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Schülerwettbewerb

23.7.2019

6. Politik brandaktuell

Sie haben sich für diese Aufgabe entschieden? Hier finden Sie alle wichtigen Informationen: PDF-Icon Mini-Heft: Politik brandaktuell
Man sieht die Beine einer Jugendlichen die ein Handy in der Hand hält und eine News-Seite ließt. Darüber Aufgabentitel, daneben Einführungstext.Was gibt's Neues?


Präsentationsformen:

Info: Bei manchen Aufgaben kann zwischen mehreren Präsentationsformen ausgewählt werden. Suchen Sie sich eine aus und gestalten Sie das Werkstück entsprechend nach den Vorgaben.

Wandzeitung

Die Wandzeitung illustriert die Projektergebnisse auf großem Format – DIN A1 oder DIN A0 - für die Öffentlichkeit.
Informationen, Wissenswertes und Meinungen werden in Texten, Fotos und/oder Schaubildern übersichtlich dargestellt und dem Betrachter mitgeteilt.
Eine Wandzeitung lockt Leserinnen und Leser mit ansprechender optischer Gestaltung an und macht neugierig. Schrift, Schriftgröße und Bilder werden so gewählt, dass man schnell einen Überblick gewinnt.
Die Informationen sind auf das Wesentliche beschränkt. Daher ist es sinnvoll, Texte zusammenzufassen oder eigene Zeichnungen, Mind Maps oder Schaubilder anzufertigen. Bei Bedarf ergänzt man die Wandzeitung mit Linien, Pfeile oder Rahmen, um ihr eine übersichtliche Struktur zu geben.
Abschnitte mit Überschriften, eine klare Gliederung und eine kreative Gestaltung sollen erreichen, dass man sich mit den Inhalten auseinandersetzt.

Umfang und Format:
Format in der Regel DIN A1 (84 x 60 cm) bis zu DIN A 0 (120 x 84 cm)
Format und Umfang für den laufenden Wettbewerb sind in der aktuellen Aufgabe unter „DAS SENDET IHR EIN:“ angegeben.

Checkliste:
  • Sind alle Arbeitsaufgaben bearbeitet und die Arbeitsergebnisse in der Wandzeitung dargestellt?
  • Ist die Überschrift/der Titel treffend gewählt?
  • Enthält die Wandzeitung graphische Elemente wie Schülerzeichnungen, Fotos, Statistiken, Karikaturen usw.? Sind Bild und Text sinnvoll kombiniert?
  • Führt die Wandzeitung Leserinnen und Leser durch Zwischenüberschriften, Schriftgröße und Farbgebung zu zentralen Aussagen?
  • Enthält die Wandzeitung beschreibende, analysierende und wertende Elemente?
  • Gibt es eine Stellungnahme oder ein Meinungsbild zum Thema?
Weiterführende Informationen und Materialien:
http://www.bpb.de/lernen/formate/methoden/46861/wandzeitung

Illustrierte Dokumentation

In der illustrierten Dokumentation werden die Arbeitsergebnisse in Text und Bild anschaulich dargestellt.
Man informiert Leserinnen und Leser durch eigene Texte, Quellentexte, Stellungsnahmen von Experten, konkrete Rechercheergebnisse sowie aufbereitete Statistiken und passendes Bildmaterial (z.B. Grafiken, Fotos, Schaubilder, Lagekarten, Karikaturen, eigene Zeichnungen). Unterschiedliche Standpunkte sind deutlich hervorzuheben.
Das Ergebnis soll sachkundig durch eine eigene Stellungnahme bewertet werden.
Die Dokumentation wird in der Regel im Format DIN A4 erstellt, die Arbeitsschritte und Vorgänge sollen bis hin zum Ergebnis nachvollziehbar und in einer sinnvollen Reihenfolge gegliedert sein. Ein wichtiges Element der illustrierten Dokumentation ist die Bebilderung. Gut bebildert ist sie dann, wenn die Auswahl der Bilder die wichtigen Aussagen im Text belegt und unterstützt.

Umfang und Format:
Gedruckt in der Regel bis zu 8 Seiten DIN A 4.
Natürlich ist es auch möglich, sie ausschließlich in digitaler Form zu erstellen (und ggf. auf der Schulhomepage zu veröffentlichen).
Format und Umfang für den laufenden Wettbewerb sind in der aktuellen Aufgabe unter „DAS SENDET IHR EIN:“ angegeben.

