Jugendliche sitzen bei einem Rollenspiel hinter Stacheldraht, 08.06.2016.

Baustein 2: Sozialisation im Kontext von Krise, Flucht und Vertreibung


1.11.2016
Nachdem die Schülerinnen und Schüler sich im Baustein 1 mit dem Thema Sozialisation im Hinblick auf prägende Personen und das eigene Umfeld auseinandergesetzt haben, untersuchen sie nun in Baustein 2, wie der Prozess der Sozialisation und die Entwicklung von eigenen Lebensereignissen oder auch Krisen beeinflusst werden.

Der Lernschritt des zweiten Bausteins soll die in Baustein 1 erarbeiteten empirischen Daten an wissenschaftlichen Konzepten ankern und sie mit dem Vorwissen der Schülerinnen und Schüler verknüpfen. Da die gesamte Reihe von einer zugleich forschenden und emphatisch-lebenslaufbezogenen Auseinandersetzung mit Flucht, Entwurzelung und Traumatisierung ausgeht, wird auch im zweiten Baustein zunächst an die Wahrnehmungen von Geflüchteten angeschlossen und anschließend in einer Erarbeitungsphase ermittelt, wie der Prozess der Sozialisation und die Entwicklungsaufgaben von kritischen Lebensereignissen wie Flucht, die als Krise erlebt werden, beeinflusst werden. Auch hier ist angesichts des sehr sensiblen Themas die Feinfühligkeit der Lehrperson gefragt, besonderes Augenmerk darauf zu haben, was den individuellen Schülerinnen und Schülern zugemutet werden kann oder was zu sehr belasten könnte. Der Baustein kann auf verschiedene Weise konkret ausgestaltet werden, entsprechend der spezifischen Orientierung der Reihe auf einen aktualitätsbezogenen Lernprozess zum Flüchtlingsthema oder zur stärker retrospektiven Bearbeitung mit Bezug auf die deutsche Geschichte als eine Geschichte, in der Flucht und Wanderung eine zentrale Rolle haben.

Lernziele:



Inhaltlich

Die Schülerinnen und Schüler…
  • erarbeiten und erklären der Kernelemente der Begriffe Sozialisation, Sozialisationsinstanzen und Krise;
  • können den Zusammenhang zwischen dem Krisentyp Krieg (mit seinen Auswirkungen Flucht, Vertreibung, Leben in einem Flüchtlingslager) und Sozialisation herstellen;
  • erarbeiten und erklären welche Ursachen die momentane Flüchtlingssituation hat. Zu diesem Zweck sollen die Begriffe Krieg, Flucht und Flüchtlingslager erklärt sowie statistische Materialien zur aktuellen Flüchtlingskrise ausgewertet und interpretiert werden;
  • arbeiten heraus, welche besonderen Sozialisationsschwierigkeiten für Menschen mit Fluchterfahrungen bestehen.
Methodisch:

Die Schülerinnen und Schüler…
  • erschließen Wissen aus verschiedenen Medien wie Experteninterview, wissenschaftlichen Texten und Diagrammen;
  • erschließen durch die Methode Bildbetrachtung das Erleben von geflüchteten Kindern.
Sozial

Die Schülerinnen und Schüler…
  • üben den Perspektivwechsel und erwerben damit Empathie mit Personen.
Die Schülerinnen und Schüler steigen mit den Materialien M 02.01 bis M 02.03 in das Thema Sozialisation ein. Eine erste Annäherung erfolgt durch das gemeinsame Anschauen des Videos M 02.01 „Most Shocking Second a Day Video“. Die Schülerinnen und Schüler beschreiben den Inhalt des Videos. Anschließend stellen die Lernenden dar, wie sich das Leben der Protagonistin im Detail verändert. In diesem Schritt vollziehen die Schülerinnen und Schüler einen Perspektivwechsel. Die Lehrkraft hält die konkreten Veränderungen im Leben des Mädchens auf einem Flipchart fest. Die Schülerinnen und Schüler tauschen sich innerhalb des Klassenverbandes darüber aus, welche Gefühle sie beim Ansehen des Videos empfinden. In einem letzten Aneignungsschritt werden die Schülerinnen und Schüler dem Film einen eigenen Titel gegeben und/oder ein alternatives Ende verfassen, um eine eigene Perspektive zu entwickeln und sich selbst mit dem Thema zu verwickeln.

