Jugendliche sitzen bei einem Rollenspiel hinter Stacheldraht, 08.06.2016.

Baustein 1: "Alles Zufall, oder was?" - Befragung zu Lebensverlauf und Einflussfaktoren


1.11.2016
Im Einstiegsbaustein setzen sich die Schülerinnen und Schüler auf einer persönlichen aber zugleich geschützten Ebene mit ihrem eigenen Lebensverlauf und dem anderer Jugendlicher auseinander. Mithilfe einer anonymen Befragung sowie einer Einordnung durch Vergleichsdaten aus renommierten Studien untersuchen sie, welche Faktoren, wie etwa Krisen oder Flucht, den Lebensverlauf möglicherweise beeinflussen können.

Lernziele



Inhaltlich
Die Schülerinnen und Schüler …
  • setzen sich mit ihrem Lebensverlauf und ihrer eigenen Existenz in den sozialen Bezügen bewusst auseinander.
  • ermitteln Faktoren und Bedingungen, unter denen Sozialisation stattfindet.
  • bearbeiten persönliche Krisenerfahrungen im Rahmen einer anonymen Befragung und damit auf einer entlasteten Ebene.
Methodisch
Die Schülerinnen und Schüler …
  • planen gemeinsam das methodische Vorgehen für die Beantwortung einer sozialwissenschaftlichen Ausgangsfrage.
  • ermitteln Daten und Zusammenhänge durch die Durchführung einer Befragung mithilfe der Software GrafStat.
  • werten die Daten fragegeleitet im Hinblick auf Aussage- und Geltungsbereiche, Darstellungsarten, Trends, Korrelationen und Gesetzmäßigkeiten aus.
  • vergleichen Daten der eigenen Erhebung mit Daten anderer Erhebungen, um eine Einordnung vorzunehmen zu können.
  • stellen selbst erarbeitete Sachverhalte korrekt und verständlich mithilfe ausgewählter Präsentationsformen dar.

Einstieg



Vorschaubild zu M 01.01 LebensspielM 01.01 Lebensspiel (Vorschaubild)
Zum Einstieg in den Baustein wird für eine spielerische Annäherung an das sehr persönliche Thema „Lebensverlauf“ in der Klasse zunächst eine Runde des „Lebensspiels“ (M 01.01) gespielt, bei dem es um den (Ver-)Lauf des Lebens geht. Über Würfeln und Ereigniskarten wird im Spiel entschieden, wie das Leben des einzelnen Spielers, z.B. hinsichtlich Beruf und damit Gehalt und Wohlstand oder aber auch im Hinblick auf Glück und Zufriedenheit, verläuft.[1] Ziel des Spiels ist es, das Leben mit Hilfe des Würfels zu meistern – angefangen bei Schule, Ausbildung und Karriereplanung bis hin zum Rentenalter Dabei erlebt jeder Spieler sowohl schöne als auch weniger schöne Dinge, welche sich auf seinen Glückszustand, seine Lebenserfahrung und seine finanzielle Lage auswirken. Gewonnen hat der Spieler, der am Ende seines Lebens die meisten „Lebenspunkte“ gesammelt hat. Das Spiel kann je nach technischer Ausstattung der Klasse entweder mithilfe von Vizualizer, bzw. Dokumentenkamera im Klassenverband oder in Kleingruppen an Gruppentischen gespielt werden.

Vorschaubild zum Plakat für das StimmungsbildPlakat für das Stimmungsbild (Vorschaubild)
Nach einer kurzen Spielphase soll anschließend in der Klasse gemeinsam überlegt werden, ob das im wirklichen Leben auch so ist und allein der Zufall - so wie im Spiel beim Würfeln - über unseren Lebensverlauf bestimmt. Zu dieser Frage wird ein Stimmungsbild der Schülerinnen und Schüler über eine Positionsmatrix abgefragt – dies kann bei Zeitknappheit alternativ auch über die Methode „Positionslinie“ (Nr. 34 in der Methoden-Kiste) oder eine einfache Handabstimmung erfolgen. Die Abfrage des Stimmungsbilds kann im Laufe der Unterrichtseinheit (z.B. in Baustein 3) wiederholt werden, um zu prüfen, ob und inwiefern sich die Meinung der Schülerinnen und Schüler durch neu erworbenes Wissen zum Thema geändert hat.

