Polit-Serien. Unterhaltsame Konstruktion des Politischen

Von "House of Cards" bis "Game of Thrones". Eine Tagung über Politik in Fernsehserien

Andreas Dörner erklärt, warum Serien ein wichtiges Reflexionsmittel der politischen Medienkultur darstellen können.

Inhalt

Fiktionale Polit-Serien bieten den Zuschauern mit spannenden Dramaturgien und wohldosierter Komik nicht nur Unterhaltung, sondern auch einen speziellen Zugang zu den Hinterbühnen des Politikbetriebs. Der Beitrag zeigt anhand von ausgewählten Beispielen, wie die Serien die grundsätzlichen Möglichkeiten politischen Handelns zwischen Ideal-, Real- und Machtpolitik ausleuchten und so als ein wichtiges Reflexionsmittel der politischen Medienkultur westlicher Gesellschaften fungieren.

Zur Person
Andreas Dörner, geb. 1960; Studium der Germanistik und Sozialwissenschaften in Essen; seit 2004 Professor für Medienwissenschaft an der Philipps-Universität Marburg. Forschungsschwerpunkte Fernsehen, politische Kommunikation und politische Kultur. Derzeit Leitung eines Forschungsprojekts zum Thema "Politik und Komik", finanziert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Zahlreiche Buchveröffentlichungen u.a. "Politische Kultur und Medienunterhaltung. Zur Inszenierung politischer Identitäten in der amerikanischen Film- und Fernsehwelt" und "Politainment. Politik in der medialen Erlebnisgesellschaft."

Weitere Informationen

  • Arbeitsgruppe WEITERsehen. Interdisziplinäre Beiträge der Dresdner Serienforschung der Technischen Universität, Deutsches Hygiene Museum Dresden, Bundeszentrale für politische Bildung

  • Produktion: 27.10.2016

  • Spieldauer: 02:10:42

  • hrsg. von: Deutsches Hygiene Museum Dresden, Bundeszentrale für politische Bildung, AG Weitersehen der TU Dresden

 
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