"We have to put the archive online"

Interview Na'ama Shik auf httpasts://digitalmemoryonthenet 16.04.2011

Interview with Na’ama Shik (Yad Vashem, Jerusalem) at the international conference httpasts://digitalmemoryonthenet in Berlin, on April 16, 2011. Research, memory and education are the main topics of the place of remembrance Yad Vashem - this applies for the museum in Jerusalem as well as the website. For Na’ama Shik it's a moral obligation to put the comprehensive archive online.

Inhalt

Das Archiv von Yad Vashem beinhaltet 112 Millionen Dinge. Ein großer Teil davon ist im Netz abrufbar. In den vergangenen vier Jahren haben die Mitarbeiter von Yad Vashem Teile des Archivmaterials im Netz zugänglich gemacht. In Ergänzung zum Museum sind digitale Sammlungen entstanden. "Es reicht nicht, das Material einfach online zu stellen. Wir müssen den Nutzern einen Kontext dazu anbieten", sagt Na’ama Shik. Zu jedem Zeitzeugeninterview, zu jedem Gegenstand bietet die Website eine "virtuelle Umgebung" mit Informationen zur Person, ihrer Herkunft und den historischen Fakten. Für Lehrer gibt es spezielle pädagogische Richtlinien. Eine große Herausforderung sei es den Altersgruppen der Internetnutzer gerecht zu werden, "denn jeder hat im Netz zu allem Zugang". In dieser Hinsicht seien auch Eltern und Lehrer gefragt. Dazu sagt Na’ama Shik: "Kinder müssen auch im Netz vor Material geschützt werden, das nicht altersgerecht ist."

Weitere Informationen

  • Kamera: Oleg Stepanov

  • Schnitt: Oleg Stepanov

  • Redaktion: Julia Rosch/ Hanna Huhtasaari

  • Produktion: 15.04.2011

  • Spieldauer: 00:05:36

  • hrsg. von: Bundeszentrale für politische Bildung

 
© 2011 Bundeszentrale für politische Bildung