein


Verlauf / Beschreibung:
1. Alle Spielerinnen und Spieler (und die Spielleitung) stehen oder sitzen im Kreis.

2. Ziel ist es, einen gedachten Eisenbahnzug durch den Kreis "fahren" zu lassen.

3. Die Spielleitung erklärt zunächst den Ablauf und die dazu gehörigen Gesten:

a) "Die Schranke schließt": Die Spielleitung hält beide Hände nach vorne. Sie bilden dabei Fäuste. Die Daumen sind jedoch nach oben gestreckt. Sie stellen die Schranken dar. Wenn der Zug nun herannaht, muss die Schranke schließen. Dazu bewegen sich die Daumen nach unten, bis sie waagerecht zueinander zeigen. Diese Bewegung wird durch dreimaliges "Ding" (also "Ding-Ding-Ding") begleitet.

b) "Das Auto bremst": Nun nähert sich ein Auto der geschlossenen Schranke. Es muss bremsen. Das macht natürlich ein lautes Geräusch: "Quietsch". Dazu werden beide Handflächen nach vorne gestreckt, als ob das Bremspedal getreten wird.

c) "Der Zug passiert": Nun fährt der Zug vorbei. Man hört ein lautes "Tsch-tsch-tsch". Gleichzeitig wird der Kopf von rechts nach links bewegt, als ob man dem Zug mit Blicken folgt.

d) "Die Schranke öffnet sich": Ist der Zug vorbei, öffnet sich die Schranke wieder (Hände nach vorne strecken, Daumen bewegen sich aus der Waagerechten in die Senkrechte. Dazu ertönt dreimaliges "Ding")

e) "Das Auto fährt los": Nun kann das Auto den Bahnübergang überqueren. Die Hände machen eine Bewegung, als ob man am Gas eines Motorrads dreht. Dazu ertönt "Brumm-brumm-brumm".

4. Dieser Ablauf wird zunächst einmal mit allen gleichzeitig geübt.

5. Sitzt der Ablauf, kann die Fahrt der Zuges beginnen: Die Spielleitung beginnt nun: schließt die Schranke, bremst das Auto und lässt den Zug vorbeifahren.

6. Wenn der Zug bei der Spielleitung "angekommen" ist, muss der linke Nachbar schnell seine Schranke schließen, das Auto bremsen. Schließlich kommt der Zug bei ihm an (Während dessen öffnet die Spielleitung natürlich ihre Schranke und startet das Auto).

7. So geht es immer reihum und der Zug macht seine Runde. Wenn es gut klappt, kann man den Zug durchgängig "Tsch-tsch-tsch" machen hören.

8. Die "Fahrt" eines Zuges beendet die Spielleitung schlicht mit dem Satz: "Einfahrt in den Bahnhof! Alles aussteigen bitte!"

Hinweise zur Durchführung:
  • Zunächst kann man einen Bummelzug fahren lassen, d.h. der Zug bewegt sich nur langsam. Bei der nächsten Runde wird aus dem Zug ein D-Zug oder sogar ein ICE.
  • Wenn der "Zug" sich etwas von der Spielleitung entfernt hat, kann sie eventuell einen zweiten Zug auf die Reise schicken.
Pädagogische Hinweise:
keine

Vorbereitungen:
keine

Varianten:
Variante 1: siehe auch Pferderennen.

Sonstiges:
keine Angaben

Benötigtes Material:
kein

Quelle:
Quelle

Personelle Erfordernisse:
keine


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