Für die Abfrage des Stimmungsbilds über die Positionsmatrix erhalten die Schülerinnen und Schüler jeweils einen farbigen Klebepunkt und werden gebeten, ihre Abstimmpunkte auf der Matrix einzuordnen.

Anschließend wird das Stimmungsbild im Plenum besprochen. Erwartungsgemäß werden nur wenige Schülerinnen und Schüler der Meinung sein, dass alles nur durch den Zufall bestimmt wird, und sich ein differenzierteres Meinungsbild ergeben, bei dem weitere Faktoren den Lebensverlauf beeinflussen. Um dies zu konkretisieren, werden die Schülerinnen und Schüler aufgefordert, die Faktoren zu benennen, welche ihrer Meinung nach den Lebenslauf bestimmen. Mittels Kartenabfrage werden die Faktoren gesammelt und auf ein Plakat, welches im Klassenraum dazu aufgehängt wird, angeheftet. Bei der Besprechung der gesammelten Faktoren im Unterrichtsgespräch werden diese grob sortiert und ggf. mit Kategorie-Überschriften versehen. Das Plakat kann im Verlauf der Unterrichtsreihe im Klassenraum hängen bleiben, so dass die einzelnen thematischen Felder auch bei der weiteren Bearbeitung des Themas im Blick behalten werden.

Im Anschluss an die Besprechung der Kartenabfrage fragt die Lehrperson die Schülerinnen und Schüler, wie man überprüfen kann, welche der genannten Faktoren wirklich Einfluss auf den Lebensverlauf haben. Vermutlich werden hier Umfrage und/oder Interview als Methode schon genannt. Zur Einführung kann zusätzlich M 01.02 zur Arbeitsweise und Methoden der Empirischen Sozialforschung.

Eigene Befragung



Im Anschluss planen die Schülerinnen und Schüler eine eigene Befragung, um die zuvor erarbeiteten Vermutungen, welche Faktoren den Lebenslauf beeinflussen, zu überprüfen und Meinungen und Einstellungen von anderen zu möglichen Einflussfaktoren zu erfahren.

Hier bieten sich methodisch zwei Varianten an:
  • Variante A: eine schriftliche Befragung mit standardisiertem Fragebogen
  • Variante B: ein durch Leitfragen gestütztes Interview/ Leitfaden-Interview
Diese Varianten können entweder alternativ oder aber beide in verschiedenen Arbeitsgruppen in der Klasse durchgeführt werden. Letztere Option bietet zudem die Möglichkeit, den verschiedenen Neigungen und Talenten der Schülerinnen und Schüler in der Klasse Rechnung zu tragen, so dass alle sich gleichermaßen einbringen können. Des Weiteren könnte das Interview in Baustein 3 als weiterer Fall verwendet und analog zu den anderen Fällen bearbeitet werden.

Variante A: Onlinebefragung mit standardisiertem Fragebogen

Vorschaubild zu M 01.05 Fragegbogen "Lebensverlauf"Vorschaubild zu M 01.05 Fragegbogen "Lebensverlauf" (© Team Forschen mit GrafStat)
Für diese Variante stehen den Schülerinnen und Schülern zur Vorbereitung und Durchführung der eigenen Befragung einige hilfreiche Materialien zur Verfügung: Mit M 01.03 erarbeiten die Schülerinnen und Schüler, worauf sie bei der Planung einer Befragung, und insbesondere beim Einrichten einer Onlineumfrage, achten müssen. In M 01.04 geht es anschließend um die Erstellung des konkreten Fragebogens für die Befragung. Die Schülerinnen und Schüler erfahren, dass die Qualität der später erhobenen Daten auch von der Qualität des verwendeten Fragebogens abhängt und deshalb bei der Konstruktion des Fragebogens systematisch vorgegangen und wichtige Aspekte - die sich zum Teil gravierend auf die Datenauswertung auswirken können - beachtet werden sollten. Mithilfe einer kleinen Checkliste können die Schülerinnen und Schüler den selbst erstellten Fragebogen zudem auf wichtige Gütekriterien hin überprüfen.

