Geopolitische Aspekte der Hochschulbildung

Eine Folge der Serie "Mit offenen Karten"

von: Jean-Christophe Victor

Die Zahl der Studierenden im Ausland ist in den Jahren 2000 bis 2008 um 50 Prozent gestiegen. Wie hat sich der globale Hochschulsektor entwickelt und wer ist davon betroffen?

Inhalt

Drei Millionen Studierende zog es im Jahr 2008 an Hochschulen im Ausland. Besonders viele junge Menschen aus Asien verlassen ihre Heimatländer zum Studium. Innerhalb der EU ist die Mobilität von Studierenden ein erklärtes Ziel, das von den europäischen Institutionen durch Programme wie ERASMUS gefördert wird.

Unter den Hochschulen ist die globale Konkurrenz insbesondere durch Rankings der Hochschulen gestiegen. Einige Universitäten gründen Ableger im Ausland und tragen so zur weiteren Internationalisierung des Hochschulwesens bei.

Nicht nur die Hochschulen werben um internationale Studierende, sondern auch viele Staaten. Das Ziel ist es, auf diese Weise u.a. dem Fachkräftemangel vorzubeugen. Auch Konzerne bemühen sich um internationale Studenten, um diese als zukünftige Mitarbeiter auf die Bedürfnisse der Firmen vorzubereiten.

Doch welche Konsequenzen hat diese Konkurrenz auf die Qualität der Hochschulen? Wird sich die Kluft zwischen reichen und armen Universitäten noch erhöhen?

"Mit offenen Karten" (frz. Le dessous des cartes) ist ein geopolitisches Magazin des TV-Senders ARTE.Die Sendung stützt sich seit ihrem Bestehen (1990) auf die Verwendung von Landkarten zur Erläuterung internationaler Beziehungen, die Einbeziehung der geschichtlichen Hintergründe und die Analyse langfristiger Tendenzen.

Entworfen und präsentiert von Jean-Christophe Victor, kommen die Karten und Analysen vom Forschungsinstitut LEPAC (Laboratoire d'études politiques et cartographiques).

Weitere Informationen

  • Kamera: Olivier Cahn

  • Schnitt: Arnoud Lamborion, Catherine Bijon

  • Sprecher: Karl-Heinz Grimm

  • Sound: Etienne Charry, Francois Pécoste

  • Übersetzung: Christian Stonner

  • Recherche: Fransceca Fattori, Delphine Leclerq, Yannig Lavocat

  • Grafik: Pierre-Jean Canak

  • Umsetzung: Didier Ozil

  • Produktion: 10.2011

  • Spieldauer: 00:12:04

  • hrsg. von: Bundeszentrale für politische Bildung & ARTE

 
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