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Spezial

Web 2.0 in der Bildungsarbeit

Web 2.0 und politische Bildung haben etwas gemeinsam: So wie die User sich zunehmend vernetzen und das "Social Web" selbst gestalten, sieht die politische Bildung die Menschen als aktive Bürgerinnen und Bürger, die sich austauschen und engagieren – kurz: die partizipieren. Die besten Veranstaltungen und Projekte der politischen Bildung leben davon, dass sich die Teilnehmenden aktiv einbringen. Web 2.0-Werkzeuge bieten viele Ansätze, um Veranstaltungsformate um neue Möglichkeiten der Beteiligung zu bereichern. Die Expertise ist auch als PDF-Datei verfügbar.

Der Text des Spezials "Web 2.0 in der Bildungsarbeit" steht unter einer Creative Commons by-nd 3.0 Lizenz. Sie dürfen den Text weitergeben und veröffentlichen, solange sie ihn nicht verändern und den Autor in der Form "Jöran Muuß-Merholz, www.joeran.de" nennen.

Creative Commons License

Redaktion Redaktion

Hintergrund

Web 2.0 in der Bildungsarbeit

Im Web 2.0 sind die User nicht nur passives Publikum - sondern sie gestalten aktiv mit. Was bedeutet das für die politische Bildung?

Grundlagen

Formate und Aufgabenbereiche

Von Einladung bis Evaluation: Das Web 2.0 bietet eine reichhaltige Palette von Werkzeugen, die zur Unterstützung von Bildungsveranstaltungen eingesetzt werden können.

Einsatzbereiche

Konferenzen und Tagungen

Tagungen und Konferenzen haben einen relativ großen Teilnehmerkreis. Web 2.0-Werkzeuge ermöglichen mehr Partizipation der Teilnehmenden. Und sie beziehen über das Netz die Öffentlichkeit mit ein.

Einsatzbereiche

Vorträge und Podiumsdiskussionen

Werkzeuge wie Twitterwalls eröffnen einen Rückkanal und erlauben mehr Interaktion bei Veranstaltungen, bei denen die Teilnehmenden bis auf einzelne Nachfragen sonst eher passiv sind.

Einsatzbereiche

Seminare und Workshops

Im Mittelpunkt von Seminaren steht meist, gemeinsam ein Ergebnis zu erarbeiten. Es existieren viele hilfreiche Werkzeuge für die Zusammenarbeit und kreative mediale Umsetzung. Für die Dokumentation eigenen sich Seminarblogs.

pb21.de

Portal zur politischen Bildung im Web 2.0

Was bedeutet Web 2.0 für die politische Bildung? Mit pb21.de bieten das DGB-Bildungswerk und die bpb Praxisbeispiele, Anleitungen und Tipps um das Web 2.0 als Werkzeug der politischen Bildung. 


 

Web 2.0-Werkzeuge ermöglichen mehr aktive Beteiligung an Bildungsveranstaltungen. (Foto: Flickr / MrTopf / CC-BY-NC 2.0)

Expertise

Partizipation im und mit dem Social Web

Partizipation in der politischen Bildung meint die politische Beteiligung möglichst vieler, die innere Anteilnahme und praktische Beteiligung an der Gesellschaft. Wie kann Partizipation im Social Web funktionieren? Wie kann politische Bildung Partizipation im Netz fördern?

Anwendungsbeispiel


Tagungen live begleiten und dokumentieren

Das Praxisbeispiel beschreibt eine großen Tagung. Hier können Online-Werkzeuge zur Begleitung der Vorbereitung, Durchführung, vor allem aber in der Nachbereitung eingesetzt werden. Der Aufwand lohnt sich oft, denn so können über die Präsenzveranstaltung hinaus Menschen erreicht und Inhalte und dokumentiert werden.

Anwendungsbeispiel


Weblogs als Seminar-Plattform

In diesem Beispiel soll ein Seminar skizziert werden, das stark auf die Eigenaktivität der Teilnehmenden setzt. Vorbild ist ein fünftägiger Bildungsurlaub mit einer Gruppe von zehn bis 25 Teilnehmenden. Im Zentrum der Arbeit steht ein Weblog.

Anwendungsbeispiel


Flashmob: mobilisieren und aktiv werden

Aus dem Seminarraum in die Öffentlichkeit: Bei der "Aktionswerkstatt" einer Gewerkschaft wurde mit hohem Einsatz von Web 2.0 ein öffentlichkeitswirksames Projekt umgesetzt. Es sollten neue Wege erprobt werden, auf das eigenen Anliegen aufmerksam zu machen.

Anwendungsbeispiel


Podium mit Livestream und Twitterwall

Dieses Beispiel beschreibt traditionelle Abendveranstaltungen, bei denen einzelne oder mehrere Vortragende oder Diskutanten im Zentrum stehen. Eine Twitterwall und eine Video-Übertragung erweitern die Zielgruppe und fördern den Dialog mit dem Publikum.

Anwendungsbeispiel


Barcamp: Die "Un-Konferenz"

Als Beispiel dient das "EduCamp" in Bremen im März 2011. Bei einem Barcamp wird vom Veranstalter nur der Rahmen definiert: Zeit, Ort und Thema. Die konkreten Inhalte werden von den Teilnehmenden selber festgelegt. In Bremen waren die Teilnehmenden hochaktiv im Web 2.0, sowohl in der Vorbereitung und Nachbereitung als auch während des Educamps.
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