Frau in Videothek vor Regal mit DVDs

28.5.2002

Mitten durch Deutschland - mitten durch Europa

Fotografien und Filmausschnitte zeichnen den stufenweisen Ausbau der innerdeutschen Grenze nach, vom Stadium der sog. "grünen Grenze", die Übertritte noch ermöglichte, hin zu einem immer perfekteren und undurchlässigeren Sicherungssystem.

Produktion: F. J. Schreiber, Bundesrepublik Deutschland 1983
Format: 29 Min. - VHS-Video - farbig u. s/w
Stichworte: DDR - Deutschland nach 1945 - Kommunismus - Marxismus - Menschenrechte - Politische Systeme
FSK: 6 Jahre
Kategorie: Dokumentarfilm


Inhalt: Die Geschichte der Grenzsperren von 1952 bis Oktober 1983.

Fotografien und Filmausschnitte zeichnen den stufenweisen Ausbau der innerdeutschen Grenze nach, vom Stadium der sog. "grünen Grenze", die Übertritte noch ermöglichte, hin zu einem immer perfekteren und undurchlässigeren Sicherungssystem.

Der Film endet mit der Versicherung Honeckers vom Oktober 1983, die Selbstschußanlagen abzubauen. Er vermittelt Kenntnisse zu Geschichte und Gestaltung der Grenze und gewinnt zusätzlichen Wert als authentischer Beleg für ein Phänomen, das heute so nicht mehr existiert.


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Dossier

Film

Ungeachtet der Bedeutung neuer digitaler Entwicklungen spielt auch der Film als historisch gewachsene und nach wie vor sehr massenwirksame Kunstform eine zentrale Rolle für die Medienbildung. Die Frage nach dem Wie und Warum filmischer Darstellungformen ist dabei wesentlich für eine mündige Rezeption und sachkundige Einordnung der dargebotenen fiktionalen wie auch dokumentarischen Stoffe. Jeder Film spiegelt stets seine sozialen und kulturellen Kontexte wider. Daher ist es wichtig, das Medium nicht nur als mehr oder minder künstlerisch ambitioniertes Unterhaltsprodukt zu betrachten, sondern sich immer auch kritisch mit seinen offenen und verborgenen politisch-ideologischen Botschaften auseinanderzusetzen - und der Art und Weise, wie sie vermittelt werden.

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