Geschichte begreifen

Praxisbeispiele

"Nie wieder" ist das Leitmotiv der historisch-politischen Bildung zum Nationalsozialismus. Doch wie kann man erreichen, dass Jugendliche sich empathisch mit den Opfern und Verbrechen der NS-Diktatur auseinandersetzen? Wie werden Praxisprojekte am besten vorbereitet? Die vorgestellten Konzepte und Erfahrungen geben Antworten.

Urteilsverkündung bei einem "Model International Criminal Court" 2006. Bild: Stiftung EVZ / Jan Zappner

Simulationsspiele

Model International Criminal Court

In diesem außerschulischen Projekt simulieren Jugendliche zweimal jährlich den Internationalen Strafgerichtshof. Weiter...

Laut Polizeiordnung mussten Jüdinnen und Juden einen gelben Davidstern tragen - eine weitere Brandmarkung.

Fiktionale und nichtfiktionale Texte

"Damals war es Friedrich"/ "In diesem Kurort sind Juden unerwünscht"

Die beiden Projekte "Damals war es Friedrich" und "In diesem Kurort sind Juden unerwünscht" sind gute Beispiele für den Einsatz fiktionaler und nichtfiktionaler Texte zur Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus im Unterricht. Weiter...

Zum Andenken an die Opfer des ehemaligen Frauen-KZ Ravensbrück werden Nelken in den See der Tränen geworfen. Ravensbrück, 2005. Bild: Jan Zappner

Medienarbeit

"Das hängt einem immer an - das KZ von nebenan"

Jugendliche aus Fürstenberg und Umgebung drehten 2006 und 2007 einen Dokumentarfilm zum Frauen-KZ Ravensbrück. Das Projekt lief über ein Jahr. Weiter...

Schienen im ehemaligen Nazi-Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau am 17 Januar 2005 im heutigen südlichen Polen. Schätzungsweise 600.000 Menschen besuchen das Lager jedes Jahr um zu lernen oder zu trauern; die große Mehrheit bewegt sich ruhig und in einem Geist der Ehrfurcht auf dem Komplex. Das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau war das größte deutsche Vernichtungslager während der Zeit des Nationalsozialismus.

Besuch einer Gedenkstätte

Unterwegs mit Israel Loewenstein

Der Auschwitzüberlebende Israel Loewenstein begleitete Schülerinnen und Schüler einer Berliner Hauptschulklasse 2005 als Zeitzeuge auf einer Fahrt in die Gedenkstätte. Weiter...

Eine Stechkarte aus dem Konzentrationslager Buchenwald mit den persönlichen Angaben des russischen Zwangsarbeiters Nikolaj Tupikin.  Bild: AP Photo/Jens Meyer

Archivarbeit und Quellenrecherche

Menschen unter dem Terror des Nationalsozialismus: Zwangsarbeit in Gersthofen

Schülerinnen und Schüler der elften Klasse sammelten 2001 auf Anregung ihres Geschichtslehrers und gegen Widerstände der Stadtverwaltung regional- und lokalhistorische Fakten zum Thema Zwangsarbeit in Gersthofen. Weiter...

Archivarbeit und Quellenrecherche

Datenbank zur Zwangsarbeit in Wolfenbüttel

Zwischen 2004 und 2005 erstellten Jugendliche aus Wolfenbüttel eine Datenbank von Opfern der NS-Justiz. Grundlage waren Primärquellen aus Archiven. Weiter...

Schüler erstellen eine Ausstellung

Izzy Fuhrmann - ein jüdischer Musiker zwischen Verfolgung und Emigration

16 Schülerinnen und Schüler dokumentierten 2006 das Leben und die Verfolgung des jüdischen Musikers Izzy Fuhrmann in einer Ausstellung. Sie arbeiteten dazu intensiv mit der in Los Angeles lebenden Tochter des Musikers zusammen. Weiter...

Schüler erstellen eine Ausstellung

Das Kriegsende in unserer Region

15 Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Heine-Schule Karlshagen auf Usedom erarbeiteten 2005 über vier Monate in ihrer Freizeit die Ausstellung "Das Kriegsende in unserer Region" im Museum Peenemünde. Weiter...

Musik

Musik im Frauenkonzentrationslager Ravensbrück

Was bedeutete Musik für das Überleben im KZ Ravensbrück? Mit dieser Frage beschäftigten sich Gymnasiasten aus Neustrelitz 2004/ 2005 fächerübergreifend. Sie spielten und arrangierten Lagerlieder neu, forschten eigenständig und luden Überlebende ein. Weiter...

Dossier

Bei der Aufarbeitung der DDR - Vergangenheit sind die Archive der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU) von grundlegender Bedeutung.

Geschichte und Erinnerung

Wird die DDR-Diktatur verharmlost? Und warum begann die intensive Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit erst so spät? Die Deutung von Geschichte ist oft umstritten - und nicht selten ein Politikum. Weiter... 

Wir waren so frei...

Berliner Bürger feiern singend und tanzend die Öffnung der Ost-West-Grenze zwischen beiden deutschen Staaten auf der Berliner Mauer. Tausende ostdeutsche Bürger gingen nach Öffnung der Grenze durch die DDR-Behörden in den Westteil der Stadt.

Momentaufnahmen 1989/90

Umbruchszeit 1989/1990 - hier finden Sie Unterrichtsmaterialien zu privaten Filmen, Fotos und Erinnerungen jenseits der offiziellen Berichterstattung mit umfangreichen Arbeits- und Informationsmaterialien für den Online- und Offline-Unterricht. Weiter...