Konflikte 2030: Die Schauplätze

Eine Folge aus der Reihe "Mit offenen Karten"

von: Jean-Christophe Victor

Welche Konflikte erwarten die Welt bis zum Jahr 2030? Diese Folge erklärt zukünftige Auseinandersetzungen und geopolitische Entwicklungen in der Simulation zentraler Konflikte von Westafrika bis zum Chinesischen Meer.

Inhalt

Die Simulation beginnt mit der Untersuchung mehrerer Regionen, die im "Weißbuch zur Verteidigung und Sicherheit Frankreichs" als zentrale Konfliktherde der nächsten Jahrzehnte eingeschätzt werden. Diese Gebiete grenzen aneinander an und spannen so einen "Konfliktbogen" von der Sahelzone bis zum Indischen Ozean.

In der Sahelzone gibt es Konflikte um die Westsahara und an der Grenze zwischen Algerien und Niger, das Horn von Afrika ist von den Konflikten im Sudan und in Somalia geprägt und im Norden Afrikas ist die Lage nach dem Arabischen Frühling weiter instabil.

Im Nahen Osten sind besonders der Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern und die Bürgerkriege in Syrien und dem Irak zentrale Auseinandersetzungen. Auch auf der Arabischen Halbinsel kam es im Zusammenhang mit dem Arabischen Frühling zu Aufständen und Revolutionen in Bahrain und im Jemen. Während in Afghanistan, Pakistan und dem Norden Indiens Konflikte offen zu Tage treten, gibt es im Iran zur Zeit keinen offenen Spannungen.

Die Folge stellt mögliche Verflechtungen und Zusammenhänge dieser Konfliktherde dar. Als wichtige Ursachen für kommende Krisen werden religiöse Gegensätze sowie ethnische Konflikte und Unabhängigkeitsbestrebungen verschiedener Volksgruppen und Kämpfe um Ressourcen untersucht.

"Mit offenen Karten" (frz. Le dessous des cartes) ist ein geopolitisches Magazin des TV-Senders ARTE.

Die Sendung stützt sich seit ihrem Bestehen (1990) auf die Verwendung von Landkarten zur Erläuterung internationaler Beziehungen, die Einbeziehung der geschichtlichen Hintergründe und die Analyse langfristiger Tendenzen.

Entworfen und präsentiert von Jean-Christophe Victor, kommen die Karten und Analysen vom Forschungsinstitut LEPAC (Laboratoire d'études politiques et cartographiques).

Weitere Informationen

  • Kamera: Hugues Gemignani

  • Schnitt: Philippe Truffault, Nicolas Menet

  • Drehbuch: Catherine Bijon, Pascal Fuchs

  • Sprecher: Karl-Heinz Grimm

  • Musik: Etienne Charry

  • Recherche: Delphine Leclercq

  • Umsetzung: Frédéric Ramade

  • Grafik: Pierre-Jean Canak

  • Übersetzung: Christian Stonner

  • Produktion: 11.2011

  • Spieldauer: 00:11:54

  • hrsg. von: Bundeszentrale für politische Bildung & ARTE

 
© 2011 Bundeszentrale für politische Bildung & ARTE

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