Da die Erstellung eines soliden Fragebogens recht zeitaufwändig ist und diese Zeit im Rahmen des Unterrichts häufig nicht gegeben ist, kann sich die Klasse – anstatt einen komplett neuen Fragebogen zu entwerfen - auch an professionellen Umfragen orientieren und auf deren bewährte Items zurückgreifen und für die eigene Befragung adaptieren und ggf. leicht modifizieren. Der Musterfragebogen M 01.05 kann im Rahmen des Projekts eine Basis dafür sein. Er orientiert sich an den Fragestellungen aus verschiedenen Studien zum Lebensverlauf von Kindern und Jugendlichen, wie z. B der Shell Jugendstudie, der 3. World Vision Kinderstudie oder der Studie Jugend.Leben. (Zum Hintergrund der Studien s. Info 01.02)

Variante B: Leitfadengestütztes Interview

Für diese Variante entwickeln die Schülerinnen und Schüler eigenständig Leitfragen für das angestrebte Interview und führen das Interview in einer oder mehreren Kleingruppen durch. Mithilfe des Methodenblatts M 01.06 erarbeiten sie sich zunächst Grundidee und Vorgehensweise bei einem leitfadengestützen Interview, um auf dieser Grundlage das eigene Interview zu planen. Angesichts des Themenschwerpunkts Flucht und Vertreibung des Unterrichtsprojekts bietet es sich – auch im Hinblick auf die Fallbearbeitung in Baustein 3 – an, eine Person zu interviewen, deren Lebenslauf von markanten Krisen oder Umbrüchen, wie z.B. Flucht, gekennzeichnet ist.

Wichtig: Es sollte dabei angesichts des sehr sensiblen Themas eine sorgfältige und penible Vorbereitung stattfinden und bei der Planung wichtige Aspekte berücksichtigt werden. So sollte unbedingt davon abgesehen werden, einen Jugendlichen mit Fluchterfahrung aus dem direkten Umfeld der Schülerinnen oder Schüler, z.B. eine Schülerin oder einen Schüler aus der eigenen Klasse oder der gleichen Jahrgangsstufe, zu befragen, um diese nicht zu einem „Untersuchungsobjekt“ werden zu lassen und eine „Veropferung“ dieser Kinder zu verhindern. Auch gilt es zu beachten, dass das Berichten über die Fluchterlebnisse bei den Interviewten u.U. Traumata wieder aufleben lassen können und das Erzählte wiederum die Interviewenden verstören oder belasten kann (s. a. Hinweise in M 01.06, Info 01.01 sowie Hinweise zu Traumatisierung von Flüchtlingen in M 02.15).

Datenauswertung und –analyse (inkl. Vertiefung)



Variante B:
Die eigentliche Auswertung des leitfadengestützen Interviews erfolgt in Baustein 3, wo das Interview (oder auch mehrere) als weiterer Fall analog zu den anderen Fällen bearbeitet werden kann. Angesichts des zeitlichen Abstands sollte die AG in Baustein 1 aber schon die Gelegenheit bekommen, eine erste Rückmeldung zum Verlauf und Inhalt des Interviews dem Plenum zu präsentieren

Variante A:
Die Daten der durchgeführten eigenen Befragung werden von den Schülerinnen und Schülern in Kleingruppen mithilfe der Software GrafStat ausgewertet. Hierzu bietet es sich an, die Schülerinnen und Schüler vorab planen zu lassen, was genau sie analysieren wollen.

Eine Möglichkeit, die Daten zielgerichtet und effizient auszuwerten, bietet hierbei die hypothesenorientierte Datenauswertung. Mithilfe von M 01.08 können sich die Schülerinnen und Schüler zunächst mit der Methode vertraut machen und dann auf Basis des verwendeten Fragebogens eigene Hypothesen formulieren, die mittels der erhobenen Daten überprüft werden sollen. Die Arbeitsschritte sowie die Ergebnisse können die Schülerinnen und Schüler anschließend im Sechs-Punkte-Schema zur hypothesenorientierten Datenauswertung (M 01.09) festhalten.

Die benötigten Fertigkeiten im Umgang mit der Software GrafStat, um die Auswertungsdiagramme erstellen zu können, werden durch eine detaillierte Dokumentation der verschiedenen Auswertungsfunktionen der Software (M 01.10) unterstützt.

