Schultafel

Bildung für die Demokratie?!

Politikverständnis und -praxis in Schulen

Themenseite der bpb/KMK Fachtagung vom 07.11.2018

Wenn politisches Engagement und eine lebendige Demokratie erhalten und entwickelt werden soll, ist die Gesellschaft gefordert, Kinder und Jugendliche zur Verantwortungsübernahme und Mitgestaltung zu befähigen und zu ermutigen.

Wie kann Schule diese Aufgabe erfüllen?
Durch Beginn entsprechender Bildungsarbeit schon in der Grundschule?
Durch Ausweitung des Fachunterrichts?
Durch fächerübergreifende Konzepte politischer Bildung?
Durch politischer werdende Schulen?
Durch Zusammenarbeit mit gesellschaftlichen Partnern?

Doch zuvor gilt es Voraussetzungen zu klären:
Welches Verständnis von Politik haben Schülerinnen und Schüler, welches Lehrende?
Welches vermittelt die Schule?
Welche über Partizipationsfähigkeit hinausgehenden Chancen bietet eine umfassende historisch-politische Bildung?

Auch die Frage, inwieweit die Empfehlung der KMK zur Demokratie als Ziel, Gegenstand und Praxis historisch-politischer Bildung und Erziehung in der Schule (Stand: 11.10.2018) hier Orientierung geben kann, wird diskutiert werden.

PDF-Icon [PDF] Programm zum Download

PDF-Icon [PDF] Empfehlungen der KMK zur Demokratiebildung in der Schule

Eröffnungsdikussion und Vorträge

KMK Logo

Eröffnungsdiskussion

Was fällt uns zu „Politik“ ein? Und was hat „Politik“ mit Schule zu tun?

Thomas Krüger, Helmut Holter und Prof. Dr. Monika Oberle diskutieren moderiert von Markus Richter über Politik und Schule.

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Portrait von Hernn Prof. Oeftering

Keynote: Prof. Dr. Tonio Oeftering

Das Politische als Kern des Politikunterrichts

In seinem Vortrag setzt sich Tonio Oeftering mit dem auseinander, was Kern der politischen Bildung sein sollte, um Schülerinnen und Schüler auf ihre Rolle als Bürgerinnen und Bürger einer demokratischen Gesellschaft vorzubereiten.

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Titelblatt der Studie

Vortrag von Prof. Dr. Abs /Prof. Dr. Hahn-Laudenberg

Das politische Mindset von 14-Jährigen und ihren Lehrkräften

Der Vortrag geht insbesondere auf die Bedeutung konzeptuellen politischen Wissens und Argumentierens in der politischen Bildung ein und stellt neuere Analysen dazu vor.

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Arbeitsgruppen

Arbeitsgruppe 1

Demokratie als Praxis in der Schule

Kann allein die Vermittlung von politischem Wissen und Fertigkeiten, ausgerichtet auf ein Leben neben und nach der Schule, ausreichend sein, um das politische Interesse und politische Denken junger Menschen zu fördern?

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Arbeitsgruppe 2

Politisches Lernen durch Engagement

Die zentrale Frage der Arbeitsgruppe lautet, wie und was junge Menschen in „Lernen durch Engagement“-Projekten lernen und wie sich die Projekte auf Möglichkeiten der Teilhabe an Gesellschaft auswirken.

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Arbeitsgruppe 3

Simulation von Demokratie als Weg des praktischen Lernens?

Im Rahmen der Arbeitsgruppe wird an konkreten Beispielen das Potential der Methode für die Vermittlung von Demokratie- und Politikkompetenz vor allem von jungen Menschen diskutiert.

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Arbeitsgruppe 4

Die "gespaltene Gesellschaft"

Die "gespaltene Gesellschaft" bedeutet Herausforderungen und Konsequenzen für den Politikunterricht und die Schulkultur. Welche Chancen und Ansatzpunkte hat die politische Bildung?

