30 Jahre Mauerfall Mehr erfahren
Jugendliche sitzen bei einem Rollenspiel hinter Stacheldraht, 08.06.2016.

03.04 Der Fall Grün

F. Grün als Gehilfe beim Bauern (1951)F. Grün als Gehilfe beim Bauern (1951) (© Sander/Grün)
Der Fall Grün stellt – insbesondere wegen seiner Länge und Thematik – eine Besonderheit dar, der eher für lesefreudige Schülerinnen und Schüler mit besonderem Interesse an der deutschen Nachkriegsgeschichte geeignet ist. Der Fall zeichnet den Lebensverlauf eines vertriebenen Jungen in der unmittelbaren Nachkriegszeit (von der Kindheit bis zur Pension) nach: Er wird von dieser Person lebendig und anschaulich erzählt und dürfte daher jede Schülerin und jeden Schüler interessieren, die am Lesen einer spannenden Lebensgeschichte Spaß haben. Der Fall ist anders als die anderen drei Fälle diesmal chronologisch in verschiedene Lebensabschnitte – und nicht nach Sozialisationsinstanzen - aufgeteilt. Erleichtert wird die Bearbeitung der vier Lebensabschnitte durch die Bereitstellung von Auswertungsblättern (Kindheit M 03.04.06, Vertreibung M 03.04.07, Neuanfang M 03.04.08, Berufswahl M 03.04.09). Dazu passend liegen als Anregung für die Lehrperson Muster-Lösungsvorschläge vor (Info 03.04.01 bis Info 03.04.04). Die Ergebnisse werden von den Schülerinnen und Schülern pro Fall jeweils in einem Plakat festgehalten. Da das Auswertungsplakat für alle Fälle nach dem gleichen Muster (M 03.01) erstellt wird, ermöglicht dies, in der gemeinsamen Auswertungsphase eine Art Synopse herzustellen, so dass die Ergebnisse aus den Fällen miteinander verglichen und diskutiert werden können. Dennoch können selbstständige Gruppen (z.B. mit Verweis auf M 20 „Planungshilfe für selbständiges Lernen“, Methodenkiste) durchaus eigene Wege der Präsentation gehen. Hilfen für das Visualisieren der Ergebnisse sollte nicht vernachlässigt werden (Methode: Vortrag visualisieren).

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M 03.04.00 Zur Person von Franz Grün und Hintergrundinformationen

Franz Grün steht stellvertretend für eine ganze Generation von Deutschen, die während und nach dem zweiten Weltkrieg aus ihrer Heimat vertrieben wurden. Trotz widriger Bedingungen und schrecklicher Erlebnisse im Kindes- und Jugendalter blickt Franz Grün heute zufrieden auf sein Leben zurück.

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M 03.04.01 Franz Grün: Meine Kindheit und Kriegserlebnisse in Pommern

Franz Grüns Kindheit war durch Umsiedlung und Extremsituationen geprägt. Seine Familie verlor ihren Hof und musste permanent ihren Wohnort wechseln.

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M 03.04.02 Franz Grün: Unsere Vertreibung in Richtung Westen 1946

Ab dem Jahr 1946 lebte die Familie Grün in verschiedenen Notunterkünften und Massenlagern. Eine besonders prägende Station im Leben von Franz Grün war der Aufenthalt in der Rantumer Kaserne auf Sylt. Hier erlebte die Familie auch den "Hungerwinter" 1946/47.

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M 03.04.03 Neuanfang von F. Grün 1949 in Hohenzollern-Sigmaringen

1949 endete die Reise der Familie Grün in Hohenzollern-Sigmaringen. Hier verbrachte Franz Grün seine Kindheit und Jugend. Auch die Institutionen Kindergarten und Schule bis hin zur Lehre als Zimmermann hat er an diesem Ort durchlaufen.

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M 03.04.04. Franz Grün: Mein Berufswechsel (1957)

Mit 17 Jahren hatte Franz Grün die Lehre zum Zimmermann erfolgreich abgeschlossen. Mit dieser Berufswahl war er allerdings nicht zufrieden. Trotz widriger Umstände setzte er seinen Entschluss durch und begann eine Karriere als Polizist.

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M 03.04.05 Karte zu Flucht und Vertreibung 1945 bis 1950

Die Karte bietet den Schülerinnen und Schülern eine Übersicht der Flucht und Vertreibung nach dem 2. Weltkrieg.

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M 03.04.06 Auswertungsblatt Arbeitsgruppe 1: Grüns Kindheit

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M 03.04.07 Auswertungsblatt Arbeitsgruppe 2: Grüns Vertreibung

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M 03.04.08 Auswertungsblatt Arbeitsgruppe 3: Grüns Neuanfang

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M 03.04.09 Auswertungsblatt Arbeitsgruppe 4: Grüns Berufswahl

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Info 03.04.01 Grün Lösungsvorschlag Arbeitsgruppe 1: Kindheit

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Info 03.04.02 Grün Lösungsvorschlag Arbeitsgruppe 2: Vertreibung

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Info 03.04.03 Grün Lösungsvorschlag Arbeitsgruppe 3: Neuanfang

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Info 03.04.04 Grün Lösungsvorschlag Arbeitsgruppe 4: Berufswechsel

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GrafStat Software
Forschen mit GrafStat

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GrafStat ist ein wichtiges und vielfach bewährtes Werkzeug für eine teilnehmer-aktive politische Bildungsarbeit in Schule, Jugend- und Erwachsenenbildung. An ausgewählten Themen wird exemplarisch gezeigt, wie GrafStat in der Praxis eingesetzt werden kann. GrafStat ermöglicht den fachspezifischen Einsatz Neuer Medien an praxisnahen, für Jugendliche interessanten Beispielen.

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Flüchtlinge am 31.08.2015 am Bahnhof in München geführt.
Themenseite

Flucht und Asyl

Täglich flüchten Menschen nach Europa. Die Aufnahmeländer stellt das vor immense Herausforderungen. Die Themenseite vereinigt Angebote der bpb zu Flucht, Asyl und Zuwanderung.

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Flüchtlinge auf dem Bahnhof in Zagreb / Kroatien, September 2015
Unterrichtsthema

Flucht und Asyl

Die hohe Zahl der Asylsuchenden ändert den Alltag an den Schulen - zumal ein großer Teil der Flüchtlinge minderjährig und schulpflichtig ist. Somit erreicht das Thema Flucht und Asyl ganz unmittelbar auch den Unterricht. Lehrkräfte können sich hier gemeinsam mit ihren Schülerinnen und Schülern über die Hintergründe der Flüchtlingsbewegungen informieren, sich umsichtig mit den vielfältigen Motiven für Flucht auseinandersetzen und an ihrer Schule die Grundlagen für ein friedliches Miteinander legen.

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Die Geschwister Lial, Hassan und Maradona wachsen in Berlin Neukölln auf, ihre Jugend ist von der Leidenschaft für Breakdance und Musik geprägt, aber auch vom Kampf der Familie für ihr Bleiberecht. Der Dokumentarfilm "Neukölln Unlimited" zeigt den Alltag und die Träume selbstbewußter junger Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und kann für wichtige Fragen der politischen Bildung sensibilisieren in den Themenfelder Migration, Asyl, Bildung und Jugendkultur.

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