Frau in Videothek vor Regal mit DVDs

29.5.2002

"Arbeiterleben"

Das 19. Jahrhundert - Folge 16

Der Film beginnt mit Realaufnahmen aus der Gegenwart in einer belgischen Arbeiterkneipe. Mit Aufnahmen zeitgenössischer Graphiken und Gemälde, mit Zitaten aus Berichten und Arbeiterliedern schildert die Dokumentation das Leben der Arbeiter im 19.Jahrhundert zum Vergleich. Je mehr sich die Industrie entwickelte, desto besser wurden die Verhältnisse, erklärt der Film.

Regie: Georg Armin/Karl-Heinz Ibe
Buch: Georg Armin/Horst Hellwig/Karl-Heinz Ibe/Paul Mommertz/Karl-Ernst Moring
Produktion: NDR, Bundesrepublik Deutschland 1975
Format: 30 Min. - VHS-Video - farbig
FSK: 6 Jahre
Kategorie: Dokumentarfilm
Stichworte: Arbeitswelt - Deutschland im 19.Jahrhundert - Geschichte


Inhalt: Der Film beginnt mit Realaufnahmen aus der Gegenwart in einer belgischen Arbeiterkneipe. Dazu der Kommentar: "Die Industriearbeiter des 19.Jahrhunderts hätten ohne Zweifel das heutige Arbeiterdasein als Kapitalistenleben angesehen... Heute geht es den Arbeitern nur noch um Verbesserung ihrer Lebensqualität. Im 19.Jahrhundert ging es den Arbeitern um das Lebensnotwendigste."

Mit Aufnahmen zeitgenössischer Graphiken und Gemälde, mit Zitaten aus Berichten und Arbeiterliedern schildert die Dokumentation das Leben der Arbeiter im 19.Jahrhundert.

Ein Bericht eines Arbeiters aus den zwanziger Jahren: "Wir arbeiten vom 6.Lebensjahr ab von 5.00 Uhr morgens bis 9.00 Uhr abends. Wasser und Hafer, etwas Milch und Kartoffel bilden unsere Nahrung." Hunger gehörte zum Alltag der Arbeiter. Je mehr sich die Industrie entwickelte, desto besser wurden die Verhältnisse, erklärt der Film. Hierbei wird besonders betont, daß Karl Marx mit seiner Theorie der Verelendung unrecht hatte. Feststellung: "Es war nicht viel, was die Arbeiter den Familien auf den Tisch brachten, doch es war ein Fortschritt gegenüber der vorindustriellen Zeit."


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Film

Ungeachtet der Bedeutung neuer digitaler Entwicklungen spielt auch der Film als historisch gewachsene und nach wie vor sehr massenwirksame Kunstform eine zentrale Rolle für die Medienbildung. Die Frage nach dem Wie und Warum filmischer Darstellungformen ist dabei wesentlich für eine mündige Rezeption und sachkundige Einordnung der dargebotenen fiktionalen wie auch dokumentarischen Stoffe. Jeder Film spiegelt stets seine sozialen und kulturellen Kontexte wider. Daher ist es wichtig, das Medium nicht nur als mehr oder minder künstlerisch ambitioniertes Unterhaltsprodukt zu betrachten, sondern sich immer auch kritisch mit seinen offenen und verborgenen politisch-ideologischen Botschaften auseinanderzusetzen - und der Art und Weise, wie sie vermittelt werden.

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