Frau in Videothek vor Regal mit DVDs

28.5.2002

Dem Ende entgegen

Der aus zeitgenössischen Wochenschauen montierte Film schildert den Verlauf des Zweiten Weltkrieges in den Jahren 1942 bis 1945. Der Film endet mit der Kapitulation im Mai 1945. Es handelt sich bei der Produktion im wesentlichen um eine Fortsetzung bzw. Ergänzung des Titels "Hitlers Überfall auf Europa".

Regie: Wolfgang Kiepenheuer
Produktion: Ikaros-Film Wolfgang Kiepenheuer, Bundesrepublik Deutschland 1962
Format: 23 Min. - VHS-Video - s/w
Stichworte: Deutschland 1933-1945 - Geschichte - Judenverfolgung - Nationalsozialismus - Weltkrieg II
FSK: 12 Jahre
Kategorie: Dokumentarfilm



Inhalt: Der aus zeitgenössischen Wochenschauen montierte Film schildert den Verlauf des Zweiten Weltkrieges in den Jahren 1942 bis 1945. Er beginnt mit dem japanischen Überfall auf Pearl Harbour, der den Krieg zum Weltkrieg ausweitete und den Kriegseintritt der USA zur Folge hatte. Der weitere Verlauf des Krieges bis zum Untergang des Dritten Reiches wird kurz skizziert: Seekrieg - letzte deutsche Offensiven in Rußland zum Kaukasus und zur Wolga - Stalingrad - Landung der Amerikaner in Nordafrika - Goebbels verkündet den totalen Krieg - Luftkrieg über Deutschland - Judenverschleppung und Ausbeutung der besetzten Ostgebiete - Invasion in der Normandie - Zusammenbruch der Front in Frankreich - 20. Juli 1944 - Rückzug im Osten - Evakuierung der Ostgebiete - Volkssturm - der Krieg im Reichsgebiet - Kampf um Berlin - westliche Alliierte und Russen an der Elbe. Der Film endet mit der Kapitulation im Mai 1945. Es handelt sich bei der Produktion im wesentlichen um eine Fortsetzung bzw. Ergänzung des Titels "Hitlers Überfall auf Europa".


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Dossier

Film

Ungeachtet der Bedeutung neuer digitaler Entwicklungen spielt auch der Film als historisch gewachsene und nach wie vor sehr massenwirksame Kunstform eine zentrale Rolle für die Medienbildung. Die Frage nach dem Wie und Warum filmischer Darstellungformen ist dabei wesentlich für eine mündige Rezeption und sachkundige Einordnung der dargebotenen fiktionalen wie auch dokumentarischen Stoffe. Jeder Film spiegelt stets seine sozialen und kulturellen Kontexte wider. Daher ist es wichtig, das Medium nicht nur als mehr oder minder künstlerisch ambitioniertes Unterhaltsprodukt zu betrachten, sondern sich immer auch kritisch mit seinen offenen und verborgenen politisch-ideologischen Botschaften auseinanderzusetzen - und der Art und Weise, wie sie vermittelt werden.

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