Frau in Videothek vor Regal mit DVDs

28.5.2002

Konrad Adenauer

"...daß ich meine Pflicht getan habe"

Vierzehn Jahre lang drückte Konrad Adenauer der Bundesrepublik Deutschland seinen Stempel auf: sei es die Verabschiedung des Grundgesetzes oder die Westintegration. Grund genug also, dieser Persönlichkeit auf der politischen und privaten Bühne zu folgen, um mehr über sie herauszufinden.

Regie u. Buch: Jutta von Bülow
Produktion: Beem-Film, Bundesrepublik Deutschland 1986
Format: 59 Min. - VHS-Video - farbig
Stichworte: Biographie - Deutschland nach 1945 - Geschichte - Parlamentarismus
FSK: 12 Jahre
Kategorie: Dokumentarfilm

Inhalt: Ein filmisches Porträt des ersten Bundeskanzlers der Bundesrepublik Deutschland.

Dokumentaraufnahmen, vor allem aber auch Aussagen von Zeitzeugen lassen das Bild eines politisch handelnden Menschen und seiner Zeit entstehen. Die wechselseitigen Einflüsse werden aufgezeigt. Der Film rekapituliert die Entwicklung Deutschlands von der Bismarck-Zeit bis in die 60er Jahre. Er beginnt mit dem Begräbnis Adenauers im April 1967 und leitet über zu seinem Elternhaus, zur Schule und zur Studienzeit. Im Ersten Weltkrieg übernimmt Adenauer Verwaltung und Versorgung Kölns in einer Krisenzeit. 1917 wird er Oberbürgermeister von Köln und Mitglied des Preußischen Herrenhauses in Berlin. Damit beginnt seine parlamentarische Laufbahn, die sich, unterbrochen durch die NS-Zeit, bis Mitte der 60er Jahre fortsetzt.

Der Film zeigt nicht nur, wie sehr Adenauers Vorstellungen das Gesicht der Bundesrepublik in den vierzehn Jahren seiner Kanzlerschaft geprägt haben, sondern er nimmt auch immer wieder Bezug auf die Einbindung Adenauers in seine Familie, seinen Glauben und sein persönliches Umfeld. Er endet mit dem Zitat Adenauers: "Ich habe den Wunsch, daß später einmal, wenn die Menschen über den Nebel und Staub dieser Zeit hinwegsehen, von mir gesagt werden kann, daß ich meine Pflicht getan habe..."


Das Internet hat unsere Kommunikationskultur nachhaltig verändert – vor allem für Jugendliche, die mit digitalen Medien aufgewachsen sind. Kinofenster.de untersucht, wie das Smartphone den Alltag der Digital Natives prägt, welche Bedeutung die Neuen Medien für die Bildung und wie sie Eingang in filmische Erzählwelten gefunden haben. Passend zum Thema gibt es Unterrichtsmaterial von der Grundschule bis zur Oberstufe.

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Dossier

Film

Ungeachtet der Bedeutung neuer digitaler Entwicklungen spielt auch der Film als historisch gewachsene und nach wie vor sehr massenwirksame Kunstform eine zentrale Rolle für die Medienbildung. Die Frage nach dem Wie und Warum filmischer Darstellungformen ist dabei wesentlich für eine mündige Rezeption und sachkundige Einordnung der dargebotenen fiktionalen wie auch dokumentarischen Stoffe. Jeder Film spiegelt stets seine sozialen und kulturellen Kontexte wider. Daher ist es wichtig, das Medium nicht nur als mehr oder minder künstlerisch ambitioniertes Unterhaltsprodukt zu betrachten, sondern sich immer auch kritisch mit seinen offenen und verborgenen politisch-ideologischen Botschaften auseinanderzusetzen - und der Art und Weise, wie sie vermittelt werden.

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