Anschließend erfolgt die arbeitsteilige Erarbeitung der Definitionen der Begriffe Sozialisation und Entwicklungsaufgaben (M 02.02) durch die Schülerinnen und Schüler in Tandems. Zusätzliche Informationen zu den Entwicklungsaufgaben enthält Info 02.01. Dabei reflektieren die Lernenden, welche Personen für die eigene Sozialisation eine besondere Rolle spielen, und halten die Ergebnisse stichpunktartig fest.

Dieses Animationsvideo visualisiert in einfacher Art und Weise die Begrifflichkeiten Primär- und Sekundärsozialisation sowie Interne und externe Sozialisationsfaktoren. Des Weiteren werden verschiedene Instanzen der Sozialisation genauer beleuchtet. Die simplifizierende audiovisuelle Darstellung komplexer Sachverhalte eignet sich besonders, um die Schülerinnen und Schüler in ihrer Lebenswelt zu erreichen. (© Cornelius Knab)
In einem folgenden Schritt setzen sich die Schülerinnen und Schüler detaillierter mit dem Begriff Sozialisation und seinen Ausprägungen auseinander. Nach dem gemeinsamen Ansehen des Sozialisationsvideos M 02.03 werden die wichtigsten Sozialisationsfaktoren auf einer Mindmap festgehalten. Die Lehrkraft achtet bei der Erstellung der Mindmap darauf, dass die Begrifflichkeiten Primär- und Sekundärsozialisation sowie interne und externe Sozialisationsfaktoren separat dargestellt werden. Des Weiteren legt die Lehrkraft einen besonderen Fokus auf die Sozialisationsinstanzen Familie, Peer Group und Institutionen sowie ihre Bedeutung für die einzelnen Schritte der Sozialisation. Abschließend wird der soziale Raum zum Gegenstand der Diskussion erhoben. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten in Partnerarbeit mögliche Gründe und Konsequenzen, die das unfreiwillige Verlassen des sozialen Raumes für das Individuum haben kann. Falls der Begriff Krise nicht durch die Schülerinnen und Schüler in der Erörterung angeführt wird, wird er durch die Lehrkraft in die Diskussion eingeführt.

Auf Grundlage der Debatte zum Sozialisationsfaktor „Sozialer Raum“ erfolgt die Erarbeitungen des Krisenbegriffes durch die Schülerinnen und Schüler in Partnerarbeit M 02.04. Die Lehrkraft legt dabei einen besonderen Fokus auf Krisenursachen. Wichtig ist es, den Lernenden die enorme Bandbreite von Lebenskrisen zu vermitteln. Des Weiteren werden die Schülerinnen und Schüler durch die Lehrkraft darauf aufmerksam gemacht, dass Krisen auch positive Effekte nach sich ziehen bzw. zu einer Stabilisierung der eigenen Persönlichkeit führen können.

Nach der grundlegenden Erarbeitung von Krisentypen und ihren Auslösern, setzen sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit dem speziellen Auslöser einer Krise auseinander, dem Krieg (M 02.05). Mit Hilfe einer Mindmap (zur Methode Mindmap siehe auch die Methodenkarte 10A der Methodenkiste) werden bestimmte Kriegsarten und ihre jeweiligen Auslöser geclustert. Anhand dieser wird durch die gemeinsame Diskussion im Klassenverband erörtert, welche Personengruppen von den jeweiligen Kriegstypen besonders beeinflusst werden.

Das Foto zeigt ein gemaltes Bild eines syrischen Flüchtlingskindes.Zeichnung eines Flüchtlingskindes (© Save the Children )
Die Materialien M 02.06M 02.10 dienen der Annäherung an den Zusammenhang zwischen Krieg, Flucht/ Vertreibung und sozialisationsrelevanter Traumata. Die Lehrkraft erläutert den Schülerinnen und Schüler den Ursprung der Bilder (Info 02.02). Die Klasse wird in fünf heterogene Gruppen durch die Lehrkraft eingeteilt. Jede Gruppe erhält die Zeichnung eines Kindes und analysiert diese unter den Gesichtspunkten: Inhalt und Figuren des Bildes. Daran anschließend schreiben die jeweiligen Gruppen eine eigene Geschichte zu dem jeweiligen Bild. Die Ergebnisse werden nach dem Fish-Bowl-Prinzip (Info 02.03) nacheinander vorgetragen. Die Bilder sind so ausgewählt, dass sie nicht ausschließlich negative Erfahrungen wiedergeben. Die Lehrkraft trägt dafür Sorge, dass die einzelnen Krisenerfahrungen aber auch die Hoffnungen und Chancen der jeweiligen Bilder im Klassenverbund diskutiert werden. Falls im Klassenverbund Lernende unter Folgen von Traumata durch Flucht und Vertreibung leiden, ist besonderes Fingerspitzengefühl der Lehrkraft gefragt. Ob und unter welchen Bedingungen die Methoden angewandt werden kann, obliegt der sensiblen Entscheidung der Lehrkraft. Es muss unbedingt verhindert werden, dass einzelne Schülerinnen und Schüler mit ähnlichen Erfahrungen ins Zentrum der Debatte geraten und womöglich als Opfer angesehen werden.

