Frau in Videothek vor Regal mit DVDs

28.5.2002

Ende der Bevormundung

Das DDR-Fernsehen nach der Wende

Filmreportage über die Funktion der DDR-Massenmedien als Transmissionsriemen der offiziellen DDR-Politik, dargestellt am Beispiel des Fernsehens in Adlershof.

Der Film ist eine vorläufige Bestandsaufnahme vom Februar 1990, als der organisatorische, personelle und inhaltlich-journalistische Wandel des DDR-Fernsehens noch im Gange war.


Produktion: NDR, Bundesrepublik Deutschland 1990
Format: 30 Min. - VHS-Video - farbig
Stichworte: DDR - Einigung Deutschlands - Fernsehen - Journalismus - Kommunismus - Marxismus - Politische Systeme
FSK: 12 Jahre
Kategorie: Fernsehreportage

Inhalt:
Filmreportage über die Funktion der DDR-Massenmedien als Transmissionsriemen der offiziellen DDR-Politik, dargestellt am Beispiel des Fernsehens in Adlershof.

Der Film ist eine vorläufige Bestandsaufnahme vom Februar 1990, als der organisatorische, personelle und inhaltlich-journalistische Wandel des DDR-Fernsehens noch im Gange war.

Am Beispiel der Aktuellen Kamera und des Kulturmagazins werden die staatlichen Zensurmechanismen und die Möglichkeiten verhaltener Kritik aufgezeigt. Anschaulich zeigt der Film die Rolle der Massenmedien in totalitären Systemen. In Interviews mit Redakteuren und Nachrichtensprechern wird nach der persönlichen Verantwortung, der freiwilligen Einbindung in das herrschende System und nach beruflichen Umorientierungen gefragt.


Das Internet hat unsere Kommunikationskultur nachhaltig verändert – vor allem für Jugendliche, die mit digitalen Medien aufgewachsen sind. Kinofenster.de untersucht, wie das Smartphone den Alltag der Digital Natives prägt, welche Bedeutung die Neuen Medien für die Bildung und wie sie Eingang in filmische Erzählwelten gefunden haben. Passend zum Thema gibt es Unterrichtsmaterial von der Grundschule bis zur Oberstufe.

Mehr lesen auf kinofenster.de

Dossier

Film

Ungeachtet der Bedeutung neuer digitaler Entwicklungen spielt auch der Film als historisch gewachsene und nach wie vor sehr massenwirksame Kunstform eine zentrale Rolle für die Medienbildung. Die Frage nach dem Wie und Warum filmischer Darstellungformen ist dabei wesentlich für eine mündige Rezeption und sachkundige Einordnung der dargebotenen fiktionalen wie auch dokumentarischen Stoffe. Jeder Film spiegelt stets seine sozialen und kulturellen Kontexte wider. Daher ist es wichtig, das Medium nicht nur als mehr oder minder künstlerisch ambitioniertes Unterhaltsprodukt zu betrachten, sondern sich immer auch kritisch mit seinen offenen und verborgenen politisch-ideologischen Botschaften auseinanderzusetzen - und der Art und Weise, wie sie vermittelt werden.

Mehr lesen