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Die Bundestagswahl unter dem Einfluss neuer Medien

Wie das digitale Zeitalter unsere Debattenkultur und unser Wahlverhalten prägt

von: Sibel Özdemir

Wahlkampf via Instagram, Twitter, Facebook..., verlässliche Wahlprognosen und Hackerangriffe: wie beeinflusst uns das digitale Wahlzeitalter?

Inhalt

Der Wahlkampf für die Bundestagswahlen läuft auf Hochtouren: Die Parteien buhlen um die Gunst der Wählerinnen und Wähler, polarisieren auf Wahlplakaten, geben TV-Interviews und werben auch hierzulande verstärkt in den sozialen Medien. Instagram, Twitter und Snapchat sind zunehmend in das Blickfeld der Wahlkampfleiter/innen gerutscht. Wie wird der Wahlkampf davon beeinflusst und wo findet die politische Debatte eigentlich statt?

Besonders die Präsidentschaftswahl in den USA hat gezeigt, dass das digitale Zeitalter in Wahlzeiten neue Themen mit sich bringt. Nicht nur der Einfluss Sozialer Medien auf Wahlentscheidungen, sondern auch Hackerangriffe und die Manipulation von Ergebnissen sind realistische Szenarien. Zusätzlich stellt sich die Frage nach verlässlichen Wahlprognosen und deren Bedeutung vor dem Hintergrund der Wahlen in Großbritannien und den USA auch für die Bundestagswahlen in Deutschland. Ist das digitale Wahlzeitalter auch in Deutschland eingeläutet? Droht die Wahl als elementarer Bestandteil demokratischer Gesellschaften, in ihrer derzeitigen Form, an Bedeutung zu verlieren? Warum also wählen gehen? Auch drängt sich die Frage auf, ob wirklich alle Wählerinnen und Wähler im Fokus der Parteien stehen. Laut Bundeswahlleiterstellen stellen 2017 die Wahlberechtigten im Alter über 70 Jahren mit einem Anteil von 20,7% erstmals die stärkste Gruppe dar. Schon bei bisherigen Wahlen gab es ungleiche Wahlbeteiligungen der Altersgruppen, was zu einem Gerechtigkeitsproblem zwischen den Generationen führen kann.

Weitere Informationen

  • Produktion: 11.09.2017

  • Spieldauer: 01:51:02

  • hrsg. von: Bundeszentrale für politische Bildung

 
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Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: by-nc-nd/3.0/
Autor: Sibel Özdemir für bpb.de