Frau in Videothek vor Regal mit DVDs

28.5.2002

Filmsprache

(Kurzfassung)

Zur Demonstration der verschiedenen Mittel der Filmsprache wird fortlaufend eine bewußt einfach gehaltene kleine Geschichte erzählt. Der Film hilft wichtige Elemente der Filmsprache zu verstehen und gibt Informationen und Anregungen zur Filmanalyse und zur Filmarbeit.

Regie u. Buch: Eugen Alexandrow
Produktion: Alexandrow & Glauert, Film- und AV-Produktion, Bundesrepublik Deutschland 1984
Format: 40 Min. - VHS-Video - farbig
Stichwort: Medienkunde
FSK: 6 Jahre
Kategorie: Unterrichtsfilm


Inhalt: Zur Demonstration der verschiedenen Mittel der Filmsprache wird fortlaufend eine bewußt einfach gehaltene kleine Geschichte erzählt: Zwei junge Leute, Stefan und Christina, haben sich zu einem Ausflug verabredet. Sie rudern zu einer Insel auf einem See nahe der Stadt. Nach kurzer Überfahrt erkunden sie die Insel, die verlassen und geheimnisvoll wirkt. Sie finden eine zerfallene Ruine, in der Vögel nisten und von der loses Gestein herabfällt. Stefan und Christina sind von ihrem kleinen Abenteuer enttäuscht. Sie hatten sich mehr davon erhofft: so etwas wie eine Fluchtburg als Kontrast zum verplanten und genormten Leben in der Stadt.

Der Film behandelt: Bilder (Aufbau, Struktur und Wirkung, Kamerastandort und -entfernung, Größe des Bildausschnittes, Brennweite des Kameraobjektivs, Farbigkeit und Helligkeit) - Zeit und Bewegung (Aufnahmegeschwindigkeit und Montage der Filmbilder, Schnittempo und Abfolge der einzelnen Bildeinstellungen und ihre Wirkung) - Töne, Gebärden und das Wort (Erläuterung der Funktionen der akustischen Filmmittel und der Körpersprache der handelnden Personen, verdeutlicht werden auch die Formen: Erzählung, Kommentar, innerer Monolog, Dialog). Der Film hilft wichtige Elemente der Filmsprache zu verstehen und gibt Informationen und Anregungen zur Filmanalyse und zur Filmarbeit.


Das Internet hat unsere Kommunikationskultur nachhaltig verändert – vor allem für Jugendliche, die mit digitalen Medien aufgewachsen sind. Kinofenster.de untersucht, wie das Smartphone den Alltag der Digital Natives prägt, welche Bedeutung die Neuen Medien für die Bildung und wie sie Eingang in filmische Erzählwelten gefunden haben. Passend zum Thema gibt es Unterrichtsmaterial von der Grundschule bis zur Oberstufe.

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Dossier

Film

Ungeachtet der Bedeutung neuer digitaler Entwicklungen spielt auch der Film als historisch gewachsene und nach wie vor sehr massenwirksame Kunstform eine zentrale Rolle für die Medienbildung. Die Frage nach dem Wie und Warum filmischer Darstellungformen ist dabei wesentlich für eine mündige Rezeption und sachkundige Einordnung der dargebotenen fiktionalen wie auch dokumentarischen Stoffe. Jeder Film spiegelt stets seine sozialen und kulturellen Kontexte wider. Daher ist es wichtig, das Medium nicht nur als mehr oder minder künstlerisch ambitioniertes Unterhaltsprodukt zu betrachten, sondern sich immer auch kritisch mit seinen offenen und verborgenen politisch-ideologischen Botschaften auseinanderzusetzen - und der Art und Weise, wie sie vermittelt werden.

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