Frau in Videothek vor Regal mit DVDs

28.5.2002

Europäische Tragödie

Der Autor ist bestrebt, über die Vertriebenenproblematik hinaus auf den Aspekt der "verlorengegangenen Heimat" hinzuweisen und diese Problematik als einen europäischen Gesamtvorgang zu vergegenwärtigen.

Produktion:Chronos-Film, Bundesrepublik Deutschland 1965
Format: 40 Min. - VHS-Video - s/w
Stichworte: Deutschland 1933-1945 - Flucht - Geschichte - Judenverfolgung - Weltkrieg II
FSK: 12 Jahre
Kategorie: Dokumentarfilm


Inhalt: Der Film beginnt mit der Darstellung des Elends der Flüchtlinge, die noch vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges aus Deutschland geflohen waren und denen kein Staat Asyl gewähren wollte. Der Krieg steigert die Fluchtbewegungen in den von den deutschen Armeen überrannten Ländern, Zwangsumsiedlungen, Verschleppung von Fremdarbeitern und Deportation der Juden in die Vernichtungslager. Der Autor ist bestrebt, über die Vertriebenenproblematik hinaus auf den Aspekt der "verlorengegangenen Heimat" hinzuweisen und diese Problematik als einen europäischen Gesamtvorgang zu vergegenwärtigen. Die Darstellungsweise ist sachlich und um Objektivität bemüht.


Das Internet hat unsere Kommunikationskultur nachhaltig verändert – vor allem für Jugendliche, die mit digitalen Medien aufgewachsen sind. Kinofenster.de untersucht, wie das Smartphone den Alltag der Digital Natives prägt, welche Bedeutung die Neuen Medien für die Bildung und wie sie Eingang in filmische Erzählwelten gefunden haben. Passend zum Thema gibt es Unterrichtsmaterial von der Grundschule bis zur Oberstufe.

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Dossier

Film

Ungeachtet der Bedeutung neuer digitaler Entwicklungen spielt auch der Film als historisch gewachsene und nach wie vor sehr massenwirksame Kunstform eine zentrale Rolle für die Medienbildung. Die Frage nach dem Wie und Warum filmischer Darstellungformen ist dabei wesentlich für eine mündige Rezeption und sachkundige Einordnung der dargebotenen fiktionalen wie auch dokumentarischen Stoffe. Jeder Film spiegelt stets seine sozialen und kulturellen Kontexte wider. Daher ist es wichtig, das Medium nicht nur als mehr oder minder künstlerisch ambitioniertes Unterhaltsprodukt zu betrachten, sondern sich immer auch kritisch mit seinen offenen und verborgenen politisch-ideologischen Botschaften auseinanderzusetzen - und der Art und Weise, wie sie vermittelt werden.

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