Schülerwettbewerb

23.7.2019

2. Künstliche Intelligenz - Übernehmen Computer die Macht?

Sie haben sich für diese Aufgabe entschieden? Hier finden Sie alle wichtigen Informationen: PDF-Icon Mini-Heft: Künstliche Intelligenz - Übernehmen Computer die Macht?
Robotermensch macht eine nachdenkliche Geste. Darüber Aufgabentitel, daneben Einführungstext.Können wir uns jetzt auch das Denken sparen?

KI-Ausstellung auf der MS Wissenschaft

Ausschnitt der Aussenansicht des Schiffes "MS Wissenschaft" mit Namensschriftzug und Anker.Das schwimmende Science-Center mit einer Ausstellung zum Thema KI (© Ilja Hendel/WiD)
Anker lichten, los geht’s! Lasst euch von der Ausstellung der „MS Wissenschaft“ für euren Wettbewerbsbeitrag inspirieren!
Wie lernt KI? Wer ist NAO? Und was hat KI mit Musik zu tun? Spannende Ausstellungsstücke laden zum Mitmachen und Nachdenken ein, euer neuerlerntes Wissen könnt ihr abschließend mit einem Quiz testen oder noch eine Runde an der Spielekonsole trainieren.
Das Ausstellungsschiff ist fünf Monate lang in ganz Deutschland und anschließend in Österreich unterwegs, den Tourplan findet ihr auf der Homepage der MS Wissenschaft, schaut doch mal vorbei!

Projekttipp:

Zehn Hände greifen in die Mitte des Tisches zum dort liegenden Spiel.Mensch, Maschine! (© BMBF/Wissenschaftsjahr 2019)

Jugendaktion „Mensch, Maschine!“ - Analog lernen, wie KI funktioniert!

Pädagogische Materialien gibt es viele, doch ein analoges Spiel, das Jugendlichen zeigt, wie Künstliche Intelligenz und Maschinelles Lernen funktionieren? Das gab es bis jetzt noch nicht!
Mit dem Spiel „Mensch, Maschine!“, der Jugendaktion im Wissenschaftsjahr 2019 – Künstliche Intelligenz, können Schülerinnen, Schüler und Jugendgruppen nun quasi dabei zuschauen, wie bei Maschinen Lernfortschritte entstehen – und so besser begreifen, was künstliches Denken ausmacht.
Angelehnt an das traditionelle „Bauernschach“ können bis zu fünf Spielende erleben, wie der Lernfortschritt der Maschine immer größer wird, indem sie erfolglose Spielzüge einfach aus ihrem „Gedächtnis“ streicht. Begleitend werden Lehrmaterialien sowie ein Aktionsheft für Jugendliche zur Verfügung gestellt, die neben praktischen Arbeitsblättern spannende Fakten über KI bieten.
„Mensch, Maschine!“ ist ein gemeinsames Projekt des BMBF, der Universität Paderborn und der Deutsche Telekom Stiftung.

Bestellmöglichkeiten und weitere Informationen finden Sie unter: www.wissenschaftsjahr.de/jugendaktion


Präsentationsformen

Info: Bei manchen Aufgaben kann zwischen mehreren Präsentationsformen ausgewählt werden. Suchen Sie sich eine aus und gestalten Sie das Werkstück entsprechend nach den Vorgaben.

Multimedia-Präsentation

Eine Multimedia-Präsentation besteht aus einer Kombination von Medien wie z.B. Texten, Fotografien, Grafiken, Animationen, Audio- oder Videosequenzen und einem verbindenden Vortragstext.
Die Multimedia-Präsentation (z.B. PowerPoint, Open Office Impress) wird am Computer erstellt und dann in Vortragsform einer Adressatengruppe präsentiert. Der gesprochene Text wird in der Audiospur des Programms hinterlegt, kann abgespielt oder bei einer Präsentation auch frei gesprochen werden. Unabhängig davon soll der Vortragstext in der Kommentarzeile jeder Folie eingefügt werden.

Umfang und Format:
Die Präsentation sollte maximal 15 Folien umfassen.
Die Tonbeiträge sollten insgesamt zehn Minuten nicht überschreiten.
Bei der Wahl des Programms sollte darauf geachtet werden, dass sich die Präsentation auch an anderen Endgeräten mit gängiger Software öffnen lässt.
Format und Umfang der multimedialen Präsentation sind in der aktuellen Aufgabe unter „DAS SENDET IHR EIN: “ angegeben.

