China im Wandel

Eine Folge der Serie "Mit offenen Karten"

von: Jean-Christophe Victor

Veränderungen in China haben mittlerweile globale Auswirkungen. Diese Folge erklärt daher die Anzeichen für ein Stocken des "Chinesischen Wirtschaftswunders".

Inhalt

Seit 2008 sinkt das Chinesische Wirtschaftswachstum. Dies hat mehrere Gründe: Als Exportland ist China abhängig von der ausländischen Nachfrage nach Gütern, die durch die Weltwirtschaftskrise sinkt. Der hohe Energiebedarf des Landes übersteigt die eigene Rohstoffförderkapazität und führt so zu global steigenden Ölpreisen. Der wachsende Energiebedarf (eigentlich ein Indiz für Wirtschaftswachstum) kann daher zum hemmenden Faktor für die wirtschaftliche Entwicklung werden.

In den verschiedenen chinesischen Provinzen verlief die wirtschaftliche Entwicklung sehr unterschiedlich. Besonders die Küstengebiete profitierten vom wirtschaftlichen Aufschwung, der allerdings mit einer Steigerung des Lohnniveaus einherging. China läuft daher Gefahr, seinen Vorteil durch billige Arbeitskräfte im globalen Wettbewerb zu verlieren.

"Mit offenen Karten" (frz. Le dessous des cartes) ist ein geopolitisches Magazin des TV-Senders ARTE.

Die Sendung stützt sich seit ihrem Bestehen (1990) auf die Verwendung von Landkarten zur Erläuterung internationaler Beziehungen, die Einbeziehung der geschichtlichen Hintergründe und die Analyse langfristiger Tendenzen.

Entworfen und präsentiert von Jean-Christophe Victor, kommen die Karten und Analysen vom Forschungsinstitut LEPAC (Laboratoire d'études politiques et cartographiques).

Weitere Informationen

  • Kamera: Olivier Cahn

  • Schnitt: Arnaud Lamborion

  • Drehbuch: Catherine Bijon

  • Sprecher: Karl-Heinz Grimm

  • Musik: Etienne Charry

  • Sound: Sebastien Demenois

  • Recherche: Le Lépac, Alexia Fouesnant

  • Übersetzung: Christian Stonner

  • Grafik: Pierre-Jean Canak

  • Umsetzung: Alain Jomier

  • Produktion: 04.2013

  • Spieldauer: 00:11:50

  • hrsg. von: Bundeszentrale für politische Bildung & ARTE

 
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