Checkliste:
  • Sind alle Arbeitsaufgaben bearbeitet und die Arbeitsergebnisse in der Dokumentation dargestellt?
  • Ist die Dokumentation sachgerecht und ansprechend gestaltet?
  • Ist das Bildmaterial dokumentarisch und aussagekräftig?
  • Ergänzen Fotos, Bilder, Zeichnungen anschaulich die Texte?
  • Gibt es eine sachlich fundierte Stellungnahme oder ein Meinungsbild zum Thema?

Zeitungsseiten

In Stil und Aussehen einer Tages- oder Wochenzeitung sollen die Ergebnisse der Projektarbeit dargestellt werden.
Zeitungsseiten unterscheiden sich im Format, in der Aufmachung und im Schreibstil.
"Die eine richtige" Zeitungsseite gibt es nicht, es sind sehr unterschiedliche Ausprägungen möglich. Eine Zeitungsseite soll auch wie eine echte Zeitungsseite aussehen und auch so inhaltlich gestaltet werden, also mit unterschiedlichsten Textarten, Fotos, Illustrationen und Schriftgrößen.
Die Zeitungsseite beinhaltet also unterschiedliche Artikel rund um das behandelte Thema. Denkbar sind „die Nachricht“, „der Meinungs- oder Leitartikel“, das Interview, die Glosse (ironische Zuspitzung), der Kommentar, der Leserbrief und anderes. Nicht zu vergessen: Die Schlagzeile! Illustrationen, Fotos, eine Karikatur oder ein kurzer Comic-Strip sollen den Text auflockern und ergänzen.
Hilfreich sein kann natürlich der Kontakt zu einer Zeitungsredaktion, die beim Aufbau einer solchen Seite behilflich sein kann und die dann vielleicht auch Interesse daran hat, die Seite oder Auszüge daraus zu veröffentlichen.

Umfang und Format:
Verlangt werden in der Regel zwei gestaltete Seiten.
Format und Umfang für den laufenden Wettbewerb sind in der aktuellen Aufgabe unter „DAS SENDET IHR EIN:“ angegeben.
Das Format muss nicht zwingend einer Original-Zeitungsseite entsprechen, machbar ist eher das Format DIN A3.
Die Bundeszentrale bietet für die Gestaltung technische Hilfen an.
Im Booklet verbirgt sich eine ausführliche Gebrauchsanweisung. Viel Erfolg!
Checkliste:
  • Sind alle Arbeitsaufgaben bearbeitet und die Arbeitsergebnisse in der Zeitungsseite dargestellt?
  • Werden die gesammelten Informationen verständlich und in verschiedenen Artikeln abwechslungsreich angeboten?
  • Tragen die Artikel aussagekräftige Überschriften?
  • Sind Meinung und Nachricht erkennbar voneinander getrennt?
  • Hat die Seite das typische Erscheinungsbild einer Zeitung?
  • Lockern Fotos oder Illustrationen die Texte auf?
Weiterführende Informationen und Materialien:
https://www.deutsche-tageszeitungen.de/pressefachartikel/fachausdruecke-im-journalismus/
http://files1.derwesten.de/pdf/Stiftung%20Lesen%20Heft_6.pdf