Checkliste:
  • Sind alle Arbeitsaufgaben bearbeitet und die Arbeitsergebnisse in der Präsentation dargestellt?
  • Ist ein Fazit/ eine kritische Stellungnahme/ ein Meinungsbild zum Thema formuliert?
  • Gibt es ein klares, strukturiertes Layout?
  • Gibt es ein gutes Verhältnis von Informationsgehalt und Anschaulichkeit?
  • Werden Datenschutz und Urheberrechte eingehalten?


Die Top 5 für eine gute Multimedia-Präsentation
  1. Klare Struktur Die Präsentation braucht eine klare, vom Betrachter leicht zu verstehende Gliederung. Die innere Logik, der „rote Faden" der Präsentation, muss stets erkennbar sein. Deshalb ist es wichtig, sich vor der Foliengestaltung Gedanken über den Aufbau der Präsentation zu machen.

  2. Wenig Text auf den Folien „Weniger ist mehr!“ Die Zuhörer müssen die Präsentation schnell lesen und verstehen können. Geschriebenes und Gesagtes soll sich ergänzen, aber nicht wiederholen! Wichtig ist ein ausgewogenes Verhältnis von Text und Bild.

  3. Augenfälliges, ansprechendes Layout Ein gutes Layout einer Präsentation zieht die Aufmerksamkeit des Betrachters an, verdeutlicht und erklärt die Inhalte. Eine passende Farbgestaltung und eine gute Lesbarkeit (z.B. dunkle Schrift auf hellem Grund) sollen das Erfassen der Texte schnell und sicher ermöglichen. Zuviel Bewegung (Blinken und Drehen von Bildern) auf den Folien lenken vom Inhalt ab. Fertige Layout-Vorlagen passen oft nicht zum gewählten Thema und den präsentierten Inhalten.

  4. Beachtung der Urheberrechte Der Urheberschutz ist wie überall zu beachten. Es dürfen keine Bilder (z.B. Fotos) im Internet veröffentlichen, die urheberrechtlich geschützt sind (und das dürften die allermeisten sein). Vor Verwendung von kopierten Bildern muss man z.B. per E-Mail die Erlaubnis der Rechteinhaber eingeholt werden. Per Mail kann beim Webmaster einer Seite, von der ein Bild übernommen werden soll, erfragt werden, ob das Bild zu geplanten Zweck verwandt werden darf. Am Ende der Präsentation steht ein Quellenverzeichnis, in dem alle verwendeten Quellen, aus denen Daten übernommen wurden, aufgelistet werden.

  5. Zeit für (End-)Kontrolle Die Zeit für eine gründliche Kontrolle der Inhalte, Form und Abläufe sollte unbedingt eingeplant werden. Rechtschreib- und Grammatikfehler wirken in einer Präsentation peinlich, da sie von den Betrachtern garantiert gefunden werden. Die Ersteller der Präsentation stecken oft so tief in ihrer Arbeit, dass sie manche Dinge einfach übersehen. Jede Präsentation sollte deshalb vor ihrer "Uraufführung" einem kritischen Publikum vorgestellt werden - dabei sind Verbesserungsvorschläge erwünscht. Ein objektiver Blick von außen kann hier sehr hilfreich sein.

Informationsbroschüre

Die Infobroschüre stellt die Ergebnisse der Projektarbeit in gestalteter (Schrift-)Form übersichtlich und ansprechend einer Adressatengruppe vor.
Das Schlüsselwort ist der Begriff Information. Ziel der Infobroschüre ist es, Leserinnen und Leser eine überprüfbare und möglichst ansprechende Darstellung von Informationen zu präsentieren.
Die Formulierung der Texte orientiert sich an der Sache, über die etwas mitgeteilt werden soll. Überschriften und Abschnitte strukturieren die Inhalte. Der Einsatz von z.B. Infokästen oder Grafiken vermittelt zusätzliches Wissen und lockert die Broschüre auf.
Sinnvoll bebildert ist eine Broschüre dann, wenn die Bilder die Textinformationen informativ ergänzen und einen klaren Bezug zum Text haben.
Die Arbeitsergebnisse sollen sachkundig durch eine eigene Stellungnahme bewertet werden.