Anschließend erfolgt eine erste theoretische Annäherung an den Zusammenhang zwischen Krieg und Flucht (M 02.11). Die Lernenden analysieren zuerst das Diagramm bezüglich der Herkunftsländer der Flüchtlinge. Im Anschluss daran fassen die Schülerinnen und Schüler ihre bereits gewonnenen Erkenntnisse über die jeweiligen Länder stichpunktartig zusammen. Daran anschließend werden die Zitate des Materials durch die Schülerinnen und Schüler analysiert. Die Lernenden sollen aus diesen mögliche Gründe für die Flucht von Menschen aus ihren Heimatländern erarbeiten. Dabei erfolgt ein Perspektivwechsel, da sich die Lernenden in die Situation der Geflüchteten hineinversetzen.

Syrische Kinder verlassen das Schulzelt.Syrische Kinder verlassen das Schulzelt. (© Foto: Jonas Bolt)
In einem nächsten Schritt befassen sich die Schülerinnen und Schüler intensiver mit dem Zusammenhang zwischen Krieg und Flucht (M 02.12). Zu diesem Zweck analysieren sie die dargestellten Diagramme. In einer anschließenden Partnerarbeit werden Zusammenhänge der einzelnen Diagramme durch die Lernenden festgehalten. Aufbauend auf den gewonnen Erkenntnissen werden diese durch die Lernenden in einem Text gebündelt, der in Form einer Kurznachricht in einer Zeitung stehen könnte (Methode: Zeitungsartikel erfassen). Die Lehrkraft betont nochmals explizit, dass die Worte „Konflikt“, „Flüchtlinge“ und „Rückkehr“ im verfassten Text vorkommen.

Nachdem die Lernenden den Zusammenhang zwischen Konflikten und Flüchtlingsströmen erschlossen haben, erfolgt eine Auseinandersetzung mit dem Thema Flüchtlingslager (M 02.13). Der kurze Text bietet eine Art Impuls und beschreibt kurz und prägnant, welche Bedeutung der Begriff Flüchtlingslager besitzt. Ausgehend vom Text halten die Lernenden ihre eigenen Vorstellungen von einem Flüchtlingslager stichpunktartig fest. Des Weiteren recherchieren sie eigenständig nach Bildern von Flüchtlingsunterkünften aus aller Welt. Die Lehrkraft betont vor der Recherche, dass es verschieden Arten von Flüchtlingslagern gibt und dass diese, abhängig vom Staat in dem sie sich befinden, einen anderen Charakter besitzen (Info 02.04). Die gesammelten Bilder werden nun in der Mitte der Klasse ausgebreitet. Die Lernenden suchen sich jeweils ein Bild aus und erklären sowohl ihre Gedanken und Gefühle, als auch den Grund, warum sie sich gerade für dieses Bild entschieden haben.