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Arbeitsgruppe 5

Ausgebildet, um politische Handlungskompetenzen zu vermitteln?

Der Workshop stellt ausgewählte Ergebnisse der empirischen Forschung zur Lehrkräftebildungsowie einige Praxisbeispiele für die Aus- und Fortbildung von Lehrkräften vor.

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Arbeitsgruppe 6

Demokratische Schulkultur

statisches Wissen führt nicht unbedingt zu demokratischer Handlungskompetenz. Dr. Wolfgang Beutel spricht darüber, wie eine "Bildung für die Demokratie" gestaltet werden kann.

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Arbeitsgruppe 7

Partizipative, an Lebenswirklichkeit knüpfende Elemente in Richtlinien, Lehrplänen und Schulwirklichkeit

Wo und wie können sich SchülerInnen an der Gestaltung und Weiterentwicklung des Schullebens beteiligen?

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Arbeitsgruppe 8

Politische Bildung in der Grundschule und inklusiven Schulen

Wie können Grundschulen und inklusive Schulen SchülerInnen interessierten, zu mündigen BürgerInnen erziehen und das Basiswissen zur Verarbeitung von politischen Informationen an die Hand geben?

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Hinweis:

Die Seite wird laufend aktualisiert. Zur Zeit noch fehlende Angebote werden in Kürze ergänzt.

Was hat Bildung mit Demokratie zu tun? Eine ganze Menge! Um die Welt um sich herum zu verstehen, politische Sachverhalte zu durchschauen und sich auch in verzwickten Fragen ein eigenständiges Urteil bilden zu können, muss man vieles wissen. Doch Wissen allein macht noch keinen Demokraten. Was braucht man eigentlich, um in der heutigen Demokratie handlungsfähig zu sein und wie können unsere Bildungseinrichtungen dazu beitragen?

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Grundfragen und Kontroversen

Definitionen

Politische Bildung? Politik? Demokratie? Politische Bildung verhandelt Begriffe und Konzepte, die wir alltäglich verwenden, die in der politischen Praxis eingesetzt oder in der Wissenschaft diskutiert werden. Die spontanen, in der Öffentlichkeit gesammelten Statements zeigen ein Mosaik der Annäherungen an zentrale Begriffe und Bruchstücke von Vorstellungen darüber, was politische Bildung selbst sein könnte.

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Schule soll dazu beitragen, dass junge Menschen zu mündigen Bürgern werden. Das scheint selbstverständlich und steht in jedem Schulgesetz. Doch was leisten unsere Schulen eigentlich in dieser Hinsicht? Wie lassen sich demokratische Kompetenzen fördern und die Mitbestimmung von Eltern und Lernenden stärken? Was macht Partizipation in der Schule überhaupt aus?

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Interaktives Wahltool

Wahl-O-Mat

Seit 2002 gibt es den Wahl-O-Mat der bpb. Mittlerweile hat er sich zu einer festen Informationsgröße im Vorfeld von Wahlen etabliert. Hier erfahren Sie, wie ein Wahl-O-Mat entsteht und was seine Ziele sind. Im Archiv können Sie außerdem jeden Wahl-O-Mat der vergangenen Jahre noch einmal nachspielen.

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kinofenster.de

Film des Monats: The Big Short

Mit The Big Short hat Regisseur Adam McKay Michael Lewis' gleichnamiges Sachbuch über die Finanzkrise 2007/08 verfilmt. Ein paar Außenseiter sehen den Zusammenbruch des US-amerikanischen Bankenwesens voraus und spekulieren an der Börse auf den Crash. So profitieren einige Wenige von der Bankenkrise, während Millionen von Amerikanerinnen und Amerikanern ihre Häuser und Ersparnisse verlieren. Mithilfe von Stars wie Christian Bale, Ryan Gosling und Brad Pitt sowie einer humorvollen, ausgefeilten Filmsprache gelingt es dem Film, die komplexen Hintergründe der Finanzkrise anschaulich zu erklären.

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