Frau in Videothek vor Regal mit DVDs

28.5.2002

Es soll ja alles besser werden

Die Reportage macht deutlich, daß die Frauen in den neuen Ländern vom gesellschaftlichen Umstellungsprozess härter und nachhaltiger betroffen sind als der männliche Bevölkerungsteil. Daran anschließend werden Maßnahmen erörtert, die zu einer Emanzipation sowohl in rechtlicher Hinsicht als auch bezüglich eines Wertewandels führen können.

Produktion: ZDF, Bundesrepublik Deutschland 1991
Format: 45 Min. - VHS-Video - farbig
Stichworte: DDR - Einigung Deutschlands - Frauen - Sozialwesen
FSK: o. Altersbeschränkung
Kategorie: Fernsehreportage


Inhalt: Filmbericht über die Situation der Frauen in den neuen Bundesländern nach der Einigung Deutschlands.

Der Beitrag setzt sich vorwiegend aus Interviews zusammen und skizziert die Probleme und Schwierigkeiten des gesellschaftlichen Umstellungsprozesses der Frauen, wobei deren Situation nicht paradigmatisch, sondern als Sonderfall geschildert wird. Die Reportage macht deutlich, daß die Frauen in den neuen Ländern härter und nachhaltiger betroffen sind als der männliche Bevölkerungsteil. Als Gründe werden genannt: Wegfall sozialer Vergünstigungen, welche (wie die Kindergärten) die Berufstätigkeit ermöglichten, Fortbestand alter Rollenklischees, die nun zum Tragen kommen etc. Daran anschließend werden Maßnahmen erörtert, die zu einer Emanzipation sowohl in rechtlicher Hinsicht als auch bezüglich eines Wertewandels führen können. Der Film weckt Betroffenheit und regt zur Diskussion an.


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