Frau in Videothek vor Regal mit DVDs

28.5.2002

Fünf Parlamentarische Räte erinnern sich

Der Film wurde als Beitrag zum Thema "25 Jahre Bundesrepublik Deutschland" hergestellt. Am Anfang stehen Aufnahmen von der ersten, in Frankfurt/Main durchgeführten Konferenz der drei Gouverneure der "Westzonen" mit den jeweiligen Ministerpräsidenten der Länder. Die Militärgouverneure wiesen die Ministerpräsidenten an, eine verfassunggebende Versammlung einzuberufen. Aus ihrer eigenen Erfahrung in der Arbeit des Parlamentarischen Rates berichten die ehemaligen Mitglieder dieser verfassunggebenden Versammlung: Hans Reif (FDP), Karl-Siegmund Mayr (CSU), Karl Kuhn (SPD), Ernst Wirmer (CDU), Elisabeth Selbert (SPD). Sie berichten über die Anfänge des Parlamentarischen Rates, über das Ringen um den Wortlaut des Grundgesetzes und seine Verabschiedung.

Regie: Carl-Heinz Caspari
Produktion: FWF-Film Fritz Wagner, Bundesrepublik Deutschland 1974
Format: 33 Min. - VHS-Video - farbig
Stichworte: Deutschland nach 1945 - Geschichte - Parlamentarismus - Politische Systeme
FSK: 12 Jahre
Kategorie: Dokumentarfilm



Inhalt: Der Film wurde als Beitrag zum Thema "25 Jahre Bundesrepublik Deutschland" hergestellt. Der Bericht ist aufgeteilt in 1. "Die praktische Arbeit" 2. "Kritik und Selbstkritik". Am Anfang stehen Aufnahmen von der ersten, in Frankfurt/Main durchgeführten Konferenz der drei Gouverneure der "Westzonen" mit den jeweiligen Ministerpräsidenten der Länder. Die Militärgouverneure wiesen die Ministerpräsidenten an, eine verfassunggebende Versammlung einzuberufen. Aus ihrer eigenen Erfahrung in der Arbeit des Parlamentarischen Rates berichten die ehemaligen Mitglieder dieser verfassunggebenden Versammlung: Hans Reif (FDP), Karl-Siegmund Mayr (CSU), Karl Kuhn (SPD), Ernst Wirmer (CDU), Elisabeth Selbert (SPD). Sie berichten über die Anfänge des Parlamentarischen Rates, über das Ringen um den Wortlaut des Grundgesetzes und seine Verabschiedung.


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Dossier

Film

Ungeachtet der Bedeutung neuer digitaler Entwicklungen spielt auch der Film als historisch gewachsene und nach wie vor sehr massenwirksame Kunstform eine zentrale Rolle für die Medienbildung. Die Frage nach dem Wie und Warum filmischer Darstellungformen ist dabei wesentlich für eine mündige Rezeption und sachkundige Einordnung der dargebotenen fiktionalen wie auch dokumentarischen Stoffe. Jeder Film spiegelt stets seine sozialen und kulturellen Kontexte wider. Daher ist es wichtig, das Medium nicht nur als mehr oder minder künstlerisch ambitioniertes Unterhaltsprodukt zu betrachten, sondern sich immer auch kritisch mit seinen offenen und verborgenen politisch-ideologischen Botschaften auseinanderzusetzen - und der Art und Weise, wie sie vermittelt werden.

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