Format und Umfang
In der Regel 8 Seiten DIN A4.
Die Infobroschüre kann in analoger Form entweder in DIN A4 oder in DIN A5 mit passender Faltung erstellt werden.
Natürlich ist es auch möglich, sie ausschließlich in digitaler Form zu erstellen und ggf. auf der Schulhomepage zu veröffentlichen. Die digitale Erstellung hat den Vorteil, dass die Informationsbroschüre auch online weitergegeben werden kann.
Format und Umfang für den laufenden Wettbewerb sind in der aktuellen Aufgabe unter „DAS SENDET IHR EIN:“ angegeben.

Checkliste:
  • Sind alle Arbeitsaufgaben bearbeitet und die Arbeitsergebnisse in der Infobroschüre dargestellt?
  • Gibt es ein klares strukturiertes und ansprechendes Layout?
  • Wie ist das Verhältnis von Informationsgehalt und Anschaulichkeit?
  • Werden Datenschutz und Urheberrechte eingehalten?
  • Ist ein Fazit/ eine kritische Stellungnahme/ ein Meinungsbild zum Thema deutlich erkennbar?


Weiterführende Informationen und Materialien:
Anleitung zur digitalen Erstellung einer bebilderten Informationsbroschüre:
http://de.wikihow.com/Brosch%C3%BCren-in-Microsoft-Word-erstellen





Nützliche Links/bpb-Produkte zum Thema:

Fluter (Heft Nr. 68)
APuZ - "Künstliche Intelligenz" (Heft Nr. 6-8/2018)
bpb-Schriftenreihe: Smarte Maschinen (als pdf verfügbar)


Externe Links:

https://www.wissenschaftsjahr.de/2019/
www.sozialpolitik.com


Filmempfehlung:

I, Robot. (FSK 12)


Bundeswettbewerbe

Die Arbeitsgemeinschaft bundesweiter Schülerwettbewerbe ist ein Zusammenschluss von staatlich anerkannten und gesamtstaatlich geförderten Schülerwettbewerben in Deutschland. Ihr Ziel ist es, für die Beteiligung an pädagogisch sinnvollen Wettbewerben zu werben und Wettbewerbe als schulergänzende Instrumente zur Begabungsentwicklung und Begabtenförderung im Bildungswesen zu profilieren.

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Der Schülerwettbewerb zur politischen Bildung bietet seit nunmehr 40 Jahren ausgefeilte Vorschläge für Projektunterricht an. Fast alle lassen sich immer noch gewinnbringend im Unterricht nutzen. Der Reader dokumentiert 360 Aufgaben, erläutert, wie die Wettbewerbsteilnahme optimal vorbereitet wird und zeigt, welche Kompetenzen sie vermittelt.

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Format

Wettbewerb

Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb veranstaltet regelmäßig den Schülerwettbewerb und den Jugenddemokratiepreis. Am Tag des Grundgesetzes werden zudem jährlich die Botschafter für Demokratie und Toleranz geehrt. Darüber hinaus werden in unregelmäßigen Abständen Ideen und Projekte ausgeschrieben.

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Interaktives Wahltool

Wahl-O-Mat

Seit 2002 gibt es den Wahl-O-Mat der bpb. Mittlerweile hat er sich zu einer festen Informationsgröße im Vorfeld von Wahlen etabliert. Hier erfahren Sie, wie ein Wahl-O-Mat entsteht und was seine Ziele sind. Im Archiv können Sie außerdem jeden Wahl-O-Mat der vergangenen Jahre noch einmal nachspielen.

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kinofenster.de

Film des Monats: The Big Short

Mit The Big Short hat Regisseur Adam McKay Michael Lewis' gleichnamiges Sachbuch über die Finanzkrise 2007/08 verfilmt. Ein paar Außenseiter sehen den Zusammenbruch des US-amerikanischen Bankenwesens voraus und spekulieren an der Börse auf den Crash. So profitieren einige Wenige von der Bankenkrise, während Millionen von Amerikanerinnen und Amerikanern ihre Häuser und Ersparnisse verlieren. Mithilfe von Stars wie Christian Bale, Ryan Gosling und Brad Pitt sowie einer humorvollen, ausgefeilten Filmsprache gelingt es dem Film, die komplexen Hintergründe der Finanzkrise anschaulich zu erklären.

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