Frau in Videothek vor Regal mit DVDs

28.5.2002

Im Dienst der Macht

Das Ministerium für Staatssicherheit der DDR

Sie gehörte zu den erfolgreichsten Nachrichtendiensten der Welt: die DDR-Staatssicherheit. Mit welchen Mitteln sie im Laufe der Jahrzehnte ihren zweifelhaften Ruhm begründet hat, darüber informiert die Filmdokumentation: Organisation, Kompetenzen und Arbeitsmethoden stehen im Mittelpunkt.

Buch: Karl-Wilhelm Fricke
Produktion: Allcom, Bundesrepublik Deutschland 1989
Format: 43 Min. - VHS-Video - farbig
Stichworte: DDR - Menschenrechte - Kommunismus - Marxismus - Politische Systeme
FSK: 12 Jahre
Kategorie: Dokumentarfilm



Inhalt: Darstellung der Kompetenzen, Arbeitsmethoden, Einflußmöglichkeiten und Organisation des bis 1989 existierenden Ministeriums für Staatssicherheit in der DDR.

Der Film bietet eine Fülle von Informationen, die durch Schaubilder und Interviews ehemaliger Stasi-Opfer und übergelaufener Mitarbeiter ergänzt wird. Da die Aussage des Films hauptsächlich durch den Ton übermittelt wird, stellt der Film Anforderungen an die Konzentrationsfähigkeit des Zuschauers. Angesichts seiner klaren Struktur ist es möglich, den Film in einzelnen Sequenzen vorzuführen.


Das Internet hat unsere Kommunikationskultur nachhaltig verändert – vor allem für Jugendliche, die mit digitalen Medien aufgewachsen sind. Kinofenster.de untersucht, wie das Smartphone den Alltag der Digital Natives prägt, welche Bedeutung die Neuen Medien für die Bildung und wie sie Eingang in filmische Erzählwelten gefunden haben. Passend zum Thema gibt es Unterrichtsmaterial von der Grundschule bis zur Oberstufe.

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Dossier

Film

Ungeachtet der Bedeutung neuer digitaler Entwicklungen spielt auch der Film als historisch gewachsene und nach wie vor sehr massenwirksame Kunstform eine zentrale Rolle für die Medienbildung. Die Frage nach dem Wie und Warum filmischer Darstellungformen ist dabei wesentlich für eine mündige Rezeption und sachkundige Einordnung der dargebotenen fiktionalen wie auch dokumentarischen Stoffe. Jeder Film spiegelt stets seine sozialen und kulturellen Kontexte wider. Daher ist es wichtig, das Medium nicht nur als mehr oder minder künstlerisch ambitioniertes Unterhaltsprodukt zu betrachten, sondern sich immer auch kritisch mit seinen offenen und verborgenen politisch-ideologischen Botschaften auseinanderzusetzen - und der Art und Weise, wie sie vermittelt werden.

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