Polen, mitten in Europa

Eine Folge der Serie "Mit offenen Karten"

von: Jean-Christophe Victor

Polen trat 2004 der Europäischen Union bei. Diese Folge untersucht die wirtschaftliche und politische Situation des Landes.

Inhalt

Im Kalten Krieg war Polen ein Satellitenstaat der Sowjetunion. Mittlerweile hat sich dort eine starke Marktwirtschaft entwickelt. Polen ist das einzige Land der Europäischen Union, das die Wirtschaftskrise bislang ohne Rezession überstanden hat. Der wichtigste Exportpartner Polens ist Deutschland. Auch politisch haben sich beide Staaten, besonders unter der Regierung Merkel, angenähert.

Polen ist nun ein eigenständiger internationaler Akteur, der sich sowohl politisch als auch militärisch nach Westen hin orientiert und den Bündnissen der EU und der NATO beigetreten ist.

Das Verhältnis zu Russland bleibt trotz einiger Annäherungen weiterhin schwierig. Ein zentrales Thema ist dabei die Energieversorgung Polens.

"Mit offenen Karten" (frz. Le dessous des cartes) ist ein geopolitisches Magazin des TV-Senders ARTE.

Die Sendung stützt sich seit ihrem Bestehen (1990) auf die Verwendung von Landkarten zur Erläuterung internationaler Beziehungen, die Einbeziehung der geschichtlichen Hintergründe und die Analyse langfristiger Tendenzen.

Entworfen und präsentiert von Jean-Christophe Victor, kommen die Karten und Analysen vom Forschungsinstitut LEPAC (Laboratoire d'études politiques et cartographiques).

Weitere Informationen

  • Kamera: Hugues Gemignani

  • Schnitt: Nicolas Menet

  • Drehbuch: Catherine Bijon

  • Sprecher: Karl-Heinz Grimm

  • Musik: Etienne Charry

  • Sound: Sebastien Demenois

  • Recherche: Le Lepac, Alexia Fouesnant, Guillaume Gandelin

  • Grafik: Emanuel Vincent

  • Übersetzung: Christian Stonner

  • Umsetzung: Frédéric Ramade

  • Produktion: 09.2012

  • Spieldauer: 00:12:09

  • hrsg. von: Bundeszentrale für politische Bildung & ARTE

 
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