Die Abbildung zeigt Menschen, die seit 2010 täglich zur Flucht gezwungen wurden.42.500 neue Flüchtlinge pro Tag - 2014 flohen im Durchschnitt pro Tag 42.500 Menschen. Einer von 122 Menschen ist entweder Flüchtling oder Binnenvertriebener . 50 Prozent der Flüchtlinge weltweit sind Kinder. (© UNHCR, 2015)
Um den Erarbeitungsschritt zum Thema Ursachen von Flucht/Flüchtlingslager abzuschließen, erfolgt eine zusammenfassende Aufgabe M 02.14. Die Lehrkraft teilt die Klasse in heterogene Gruppen auf. Zuerst erfolgt die Lektüre des Textes durch die Schülerinnen und Schüler. Daran anschließend werden durch die einzelnen Gruppen Wandzeitungen zum Thema erarbeitet. Diese enthalten sowohl die Informationen aus den Materialien M 02.11 - M 02.13 als auch selbst recherchierte Informationen. Ziel dieser zusammenfassenden Aufgabe ist es, dass sich die Schülerinnen und Schülern einen komplexen Sachverhalt in mehreren Arbeitsschritten aus unterschiedlichen Medien unter Anleitung der Lehrkraft selbst erschließen. Zu diesem Zweck werden Texte und Diagramme analysiert, interpretiert und deren Inhalt wiedergegeben, um sie anschließend in einen Zusammenhang zu stellen und geeignet zu visualisieren. Die erarbeiteten Wandzeitungen können im Klassenraum aber auch im Schulgebäude ausgehängt werden.

Flucht und Vertreibung sind in den meisten Fällen mit traumatischen Erlebnissen verbunden, welche psychische Folgen für die geflüchteten Menschen haben. Im Material M 02.15 werden diese genauer beleuchtet. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten den Text und die Abbildungen in Tandems. Anschließend erläutern sie sich gegenseitig den Inhalt ihres jeweiligen Arbeitsabschnittes. In einem nächsten Schritt überlegen die Lernenden, welche Folgen traumatische Erlebnisse und die daraus resultierenden psychischen Belastungen auf die Integration in ein neues Umfeld haben können. Diese werden in der Klasse diskutiert. Die Lehrkraft hat dafür Sorge zu tragen, dass einer Pathologisierung der betreffenden Personengruppen vorgebeugt wird. Ihre Aufgabe ist es, während der Diskussion explizit darauf zu verweisen, dass die erlebten Traumata und ihre Folgen nicht gleichbedeutend mit einer nicht gelingenden Integration sind, sondern diese erschweren können. In diesem Zusammenhang diskutiert die Lehrkraft, wie wichtig es ist, die auf die besonderen Erlebnisse der Geflüchteten einzugehen, um sie bei einer gelingenden Integration zu unterstützen.

Das Bild zeigt einen Ausschnitt aus dem Interview mit Prof. Dr. Grundmann.Prof. Dr. Gundmann im Interview (© Cornelius Knab)
Der abschließende Teil des Bausteins bildet ein zweigeteiltes Interview mit Sozialisationsexperte Professor Matthias Grundmann (M 02.16 und M 02.17). Dieses verbindet das Thema Flucht und Vertreibung mit dem Komplex Sozialisation. Im ersten Teil des Interviews (M 02.16) werden Parallelen zwischen der deutschen Nachkriegsgesellschaft und den heutigen Flüchtlingen gezogen. Dabei weist die Lehrkraft explizit darauf hin, dass Flucht und Vertreibung ein immer wiederkehrendes Phänomen der deutschen Geschichte darstellen (Info 02.05). Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten zuerst, welche Belastungen die Deutschen während und nach dem zweiten Weltkrieg ausgeliefert waren und welche Ressourcen sie besaßen, um das Erlebte zu kompensieren. Daran anschließend erfolgt die Diskussion, ob und welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten es zwischen der damaligen und der heutigen Zeit/ Situation gibt. Die Lernenden recherchieren zu Hause, ob es auch in ihrer Familie Erfahrungen von Flucht und Vertreibung gab, und wie ihre Angehörigen damit umgegangen sind.

Der zweite Teil des Interviews (M 02.17) befasst sich mit dem Zusammenhang zwischen Sozialisation und dem Umgang mit Krisenerfahrungen. Die erste Aufgabe der Schülerinnen und Schüler ist es, zu erfassen, welche Sozialisationsbedingungen den Umgang mit Krisenerfahrungen erleichtern. Entscheidende Bedeutung besitzen sowohl soziale Beziehungen jeglicher Art, als auch die Selbstwahrnehmung als Ergebnis von Sozialisation. Daran anschließend diskutieren die Lernenden die Bedeutung verschiedenster Sozialisationsinstanzen für die Bewältigung von Krisenerfahrungen. Der abschließende Impuls zielt auf die Erörterung der Integrationschancen von Menschen mit Krisenerfahrungen in ein neues Umfeld. Die Lehrkraft schlägt den Bogen vom Themenkomplex Sozialisation zu den Handlungsempfehlungen von Herrn Grundmann.

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