Frau in Videothek vor Regal mit DVDs

28.5.2002

Leben im Kibbuz

Als im Jahre 1909 der erste Kibbuz entstand, entwickelte sich hieraus eine erzählenswerte Geschichte. Was macht die Besonderheit dieser israelischen Siedlungsform aus, in der das jüdische Geschichtsbewusstsein eine Verbindung eingeht mit der sozialistischen Zukunftsvision von Gleichheit?

Regie: André Zalbertus
Buch: Kurt F. K. Franke/André Zalbertus
Produktion: Prof. Dr. Kurt F. K. Franke/Deutsche Vereinigung für politische Bildung e.V., Berlin, und Zentralinstitut für Unterrichtswissenschaften und Curriculumentwicklung, Freie Universität Berlin
Format: 28 Min. - VHS-Video - farbig
Stichworte: Israel - Kibbuz - Jugend
FSK: o. Altersbeschränkung
Kategorie: Dokumentarfilm



Inhalt: Der Film dokumentiert am Beispiel des Kibbuz Kfar Giladi (Nordgaliläa) das sozialistische Kibbuz-Modell und stellt jugendlichen Schülern der 12. Klasse einer Oberschule und ausländischen Volontären (Studenten) die Frage, ob und wie der Kibbuz für die Zukunft eine bleibende bzw. weiterzuentwickelnde Lebensform für die Jugend bedeuten kann.


Das Internet hat unsere Kommunikationskultur nachhaltig verändert – vor allem für Jugendliche, die mit digitalen Medien aufgewachsen sind. Kinofenster.de untersucht, wie das Smartphone den Alltag der Digital Natives prägt, welche Bedeutung die Neuen Medien für die Bildung und wie sie Eingang in filmische Erzählwelten gefunden haben. Passend zum Thema gibt es Unterrichtsmaterial von der Grundschule bis zur Oberstufe.

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Dossier

Film

Ungeachtet der Bedeutung neuer digitaler Entwicklungen spielt auch der Film als historisch gewachsene und nach wie vor sehr massenwirksame Kunstform eine zentrale Rolle für die Medienbildung. Die Frage nach dem Wie und Warum filmischer Darstellungformen ist dabei wesentlich für eine mündige Rezeption und sachkundige Einordnung der dargebotenen fiktionalen wie auch dokumentarischen Stoffe. Jeder Film spiegelt stets seine sozialen und kulturellen Kontexte wider. Daher ist es wichtig, das Medium nicht nur als mehr oder minder künstlerisch ambitioniertes Unterhaltsprodukt zu betrachten, sondern sich immer auch kritisch mit seinen offenen und verborgenen politisch-ideologischen Botschaften auseinanderzusetzen - und der Art und Weise, wie sie vermittelt werden.

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