30 Jahre Mauerfall Mehr erfahren
Ein Ausstellungsraum der Deutschen Kinemathek Berlin. Audiovisuelle Formate sind in Filmmuseen längst etabliert, setzen sich aber auch in anderen Zusammenhängen mehr und mehr durch.

Gespräche über Filmvermittlung

Ob Filmkritikerin, Filmrestaurator, Sounddesigner oder Filmemacher: Sie alle haben ihre eigenen Vorstellungen, was von Ihrer Arbeit in die Filmvermittlung einfließen sollte - Gespräche mit Martin Koerber, Cristina Nord, Dirk Schaefer und Harun Farocki.

Interview mit Cristina Nord

"Filmkritik kann Kontexte aufmachen"

Was hat Filmkritik mit Filmvermittlung zu tun? Cristina Nord, Filmredakteurin der TAZ, über ihre Arbeit und audiovisuelle Filmkritiken.

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Interview mit Martin Koerber

"Ein Bewusstsein dafür schaffen, dass das Material ist"

Welchen besonderen Blick hat der Filmrestaurator auf das Medium und was kann die Filmvermittlung davon lernen? Martin Koerber im Interview.

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Interview mit Harun Farocki

Vom Umgang mit Bildern

Harun Farocki will keine gültigen Bilder herstellen, es geht ihm darum, dass man Bilder bedenkt, dass man sie vergleicht und kritisiert. Ein Interview mit dem Filmemacher und Künstler.

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Interview mit Dirk Schaefer

"Der Blick der Kunst auf den Film"

Der Blick der Bildenden Kunst auf den Film offenbart essentielle Eigenschaften des Mediums. Ein Interview mit Dirk Schaefer über Avantgarde- und Experimentalfilme und ihre Nähe zur Filmvermittlung.

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Publikation zum Thema

Kino als Kunst

Kino als Kunst

Kino ist Kunst – aber wie kann es in und außerhalb der Schule als Kunst vermittelt werden? Der französische Filmtheoretiker und Cineast Alain Bergala gibt Antworten und Denkanstöße für die Debatte um kulturelle Filmbildung. Weiter...

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Dossier

Der Filmkanon

Auf Initiative der Bundeszentrale für politische Bildung wurden 35 bedeutende Werke der Filmgeschichte zusammengestellt. Ziel war es, für das Medium Film zu sensibilisieren und der filmschulischen Bildung in Deutschland Auftrieb zu geben.

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Cinema fairbindet

Preisträger 2011: "Bad o meh - Wind und Nebel"

Erster Cinema-fairbindet-Preisträger war im Jahr 2011 der iranische Kinderfilm "Bad o meh - Wind und Nebel". Aus der Perspektive eines kleinen Jungen zeigt Regisseur Mohammad-Ali Talebi darin, wie der Krieg das Leben einer Familie beeinflusst. Märchenhafte, metaphernreiche Szenen und Naturaufnahmen aus dem Norden Irans prägen die Erzählweise.

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Das Internet hat unsere Kommunikationskultur nachhaltig verändert – vor allem für Jugendliche, die mit digitalen Medien aufgewachsen sind. Kinofenster.de untersucht, wie das Smartphone den Alltag der Digital Natives prägt, welche Bedeutung die Neuen Medien für die Bildung und wie sie Eingang in filmische Erzählwelten gefunden haben. Passend zum Thema gibt es Unterrichtsmaterial von der Grundschule bis zur Oberstufe.

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Dossier

Film

Ungeachtet der Bedeutung neuer digitaler Entwicklungen spielt auch der Film als historisch gewachsene und nach wie vor sehr massenwirksame Kunstform eine zentrale Rolle für die Medienbildung. Die Frage nach dem Wie und Warum filmischer Darstellungformen ist dabei wesentlich für eine mündige Rezeption und sachkundige Einordnung der dargebotenen fiktionalen wie auch dokumentarischen Stoffe. Jeder Film spiegelt stets seine sozialen und kulturellen Kontexte wider. Daher ist es wichtig, das Medium nicht nur als mehr oder minder künstlerisch ambitioniertes Unterhaltsprodukt zu betrachten, sondern sich immer auch kritisch mit seinen offenen und verborgenen politisch-ideologischen Botschaften auseinanderzusetzen - und der Art und Weise, wie sie vermittelt werden.

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