Frau in Videothek vor Regal mit DVDs

28.5.2002

"Am Anfang war Revolution"

Das 19. Jahrhundert - Folge 1

Eingangs beschäftigt sich die Produktion mit der geringen Neigung junger Menschen, sich mit Geschichte überhaupt zu befassen, und dem Mißverständnis, die Gegenwart losgelöst von ihren historischen Voraussetzungen begreifen zu können. Gelegentlich wird zu veranschaulichen versucht, daß die Ereignisse des ausgehenden 19.Jahrhunderts bis in unsere Tage nachwirken.

Regie: Georg Armin/Karl-Heinz Ibe
Buch: Georg Armin/Horst Hellwig/Karl-Heinz Ibe/Paul Mommertz/Karl-Ernst Moring
Produktion: NDR, Bundesrepublik Deutschland 1975
Format: 30 Min. - VHS-Video - farbig
FSK: 6 Jahre
Kategorie: Dokumentarfilm
Stichworte: Deutschland im 19.Jahrhundert - Frankreich - Geschichte - Politische Systeme


Inhalt: Der Film dokumentiert die alteuropäische Ständegesellschaft, die absolutistische Monarchie und den Kampf gegen den Absolutismus, der in Frankreich mit dem Ballhaus-Schwur am 20. Juni 1789 begann.

Gliederung: Ständeordnung - Gottesgnadentum - Absolutismus - Anfänge der Industrialisierung - Aufklärung - Französische Revolution 1789.

Eingangs beschäftigt sich die Produktion mit der geringen Neigung junger Menschen, sich mit Geschichte überhaupt zu befassen, und dem Mißverständnis, die Gegenwart losgelöst von ihren historischen Voraussetzungen begreifen zu können. Ausgangspunkt der neuesten Geschichte der europäischen Staaten ist die Große Französische Revolution von 1789, die dem Gedanken der Freiheit und Gewaltenteilung, der Gleichberechtigung aller und der Volkssouveränität zum Durchbruch verhilft und die Privilegien von Krone, Adel, Kirche und Großbürgertum einschränkt sowie die alte Ständeordnung aufhebt. Dieser revolutionäre Wandel wird verdeutlicht durch eine geraffte und vereinfachte Darstellung der Sozialstruktur des in Auflösung begriffenen absolutistischen Staates. Gelegentlich wird durch einen Vergleich mit der Gegenwart der aktuelle Bezug hergestellt und zu veranschaulichen versucht, daß die Ereignisse des ausgehenden 19.Jahrhunderts bis in unsere Tage nachwirken.


Das Internet hat unsere Kommunikationskultur nachhaltig verändert – vor allem für Jugendliche, die mit digitalen Medien aufgewachsen sind. Kinofenster.de untersucht, wie das Smartphone den Alltag der Digital Natives prägt, welche Bedeutung die Neuen Medien für die Bildung und wie sie Eingang in filmische Erzählwelten gefunden haben. Passend zum Thema gibt es Unterrichtsmaterial von der Grundschule bis zur Oberstufe.

Mehr lesen auf kinofenster.de

Dossier

Film

Ungeachtet der Bedeutung neuer digitaler Entwicklungen spielt auch der Film als historisch gewachsene und nach wie vor sehr massenwirksame Kunstform eine zentrale Rolle für die Medienbildung. Die Frage nach dem Wie und Warum filmischer Darstellungformen ist dabei wesentlich für eine mündige Rezeption und sachkundige Einordnung der dargebotenen fiktionalen wie auch dokumentarischen Stoffe. Jeder Film spiegelt stets seine sozialen und kulturellen Kontexte wider. Daher ist es wichtig, das Medium nicht nur als mehr oder minder künstlerisch ambitioniertes Unterhaltsprodukt zu betrachten, sondern sich immer auch kritisch mit seinen offenen und verborgenen politisch-ideologischen Botschaften auseinanderzusetzen - und der Art und Weise, wie sie vermittelt werden.

Mehr lesen