Die detaillierte Auswertung der Daten kann – je nach Vorkenntnissen der Schülerinnen und Schüler im Hinblick auf Datenanalyse - zweischrittig erfolgen.
Zunächst einmal analysieren sie lediglich die selbst erhobenen Daten mit ausgewählten Schwerpunkten. Denkbar wäre z.B. die Auswertung arbeitsteilig nach Themenkomplexen im Fragebogen vorzunehmen:
  • Migration/Mobilität/Flucht (Fr. 4-8, 11-14)
  • Zufriedenheit (Fr. 15-21)
  • Lebensverlauf (Fr. 22-29)
  • Ängste/Probleme/Krisen (Fr.30-52)
  • Zukunft (Fr. 53-65, 67)
Neben einfachen Häufigkeitsauszählungen und Kopplungen können geübtere Schülerinnen und Schüler auch komplexere Auswertungen vornehmen und z.B. untersuchen, ob Jugendliche mit Fluchterfahrung und Jugendliche ohne Fluchterfahrung sich in ihren Aussagen beispielsweise zum Umgang mit Problemen, ihrer Zufriedenheit oder anderen Aspekten unterscheiden, oder ob Menschen, die größere Krisen erfahren mussten, einen anderen Blick auf die Zukunft oder die Beeinflussung des Lebensverlaufs haben.

Hinweis: Der Musterfragebogen (M 01.05) bietet viele unterschiedliche Ansätze für die Datenauswertung. Falls man den Musterfragebogen modifiziert oder einen eigenen Fragebogen entwirft, sollte man dabei stets im Blick behalten, welche Aspekte man für die Datenauswertung plant, um diese im Fragebogen zu berücksichtigen und so die für die Auswertung erforderlichen Daten zu erheben.

Eigene Grafik zu "Wovor Kinder manchmal Angst haben", Basis: Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren in Deutschland, nach: Sabine Andresen, Klaus Hurrelmann u.a.: Kinder in Deutschland 2013. 3. World Vision Kinderstudie. Weinheim/ Basel: Beltz Verlag 2013, S. 56.Diagramm mit Vergleichsdaten zu "Wovor Kinder manchmal Angst haben". Eigene Grafik nach: Sabine Andresen, Klaus Hurrelmann u.a.: Kinder in Deutschland 2013. 3. World Vision Kinderstudie. Weinheim/ Basel: Beltz Verlag 2013, S. 56.
In einem zweiten Schritt der Auswertung könnte vertiefend eine Einordnung der eigenen Ergebnisse mit Hilfe von Vergleichsdaten größerer Studien erfolgen. Die Schülerinnen und Schüler erstellen dafür analog zu den Diagrammen mit Ergebnissen aus renommierten Studien wie z. B der Shell Jugendstudie, der 3. World Vision Kinderstudie oder der Studie Jugend.Leben (zum Hintergrund der Studien s. Info 01.02) - mögliche Beispiele inklusive Analyseaufgaben bieten M 01.11M 01.20 - Auswertungsdiagramme aus den eigenen Daten und vergleichen diese anschließend mit den Vergleichsdaten.

Die Schülerinnen und Schüler erwerben dabei wertvolle methodische Fertigkeiten zum einen im Hinblick auf den im Umgang mit Statistiken im Allgemeinen, zum anderen im Hinblick auf spezifischen Umfrageergebnisse der eigenen Befragung sowie im Umgang mit der Software GrafStat.

Sicherung



Die Sicherung und Diskussion der Ergebnisse aus der intensiven Auswertungsphase kann methodisch über einen „Museumsgang“ bzw. „Markt der Möglichkeiten“ erfolgen, wo die Gruppenmitglieder den anderen Gruppen jeweils zentrale Ergebnisse anhand von Plakaten mit Diagrammen und formulierten Analyseergebnissen erläutern.

Zum Abschluss des Bausteins bietet es sich an, die Stimmungsabfrage über Positionslinie oder –matrix erneut durchzuführen, um zu sehen, ob sich das Meinungsbild nach der Beschäftigung mit den Umfragedaten geändert hat. In der Diskussion dieser Frage sollte deutlich werden, dass für eine umfassende Beantwortung der Frage, welche Faktoren den Lebensverlauf letztlich beeinflussen, eine punktuelle Erhebung (wie die eigene Befragung) allein nicht ausreicht, sondern Studien erforderlich sind, die einen längeren Zeitraum erfassen, wie es z.B. bei Studien in der Lebensverlaufsforschung der Fall ist.

Ein PDF-Icon tabellarischer Veraufsplan ist hier als PDF-Dokument abrufbar.


Fußnoten

1.
Laut aktuellen Umfragen (z.B. Wie wichtig ist für Sie das jeweilige persönliche Lebensziel?) gehören die finanzielle Absicherung sowie Zufriedenheit in Partnerschaft und Familie zu den wichtigsten Lebenszielen in Deutschland.

 
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