Frau in Videothek vor Regal mit DVDs

29.5.2002

So entstand die Bundesrepublik Deutschland (Teil 1 + 2)

Der erste Teil schildert Pläne und Konzeptionen der Siegermächte zur Behandlung Deutschlands nach Ende des Zweiten Weltkrieges. In ihrem zweiten Teil konzentriert sich die breit und ausführlich angelegte Dokumentation auf die Situation der Deutschen in den ersten Nachkriegsjahren bis 1949 sowie auf den Wiederbeginn des politischen Lebens in Westdeutschland.

Buch: Guido Knopp, Ulrich Lenze
Produktion: Cinecentrum im Auftrag des ZDF, Bundesrepublik Deutschland 1989
Format: je 65 Min. - VHS-Video - farbig u. s/w
Stichworte: Deutschland nach 1945 - Geschichte
FSK: 6 Jahre
Kategorie: Fernsehdokumentation



Teil 1: Kalter Krieg um DeutschlandDer erste Teil schildert Pläne und Konzeptionen der Siegermächte zur Behandlung Deutschlands nach Ende des Zweiten Weltkrieges.

Der Film folgt chronologisch dem Gang der Entwicklung im Berichtszeitraum von 1943-1948, als die Konturen der künftigen Teilung Deutschlands in zwei Staatswesen deutlich wurden. Leitende Mitarbeiter der vier alliierten Mächte, in diesen Jahren maßgeblich an der Deutschland-Politik ihrer Länder beteiligt, erläutern im Rückblick stellvertretend die Positionen ihrer Regierungen, die zunächst gemeinsame Maßgaben umsetzen wollten: bedingungslose Kapitulation und umfassende Kontrolle, Entmilitarisierung, Entnazifizierung und Dezentralisierung des besiegten Deutschland.

Am Ende stand der Zerfall Europas in zwei weltanschauliche Lager.

Teil 2: Provisorisch, aber gründlichIn ihrem zweiten Teil konzentriert sich die breit und ausführlich angelegte Dokumentation auf die Situation der Deutschen in den ersten Nachkriegsjahren bis 1949 sowie auf den Wiederbeginn des politischen Lebens in Westdeutschland.

Im Sommer 1948 stehen die westdeutschen Ministerpräsidenten vor der schweren Entscheidung zwischen westdeutschem Teilstaat oder deutschem Nationalstaat. Sie vertreten eine Bevölkerung, die, zu diesem Zeitpunkt in ihrer Mehrheit politikverdrossen, vorrangig mit der Sorge um die Reorganisation eines halbwegs geordneten Alltagslebens beschäftigt ist.

In Bilddokumenten und den Erinnerungen von Zeitzeugen werden grundlegende Entwicklungen deutlich, die den staatlichen Charakter der Bundesrepublik Deutschland bestimmten.

Die zweiteilige Dokumentation bemüht sich um eine fundierte Darstellung komplexer Zusammenhänge, wobei Thema und Länge einige Anforderungen an die Konzentrationsfähigkeit des Zuschauers stellen.


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Dossier

Film

Ungeachtet der Bedeutung neuer digitaler Entwicklungen spielt auch der Film als historisch gewachsene und nach wie vor sehr massenwirksame Kunstform eine zentrale Rolle für die Medienbildung. Die Frage nach dem Wie und Warum filmischer Darstellungformen ist dabei wesentlich für eine mündige Rezeption und sachkundige Einordnung der dargebotenen fiktionalen wie auch dokumentarischen Stoffe. Jeder Film spiegelt stets seine sozialen und kulturellen Kontexte wider. Daher ist es wichtig, das Medium nicht nur als mehr oder minder künstlerisch ambitioniertes Unterhaltsprodukt zu betrachten, sondern sich immer auch kritisch mit seinen offenen und verborgenen politisch-ideologischen Botschaften auseinanderzusetzen - und der Art und Weise, wie sie vermittelt werden.

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