Video/Film

Videos oder Filme stellen Ergebnisse, Aussagen und Ziele eines Projektes in bewegten Bildern und Ton dar.
In Videos und Filmen können Arbeitsergebnisse dokumentiert, szenisch (nach)gespielt und dokumentiert werden.
Um Informationen, Sachverhalte und tatsächliche Ereignisse anschaulich darzustellen eignen sich z.B. Archivaufnahmen, Infografiken sowie Aufnahmen von Originalschauplätzen und realen Personen. Durch gefilmte Interviews – ggf. mit Smartphones („Handyvideos“) - mit Einblendung des Aufnahmeortes und der Umgebungsgeräusche kann sich der Betrachter besser in eine Situation hineinversetzen. Der Moderator oder der Off- Sprecher und sein Text berichten und erläutern die Zusammenhänge.
Es ist auch möglich, Erkenntnisse und Tatsachen in Szenen umzusetzen und als ausgedachte Erzählungen zu verfilmen oder als Theaterstück oder szenischen Darstellung zu spielen. Für die einzelnen Szenen braucht man Schauspielerinnen und Schauspieler, Requisiten und Kostüme und jeweils eine Kulisse. Die Aufführung kann gefilmt und dann als Film präsentiert werden.
Ein Video kann auch Zusammenhänge und Informationen kurz und unterhaltsam erklären und so Interesse an einem Thema wecken. Off- Kommentare, Texte, Bilder und Musik können mit Gestaltungselementen wie Zeichnungen, Comics, Legetechniken, Animationen usw. wechseln.
Die Präsentationsform kann eine Mischung von Elementen der Dokumentation, des Spielfilms und des Erklärvideos miteinander verbinden. Erklärvideos sind kurze Filme, in denen komplexe Inhalt oder Vorgänge knapp und leicht verständlich dargestellt werden. Sie verpacken den Inhalt oft in eine kleine Geschichte (Storytelling) mit kleinen Einspielungen, 3-D-Elementen und Tricktechniken.
Eine Ablaufplanung für die Erstellung des Videos macht das Drehen einfacher. Für den Schnitt und die Nachbearbeitung auf dem Computer gibt es einfache Software.

Umfang und Format:
Format und Umfang des Videos sind in der aktuellen Aufgabe unter „DAS SENDET IHR EIN: “ angegeben.
Das Video/der Film sollte mit allen gängigen Media-Playern problemlos abgespielt werden können.

Checkliste:
  • Sind alle Arbeitsaufgaben bearbeitet und die Arbeitsergebnisse im Video dargestellt?
  • Ist ein Fazit/ eine kritische Stellungnahme/ ein Meinungsbild zum Thema deutlich erkennbar?
  • Werden geeignete gestalterische Mittel zur Vermittlung der Arbeitsergebnisse genutzt?
  • Wie ist das Verhältnis von Informationsgehalt und Anschaulichkeit durch Ton und Bilder?
  • Werden Datenschutz und Urheberrechte eingehalten?
Weiterführende Informationen und Materialien:
https://www.lmz-bw.de/filmbildung/praktische-filmarbeit/ - Tipps zur Filmarbeit vom Landesmedienzentrum Baden-Württemberg
http://www.bpb.de/lernen/formate/232220/erklaerfilme - Beispiele für Erklärfilme sind auch bei der Bundeszentrale für politische Bildung zu finden.
https://edulabs.de - Hilfreiche Ideen, Materialien und Apps für die Arbeit mit Videos

Nützliche Links/bpb-Materialien zum Thema:



Bundeswettbewerbe

Die Arbeitsgemeinschaft bundesweiter Schülerwettbewerbe ist ein Zusammenschluss von staatlich anerkannten und gesamtstaatlich geförderten Schülerwettbewerben in Deutschland. Ihr Ziel ist es, für die Beteiligung an pädagogisch sinnvollen Wettbewerben zu werben und Wettbewerbe als schulergänzende Instrumente zur Begabungsentwicklung und Begabtenförderung im Bildungswesen zu profilieren.

Mehr lesen auf bundeswettbewerbe.de

Der Schülerwettbewerb zur politischen Bildung bietet seit nunmehr 40 Jahren ausgefeilte Vorschläge für Projektunterricht an. Fast alle lassen sich immer noch gewinnbringend im Unterricht nutzen. Der Reader dokumentiert 360 Aufgaben, erläutert, wie die Wettbewerbsteilnahme optimal vorbereitet wird und zeigt, welche Kompetenzen sie vermittelt.

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Format

Wettbewerb

Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb veranstaltet regelmäßig den Schülerwettbewerb und den Jugenddemokratiepreis. Am Tag des Grundgesetzes werden zudem jährlich die Botschafter für Demokratie und Toleranz geehrt. Darüber hinaus werden in unregelmäßigen Abständen Ideen und Projekte ausgeschrieben.

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Wahl-O-Mat

Seit 2002 gibt es den Wahl-O-Mat der bpb. Mittlerweile hat er sich zu einer festen Informationsgröße im Vorfeld von Wahlen etabliert. Hier erfahren Sie, wie ein Wahl-O-Mat entsteht und was seine Ziele sind. Im Archiv können Sie außerdem jeden Wahl-O-Mat der vergangenen Jahre noch einmal nachspielen.

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