Frau in Videothek vor Regal mit DVDs

29.5.2002

"Arbeiter, Genossen, Staatsfeinde"

Das 19. Jahrhundert - Folge 18

Der Film berichtet darüber, wie Industriearbeiter in Deutschland ihre Lebens- und Arbeitssituation zu verbessern versuchten. Im Verlauf zeigt der Film u.a.: Gewaltsame Auflösung der Nationalversammlung im Juni 1849, Gründung der "Liberalen Fortschrittspartei" 1861, Ferdinand Lassalle gründet 1863 in Leipzig den &llgemeinen Deutschen Arbeiterverein".

Regie: Georg Armin/Karl-Heinz Ibe
Buch: Georg Armin/Horst Hellwig/Karl-Heinz Ibe/Paul Mommertz/Karl-Ernst Moring
Produktion: NDR, Bundesrepublik Deutschland 1975
Format: 30 Min. - VHS-Video - farbig
FSK: 6 Jahre
Kategorie: Dokumentarfilm
Stichworte: Arbeiterbewegung - Deutschland im 19.Jahrhundert - Geschichte - Parteien


Inhalt: Der Film berichtet darüber, wie Industriearbeiter in Deutschland ihre Lebens- und Arbeitssituation zu verbessern versuchten. In Deutschland begann sich die Arbeiterbewegung erst in der Revolution von 1848/49 zu organisieren. Zwar machten die deutschen Fürsten Zugeständnisse (Versammlungs- und Pressefreiheit, freie und geheime Wahlen zur ersten deutschen Volksvertretung), doch an den sozialen Verhältnissen änderte sich nichts. Arbeiteraufstände 1848 in Wien und Berlin wurden gewaltsam niedergeschlagen nach der Devise "Gegen Demokraten helfen nur Soldaten". Stefan Born organisierte in Berlin den "Allgemeinen Deutschen Arbeiterkongreß", aus dem 1848 die "Allgemeine Deutsche Arbeiterverbrüderung" hervorging, ein Verein, der soziale Hilfestellungen gab und Forderungen nach Arbeitszeitverkürzung, Lohnerhöhung usw. vertrat. Im weiteren Verlauf zeigt der Film: Gewaltsame Auflösung der Nationalversammlung im Juni 1849, Gründung der "Liberalen Fortschrittspartei" 1861, Ferdinand Lassalle gründet 1863 in Leipzig den &llgemeinen Deutschen Arbeiterverein", Karl Liebknecht und August Bebel setzen sich 1869 an die Spitze der "Sozialdemokratischen Arbeiterpartei", 1875 schließen sich diese beiden Organisationen zur "Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands" zusammen.


Das Internet hat unsere Kommunikationskultur nachhaltig verändert – vor allem für Jugendliche, die mit digitalen Medien aufgewachsen sind. Kinofenster.de untersucht, wie das Smartphone den Alltag der Digital Natives prägt, welche Bedeutung die Neuen Medien für die Bildung und wie sie Eingang in filmische Erzählwelten gefunden haben. Passend zum Thema gibt es Unterrichtsmaterial von der Grundschule bis zur Oberstufe.

Mehr lesen auf kinofenster.de

Dossier

Film

Ungeachtet der Bedeutung neuer digitaler Entwicklungen spielt auch der Film als historisch gewachsene und nach wie vor sehr massenwirksame Kunstform eine zentrale Rolle für die Medienbildung. Die Frage nach dem Wie und Warum filmischer Darstellungformen ist dabei wesentlich für eine mündige Rezeption und sachkundige Einordnung der dargebotenen fiktionalen wie auch dokumentarischen Stoffe. Jeder Film spiegelt stets seine sozialen und kulturellen Kontexte wider. Daher ist es wichtig, das Medium nicht nur als mehr oder minder künstlerisch ambitioniertes Unterhaltsprodukt zu betrachten, sondern sich immer auch kritisch mit seinen offenen und verborgenen politisch-ideologischen Botschaften auseinanderzusetzen - und der Art und Weise, wie sie vermittelt werden.

Mehr lesen