Schülerwettbewerb

Die Multimedia-Präsentation

19.7.2016
Umfang: Maximal 20 Folien, dazu Ausdrucke des vollständigen Vortragstextes. Weiteres siehe unten.

Inhalt

  1. Multimedia-Präsentation – was ist das?
  2. Kriterien zur Erstellung
  3. Umfang
  4. Weitere Hinweise
  5. Was die Jury bewertet
1. Multimedia-Präsentation – was ist das?

"Multimedia" beschreibt eigentlich nichts anderes als die Verbindung verschiedener Medien. Eine Multimedia-Präsentation ist eine Arbeit, die am Computer erstellt wurde und dort auch zu betrachten ist. Sie besteht aus einer Kombination von Medien wie z.B. Text, Fotografie, Grafik, Animation, Audio oder Video. Selbstverständlich müssen nicht alle genannten Medien in einer solchen Präsentation zwangsläufig enthalten sein.

Mit Programmen wie MS PowerPoint oder Open Office Impress oder Prezi (oder ähnlichen) könnt und sollt ihr eine abwechslungsreiche Präsentation gestalten mit einer guten Mischung von Informationsgehalt und Anschaulichkeit. Bindet – wo es passt – neben Texten auch Bilder / Fotos, Videosequenzen und Audio-Dateien ein und verbindet sie zu einem passenden Ganzen. Bitte druckt auch alle Folien aus und legt die Ausdrucke eurer Einsendung bei.

Welches Programm ihr zur Erstellung benutzt, ist nicht von Bedeutung, solange ihr folgende Kriterien beachtet:

2. Kriterien zur Erstellung
  • die Präsentation muss erstellt sein für handelsübliche PCs (ältere Standardsoftware Microsoft® Office)
  • die Präsentation muss auf eine handelsübliche CD passen und auf solcher eingesandt werden (ca. 700 MB)
  • sie muss von der CD ohne weitere Installationen zu starten und lauffähig sein. D.h. bitte die Player (verschiedene Browser beachten!) hinzufügen und die Start-Datei auf der CD kennzeichnen.
  • die technischen Spezifikationen müssen unbedingt angegeben werden (Plug-Ins, Codecs usw.)
  • die Lauffähigkeit der Präsentation muss vor dem Einschicken zum Wettbewerb auf verschiedenen Computern, auch zu Hause, mit Erfolg ausprobiert worden sein!
Noch ein wichtiger Tipp: Je einfacher eure Präsentation technisch ist (also z.B. mit üblicher Standard-Software erstellt), desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie auf allen (Auswertungs-)Computern läuft. Leider erhalten wir immer wieder Einsendungen in "Spezial-Software", die sich nicht öffnen lässt. Stellt euch einfach vor, die Präsentation ist für jemanden bestimmt, der von Computern wenig Ahnung hat ;-)

3. Umfang

Die oben genannten 700 MB müssen selbstverständlich nicht restlos genutzt werden. Prezi bietet bei Anmeldung unter einer Schul-Mailadresse die Version EDU Enjoy mit bis zu 500 MB kostenfrei an. Dort lässt sich die Präsentation auch herunterladen, speichern und auf eine CD brennen. Achtung, die automatische "Veröffentlichung" dieser Präsentation setzt voraus, dass alle Nutzungsrechte für das verwendete Fremdmaterial vorhanden sind!
Filme und Tonbeiträge sollten jeweils nur wenige Minuten dauern, insgesamt nicht mehr als zehn. Bitte bedenkt, dass auch die Auswerter/-innen nur begrenzt aufnahmefähig sind und neben eurer Einsendung noch viele andere betrachten! Der alte Spruch "In der Kürze liegt die Würze" gilt auch hier.

4. Weitere Hinweise
    TOP 5 der Fehler in einer Multimedia-Präsentation

    Fehler 1: Zuviel Text!
    Multimedia-Präsentationen sind keine Paperware. Bedenkt bei der Entwicklung eurer Inhalte, dass zu viel Text auf einer Seite nicht gerne gelesen wird. Schafft ein ausgewogenes Verhältnis von Text und Bild.

    Fehler 2: Zuwenig Informationen!
    Multimedia-Präsentationen sind keine Paperware. Bedenkt bei der Erstellung, dass ihr die Inhalte des Themas präsentieren wollt. Schafft ein ausgewogenes Verhältnis von Text und Bild.

    Fehler 3: Schlechtes Layout!
    Gelbe Schrift auf hellgrünem (oder schwarze auf blauem) Hintergrund ist schön anzusehen, aber schwierig zu lesen. Denkt beim Layout an die Lesbarkeit, entwickelt eine Farbzusammensetzung, die ein Lesen am Bildschirm ermöglicht. Beachtet auch bitte, dass allzu viel Bewegung und Blinken vom Inhalt ablenken. Das Layout einer Präsentation ist wichtig für die Akzeptanz und die Nutzung durch einen User, entscheidender sind jedoch die Inhalte.

    Fehler 4: Keine Struktur!
    Entwickelt eine einheitliche Struktur und innere Logik der Präsentation: Versetzt euch dabei in die Lage eines normalen Users, bedenkt dabei z.B.: Ist sofort zu erkennen, wo man klicken muss, um weiterzukommen? Ist bei einer automatisch ablaufenden Präsentation die Zeitdauer zur Betrachtung der Seiten gut gewählt?

    Fehler 5: Fehlende Rechte!
    Der Urheberschutz ist wie überall zu beachten, selbst wenn ihr euch Bilder etc. mit einem einfachen Mausklick auf den eigenen Rechner speichern könnt. Ihr dürft keine Bilder (z.B. Fotos) im Internet veröffentlichen, die urheberrechtlich geschützt sind (und das dürften die allermeisten sein). Verwendet deshalb nach Möglichkeit eigene Bilder oder holt vor Verwendung z.B. per E-Mail die Erlaubnis der Rechteinhaber ein. Wendet euch an den Webmaster einer Seite, von der ihr ein Bild verwenden wollt, fragt dort nach, ob ihr das Bild zu eurem Zweck verwenden dürft.
5. Was die Jury bewertet
(nicht unbedingt eine verbindliche Rangfolge der Kriterien!)
  • Sind die Folien als Ausdruck beigefügt?
  • Wie hoch ist die inhaltliche Qualität?
  • Wie viele sachlich richtige Informationen enthält die Präsentation?
  • In welchem Umfang wurde für das Thema recherchiert?
  • Wie viel des verwendeten Materials wurde selbst erstellt?
  • Wie gut ist die Multimedia-Präsentation strukturiert?
  • Ist die Bedienerführung gut und logisch?
  • Gibt es auf den Folien ein ausgewogenes Verhältnis von Text und Bild?
  • Wie gut sind die technischen Möglichkeiten genutzt?
  • Ist die Arbeit kreativ und originell gestaltet?
  • Hat die ganze Klasse mitgearbeitet?



 

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